Taylor: Ich bin viele

Ich bin viele

  • Dennis E. Taylor, aus dem Englischen von Urban Hofstetter
  • Heyne Verlag, 9. Juli 2018
  • Taschenbuch, 464 Seiten
  • 14,99 € (D)
  • ISBN 978-3-453-31920-2

Inhalt

Bob ist ein durchaus erfolgreicher Geschäftsmann und setzt einen Teil seines Geldes ein, um einen Vertrag über das Einfrieren seines Körpers nach seinem Tod abzuschließen. Kaum ist der Vertrag abgeschlossen, findet sich Bob gefühls- und bewegungslos als Replikant „wiedererweckt“. Er wird für eine Mission trainiert. Bevor diese Mission aber planmäßig starten kann, überschlagen sich die Ereignisse und Bob wird direkt auf den Weg geschickt.

Natürlich kommt alles anders als gedacht. Auf sich allein gestellt muss Bob nun versuchen, seine Mission bzw. den Teil der Mission, den er für sinnvoll hält, umzusetzen.

Wie sich Bob in seiner Welt einrichtet, welche ersten Aktionen er zur Erfüllung der Mission unternimmt, welche Herausforderungen er dabei zu meistern hat, davon erzählt dieses Buch.

Subjektive Eindrücke

Wie der Titel verrät, wird es also im Verlaufe der Handlung viele Bobs geben. Hin und wieder fiel es mir schwer zu folgen, aus wessen Perspektive die Geschichte nun eigentlich erzählt wird. Das wurde ein wenig einfacher, als sich die Handlungsstränge begannen, deutlicher voneinander abzuheben.

Gerade zu Beginn des Buches erfährt der Leser viele Einzelheiten über die Entwicklung, die Gedankenwelt und das (eher nicht vorhandene) Gefühlsleben des Replikanten. Das war für mich der besonders interessante Teil des Buches.

Die Handlungsstränge sind durchaus folgerichtig, logisch und passen zusammen. So recht mag aus meiner Sicht aber keine Spannung aufkommen. Doch waren die Ideen für mich interessant genug, um weiterzulesen.

Unvermittelt endet dieser erste Teil der Geschichte – nein, es gibt keinen Cliffhanger. Sicherlich werde ich versuchen, auch den Folgeband zu lesen. Dann aber eher aus Interesse an der Sache als aus Vergnügen am Lesen.

Fazit

Ein vielversprechender Titel, der zu Beginn des Buches auch eingelöst wird. Danach ist die Handlung durchaus interessant, aber wenig spannungsgeladen.

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11 Gedanken zu “Taylor: Ich bin viele

  1. Danke für die Rezension, Hermine! Vom Titel her dachte ich schon an eine philosophische Replik von Richard David Precht. Aber das klingt ja sehr spannend. Beste Wünsche zum Wochenende, und ich hoffe du hast dich schon wieder zuhause eingewöhnt. 😉 LG Michael

    Gefällt 1 Person

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