Japanisch in Düsseldorf

Kann man Entzugserscheinung vom nicht-Lernen bekommen? Naja, vielleicht waren es nicht wirklich Entzugserscheinungen. Aber im Kurs haben einige TeilnehmerInnen immer wieder von den vielen leckeren japanischen Restaurants in Düsseldorf erzählt. Und da ja über die Weihnachtspause auch der Kurs pausiert, dachten wir, es ist vielleicht keine schlechte Idee, sich mal in Düsseldorf in den japanischen Läden umzusehen und sich in einem japanischen Restaurant zu stärken.

Gesagt/Gedacht, getan. Gestern machten wir uns also per ÖPNV auf den Weg nach Düsseldorf. Die Zuverlässigkeit des ÖPNV lag im Rahmen des Erträglichen, sodass wir recht gut gelaunt – trotz usseligem Wetters – ankamen.

Zuerst haben wir einige Supermärkte durchstöbert. Naja, es geht ja weniger ums Einkaufen als vielmehr darum zu schauen, was es da so alles gibt. Der Anteil fertiger und halbfertiger Produkte, der Anteil an Süßwaren (eher Bonbons oder eher Gebäck), der Anteil an Milchprodukten, die Farbpaletten der Verpackungen – ach, einfach alles – lässt ein wenig die Koch- und Esskultur spüren. Naja, ein paar Süßigkeiten haben wir dann doch gekauft 😉

Aber kann mir mal bitte jemand verraten, was eine Katze im Supermarkt zu suchen hat (das mittlere Kanji ist das für Katze)?

Dann ging es in zwei Buchläden und ein paar Läden mit sonstigen Kleinigkeiten. Bücher haben wir natürlich keine gekauft. Aber es gab auch viele Lehrbücher für Japanisch, die ganz nett aufgemacht waren. Und auch hier war alles sehr bunt. In einem Laden brannten Räucherstäbchen. Tja, und wenn man dann „Der kleine Prinz“, „Die unendliche Geschichte“ oder „Faust“ auf Japanisch dort liegen sieht…

In Düsseldorf gibt es ein Muji. Das ist ein japanisches Kaufhaus für insbesondere Haushaltswaren. Es gibt dort aber auch eine kleine Abteilung mit Schreibwaren. Naja, ein bisschen Papier und ein paar Stifte landeten dann doch in meinem Einkaufskorb.

Den Abschluss unseres Ausflugs bildete ein Besuch in einem Ramen-Restaurant (japanische Nudeln). Schon den ganzen Tag stand dort eine kleine Schlange. An einem anderen Nudel-Restaurant stand den ganzen Tag lang eine noch viel längere Schlange. Wahnsinn. Sowas hatte ich vorher noch nie gesehen (bis auf ganz alte, frühere Zeiten). Hier gab es dann einen eiskalten grünen Tee – ja, auch im Winter 😉 – und eine ganz, ganz leckere Ramensuppe 🙂

Mit Ruhm habe ich mich wohl nicht gerade bekleckert, aber neben „guten Tag“, „danke“, „auf Wiedersehen“ konnte ich immerhin meinen Tee auf Japanisch bestellen, was zu einem überraschten Lächeln führte 🙂

Auch auf der Rückfahrt hat uns der ÖPNV nicht ganz im Stich gelassen, sodass wir recht entspannt nach einem schönen Tag wieder zu Hause angekommen sind.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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23 Gedanken zu “Japanisch in Düsseldorf

  1. Ich war früher immer mal wieder in den japanischen Läden stöbern. Da fühlt man sich fast wie im Ausland, vor allem auch weil viele Japaner dort unterwegs sind. Japan hat mich immer fasziniert. Ich habe sogar 2 Semester Japanisch bei der Volkshochschule besucht. Das war noch lange, bevor ich mit Karate anfing.
    Damals las ich auch mit Begeisterung die Jugendromane von Federica de Cesco. Hach… damals…

    Gefällt 2 Personen

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