Peterson: 12 rules for life

12 rules for life – Ordnung und Struktur in einer chaotischen Welt

  • Jordan B. Peterson, aus dem Englischen von Marcus Ingendaay und Michael Müller
  • Goldmann Verlag, 29. Oktober 2018
  • Gebundene Ausgabe, 576 Seiten
  • 20,00 € (D), 20,60 € (A)
  • ISBN 978-3-442-31514-7

Inhalt

Jordan Peterson ist klinischer Psychologe und Professor für Psychologe. Er wird als großer Denker beschrieben (hintere Umschlagseite). In diesem Buch legt er seine Sicht von der Welt dar.

Dabei greift er auf verschiedene Grundlagen zurück. Da sind einerseits natürlich seine eigenen Lebenserfahrungen, aber auch sein Wissen und seine Erkenntnisse als Psychologe. Andererseits zieht er alte Philosophen, die Archetypen, Psychologen wie Jung, Freud, Adler und Andere, Schriftsteller wie Dostojewskij und Tolstoi und „Weltkritiker“ (meine eigene Wortschöpfung) wie Nietzsche und Solschenyzik hinzu. Und die Bibel, die Bibel, die Bibel. Immer wieder die Bibel.

Ähnlich der 10 Gebote der Bibel gliedert er seine Darlegungen in 12 Regeln, die uns – gemäß Klappentext – dazu befähigen sollen, auf der „schmalen Grenze zwischen Ordnung und Chaos“ einen Sinn im Leben zu finden.

Subjektive Eindrücke

Herr Peterson ist mit Sicherheit ein begnadeter Schreiber, der es versteht, seine Leser durch kurzweilige Geschichten und lebendige Details am Lesen zu halten. Die immer wieder eingestreuten Beispiele aus seinem eigenen Leben verleihen dem Text Authentizität. Trotzdem waren einige Passagen doch etwas langatmig für mich.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis mir klar wurde, dass es sich um die Darlegung einer Weltsicht handelt. Das Stichwort „ein kompromissloses Lebenshilfe-Handbuch“ auf der hinteren Umschlagseite hatte da zuerst andere Erwartungen geweckt. Unter dem Hauptgedanken „Weltsicht“ ist dann aber auch die starke Fokussierung auf die Bibel verständlich. Ja, teilweise hatte ich den Eindruck, überwiegend eine Neuinterpretation (???) der Bibel zu lesen. Da aber auch ein starker Bezug zu Archetypen und anderen Denkern der Weltgeschichte erfolgt, kann man das nicht in dieser Absolutheit stehen lassen.

Nein, das Buch hat nicht mein Leben verändert, wie es die vordere Umschlagseite vollmundig verspricht. Aber es hat mir eine Weltsicht vermittelt, die es (aus meiner Sicht) wert ist, näher darüber nachzudenken, die geäußerten Gedanken abzuklopfen, inwieweit man ihnen folgen kann und inwieweit sie für das eigene Leben Bedeutung haben können.

Fazit

Jede/r, der/die über die Beschaffenheit der Welt nachdenkt, wird in diesem Buch anregende Impulse finden, um das eigene Denken voranzutreiben.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

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7 Gedanken zu “Peterson: 12 rules for life

  1. On the shelf! 😉 Danke für die ebenfalls sehr kurzweilige Rezension. Schade, dass es alle diese wirklich lesenswerten Bücher noch immer nicht als ebooks gibt. Da ich immer irgendein eDevice in Händen habe käme mir das sehr entgegen. 😉 LG Michael

    Gefällt 1 Person

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