Nepal #15

Heute gibt es das wichtigste Thema für Madame „Raupe Nimmersatt“:

Essen (und Trinken)

Eigentlich ist das Essen recht vergleichbar zu dem, was man sich so unter indischem Essen vorstellt. Und da ich das total gern mag, habe ich mich voll auf das Essen in Nepal gefreut. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich hatte auch kein Problem damit, immer wieder das Gleiche zu essen 😉

Aber fangen wir mal mit dem Trinken an. Tee, Ingwertee, heißes Wasser, Kaffee (löslicher Pulverkaffee), kaltes Wasser. Das waren so die Hauptgetränke. Einige standen abends aber auch auf Bier. Klar, Softdrinks gab’s auch. Aber die sind ja nun nicht so interessant, wenn man schon in so einem exotischen Land ist. Mir schmeckten Fruchtsäfte gut. Und in Gaststätten kann man ihnen wohl auch vertrauen. Auf der Straße sollte man vielleicht lieber Abstand davon nehmen. Hier gab es gerade frisch gepressten Melonensaft. Der schmeckte stärker nach Melone als bei uns die Melonen selbst. Njam, njam.

Wasser gab es entweder aus Flaschen oder aus Aufbereitungsanlagen. Gerade im Annapurna-Gebiet gibt es ein Projekt, das mit Hilfe von Solarenergie Wasser aufbereitet, sodass man es trinken kann. So soll Plastikmüll vermieden werden. Hier aber eine Anlage vom Flughafen. Dieses war kostenlos. Im Annapurnagebiet kostete der Liter einen Euro. Das fand ich – verglichen mit vielem Anderen – dann schon recht teuer.

Doch jetzt zum Essen. Wenn es nicht gerade Dhalbhat (siehe unten) gab, dann gab es eine Art „chinesische“ Nudeln – für mich in der Regel mit Ei.

Auch Momos habe ich mal probiert. Nein, nein, das ist nicht die Momo von Michael Ende. Es gab sie entweder gegart oder frittiert. Diese hier sind frittiert.

Essenstechnische Highlights waren für die meisten Jackburger bzw. JackDonalds-HappyMeal (das obere). Klaro, dass ich da auch mal kosten musste.

Mein Frühstück bestand in der Regel aus Brot – da gab es verschiedene Sorten im Angebot; auf dem unteren Bild ist Tibetisches Brot – und Omelett. Naja, bin halt eine Eiertante. Das obere Frühstück gab es in Kathmandu, das untere ist eher typisch für mein Frühstück in den Bergen.

Kleine Süßigkeiten konnte man in „Tante-Emma-Läden“ erstehen, die entweder einer Lodge angegliedert waren oder die es eben in einer nicht zu kleinen Ortschaft mit hoher Sicherheit gab. Hier ein besonders reichhaltig ausgestattetes Beispiel aus einer besonders kleinen Ortschaft.

Und nun aber zu dem Essen, das ich am häufigsten gegessen habe: Dhalbhat. Hauptbestandteil ist Reis und eine Schale Linsen – mal mehr mal weniger dick oder dünn. Meist gab es dann etwas Gemüse wie Spinat oder Mangold, etwas Pickle und ein Papadam. Manchmal war es wenig gewürzt, manchmal aber auch so scharf, dass ich es kaum essen konnte. Jedes Mal war die Zusammenstellung eine andere. Immer gab es Nachschlag von eigentlich allem. Und fast immer ging das große Tauschen und Kaupeln in der Gruppe los. Ich habe in der Regel das scharfe Sößchen abgegeben und dafür Papadam bekommen, wobei es oft auch Ringtausche waren 🙂

Dieses leckere Essen vermisse ich schon ein bisschen. Okay, ich will ehrlich sein: Ich vermisse es ganz schön.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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13 Gedanken zu “Nepal #15

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