Franziskusweg – 18. Wandertag

Von Pissignano nach Spoleto über Monteluco

26 km. Laut Buch 640 m hoch und 740 m runter. Für heute waren 38 Grad angekündigt.

Nach dem Schrecken gestern war ich in einer wirklich schönen Unterkunft, in der man sich wohl und geborgen fühlen konnte. Es waren noch zwei italienische Männer da. Einer war Künstler für Blumenarrangements. Und so gab es beim Abendessen viel Diskussion darum, wie man Blumen und Pflanzen am besten anordnet. Auch wenn ich kein Wort verstanden habe, habe ich doch die Lebendigkeit der Unterhaltung sehr genossen.

Heute Morgen ging es gleich an einem netten Teich vorbei, der auch als Naherholungsgebiet oder Picknick-Ziel ausgebaut war.

Nächster Stopp war eine von außen eher unscheinbare Kirche, die aber von innen umso mehr verblüffte. Wenn Schönheit einem den Atem verschlägt, sodass einem Hören und Sehen vergehen, ja, dann bleibt einfach nur noch Zauber übrig.

Direkt gegenüber der Kirche war wieder ein mittelalterlicher Ortskern. Er hatte seinen Namen in der Tat verdient. Er lag dort wie ein unknackbarer Knubbel. Der Weg führte daran vorbei.

Nun verlief der Weg mehrere km als geteerte Straße auf dem Damm zweier Flüsse entlang. Es war gut zu laufen. Das Grün rechts und links war anregend und duftete wieder in unterschiedlichen Nuancen. Aber auf die Dauer wurde es doch ein bisschen öde. Doch dann nahte Spoleto mit seinen vielen alten und sehenswerten Gebäuden und einer riesigen römischen Brücke. Leider darf man seit dem letzten Erdbeben nicht mehr drübergehen.

Nun hieß es, den Monteluco zu erklimmen. Oben ist es wirklich himmlisch. Es steht ein Kloster dort, das sich aus 7 kleinen Zellen entwickelt haben soll, die Franziskus dort errichtet hatte. Leider war von dem Kloster weder außen noch innen viel zu sehen. Aber der angrenzende Wald lud zum Verweilen ein.

Der Weg abwärts war für mich wieder beschwerlicher als der Weg nach oben. Zum Teil war es sehr steil und geröllig. Aber ich habe es geschafft, wenn auch langsam.

Unterwegs gefiel mir diese Kirche auf besondere Art – sowohl von hinten wie von vorn. Von vorn ist leider etwas viel Sonne aufs Bild gekommen.

Morgen steht dann eine Mammutetappe mit Unterkunft in einer Einsiedelei an. Wie es da mit Internet aussieht, kann ich nicht sagen. Wenn es keins gibt, wird die Etappenbeschreibung natürlich nachgeliefert.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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5 Gedanken zu “Franziskusweg – 18. Wandertag

  1. Danke, dass du mich an deiner wirklich beruhigenden Reise teilhaben lässt. Wenn man heute die Nachrichten hört, überkommt einen das kalte Grauen. Schwarze Null kappen, da demnächst ein dreistelliger Millardenbetrag benötigt wird. Salvini „zerlegt“ gerade die italien. Regierung …. Wünsche dir ein schönes Wochenende! Genieß die Zeit in Bella Italia, in Deutschland wirds künftig nicht besser. LG Michael

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