Franziskusweg – 26. Wandertag

Von Stroncone nach Calvi dell’Umbria

22,9 km. Laut Buch 1000 m hoch und 1000 m runter. Für heute waren 34 Grad angekündigt.

Wegen der insgesamt 2000 Hm war es doch eine recht anspruchsvolle Etappe. Der Weg fing sehr schön an. Er war gut zu gehen und echt lecker zu schnuppern.

Aber er hielt sich nicht lange an seine „Versprechen“.

Und es ging hoch und höher, was natürlich schöne Aussichten bescherte.

Auf halber Strecke lag dann wohl der letzte wichtige Ort, der mit Franziskus verbunden ist – Santuario Sacro Speco. Hier soll Franziskus aus einem Brunnen das Wasser in Wein verwandelt haben. Außerdem soll er in einer langen Felsspalte unweit dieses Klosters meditiert haben.

Nun wurde der Weg noch haariger. Zum Teil erinnerte er an einige Passagen in den Pyrenäen. Aber er ließ von dort oben noch weiter ins Land schauen.

Oben angekommen öffneten sich wieder „unendliche Weiten“, aber diesmal nicht leer sondern voller Brombeerbüsche. Und nicht etwas undurchdringliches Gestrüpp, sondern wie kleine Inseln, damit man von allen Seiten gut pflücken konnte. Ich mache ja nicht oft Pause, aber diese riesigen, schwarzen, prallen, glänzenden, lockenden Brombeeren konnte ich einfach nicht hängen lassen. Aber irgendwann musste ich dann doch – ich konnte einfach nicht mehr essen.

Und mit diesem wilden Beerengekollere im Bauch musste ich dann doch noch ein paar Meter höher kugeln, allerdings etwas besser laufbar.

Danach ging es ca. 6 km auf einer sehr wenig befahrenen Straße hinab nach Calvi bis auf den Hauptplatz mit der Kirche. Hier soll es eine riesige Krippe geben. Aber im Moment war die Kirche zu. Sollte ich noch einen Blick erhaschen können, liefere ich ihn morgen nach.

Tja, wenn dann also die Franziskus-Orte „aus“ sind, dann heißt es jetzt wohl, konzentriert auf das Ziel hin zu pilgern – 100 km, 5 Etappen und am 6. Tag noch ein bisschen in Rom.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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13 Gedanken zu “Franziskusweg – 26. Wandertag

    • Irgendwie so fühlt es sich gerade auch an. Franziskus ist „abgearbeitet“… Aber er ist ja auch nach Rom gegangen. Er wollte seine Lebensweise als Gott angemessen vom Papst bestätigen lassen. Ich hätte ja gern mal gewusst, WELCHEN Weg er dabei gegangen ist.

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