Tchaikovsky: Die Erben der Zeit

Die Erben der Zeit

  • Adrian Tchaikovsky, aus dem Englischen von Irene Holicki
  • Heyne Verlag, 13. Januar 2020
  • Taschenbuch, 672 Seiten
  • 15,99 € (D), 16,50 € (A)
  • ISBN 978-3-453-32036-9

Inhalt

Das Buch wird als Fortsetzung des Buches „Die Kinder der Zeit“ (Rezension hier) bezeichnet, was zu einem großen Teil auch stimmt.

Allerdings beginnt das Buch zu ähnlicher Zeit wie auch das Buch „Die Kinder der Zeit“ beginnt. Ein Raumschiff der Menschheit fliegt los, um neue Siedlungsmöglichkeiten für Menschen zu finden. Zu diesem Zwecke sind Wissenschaftler und entsprechende Materialien zum Terraforming an Bord.

In einem Planetensystem findet man gleich zwei geeignete Planeten, jedoch scheinen auf dem einen primitive Lebensformen vorhanden zu sein.

Die Crew entscheidet sich, beide Planeten näher anzuschauen. Dazu trennt sich die Crew und beide Teile gehen ab hier sehr eigene Wege hinsichtlich des Umgangs mit „ihren“ Planeten.

Ein Unglück auf einem der Planeten vernichtet diesen Teil der Crew und droht, auch das verbliebene Mitglied der zweiten Crew zu töten. Das Corpus Delicti wird versenkt und die neuen Bewohner dieses Planeten werden gewarnt, dieses „Grab“ niemals zu öffnen und den anderen Planten zu meiden.

Alle geht gut, bis… Ja, bis sich eine Mannschaft aus dem Buch „Die Kinder der Zeit“, die inzwischen die Raumfahrt beherrscht und das Universum erkunden will, eintrifft und genau dieses verbotenen Planten untersuchen will.

Können die verschiedenen Lebewesen rechtzeitig eine sinnvolle Kommunikation und ein Mindestmaß an Vertrauen aufbauen, um sich gemeinsam der Gefahr, die vom verbotenen Planten droht, zu stellen?

Subjektive Eindrücke

Ich habe das Buch mit wachsender Begeisterung gelesen. Wir treffen zwar in der ersten Hälfte des Buches auf Menschen, dann aber auch auf andere Lebensformen und Abwandlungen von Menschen. Sicher kann man sich als Autor nicht ganz von seiner menschlichen Natur lösen, aber Herr Tchaikovsky gelingt es überwältigend gut, den anderen Lebensformen Herangehens- und Sichtweisen zu geben, die sich durchaus deutlich von unseren unterscheiden. Diese Unterschiede gilt es für die Charaktere zu erkennen, mit ihnen umzugehen und sie möglichst zu überwinden.

Neben diesem ständigen Ringen um Verständigung geht es aber auch immer wieder um die Frage, wie weit unsere Neugier und treiben kann, ohne das Objekt unserer Neugier zu zerstören. Das hat mich beim Lesen ebenfalls sehr gefesselt.

Es handelt sich zwar um eine Fortsetzung, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man den Vorgänger nicht unbedingt gelesen habe muss, um dieses Buch zu lesen. Allerdings sind einige Dinge, die passieren, sicher besser einzuordnen, wenn man den Vorgänger kennt. Außerdem trifft man ja „alte Bekannte“ wieder, was ich ganz nett fand.

Eigentlich handelt es sich nur bedingt um eine Fortsetzung. Ein großer Teil des Buches spielt zu einer Zeit, zu der auch „Die Kinder der Zeit“ spielt. Erst wenn alle aufeinandertreffen kann wirklich von einer Fortsetzung gesprochen werden.

Fazit

Lesen!

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

3 Gedanken zu “Tchaikovsky: Die Erben der Zeit

Ich freue mich auf Deinen Kommentar. Bitte beachte aber, dass Daten gespeichert werden (siehe Datenschutzerklärung).

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.