Stöcker: Das Experiment sind wir

Das Experiment sind wir

  • Christian Stöcker
  • Karl Blessing Verlag, 14. September 2020
  • Gebundene Ausgabe, 384 Seiten
  • 22,00 € (D), 22,70 € (A)
  • ISBN 978-3-896-67677-1

Inhalt

Nach einem Vorwort, das kurz in das Buch einführt und einen Abriss über schnelle, überproportionale Entwicklungen gibt, ist das Buch in 12 Kapitel unterteilt. Die Überschriften geben wenig Hinweis darauf, was einen in dem jeweiligen Kapitel erwartet. Einige Kapitel sind mit Exkursen versehen, die Wissen erläutern, das wichtig ist, aber ansonsten den Lesefluss gestört hätte.

20 Seiten Anmerkungen sind am Ende des Buches zu finden.

Subjektive Eindrücke

Auf der sachlichen Ebene ist sicherlich nichts gegen das Buch einzuwenden. Die vielen Anmerkungen am Ende des Buches deuten auf eine intensive Recherche hin. Die Texte sind leicht lesbar und verwenden Fachbegriffe sparsam.

Allerdings verwebt der Autor eigene Meinungen und Haltungen mit seinen sachlichen Erläuterungen. So bezeichnet er Menschen, die sich kritisch mit z. B. der Digitalisierung auseinandersetzen als Digitalisierungsverweigerer. Angesehene Wissenschaftler, die auf ihren Fachgebieten zu wichtigen Erkenntnissen kommen, die Entwicklungen der Digitalisierung nicht nur positiv darstellen, bezeichnet er als fahrlässig.

Sicherlich kann an unserer Schulbildung vieles verbessert werden. Aber Klassiker raus, ScienceFiction rein und ran an die Computer – so einfach ist es dann wohl doch nicht. Zumal Werke wie „1984“ oder „Corpus Delicti“ durchaus in Schulen Einzug gehalten haben und die HighSociety im Silicon Valley ihren Nachwuchs in Waldorf-Schulen schickt und möglichst erst nach Einsetzen der Pubertät mit digitalem Spielzeug in Kontakt bringen möchte.

Von einem Sachbuch erwarte ich mir eigentlich eine mehrperspektivische Auseinandersetzung mit dem Thema. Dazu gehört auch, sich sachlich und respektvoll mit Sachverhalten, die andere herausfinden, umzugehen.

Ich habe das Buch nur bis Seite 71 lesen können.

Fazit

Sachlich gesehen kann man viel lernen. Man erfährt aber wenig kritische Auseinandersetzung mit Pro und Kontra.

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