Tagesgedanken

Gedanken zum Buch „Der Konsumkompass“ (Rezension hier)

Wie gestern für „später“ angekündigt, dann also direkt heute.

Natürlich ging es in dem Buch auch um Mehrweg.

Egal, welche Mehrwegverpackung man nimmt, man muss sie wirklich eine bestimmte Anzahl mal mehrfach benutzen, damit sie sich als ökologisch „rentabel“ erweist.

Ja, auch Papiertüten, die es inzwischen in vielen Supermärkten gibt, müssten mehrfach verwendet werden – die aus Recyclingmaterial hergestellten, bunt bedruckten, werbenden Plastiktaschen erst recht. Bei Mehrweg-Glasflaschen und -Gläsern wäre zudem darauf zu achten, dass sie möglichst nicht zu weit durchs Land gekarrt werden. Das gilt auch für Einweg-Glasflaschen wie z. B. Wein. Die Winzer konnten sich wohl recht erfolgreich gegen den Pfand wehren. Es wäre dann aber gut, Wein aus nahegelegenen Keltereien zu trinken. Naja, gleichzeitig unterstützt man dann die einheimischen Winzer.

Was versuchen wir inzwischen?

Da wir eh immer zu Fuß unterwegs sind, haben wir auch unsere Rucksäcke dabei. Mehr als dort reingeht, wird dann eben nicht auf einmal gekauft. Schlechte Karten fürs Clopapier-Hamstern…

Beim Wein passe ich in der Tat nun darauf auf, dass er aus Deutschland – wenigstens aus der EU – kommt. Da wir hier um die Ecke ein Weingut haben, sieht man uns seit geraumer Zeit dort öfter mal einkehren und schwer schleppend nach Hause gehen…

Mehl gibt’s in Form von Körnern, lose abgefüllt. Da es nicht alle Körnersorten lose gibt, fällt hin und wieder eine Papiertüte beim Kauf des abgepackten Korns an. Die hält dann ein paarmal für die losen Körner. Das passt ganz gut, ohne dass sich Haufen leerer Tüten ansammeln.

Ansonsten möglichst loses Obst und Gemüse ohne es zusätzlich in eine Tüte zu packen. Das bringt uns manchmal schräge Blicke an Supermarktkassen ein, aber das halten wir dann eben aus.

Eine Sache wollen wir noch ausprobieren: Wir wollen beim Winzer um die Ecke fragen, ob wir ihm nicht seine Weinflaschen zurückbringen können. Mir blutet echt das Herz, wenn ich völlig intakte Glasflaschen einfach so in einem Glascontainer zerdeppern muss.

Für MD gibt’s hin und wieder ein Bier. Das ist auch Mehrweg. Ansonsten gibt es Tee und Kaffee oder Wasser aus dem Kran. Unser Rücken wird es uns hoffentlich mal danken…

Natürlich hat jede/r ganz eigene Rahmenbedingungen, Umstände und Vorlieben. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass mit ein bisschen Nachdenken und ein wenig Vorplanung das eine oder andere Gute für unsere Umwelt herausspringen kann.

Und noch ein natürlich: Natürlich können wir mit unserem einzelnen Verhalten nicht die ganze Welt retten. Aber meine Oma meinte immer: „Kleinvieh macht auch Mist.“ Vielleicht haben wir ja gemeinsam einen abmildernden Einfluss, der ein wenig Zeit schafft, bis „große Maßnahmen“ greifen. Und nein, ich habe die Hoffnung auf sie noch nicht aufgegeben.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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