Tagesgedanken

Entgehen wir in diesem Jahr dem Weihnachtsstress?

Kein Weihnachten – kein Weihnachtsstress? Ist es so einfach? Vermutlich mal wieder nicht 😉

Im Grunde ist ja „nur“ anders, dass wir uns nicht in so großen Gruppen treffen sollen.

Was ist mit der Schmückerei? Die kriecht nach und nach aus allen Häusern und Löchern heraus. Ja, selbst in der Firma, wo ja überwiegend im Homeoffice gearbeitet wird und auch unsere Klienten nicht hinkommen, stand letztens der obligatorische Weihnachtsbaum. Wir haben bisher an der Schmückung derer partizipiert, bei denen wir Weihnachten verbracht haben. Also ganz persönlich keine Stressreduzierung, weil es ja auch sonst keinen gab.

Was ist mit der Schenkerei? Das wird wohl sehr davon abhängen, wie man es bisher gehalten und welche Einstellung man dazu hat. Hätten wir Enkel, dann würden sie mit Sicherheit ein Weihnachtspaket bekommen, falls wir tatsächlich nicht hinfahren könnten. Aber alle um uns herum sind alt und groß genug, um mal ohne Weihnachtsgeschenke zu überleben. Unser Sohn und seine Frau haben stattdessen je einen Adventskalender bekommen, die sie sich aber ganz in partnerschaftlicher Manier teilen bzw. gemeinsam genießen. Sie denken daran, ein Haus zu bauen. Also gibt es dazu einen kleinen Zuschuss. Da müssen wir also weder Versandhäuser noch Postzusteller bemühen. Vielleicht gönnt sich MD einen Film und ich mir ein neues Malbuch? Aber das muss man nun auch nicht zwanghaft an Weihnachten festmachen. Ich finde es sowieso schöner, jemandem etwas zu schenken, wenn mir danach ist und ich einen guten Einfall habe. Das geht auch gut an nicht-Weihnachten. Also ganz persönlich doch ein wenig Stressreduzierung.

Was ist mit den Weihnachtsfeiern? Also für mich ist das wirklich eine Entlastung, nicht mehrere Termine zusätzlich in meinen Kalender quetschen zu müssen. Und einige dieser ominösen Feiern brauche ich nicht wirklich. Bei anderen ist es schon schade, dass sie nicht stattfinden. Hier mischen sich also etwas Stressreduzierung mit ein wenig Bedauern.

Was ist mit der Futterei? Wir wissen eigentlich, was wir gern an Weihnachten essen möchten. Das meiste lässt sich aus den vorhandenen Vorräten, die ohnehin immer mal wieder aufgefüllt werden, bestreiten. Fehlt immer nur ein bisschen frisches Obst und Gemüse. Aber das tut es immer. Da wäre dann nur zu schauen, dass man Einkaufszeiten erwischt, zu denen es nicht zu voll ist. Dank Homeoffice sollte das machbar sein. Allerdings: da wir diesmal nicht wegfahren, können wir uns nicht einfach bequem an den gedeckten Tisch setzen, sondern müssen selbst Hand anlegen. Also ganz persönlich ein bisselchen mehr Stress.

Was ist mit der Fahrerei? Oh ja, für uns ist das ein ganz großer Brocken Stressentlastung. Mit der Bahn kommt man nicht hin, wo wir sonst an Weihnachten waren. Mit dem Auto fahren ich äußerst ungern – selbst als Beifahrer. Und manche Autobahnen sind echt voll an solchen Tagen… DAS ist für mich wirklich ein riesiger Pluspunkt in diesem Jahr. Naja, immer mit dem Wermutstropfen, dass es dann eben auch kein Treffen gibt.

Was ist aber mit all denen, die trotz allem zumindest ein kleines, möglichst risikoarmes Fest mit ihren Lieben feiern wollen? Ich kann mir vorstellen, dass es dann ein ziemlich stressiges Weihnachten werden könnte. Wie kriegt man das Ganze wirklich möglichst risikoarm über die Bühne? Will man sich draußen treffen, muss man sich irgendwie warm halten können. Die Menschen müssen an-/abreisen. Und all die anderen Vorbereitungen fallen ja auch nicht weg. Auch das Ausdenken vielleicht neuer Rituale kostet Gedankenkraft und dann sicherlich auch Aufwand für die Umsetzung.

Fazit

Vermutlich wird es ein ganz anderes Weihnachtsfest. Weniger direkte Kontakte. Mehr frische Luft. Andere Rituale. Aber sicherlich nicht weniger Stress. Und mancher Stress, der vielleicht entfällt, muss durch weniger Kontakte „erkauft“ werden.

Trotz allem – wie dem auch sei – was soll’s – ich wünsche Euch allen, dass Ihr einen guten Weg für Euch findet, um die Vorweihnachtszeit und natürlich auch Weihnachten und Silvester möglichst risikoarm, aber dafür umso freudvoller zu verbringen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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4 Gedanken zu “Tagesgedanken

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