Tagesgedanken

Kleinkind-Gestampfe

Auch wenn ich da gestern ziemlich kleinkindmäßig vor mich hingejammert habe, so werde ich bestimmt nicht bei der ersten Öffnung wieder auf alles losstürzen, was da draußen kreucht und fleucht. Soweit kriege ich dann den kleinen Wimmerling in mir doch noch unter Kontrolle. Aber hin und wieder muss man ihn auch mal hemmungslos vor sich hinschluchzen lassen. Das baut Druck ab und vermittelt vielleicht auch ein Stück Verstandensein. Kann ja nicht schaden.

Eigentlich sind mir die Anordnungen hinsichtlich dessen, wie viele Menschen man wann, wo, wie treffen darf, ziemlich egal. Wir praktizieren hier ein deutlich „schärferes Regime“. Wir sind im Sommer nicht weggefahren. Wir haben uns an Weihachten nicht in familiäre Szenen gestürzt. Frisör ist weniger relevant für uns. Da wird eher selbst Hand angelegt wie gestern hier mit MD. Nun sieht er wieder etwas weniger wild aus ***schluchz***

Restaurants kommen für uns derzeit nur in Frage, wenn man draußen sitzen kann. Auch Treffen mit Freunden finden nur draußen und im Abstand von ca. 14 Tagen statt.

Nur müsste ich mal wieder zu dem/r einen oder anderen Ärzt/in. Da es aber nichts Akutes ist, werde ich damit auch noch etwas warten, bis die Inzidenz hier im Ort noch weiter runtergegangen ist.

Warum tue ich das?

Für mich hat das Ganze zwei Seiten: Ich will nicht schwer krank werden und ich will auch nicht schuld daran oder auch nur der unbewusste Überträger sein, wenn jemand Anderes krank wird. Dafür ist es mir durchaus wert, mein inneres Gequengel noch etwas im Zaum zu halten. Uns geht es ja ansonsten wirklich gut, sodass es doch möglich sein sollte, dies auszuhalten, solange es eben nötig ist. Offizielle Kontakt-Regeln hin oder her.

Aber eine Impfung, das wäre schon eine große innere Entlastung für mich. Natürlich würde ich dann auch noch aufpassen, aber die Folgen, wenn es einem dann doch mal nicht so gelingt, wären nicht so dramatisch…

Ich hülle mich in Geduld und nehme das kleine Wimmerpäckchen ganz lieb in den Arm – Ooohmmm.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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13 Gedanken zu “Tagesgedanken

    • Lieben Dank. Ja, jede/r muss seinen/ihren eigenen Weg finden. Und doch werden sich die Wege ähneln. Ich finde es gut, dass es trotz aller Randalen doch sehr, sehr viele Gleichgesinnte gibt. Auch deswegen lieben Dank für Deinen Kommentar.

      Gefällt 1 Person

  1. Ich finde, man muss auch mal seinen Frust rauslassen. Ich würde auch nicht auf alles losstürzen, nur weil es wieder geht. Einen Besuch im Gartencenter in der Nähe in Niedersachsen habe ich mir verkniffen, obwohl es mich schon arg juckt, endlich wieder auf dem Balkon in der Erde zu wühlen. Zum Frisör gehe ich allerdings am Mittwoch. Ich denke, das kann ich verantworten und ich brauche das auch ein bisschen für meine Psyche. Urlaub planen wir für dieses Jahr keinen. Wenn was gehen sollte, können wir ja auch spontan überlegen, ob wir wegfahren.
    Es gibt auch Tage, wo ich mich schwer tue, aber wohl weniger mit den Einschränkungen als damit, dass die Gefahr noch lange nicht vorüber ist. Sollten sie die Astra Zeneca Impfung freigeben, wäre ich sofort dabei, ansonsten übe ich mich halt in Geduld. Aber das Wimmerpäckchen mal in den Arm nehmen, ist gut und richtig. Es will gesehen werden.

    Gefällt 3 Personen

    • Manchmal fällt mir das mit der Geduld schon schwer, insbesondere, wenn man dann von verschiedenen Seiten immer nur Gemecker etc. hört. Dabei lebe ich social media und news mäßig schon echt auf einer kargen Diät. Ich glaube, wenn ich da noch gezielter suchen würde, würde ich einfach nur verrückt werden…

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  2. Das mit dem Frisör halten wir hier übrigens genauso. 😉 Nun ja, man schränkt sich eben (noch) ein wenig ein, und dann wirds schon gehen. Ich hoffe du hast einen Termin beim Frisör. Sonst kommen Erlebnisse aus deiner Jugendzeit wieder hoch. Lol Sorry, aber das Schlangestehen gab es auch im Westen, nur wurde über den Osten berichtend immer so ein HuiBui daraus gemacht. LG Michael

    Gefällt 1 Person

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