Tagesgedanken

Gedanken zum Buch „Digitale Balance“ (Rezension hier) – heute: Handy am Bett

So ganz im Grundlegenden würde ich für mich selbst behaupten, dass ich kein großes Problem mit der Internet-/Handy-Nutzung habe. Ich nutze beides überwiegend für die Arbeit. Auf dem Handy habe ich meine Sprachlern-App, aber das würde ich jetzt mal nicht als übermäßiges Vertrödeln von Zeit betrachten.

In diesem Sinne hätte ich mir doch ein bisschen Differenzierung gewünscht. Das Buch geht davon aus, dass wir alle übermäßig viel mit dem Handy im Internet unterwegs sind, dass wir dadurch mehr Zeit vertrödeln als wir möchten. Nun, dazu brauche ich nicht unbedingt ein Handy. Das geht am PC/Laptop/Tablet genauso gut. Das Handy ist halt schneller greifbar und erhöht die Gefahr.

Eine Sache werde ich aber auf jeden Fall mal machen: es gibt auf neueren Handys in den Einstellungen die Möglichkeit zu sehen, wie oft und wie lange man das Handy am Tag benutzt. Für die älteren Handies gibt es Apps, die das anzeigen können. Da werde ich mir demnächst mal eine solche App heraussuchen und installieren.

Über einen Punkt muss ich nochmal nachdenken. Er wird im Buch als ziemlich „dramatisch“ dargestellt, ich empfinde ihn aber gar nicht so. Und zwar geht es ums Handy am Bett. Ja, mein Handy liegt neben meinem Bett. Je nachdem, wie ich beim ins-Bett-Gehen drauf bin, mache ich mal noch ein oder zwei Lektionen in meiner Sprach-App, dann prüfe ich, ob der Wecker richtig eingestellt ist und schalte das Handy auf den Flugmodus. (Den nenne ich meist Fluchtmodus.) Morgens weckt mich also das Handy. Und ja, die zwei oder drei Minuten, bis ich die Augen so richtig offenhalten kann und mein Körper sich willens zeigt, sich in die Vertikale zu begeben, checke ich das Wetter, die Corona-App und die Corona-Zahlen. Dann geht’s raus.

Damit dieser Beitrag nicht zu lang wird, verschiebe ich zwei weitere Gedanken auf die nächsten Tage.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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6 Gedanken zu “Tagesgedanken

  1. Mein Handy liegt auch am Bett, weil ich es als Wecker benutze. Allerdings gucke ich da nicht gleich nach dem Aufstehen drauf. Insgesamt mache ich sehr wenig mit dem Handy. Unterwegs gucke ich schon mal bei Facebook oder mache Photos damit, aber ansonsten bin ich viel lieber am PC. Insofern müßte ich eher da gucken. Aber ganz ehrlich, ich kann mich selber beobachten und brauche dafür kein Buch. Ich halte meine Zeit am PC auch für vertretbar. Ich bin z.B. so überhaupt keine Spielerin, ausser mal Mahjong. Problematisch wird es ja erst, wenn man eine Art Kontrollverlust feststellt, man andere Dinge vernachlässigt und da sehe ich mich nicht.

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    • Hier stimme ich Dir zu: es muss ja nicht nur das Handy sein, mit dem man ins Internet geht. Ich bin auch eher mit dem PC „unterwegs“. Aber auch da, verzettele ich mich eigentlich nicht. Das ist so das, was ich etwas negativ an dem Buch ankreide, dass da zu wenig differenziert wird.

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  2. Gute Gedanken! Danke fürs Teilen. Nun ja, ich bin tagtäglich von so viel kommunikativer Elektronik umgeben, dass ich die alle auf „Warteschleife“ gestellt habe. 😉 Anrufbeantworter etc. leisten übers Internet so viel bessere Dienste wie bisher. Es ist schon schlimm, dass ich sonst wohl Stunden mit unproduktiver Kommunikation verbringen würde. So aber lässt es sich gut einteilen, und ich gerate nicht allzu sehr in Hektik. 😉 LG Michael

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  3. Also wenn ich im Bett bin stelle ich es entweder auf Flugmodus oder auf nicht stören lasse aber Vibration an. Beim Flugmodus hats auch keine oder wenig „Funk“Emisionen.
    Die ganze Alarmbenachrichtigungen stören und rauben Zeit. Allerdings sollte man keine wichtigen Anrufe verpassen bzw. mindestens registrieren das welche da waren. Saludos.

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    • Genau. Bei mir gibt’s auch keine Benachrichtigungen. Man kann mir eine Mail schreiben, das kriege ich am ehesten mit. Verpasste Anrufe auf dem Handy werden auch gemarkert, sodass ich sie später nachverfolgen könnte.
      Ob Flugmodus immer Flugmodus ist, darauf würde ich mich nicht so 100%ig verlassen 😉

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