Pre-PostCorona-Gedanken

Warum denn nun sowas?

Wie nah oder fern auch immer das Ende von Corona ist, irgendwann fängt die PostCorona-Zeit an. Und je näher das Corona-Ende gefühlt rückt, desto häufiger stelle ich mir vor, wie es wohl sein wird.

T. hat in seinem Blog ja auch schon ein paar Überlegungen dazu angestellt. Immer öfter ist es auch ein Thema mit Kolleg/innen. In einigen Ländern scheint ja schon ein Jahr lang PostCorona zu sein, wenn man den Berichten glauben schenken darf (z. B. China). Aktuelle Öffnungen verleiten viele dazu, in althergebrachte Verhaltensweisen (zurück?)-zuverfallen.

So ganz zurück will ich eigentlich nicht. Aber wohin dann? Die Leere will gefüllt werden, es ist aber noch kein Füllmaterial da.

Beim Gedanken an einiges „Alte“, was vielleicht unversehens wieder über uns hereinbrechen könnte, wird mir etwas flau in der Magengegend.

Und auch wenn arbeitstechnisch gerade Überbetriebssamkeit herrscht und fast keine abweichenden Gedanken möglich sind, kann ich nicht verhindern, dass sich sie über mich hermachen. Und wenn einen was in die Zange nimmt, was macht man dann am besten damit? Ja, man versucht, sich darüber mit Anderen auszutauschen.

Das will ich dann also in den nächsten Wochen hier tun. Vielleicht habt Ihr ähnliche Gedanken. Vielleicht habt Ihr Lösungsvorschläge. Vielleicht habt Ihr andere Sichtweisen, die meine Gedanken ad absurdum führen können. Was immer es ist, was beim Umgang mit ihnen hilft, soll herzlich willkommen sein.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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5 Gedanken zu “Pre-PostCorona-Gedanken

  1. Betrachte mal Bayern, wie man sich hier sehr große Mühe gegeben hatte, diesen die wenige Eingewöhnung der Schüler:innen an Fernuntericht uDnd den Umgang mit Computern schnell wieder ab zu gewöhnen. So um die acht Jahre dürften die Verantwortlichen noch haben bevor die ersten dieser Leidgeprüften volljährig sind. Dann muss sich die Politik mit Sicherheit etwas anhören. LG Michael

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  2. Ich bin da nicht so optimistisch wie Du und glaube nicht, dass wir bald Post-Covid haben werden. In China ist es gerade wieder irgendwo ausgebrochen, eine ganze Hafenstadt ist in Quarantäne, Schiffe verzögern sich und damit auch wieder Warenlieferung z.B. zu uns.
    Ich glaube, wir müssen eher lernen, damit umzugehen, mit Corona zu leben, zumindest noch eine ganze Weile.
    Und leider glaube ich auch nicht, dass sich wirklich was ändert. Ich habe schon auch angefangen manches, was mein Leben betrifft, in Frage zu stellen. Zu einem Ergebnis bin ich aber nicht, noch nicht gekommen. Ich habe gerade so Tendenzen, alles hinzuschmeißen und noch mal ganz von vorne anzufangen, aber letztlich wird mir dazu wohl der (finanzielle) Mut fehlen.
    Immerhin hat Covid eine gewisse Flexibilität in der Arbeit gebracht. So werden wir bei uns Homeoffice Tage beibehalten, was ich persönlich sehr begrüße.
    Aber ansonsten denke ich, dass wir leider relativ schnell zu business as usual übergehen werden. Dabei hat die Pandemie mehr als eine Schwachstelle aufgezeigt…. Pflege, Bildung, Digitalisierung und vieles mehr. Ob das nun entschlossen angegangen wird, ich wage es zu bezweifeln

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    • Nein, wirklich optimistisch bin ich nicht, dass es demnächst vorbei sein wird. Ich denke, dass wir irgendwann eine solche Gruppenimmunität haben, dass wir gut mit Corona leben können. Wir werden es wohl nicht ausgerottet bekommen. Ja, wir sollten uns besser auf weitere Wellen unbekannter Viren einstellen.
      Aber ich werde immer öfter mit Gedanken um Post-Corona konfrontiert. Dem kann ich mich dann nicht ganz verschließen.
      Und ansonsten habe auch ich die Befürchtung, dass alles viel zu schnell wieder so wie vor Corona gemacht wird. Sich was Neues auszudenken oder mal zu schauen, was vielleicht erhaltenswert ist von dem, was wir seit letztem Jahr so machen, das ist wohl vielen einfach zu anstrengend.

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  3. Ich lasse das alles auf mich zukommen. Zur Zeit sieht es sehr positiv und entspannt aus, und immer mehr Beschränkungen werden zurückgefahren. Das genieße ich grad sehr, und freue mich daran. Darüber hinausdenken will ich ehrlich gesagt nicht. Es macht meiner Meinung nach keinen rechten Sinn. Im Grunde genommen weiß man ja nicht einmal, ob man am anderen Tag in der Früh in aller Lebendigkeit wieder aufwachen wird…
    Ich kann das natürlich von meiner Warte aus recht locker sehen, da ich ja nicht mehr arbeiten muss, und auch ansonsten sehr pflichtenlos leben darf. 😉 Ich habe mir so manches Mal ausgemalt, wie es mir wohl während der vergangenen fast eineinhalb Jahre als Leiharbeiterin im Museum ergangen wäre – und danach war ich stets doppelt, nein, dreifach so dankbar dafür, das alles hinter mir gelassen zu haben…

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    • Ja, das auf-sich-zukommen-Lassen hat schon was. Andererseits trägt es (für mich gefühlt) auch ein bisschen die Gefahr in sich, überrollt zu werden. Vielleicht ist ja so eine grundsätzliche Vorstellung, wie man es gern hätte, nicht ganz verkehrt. Dann kann man sich wenigstens um Annäherung bemühen. Naja, irgendwie sowas – natürlich ohne sich dann dadurch direkt wieder zu stressen.

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