Wandern 2021 – Anreise

Also, wenn es ein Mindestmaß an Chaos gibt, das eine Reise begleitet, dann habe ich das für diese Mal schon reichlich erfüllt. Und doch bin ich im Endeffekt recht pünktlich angekommen.

Noch vor einer Woche hatte ich ja Sorge, dass der Zug möglicherweise über die andere Rheinseite fahren würde wegen der Hochwasser-/Flutschäden. Davon war nun nicht mehr die Rede. Aber ich bin trotzdem möglichst früh zum Bahnhof gefahren. Ich wollte eh ein paar Brötchen für unterwegs kaufen und mal wieder durch einen Zeitungskiosk bummeln hätte ich auch nicht verkehrt gefunden.

Als ich dann am Bahnhof bummelnderweise bis zur Anzeigetafel kam, stand dort: „Notarzteinsatz am Gleis. Kein Zugverkehr.“ In dem Moment kam dann auch die Info von der Bahn, dass mein Zug über die andere Rheinseite umgeleitet würde. Oh, nein. Okay, ich war recht früh. Wo ist die nächste Straßenbahn? Mist, Straßenbauarbeiten – keine Verbindung zwischen den beiden Bahnhöfen außer mit Umsteigen. Stoppppp! Taxi! Ich sah zwei junge Frauen laufen mit einem Zettel von der DB in der Hand, die auf die Taxis zusteuerten. „Tschuldigung?! Fahren Sie zum anderen Bahnhof? Dürfte ich vielleicht…“ Ich durfte. Puuh. Es war ein Taxigutschein der Bahn, sodass nichtmal was bezahlt werden musste.

Wir waren noch nicht ganz am Bahnhof, da bekam ich eine weitere Mail von der Bahn, dass der Zug nun doch die ursprünglich geplante Strecke fahren würde. NEEIINN!

Der Herr am anderen Bahnhof konnte keine Aussagen machen. Inzwischen waren zwei junge Männer zu uns gestoßen, die auch wieder zurück mussten. Einen Taxischein konnten wir nicht bekommen. Egal, ich wollte nur noch zu meinem Zug. Also stiegen wir zu fünft in ein größeres Taxi und fuhren wieder zurück. Aber wie das dann so ist, es stellt sich dann doch noch allerhand in den Weg, uns z. B. der Müllwagen, der alle Tonnen in der vor uns liegenden Straße leeren musste…

Im Endeffekt haben wir es gut geschafft. Das Taxigeld muss ich jetzt zurückfordern, was aber laut Aussage des Herrn am ursprünglichen Bahnhof kein Problem sein sollte. Das entsprechende Formular darf ich jetzt einmal durch die Alpen tragen ***lach*** Ich glaube, ich schmeiße es weg und hole mir später ein neues.

Sogar für die Brötchen reichte die Zeit. Nur der Zeitungskiosk muss auf eine nächste Reise warten.

Dies war mein Platz für die ersten 10 Stunden. Es ist auch niemand mehr in das Abteil gekommen. Ich habe viel gelesen, ein bisschen geschlafen und am Ende nur noch Landschaft geguckt 🙂

Ich habe zwar schon viele Berge gesehen, sie ließen sich aber nicht so gut knipsen. Trotzdem eine kleine Kostprobe aus dem Zugfenster. Morgen gibt’s dann mehr.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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13 Gedanken zu “Wandern 2021 – Anreise

      • Grundsätzlich könnte da was dran sein. Aber der Teststress bei Euch ist ja durchaus eine zusätzliche Komponente. Und Notarzteinsatz am Gleis mit hin- und wieder zurückverlegten Zügen kommt glücklicherweise eher selten vor. In beidem konkreten Fällen würde ich es also nicht „mangelnder Übung“ zuschreiben. Aber immerhin scheinen wir das ja trotz aller eingerosteter Reiseroutine ganz gut in den Griff bekommen zu haben 🙂

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