Wandern 2021 – Abreise

Wow, in diesem Zug ist die Hölle los. Angeblich fahren wohl viele, die Montag und Dienstag und möglicherweise auch Mittwoch wegen des Streiks nicht gefahren sind, nun mit diesem Zug. Von wegen, nur jeder zweite Platz besetzt. Aufgeheizte Atmosphäre. Wirklich übel.

Wenn sowas häufiger passiert, wäre das zumindest ein Puzzlesteinchen für die zunehmende Inzidenz. Im Gegensatz zu Restaurants, wo ja selbst auf Freiflächen aufgeschrieben wird, interessiert es hier niemanden, wer wo sitzt.

Ich hoffe, Maske und Impfung können ausreichend schützen…

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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16 Gedanken zu “Wandern 2021 – Abreise

    • Teilweise wird dieses mulmige Gefühl auch daran liegen, dass die meisten tatsächlich lange nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln gereist sind. Und man kommt sich in so einem Zug doch schon ganz schön nahe – etwas, was die meisten ja sinnvollerweise noch immer versuchen zu vermeiden.
      Na, ich hoffe mal das Beste. Für den Moment bin ich gut zu Hause angekommen und fühle mich wohl 🙂

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  1. Liebe Hermine,
    dann komme mal gut an. Wir sind ewig nicht mehr Zug gefahren. Über den Zugstreik wird selbst bei uns im englischen TV berichtet – allerdings nicht über die vollen Züge.
    Wir glauben, die Zeiten des Reisens sind eh vorbei. Warum soll man wegfahren. Ist denn wirklich das Gras grüner auf der anderen Seite, wie man hier sagt? Wir glauben, Reisen ist auch aus ökologischen Gründen nicht mehr zu rechtfertigen. Naja wir finden es eh zu Hause am schönsten, nachdem wir 30 Jahre lang durch Welt reisen mussten. Das Reisen ist doch zunehmend unattraktiver geworden, eben eine Massenveranstaltung und Touristennepp. Wenn ich an meine Reisen mit meinen Großeltern nach Indien und Afrika in den sechziger Jahren denke, da war Reisen noch magisch, aber heute ist es doch nur noch ein Massenvergnügen, alledings mehr Masse als Vergnügen.
    Alles Gute. Keep well
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂

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    • Die Frage, wie klimaverträglich meine Wanderungen eigentlich sind, hat mich schon des Öfteren umgetrieben. Am 22.3.2015 gab es dazu sogar mal einen Blogbeitrag (https://belanahermine.wordpress.com/2015/03/22/5-fastensonntag-sind-wanderurlaube-klimafreundlich/).
      Auf dieser Wanderung gab es tatsächlich Ecken, an denen es mir einfach viel zu voll war. Aber es wird eben forciert, dass Leute kommen und alles vorfinden, was ihr Herz begehrt, weil die ganze Gegend eben sehr vom Tourismus lebt. Nein, das sind nicht die Ecken, die ich bewusst aufsuche.
      Ansonsten denke ich, wird die Frage des Reisens in der nächsten Zeit immer härter gestellt werden. Was ist der Sinn des Reisens? Einen wichtigen Punkt sehe ich darin, dass sich Menschen verschiedener Länder/Regionen begegnen. Das finde ich insbesondere für Jugendliche wichtig. Je mehr wir sehen, wie andere Menschen leben, desto eher entwickelt sich ein Verständnis und eine Akzeptanz dafür, was (meiner Meinung nach) friedenstiftend wirken kann. Klaro, dass das nicht passiert, wenn man sich am Ballermann die Rübe zuknallt…

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      • Eigentlich müssen wir ja zu diesem Thema schweigen, da wir in einem Naturschutzgebiet am Meer wohnen. Da hat man alles, was das Herz begehrt. Dennoch machen wir kleine Reisen allerdings, wir geben es zu, mit dem Auto. Wir fahren irgendwo hin und wandern dort. Wie weit die Hotels, in denen wir dann wohnen, umweltfreundlich sind, ist eine andere Frage.
        Wir denken, die Fernreisen und bes. Kreuzfahrten kann man heute nicht mehr rechtfertigen.
        Habe ein angenehmes Wochenende
        The Fab Four of Cley
        🙂 🙂 🙂 🙂

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      • Ich glaube, das ist schon ein heikles Thema. Wir leben. Und dabei werden wir einen Fußabdruck hinterlassen. Daran kann man nichts ändern. Aber wenn jede/r versuchen würde, diesen möglichst klein zu halten, wäre schonmal viel gewonnen. Aber andererseits bringt es auch nichts, sich jetzt so einzuschränken, dass man eben keinen Fußabdruck hinterlässt. Das macht man nämlich nur, wenn man tot ist. Also muss es da irgendwie einen ausbalancierten Mittelweg geben.

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      • Da geben wir dir völlig recht. Wenn jede und jeder dort anfägt, wo es ihr oder ihn relativ leicht fällt, wäre schon einiges gewonnen.
        Wir wünschen dir eine angenehme Woche
        The Fab Four of Cley
        🙂 🙂 🙂 🙂

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      • Weißt du, auch wenn man privatisiert, arbeitet man ständig. Das verblüfft Dina und mich auch. Da ist man in diesem und jenem Komitee, in dieser und jener NGO, gibt dieses und jenes Interview, bloggt und hält Haus und Grundstück fein. Das ist full-time job. Keine Ahnung, wie wir das alles schafften, als wir noch für Geld arbeiteten.
        Ganz liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
        Dina 🙂 & 🙂 Klausbernd

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      • Arbeiten im Sinne von „sich nützlich machen“ ist sicherlich ein Grundbedürfnis der Menschen, das nie aufhört. Nur was wir dann mal wieder daraus gemacht haben, passt dann nicht mehr so ganz dazu. Und ja, man kann sich auch selbst full-time beschäftigt halten 😉

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