Vegane Experimente – veganes Leben ist mehr als vegane Ernährung

Meist denkt man wohl an vegane Ernährung, wenn man vegan hört. Aber wer es umfänglich sehen möchte, versucht, alles Tierische aus dem Leben herauszuhalten.

Das würde dann zum Beispiel auch gehören, dass man keine Bekleidung/Schuhe/Taschen aus Leder und/oder Fell benutzt. Dürfte man Leder und Fell von Tieren benutzen, die von selbst gestorben sind? Oder von Tieren, die artgerecht gehalten wurden? Wenn schon ein Tier zu Tode kommt – aus der Natur heraus oder durch Menschenhand, dann wäre es (aus meiner Sicht) eigentlich ziemlich frevelhaft, irgendetwas von ihm ungenutzt zu lassen. Wenn ein Tier tot in der Natur liegt, bleibt auch kein kleinstes Bisselchen von ihm übrig. In einigen Kulturen ist es in der Tat noch üblich, dass sich Menschen nach ihrem Tot in die freie Natur legen lassen, um genau das zu erzielen.

Aber zurück zum Thema.

Wie sieht es mit Muschelschalen und Horn aus, wenn man es findet, es also von Tieren entweder verlassen oder gemäß natürlicher Prozesse abgestoßen wurde? Wenn ich an einen Teil der Definition von „vegan“ denke, nämlich dass Tieren kein Leid zugefügt werden soll, dann müsste das ja eigentlich gehen – vorausgesetzt, die Tiere werden nicht extra dafür gezüchtet, damit man die Geweihe oder die leeren Schalen einsammeln kann.

Und dann ist da noch ein ganz wichtiger Teil, der für viele ohnehin selbstverständlich ist und sie sich deswegen nicht als Veganer bezeichnen würden: Tierversuche. Die gibt es ja in verschiedenster Ausprägung auf unterschiedlichster Grausamkeitsstufe. Neben Kosmetika sind da im täglichen Leben insbesondere auch Medikamente betroffen. Experimente und Versuche an und mit Menschen (und auch Tierversuche) sind nur dann erlaubt, wenn sie durch eine Ethikkommission gegangen sind und die Menschen (nicht die Tiere) ihre absolut freiwillige Einwilligung gegeben haben. Wenn Eltern ihre Kinder für Versuche zur Verfügung stellen, sind das dann freiwillige Einwilligungen? Wenn Todestraktinsassen das Leben versprochen bekommen, wenn sie an dem Versuch teilnehmen, sind das dann freiwillige Einwilligungen?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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