Corona-Gedanken

Behelfsmäßiger Mund-Nasen-Schutz selbst gebaut

Vermutlich wimmelt es im Netz von Nähanleitungen für irgendwelche Masken. Und da ich von dem, was ich so darüber gehört habe, davon überzeugt sind, dass sie andere Menschen vor meinen Viren schützen können, wenn ich selbst infiziert bin, aber es noch nicht weiß, hatte ich beschlossen, vorerst für mich und MD einen solchen Schutz zu nähen. Ich habe mich auf eine Anleitung der Stadt Essen gestützt, die von einem waschbaren, nicht zertifizierten, behelfsmäßigen Mund-Nase-Schutz spricht.

Hier ein paar Eindrücke vom Nähprozess…

Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis. Stoff habe ich noch. Ich denke, ich werde mich daranmachen, weitere Masken zu nähen, und sie dann mit einem entsprechenden Hinweis darauf, wofür sie gut sind und dass es sich nicht um zertifizierte Schutzmasken handelt, verschenken. Ja, es sind wohl inzwischen schon wieder Abmahnanwälte unterwegs, die, wenn man selbstgenähte Masken verschenkt oder verkauft, ihren Anteil am Ertrag haben wollen 😦

Bleib gesund und behaltet den Humor!

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Corona-Gedanken

Meine persönliche Heldengalerie

Heute: Mitarbeiter/innen in Supermärkten und noch offenen Geschäften

200 oder 300 Prozent mehr Umsatz an Mehl, Nudeln, Clopapier etc. Das muss erstmal entgegengenommen, in der Regale verstaut und abkassiert werden. Dazu das ständige Fragen ungeduldiger Einkäufer/innen (mich eingeschlossen), ob es denn dies und das gäbe oder wann es dies und das wieder gäbe. Von der Dauerberieselung im Rewe, dass man aus den (zum Teil leeren) Regalen doch bitte nur handelsübliche Mengen nehmen solle, um auch anderen eine Chance zu lassen, will ich gar nicht reden.

Das muss doch gerade echt der Horror sein. Da versuche ich dann den gereizten Unterton zu überhören, der in der Antwort mitschwingt, wenn ich als vermutlich 20. oder 50. Kundin am Tag fragt, ob es denn mal Hefe gäbe.

Und doch begegnet mir auch von den Mitarbeiter/innen dort immer wieder auch viel Entgegenkommen. Eine Verkäuferin nahm ein Kundenpaar fast an die Hand und führte sie zum gesuchten Regal. Letztens habe ich fast vergessen, meinen Frischhefewürfel einzupacken. Da wies mich die Kassiererin darauf hin. „Oh, der ist sehr wichtig!“, stammelte ich beinahe verschämt. Aber da musste sie schmunzeln: „Ja, das kann ich mir gut vorstellen.“

Und immer sind diese Mitarbeiter/innen mit Menschen in Kontakt, die bereits ansteckend sein könnten. Unter diesem erhöhten Arbeitsdruck, der ständigen Gefahr, krank zu werden, immer noch auf die Kund/innen einzugehen, das ist echt eine anerkennenswerte Leistung.

Heute gilt mein besonderer Dank all denen, die in den Geschäften dafür sorgen, dass wir trotz mancher Engpässe noch immer einkaufen können.

Bleib gesund!

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Prima Klima? oder Prima Klima!

In Anbetracht der steigenden Temperaturen und des nahenden Sommers möchte ich in diesem Beitrag die Frage aufwerfen, wie viel Wärme wir eigentlich ertragen können und/oder wollen. Ein wenig schließt dieser Beitrag an den Beitrag an, in dem es um die Kälte im Winter ging (hier).

Wie warm darf es werden?

Es gibt natürlich ganz klar physiologische Grenzen hinsichtlich der Wärme. Wird es dauerhaft zu warm, ist unser Körper nicht mehr in der Lage die nötige mittlere Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Die fachlichen Einzelheiten dazu lasse ich mal weg.

Dementsprechend ist es durchaus wichtig, dass wir, wenn es draußen zu warm wird, einerseits unsere körperliche Aktivität anpassen und andererseits versuchen, unserem Körper Kühlung zukommen zu lassen.

Einfach Lösung – die Klimaanlage

Da kann man also ganz einfach die Klimaanlage aufdrehen und fertig ist. Aber wie kühl/kalt ist gut? Im Winter heizen wir auf 22, vielleicht sogar auf 24 Grad. Und wohin kühlen wir im Sommer?

Als ich auf Shikoku unterwegs war, war es permanent heiß und feucht. In jeder Unterkunft gab es eine Klimaanlage, die von den Herbergsleuten netterweise auch gleich eingestellt wurde. Gerade für den Nachmittag habe ich sie aber oft ausgeschaltet. Nun nachts, da war ich doch sehr dankbar darum, eine Klimaanlage zu haben. Wenn es zu warm war, konnte ich einfach nicht schlafen. Aber wieviel Kälte brauchte ich tatsächlich? Ich war lange genug unterwegs, um das mal auszuexperimentieren. Ich bin bei 24 Grad gelandet. Ab 25 Grad fiel das Schlafen schwerer, bei 24 Grad war es okay.

Klimaanlagen sind schon ziemliche Energiekiller. Und solange wir so viel nicht-grünen Strom verbrauchen, tragen sie dazu bei, dass wir sie in Zukunft immer mehr brauchen werden. Ein Teufelskreis.

Andere Lösungen?

Mit Ventilatoren habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht. Inzwischen gibt es auch recht leise Exemplare und welche, die sehr gezielt ihren Luftstrom richten, sodass auch da der Verlust verringert wird.

Kühle Getränke und Eis dürften eigentlich DAS Mittel der Wahl sein. Zu trinken braucht man sowieso. Hunger hat man eh keinen, braucht aber Kalorien. Man kann es auch mal mit kühlschrankkaltem Kaffee oder Tee versuchen. Klar, nicht jedermanns/fraus Sache, aber ein Test kann doch nicht schaden. Man kann einmal eine große Portion kochen, sie abkühlen lassen und dann im Kühlschrank runterkühlen.

Auch hierzu eine kleine praktische Erfahrung von Shikoku. Um die vielen Plastikfalschen zu sparen, habe ich meine Flaschen immer mit Leitungswasser aufgefüllt und das getrunken. Es war natürlich eher lauwarm. Als ich dann mal eine sehr kalte Flasche Tee geschenkt bekam, konnte ich so richtig merken, wie dieser halbe Liter Kälte den Körper herunterkühlte ich gleich ein wenig fitter war, um weiterzulaufen. Seit dem habe ich mir dann doch einmal am Tag eine kalte Flasche aus dem Automaten gegönnt.

Interessant fand ich auch folgende Lösung: Eines morgens steckte mir die Herbergsmutter eine Plastikflasche aus dem Eisfach zu. An der Flasche selbst konnte ich mich äußerlich kühlen und der Inhalt taute nach und nach auf, sodass ich bis etwa Mittag immer einen kalten Schluck zu trinken hatte. Wenn man eine Plastikflasche nicht bis zum Stehkragen vollfüllt, hält sie auch das Einfrieren und Auftauen aus.

Wie immer sind Einsparungen natürlich ein heikles Thema, aber mit ein bisschen Probieren sind durchaus Lösungen zu finden, die sparen und trotzdem das Wohlbefinden nicht einschränken.

Bleibt experimentierfreudig und neugierig.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Corona-Gedanken

Die Hefe-Trilogie – Teil 3: Auflösung

Inzwischen hatten wir schon diverse Bücher und andere Quellen konsultiert, um herauszufinden, ob man Hefe durch etwas Anderes ersetzen oder auch selbst machen kann.

Mit Sauerteig hatte ich eh schonmal experimentiert. Aber bei den allermeisten Rezepten war dann doch auch Hefe nötig. Na, das ist dann ja nicht wirklich hilfreich.

Und dann kam die Erlösung: Hefe selbst herstellen. Da gab es gleich zwei Varianten – eine über eine Nährlösung mit unbehandelter Dattel und Honig, eine andere mit Mehl und etwas Zucker. Das muss doch unbedingt ausprobiert werden.

Tja, was soll ich sagen: Die Erlösung kam dann gleich in doppelter Hinsicht. Vor ein paar Tagen waren wir recht spät bei Aldi. Mit Überraschungen hatte ich nicht gerechnet. Aber wenn man dann schonmal da ist, dann schweift mein Blick natürlich auch im Kühlregal über den Platz, wo normalerweise die Frischhefe steht. Das war der Knaller: 3 von diesen kleinen Hefe“paletten“ standen im Regal und warteten darauf, geleert zu werden. Cool, cool, cool. Ein Würfel reicht für zwei Brote. Das war die absolute Entspannung.

Und was soll ich sagen. Auch bei Rewe liegen jetzt immer ein paar Frischhefewürfel da. Es gibt zwar noch keine Trockenhefe, aber ist ja eigentlich egal. Hauptsache Hefe.

Und sollte es mal wieder eng werden, dann wissen wir nun auch, wie wir Hefe selbst machen können.

In Zeiten wie diesen freut man sich über die kleinsten Dinge 🙂

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Thomas: Beziehungs-Tango

Beziehungs-Tango – Wie wir unbewusst die Liebe sabotieren

  • Ernst-Marcus Thomas
  • Hogrefe AG, 6. April 2020
  • Taschenbuch, 176 Seiten (eBook gelesen)
  • 16,95 € (D)
  • ISBN 978-3-456-86035-0

Inhalt

Der Untertitel des Buches sagt eigentlich ganz gut, worum es geht. Wir finden uns immer wieder in Beziehungen, die ähnlich schief laufen, wie die, in denen wir schon waren. Das wird auch zu Beginn des Buches als Einführung noch einmal klar umrissen. Herr Thomas gibt aber auch gleich die Lösungsrichtung an: absolute Ehrlichkeit gegenüber sich selbst, um die Handlungsmuster zu erkennen und an ihnen arbeiten zu können. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, verspricht er auch seinerseits schonungslose Offenheit über das gesamte Buch hinweg, was er durchaus auch einhält.

Die Argumentation ist in 5 Kapitel eingeteilt. Es beginnt mit der Beschreibung der immer wiederkehrenden Abläufe. Danach geht es um das Spannungsfeld Nähe und Distanz und wie wir immer wieder zwischen diesen Polen zu pendeln scheinen. Kapitel 3 beginnt dann mit einer Ursachenerforschung. Es geht um Beziehungsängste. Den Gründen für diese wird dann in Kapitel 4 nachgegangen. Aber auch unsere zum Teil überzogenen, ja vielleicht auch verklärten Ansichten und Erwartungen hindern uns hin und wieder, und auf beglückende Beziehungen einzulassen bzw. diese zu führen. Dem widmet sich Herr Thomas in Kapitel 5. Hier wirbt er für mehr Realismus und beschließt damit das Buch.

Zwei Seiten Literatur rund um die im Buch angesprochenen Themen und Theorien sind am Ende des Buches zu finden. Innerhalb des Buches wird nicht auf Literatur verwiesen.

Subjektive Eindrücke

Die vielen Beispiele, die Herr Thomas in seinem Buch vorstellt – angefangen mit seinen eigenen Erfahrungen – sind sehr realistisch und werde sicherlich bei vielen Menschen zum Ausspruch: „Ja, genau so ist es.“ führen. Damit verleiten sie auch immer wieder zum Weiterlesen, was durchaus zu empfehlen ist, denn es werden viele dieser Schwierigkeiten aufgedeckt und auch Hinweise dazu gegeben, wie man selbst damit umgehen kann, wenn man diese Aspekte an sich entdeckt.

In diesem Sinne ist das Buch wirklich lesenswert und auch gut und teilweise durchaus unterhaltsam zu lesen, was ja nicht so selbstverständlich für ein Sachbuch ist.

Grundsätzlich finde ich realistische Beispiele sehr gut. Man kommt allerdings in diesem Buch dem Autor schon sehr nahe. Das muss man vielleicht mögen. Aber man kann ja auch über solche Passagen hinweglesen, wenn es einem zu eng wird.

Fazit

Immer wieder dasselbe Problem in der Beziehung oder um in eine Beziehung zu kommen? Hier gibt’s Hinweise, woran das liegt und wie man aus diesem Kreislauf ausbrechen kann.

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Corona-Gedanken

Meine persönliche Heldengalerie

Heute: unsere Postbotin

Unermüdlich trägt sie bei uns die Post aus – bei jedem Wetter, auch jetzt in Zeiten von Corona. Sie zieht von Haus zu Haus, trifft auf den Straßen jede Menge Menschen und kommt doch unermüdlich ganz regelmäßig wieder. Und sie hat immer ein Lächeln auf dem Gesicht und ein nettes Wort auf der Zunge. Es ist einfach eine Freude. Ja, früher haben wir manchmal auch ein Wort mit ihr gewechselt. Das ist inzwischen etwas schwieriger geworden. Aber wenn wir sie sehen, winken wir ihr aus der Ferne zu und rufen ein paar nette Worte hinüber.

Vermutlich gibt es aber auch bei den Postbot/innen inzwischen ein paar Ausfälle, denn die Anzahl der Tage, an denen bei uns Post ausgetragen wird, hat sich verringert. Schlimm finde ich das nicht. Wenn so sichergestellt werden kann, dass bei jedem recht regelmäßig die Post ankommt, dann ist doch alles gut. So viel und so wichtige Post haben wir sowieso nicht, dass sie immer auf den Tag genau ankommen muss. Dann lieber etwa später als gar nicht mehr.

Heute gilt mein besonderer Dank all denen, die dafür sorgen, dass Briefe, Pakete und sonstige Sendungen zuverlässig bei uns ankommen.

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