Frechverlag: Zen Labyrinthe

Zen Labyrinthe – Finde den Weg durch die schönsten Irrgärten

  • ohne Autor
  • Frechverlag, 11. März 2021
  • Taschenbuch, 80 Seiten
  • 11,00 € (D), 11,40 € (A)
  • ISBN 978-3-772-44559-0

Inhalt

Das Buch enthält 27 Doppelseiten mit jeweils einem Labyrinth. Jede Doppelseite ist einem „Thema“ der Natur gewidmet und entsprechend mit Zeichnungen versehen, farblich gestaltet und wird von einem Spruch begleitet. Die Labyrinthe haben eine Form, die zum Thema passt, wie zum Beispiel die Form einer Schildkröte, wie auf dem Cover zu sehen. Sechsmal finden sich zwischen den Labyrinthseiten je zwei Seiten mit Motiven zum Ausmalen.

Subjektive Eindrücke

Ein wirklich faszinierendes Buch. Beim Durchblättern zauberte es ein Lächeln auf mein Gesicht. Und natürlich musste ich auch gleich eins Ausprobieren – natürlich nur leicht mit Bleistift, damit ich die zarten Farben der Seiten nicht (zer-)störe.

Ein wenig erstaunt war ich, dass sich beim Aufschlagen des Buches der vordere Deckel löste. Das scheint aber so gewollte zu sein, um das Buch weiter aufklappen zu können, damit man besser malen und zeichnen kann.

Fazit

Zarte Naturbilder, die dazu anregen, direkt zum Stift zu greifen.

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Tagesgedanken – MHFA 2

Mental Health First Aid (MHFA) – zweiter Teil

Am zweiten Tag ging es um Depressionen.

Da gibt es einen netten Film, den man sich mal anschauen kann: youtube.com/watch?v=1UiA32Qv4yE. Wir haben ein bisschen diskutiert, ob die Darstellung der Depression als schwarzer Hund so passend ist. Viele Menschen empfinden das wohl, aber etliche erleben es auch anders.

Ich denke, dass gerade bei Depressionen das anfängliche emphatische Zuhören und auf die Person Eingehen besonders wichtig sind. Ansonsten kann man eigentlich nicht viel tun als zu versuchen, der Person mögliche Stellen für professionelle Hilfe zu nennen und sie zu ermuntern, sich dorthin zu wenden. Je eher eine Depression behandelt wird, desto schneller kann sie geheilt werden und desto höher sind die Chancen auf eine Heilung.

Insgesamt war das wohl der Tag, an dem wir alle am wenigsten mitgenommen hatten.

Allerdings gab es doch noch eine interessante und vielleicht auch ein bisschen lustige Tatsache: gerade an diesem Tag entdeckten wir wohl alle mehr oder weniger deutliche Anzeichen einer Depression an uns selbst. Aber das ist wohl normal und geht wohl Medizinstudierenden ähnlich. Da diese Wahrnehmungen dann aber doch schnell wieder verflogen, gehen wir mal davon aus, dass wir aktuell nicht betroffen sind.

Was ich aus eigener Erfahrung weiß und sich auch mit Schilderungen einer Kollegin, die nicht am Kurs teilnahm, deckt, ist, dass es eher kontraproduktiv ist, auf den/die Betroffene einzureden oder zu versuchen, ihn/sie aufzuheitern. Der/Die Betroffene spürt ja die Versuche und will niemandem zur Last fallen, kann aber doch nicht aus seinem/ihrem schwarzen Loch heraus. Das kann zu zusätzlichen Schuldgefühlen führen, die die ganze Lage nur noch verschärfen.

Dazu habe ich auch ein interessantes Buch gelesen: „Reise hinter die Finsternis“ von Carlo Zumstein. Man sollte sich vom Wort Schamanenkraft im Untertitel nicht abschrecken lassen. Ich fand das Ganze dort sehr erhellend.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Tagesgedanken

Gedanken zum Buch „Unter freiem Himmel“ (Rezension hier)

Das ist Buch ist wirklich toll, wenn man sich Lust auf Natur holen möchte. Ob diese Lebensweise dann wirklich für jede/n und alle geeignet ist, könnte man fragen. Aber es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie uns die Verbindung zur Natur helfen kann, auch psychisch ausgeglichen zu bleiben und im Zweifelsfalle eben auch psychisch zu gesunden.

Die Fotos sind wirklich toll und mache Lust darauf, in „wirkliche“ Natur zu gehen. Ein bisschen was davon erlebe ich auf meinen Strecken-Wanderungen und kann die Wirkungen, die im Buch angerissen werden, nur bestätigen. Leider gibt es in den meisten Gegenden wenig „wirkliche“ Natur. Herr Torgeby möchte uns gern in Gebiete schicken, in denen man keine Lichter und keine Häuser mehr sehen kann und in denen man auch keinen Verkehrslärm mehr hört. Das schaffe ich in der Umgebung ca. 20 km um unseren Wohnort herum nicht.

Was mir beim Lesen solcher Bücher immer wieder in den Sinn kommt, ist die Frage, ob es wirklich möglich wäre, dass wir alle auf diese Art und Weise leben. Wenn man sich die Anleitungen zum Bau von was auch immer anschaut, dann liest sich das alles sehr ressourcenintensiv. In diesem Buch wird der Bau eines unter-freiem-Himmel-Bettes beschrieben. Wie viele nicht ganz dicke Baumstämme dafür gebraucht werden, ist beachtlich. Und dann hat man nur ein Bett. Ähnliche Gedanken hatte ich auch schon, als ich zwei andere Bücher zum Leben in der Wildnis gelesen hatte. Da ging es insbesondere auch um die Herstellung von Kochgeschirr, z. B. Löffeln. Welch ein großes Stück Holz für zwei Löffel nötig war, hat mich schon nachdenklich gestimmt.

Ganz zurück zur Natur ist wohl beim derzeitigen Bevölkerungsstand unrealistisch. Aber Besinnung auf das Wesentliche und eher Sinn-, denn Konsumsuche könnte uns doch näher zueinander und auch näher zur Natur bringen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Torgeby: Unter freiem Himmel

Unter freiem Himmel – Eine Anleitung für ein Leben in der Natur

  • Markus Torgeby, aus dem Schwedischen von Maximilian Stadler
  • Heyne Verlag, 8. März 2021
  • Gebundene Ausgabe, 192 Seiten
  • 24,00 € (D), 24,70 € (A)
  • ISBN 978-3-453-27314-6

Inhalt

Das Buch beginnt mit dem Bericht des Autors über die wichtigsten Punkte seiner Kindheit, die ihn dazu gebracht haben, sich in die Natur zurückzuziehen. Dann beschreibt er Eckpunkte der 4 Jahre, die er komplett im Wald verbracht hat und in denen er nur hin und wieder zum Geldverdienen bzw. Einkaufen der grundlegendsten Dinge kurzzeitig in die Stadt gegangen ist. Es schließt sich die Beschreibung der allerwichtigsten Utensilien für ein Leben in der Natur an. Am Ende beschreibt Herr Torgeby, wie er mit seiner Familie ein Leben in der Natur führt, aber doch auch Kontakte zur Stadt bzw. zur Zivilisation hält. Die Texte werden durch viele Fotos begleitet.

Subjektive Eindrücke

Dies ist ein sehr berührendes Buch. Einerseits ist bewegend, wie es überhaupt passieren kann, dass ein Mensch sich dazu entschließt, sämtliche Kontakte abzubrechen und allein im Wald zu leben. Inspirierend ist aber, wie es durch das Leben mit der Natur gelingt, die persönliche Krise zu überwinden und am Ende zu einer ausgewogenen Balance zu finden und auch auf diese Art und Weise mit einer Familie zu leben.

Die Texte sind einfühlsam und gut verständlich geschrieben. Die Fotos sind sinnlich anregend und immer passend zum Text.

Hin und wieder sind kleinere Texte, die in die Bilder gedruckt sind, nicht klar zu lesen.

Der Untertitel ist möglicherweise ein wenig irreführend. Es gibt zwar viele Tipps, aber für eine Anleitung ist das sehr knapp bemessen.

Fazit

Eine klare Anregung, unser Verhältnis zur Natur zu überdenken.

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Tagesgedanken

Wochenendbeschäftigung 😦

Eigentlich könnte man sich Schöneres fürs Wochenende vorstellen, aber manche Dinge sind einfach wichtig und müssen erledigt werden. Manche brauchen auch etwas Ruhe, die ich manchmal eben nur am Wochenende finde.

Seit geraumer Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich in einem online-Meeting nicht mehr so richtig zu Wort kommen konnte. Die Leute quatschten einfach über mich drüber. Dinge, die ich gesagt hatte, wurden nicht gehört. Das ist ja sowas von frustrierend. Das hätte ich nicht erwartet. Ein Kollege bat mich immer wieder lauter zu sprechen, was aber einfach nicht ging. Ich habe es dann ein wenig auf seine Hörschwierigkeiten geschoben. Das ist sicherlich nicht ganz fair. Und wirklich logisch ist es auch nicht, wenn er die anderen Leute versteht.

Was war da also los? Hatte der Softwarehersteller irgendwas eingebaut? Oder war da was an meinem Rechner? Ich war mir eigentlich keiner Schuld bewusst, irgendwas an meinem Rechner geändert zu haben.

Also stand Suche auf dem Programm.

MD saß in dem einen Zimmer, ich im anderen. Ich machte ein Meeting auf und probierte verschiedene Dinge aus – Steckplätze für das Mikro, unterschiedliche Headsets, diverse Systemeinstellungen… Nix half. Wie mich sowas nervt. Zeit ohne Ende wird da einfach so in den Orkus gekippt. ***grummel, grissel*** Es ging doch mal vernünftig.

Irgendwann fiel uns auf, dass wir die Kamera nicht mehr in der Geräteliste sehen konnten, obwohl sie ja ganz offensichtlich funktionierte. Es hat uns dann etliche Handgriffe (deinstallieren, neu installieren und ein paar Überredungskünste) gekostet, eher wir das System wieder dazu gebracht hatten, die Kamera zu „sehen“. Aber damit war das Problem überwiegend behoben. Nun ist auch wieder das Mikro der Kamera auswählbar. MD’s Ohren können mich nun wieder gut hören.

Dann bin ich mal auf das nächste offizielle Treffen gespannt, ob ich dann wieder die Chance habe, zu Wort zu kommen. Jetzt gehe ich erstmal in den Sonntagsmodus.

Ruht Euch gut aus und genießt den Sonntagnachmittag.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Tagesgedanken

Und noch mehr Einschläge ganz in der Nähe

Diesmal ist es örtlich gesehen weiter weg als letztens die Nachbarn, dafür ist es persönlich/menschlich deutlich näher.

In der Firma, in der unser Sohn arbeitet, gibt es einen Corona-Fall. Leider wollen die Chefs kein Home-Office, weil sie eben meinen, dass sie eine familiäre Atmosphäre haben, die über Home-Office nicht aufrechtzuerhalten sei.

Ein ausländischer Kollege war wohl über Ostern zu Hause. Bei der Wiedereinreise wurde er mit einem Schnelltest negativ getestet. Interessanterweise machte die Firma auch noch einmal einen Schnelltest, der dann aber positiv ausfiel. Aber da war er wohl schon reichlich unterwegs gewesen in der Firma, z. B. auch in der Cafeteria und hin und wieder auch unerlaubterweise ohne Maske. Das Ergebnis der PCR lässt noch ein bisschen auf sich warten.

Unser Sohn hat sich dann erstmal einen Schnelltest besorgt, der negativ ausfiel. Soweit so gut. Aber eigentlich sagt er ja nichts aus. Aber ich denke, er brauchte das dann einfach erstmal für seine innere Beruhigung.

Nun werden wir also mal abwarten, wie es weitergeht. Außer der Sorge um unseren Sohn natürlich sind wir nicht betroffen, weil wir ja doch recht weiter auseinander wohnen und uns schon lange nicht mehr ganz persönlich begegnet sind.

Das ist schon ein kleines, vertracktes Biest, dieses Virus. Passt bloß gut auf Euch auf.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Tagesgedanken

Leichtsinn ist aller Übel Anfang

als der Arbeit Stress etwas nachgelassen hatte, wurden auch meine Gelenke besser. Ich konnte mein Cyber-Aussehen wieder zurückschrauben und wie ein ganz normaler Mensch durch den Tag gehen und am Computer sitzen. Auch mein Spracherkennungsspielzeug hatte ich zur Seite gelegt, weil es doch immer noch etwas ungewohnt war. Nun fängt der Stress aber wieder an und gleich melden sich meine Knochen und Gelenke zur Stelle. Also habe ich die Cyberausrüstung hervorgekramt, verwandle mich in einen Cyborg und habe auch ein Spracherkennungsspielzeug reaktiviert. Ach, das ist schon alles ein Mist. Das wird jetzt so 3-4 Monate dauern und dann wird es wohl wieder besser werden. Vielleicht hätte ich doch nicht in meinem Leichtsinn alles so voreilig ablegen sollen. Aber wer weiß das schon vorher. Im Nachhinein ist man immer schlauer.

Unabhängig davon wollte ich wegen meiner Rückenprobleme zum Orthopäden gehen. Etwa seit September warte ich darauf, dass die 7-Tage-Inzidenz hier in der Gegend auf unter 50 sinkt. Etwa im Januar waren wir schon fast dran: 56. Inzwischen liegen wir aber wieder deutlich über 100, Tendenz steigend. Also werde ich mich wieder verstärkt auf meine Übungen stürzen und hoffen, dass ich die Zeit irgendwie überstehen werde.

Bleibt gesund und passt gut auf euch auf!

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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