36 Fragen – Frage 11

Wenn Du auf Deine Erziehung zurückblickst und Du heute etwas ändern könntest, was würdest Du ändern?

Hier die Kurzfassung

Da fallen mir spontan 3 Dinge ein:

  • weniger Gewalt
  • weniger Leistungsdruck
  • mehr Liebe

Zur Langfassung (bzw. ein paar mehr Details) geht es hier (mit Passwort).

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Tagesgedanken

ewiges Leben – Wer wird die virtuelle Welt warten?

Ich komme noch einmal auf die diskutierte Möglichkeit einer virtuellen Welt für hochgeladene (upgeloadete), „ewig lebende Menschen“ zurück.

Letzte Woche ging es ja eher um die individuellen Fehden und dass da irgendjemand auf die Idee kommen könnte, den Account eines anderen „ewig lebenden Menschen“ zu löschen. Aus welchen Gründen sei mal dahingestellt.

Heute will ich mal fragen, wer denn eigentlich ein Interesse daran haben sollte, eine solche virtuelle Welt laufen zu lassen? Man braucht jede Menge Rechner. Die brauchen jede Menge Platz und Strom. Die Software muss vermutlich immer mal erneuert, ausgebessert und ggf. erweitert werden. Möglicherweise brauchen die dort „ewig lebenden Menschen“ auch mal Support. Und so weiter und so weiter.

Und was gibt es zurück?

Aus heutiger Sicht gibt es da wohl nur eine Antwort: Geld. Also müsste man sich vor seinem realen Ableben bei so einer Firma „einkaufen“, jede Menge Geld hinterlegen und/oder darauf hoffen, dass ein netter Mensch (Freund/in? Verwandte/r?) permanent Geld nachschießt. Das wurde in der (angefangenen) Serie Upload andiskutiert und teilweise in Konsequenzen dargestellt.

Dann ist das also mal wieder nur eine Lösung für Reiche. Wer es sich hier schon reich eingerichtet hat, der hat das damit bis in alle Ewigkeit zementiert? Also auch keine Chance für die Ärmeren, zumindest nach dem Leben ein nettes Leben zu haben? Oder müssten sie sich dann z. B. durch irgendwelche Programmierarbeiten auch nach dem harten Arbeitsleben noch Geld verdienen? Aber auch da ist zu fragen, wer eine solche Plattform betreiben muss, um sich Code von einem Programm schreiben zu lassen. Das geht definitiv auch ohne den „ewig-Leben“-Schnickschnack.

Als Möglichkeit des „ewigen Lebens“ scheint mir also diese Upload-Geschichte in den bisher in Büchern, Filmen, Geschichten diskutierten Möglichkeiten eher wenig realistisch und/oder erstrebenswert zu sein. Als Art Spielplattform im Sinne von second life, wo man sich sozusagen immer mal wieder eine kleine Auszeit vom realen Leben „gönnt“, könnte ich es mir schon vorstellen, obwohl sich mir auch hier die Frage stellt, wieso man ein virtuelles Leben braucht, wo doch das reale Leben so viel zu bieten hat. Aber manches ist dann vielleicht zu gefährlich, zu kostspielig oder möglicherweise physikalisch unmöglich.

Wenn also kein „ewiges Leben“ im virtuellen Raum, dann doch ein real-materielles ewiges Leben? Darauf komme ich dann etwas später noch einmal zurück, denn auch hier gibt es den einen oder anderen Stolperstein.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Wie wir die Welt (nicht) retten

Konservieren von Laub

Das CO2 muss aus der Luft bzw. es darf nicht mehr so viel CO2 in die Luft.

Nun haben Laubbäume die ungünstige Eigenschaft, ihre Blätter im Herbst zu verlieren. Die verrotten dann und geben das CO2, das sie im Sommer so eifrig gesammelt haben wieder ab. Ist es da nicht eine gute Idee, die Blätter so „wegzusperren“, dass sie entweder nicht verrotten oder das dabei wieder freigegebene CO2 nicht entweicht?

Diese Idee stammt nicht von mir. Ich habe sie neulich in einem Podcast gehört – und dachte, ich traue meinen Ohren nicht.

Gut gedacht ist noch lange nicht gut gemacht und erst recht kein Garant für den gewünschten Erfolg.

Auf den ersten Blick mag sich das ja nett und gangbar anhören und sogar ein stückweit verständlich aber. Aber jeder weitere Blick entblößt das Problem: Blätter bestehen schließlich nicht nur auf CO2, sondern auch aus diversen anderen Stoffen, die dringend wieder in den Kreislauf zurück müssen, damit andere, kleine Tierchen leben können und damit auch weiterhin Pflanzen auf diesem Gebiet wachsen können.

Die Natur ist einfach ein sehr komplexes System mit diversen Wechselwirkungen, die wir einfach (noch) nicht durchblicken. Da kann man nicht einfach mal eine Komponente rausnehmen, weil es einem gerade so in den Sinn kommt.

An der Senkung des CO2-Ausstoßes führt kein Weg vorbei.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Tagesgedanken

Gedanken zum Buch „Tanz um die Wahrheit“ (Rezension hier)

Eigentlich sind es nicht wirklich Gedanken, die mir beim Lesen des Buches kamen. Aber sie passen gut hierher und ich habe mich beim Lesen wieder daran erinnert.

Da heißt es ja des Öfteren, dass wir eine Lügenpresse haben. Gerade während der Corona-Zeit haben wir das wohl eher zu oft gehört.

Ich glaube nicht, dass „die Presse“ an sich lügt.

Artikel etc. werden von Menschen verfasst. Und Menschen sind subjektiv. Egal, wie sehr man sich um Objektivität bemüht, es wird immer bleiben, dass man die Welt durch seine eigenen Augen betrachtet und damit einen gefärbten Blick bekommt, der sich dann auch in dem, was man schreibt widerspiegelt.

Menschen können auch irren. Sicherlich bemühen sich Journalisten darum, sich ein umfassendes Bild einer Situation zu machen. Aber es kann immer passieren, dass ihnen etwas durchgeht, dass sie so gut hinters Licht geführt werden, dass es eben nicht bemerkt wird, dass sie sich selbst auch mal irren. All das wird dazu führen, dass es doch auch zu Fehlern in Texten kommt, die in der Presse erscheinen – auch wenn es etliche Prozesse gibt, die versuchen, das zu verhindern.

Es gibt natürlich auch ein Platzproblem. Nicht alles kann veröffentlicht werden im Rahmen einer Publikation. Also wird man eine Auswahl treffen müssen. Selbst wenn man dabei von möglichst objektiven Kriterien ausgeht, um eine Priorisierung herzustellen, wird wohl auch immer ein subjektiver Touch diese Auswahl begleiten.

Und dass FakeNews und Verschwörungstheorien nicht in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht werden, würde ich jetzt mal nicht damit gleichsetzen, dass wir eine Lügenpresse haben. Ganz im Gegenteil.

Auch wenn es menschliche subjektive Einflüsse auf die Darstellung von Sachverhalten in Zeitungen und Zeitschriften gibt/geben mag, so halte ich sie noch immer für zuverlässiger als Vieles, was es im Internet zu lesen gibt. Letztlich heißt es aber mehr und mehr: „Holzauge sei wachsam!“ oder „Gehirn einschalten – auch beim Lesen!“

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Tagesgedanken

Gedanken zum Buch „Den Netten beißen die Hunde“ (Rezension hier) – die ernsthaftere Version

Das Buch hat schon so einiges in mir angetriggert. Nicht, dass ich darauf stolz wäre. Manchmal würde ich mir deswegen durchaus selbst in den Hinter beißen – dazu brauche ich dann nichtmal einen Hund.

Wirklich sehr eindrucksvoll war die Diskussion, dass (zu) nett zu sein asozial ist.

Darüber hatte ich mir nämlich vorher noch nie Gedanken gemacht. Und so auf den ersten Blick scheint das ja auch gar nicht zu stimmen. Aber spätestens auf den dritten Blick kriegt man das dann doch mit. Es gibt dafür ein paar Gründe.

a) Man arbeitet gegen sich, wenn man (zu) nett ist, schadet sich dadurch, wird krank, kann nichts Gutes mehr für sich und Andere tun.

b) Man gibt dann eher kein ehrliches Feedback und nimmt somit anderen Menschen die Chance, sich zu entwickeln.

c) Man trägt Konflikte nicht aus, der Ärger bleibt bestehen, häuft sich an und im Zweifel explodiert man irgendwann aus nichtigen Gründen.

d) Man spielt den Anderen vor, dass sie sich einem selbst gegenüber angemessen verhalten. Wenn man keine Rückmeldung gibt, dass etwas nicht angemessen ist, können die Anderen das eher nicht erkennen und werden sich weiterhin unangemessen verhalten. Das vergiftet auf Dauer die ganze Atmosphäre in der Gruppe.

Dabei gibt es ausreichend viele Möglichkeiten, den eigenen Standpunkt zu klären und dabei trotzdem wertschätzend zu sein.

Das ist vermutlich mein wichtigstes Fazit aus dem Buch: wertschätzend statt (zu) nett.

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Belana Hermine

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Tagesgedanken

Gedanken zum Buch „Tanz um die Wahrheit“ (Rezension hier)

Das mit der Wahrheit ist ja wirklich nicht so einfach.

Gibt es wirklich DIE Wahrheit? Sieht nicht ein und dieselbe Sache, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, doch manchmal ganz schön unterschiedlich aus? Und wer würde denn den Maßstab dafür setzen, was nun DIE Wahrheit ist?

Wir können wohl immer nur sagen, dass etwas im Rahmen unserer aktuellen Kenntnis wahr ist – vielleicht auch nur „einen hohen Wahrheitsgehalt vermuten lässt“. Es gibt in der Geschichte genügend Beispiele, die zeigen, dass sich das, was als wahr gehalten wird, durchaus in Abhängigkeit vom Wissensstand verändert.

Häufig verwechseln wir wohl auch Wahrheit mit Meinung.

Auch unsere Erinnerung trügt manchmal und wir meinen, uns an etwas zu erinnern, was aber doch nicht so stattgefunden hat, und halten es aber trotzdem für die Wahrheit.

Aber um diese „Wahrheiten“ geht es in dem Buch gar nicht. Da geht es durchaus um Tatsachen und um die Frage, ob man über diese Tatsachen vorbehaltlos berichten soll, darf, kann muss. Erinnert sei dabei auch an die unterschiedliche Einschätzung der Aktivitäten von WhistleBlowern. Für manche sind es Helden, für andere Staatsverbrecher. Das kommt dann wohl ganz darauf an, ob einem die Wahrheit nutzt oder nicht.

Und damit sind wir dann direkt bei einem wohl recht wichtigen Punkt: Man wird wohl immer eher geneigt sein, eine Wahrheit „uneingeschränkt“ zu veröffentlichen, wenn sie einem nutzt als wenn sie einem schadet. Hat Wahrheit also doch einen subjektiven Aspekt? Naja, die Wahrheit vielleicht nicht, aber der Umgang mit ihr.

Wie Ihr seht, werfe ich hier nur noch mehr Fragen auf als ich schon in der Rezension angeschnitten habe. Aber so wirklich weiß ich auch keine Antworten.

Die Offenlegung aller Fakten und „Wahrheiten“ scheint wohl aber auch nicht DIE Lösung zu sein.

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Tagesgedanken

Abschied

„Unsere“ Eisdiele hat zugemacht. Die Besitzer/Betreiber sind zurück nach Italien in ihr Zuhause gefahren.

Irgendwie sind uns diese Menschen schon richtig ans Herz gewachsen. Sie verbreiten so viel Schönes durch ihre Eisdiele hier im Viertel. Ob sie das wohl wissen? Ob das wohl alle zu schätzen wissen? Was kann man tun, um es ihnen zu zeigen?

Naja, ich versuche halt immer freundlich zu sein, ihnen ein Lächeln zu schenken, mich ganz klar zu bedanken, auch mal ein paar Worte zu wechseln.

Zum Abschied haben wir uns noch einmal einen großen Eisbecher gegönnt. Den Kaffee gab es aufs Haus.

Und dann haben wir uns eben ganz herzlich verabschiedet. Und ja, ich habe „unsere“ Bedienung auch mal umarmt – aber erst als ich mir sicher war, dass das auch für sie okay war.

Als kleines Abschiedsgeschenk habe ich ihr und ihrer Schwester, die uns auch hin und wieder bedient hat, jeweils so einen kleinen Perlentiger geschenkt. Nächstes Jahr ist ja das Jahr des Tigers. Und sie kommen erst zurück, wann es schon angefangen hat. Ich hoffe, er bringt ihnen Glück, sodass sie auch gern wieder zurückkommen und dann eine gute Saison 2022 haben werden.

Ich bin sicher, dass es hier ganz viele Menschen gibt, die sich sehnlichst darauf freuen.

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Tagesgedanken

Gedanken zum Buch „Lebendige Strichmännchen zeichnen“ (Rezension hier)

Schon wieder ein Buch, das nicht korrekt gegendert ist. Aber wie heißt ein Strichmännchen in korrekter Gendersprache? Strichmenschchen oder Strichpersönchen? Nun, wenn’s müsste, würde ich mich wohl für die zweite Version entscheiden.

Aber wieder zurück zum Ernst des Lebens.

Ich möchte ja so gern hin und wieder meine Wanderungen ein bisschen zeichentechnisch verarbeiten. Aber Menschen kann ich nun einfach nicht zeichnen.

Ich erinnere mich da an eine Zeichenlehrerin, die mir mal ein Beispiel für eine leger am Strand sitzende Figur auf mein Blatt gemalt hatte. Seit dem haben bei mir überall irgendwelche Leute leger rumgesessen 😉

An Strichpersönchen hatte ich mich schonmal ausprobiert, bin dann aber am Tragen des Rucksacks gescheitert. Nun war in diesem Buch ja ein Beispiel, für ein Strichpersönchen mit Rucksack von der Seite. Ich könnte mir vorstellen, dass ich es schaffen könnte, das ein wenig abzuwandeln. Aber wie kann ein Strichpersönchen von vorn einen Rucksack tragen? Er müsste ihm/ihr ja immer von den Schultern rutschen…

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Belana Hermine

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Tagesgedanken

ewiges Leben – Ist die virtuelle Welt gefährlich?

Eine der „diskutierten Möglichkeiten“ für ewiges Leben ist ja, in eine virtuelle Welt geladen (upgeloadet) zu werden. Soweit so gut.

Da kann man dann alles machen, was man will. Man kann sich seine ganz eigene Welt zusammenbasteln und dabei weit über das real-materielle Hinausgehendes entwerfen. So weit so schön.

Und doch ist dieses Szenario keines, das wirklich ewiges Leben (dieser Art) zusichern kann.

Was, wenn jemand den „Account“ löscht? Schupps, weg ist man.

Sicherlich wird man sich dagegen schützen können. Aber diejenigen, die „Accounts“ löschen – aus welchen Gründen auch immer -, werden es immer wieder versuchen und immer bessere (perfidere?) Wege ersinnen, um „Accounts“ zu löschen. Das gibt dann eine Art Wettrüsten, wie wir es ja hinsichtlich der Computersicherheit auch heute schon allerorten erleben. Man wird also mehr und mehr Zeit damit zu tun haben sicherzustellen, dass man „am Leben“ bleibt. Ist das der Sinn des ewigen Lebens?

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Belana Hermine

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