Augenblicke

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Wanderstöcke als Krückstöcke?

Immer häufiger sehe ich ältere/alte Menschen mit Wanderstöcken durch die Stadt gehen. Als es mir so richtig bewusst wurde, habe ich mich ein bisschen darüber gewundert und versucht zu verstehen, warum.

Früher gab es diese braunen Holzstöcke, meist mit gebogenem Griff. Sie hießen Spazierstöcke. Unten hatten sie eine schwarze Gummimuffe drauf, damit sie nicht wegrutschten. Im Winter konnte man diese „einfache“ Gummimuffe durch eine mit Spikes ersetzen, damit man auch auf Schnee nicht wegrutschte. Wo sind diese Stöcke geblieben? Und warum sind sie verschwunden?

Heutzutage gehen die älteren/alten Leute mit den Stöcken durch die Stadt, mit denen ich durch die Berge wandere. Hat es mich deswegen darauf aufmerksam gemacht? Aber warum nehmen sie nicht die Krückstöcke, wie bisher? Sie sind doch viel billiger und vielleicht auch leichter als die Wanderstöcke.

Naja, das liegt einerseits sicher am Namen. Wer mag schon gern mit einem KRÜCKstock unterwegs sein. Das hört sich alt und klapprig an, als würde man nicht mehr richtig laufen können. So ein Wanderstock dagegen wirkt sportlich, frisch und jugendlich gesund. Und vermutlich sehen sie besser aus, weil es sie eben nicht nur in Holzbraun, sondern nahezu in beliebiger Farbe gibt.

Natürlich, wenn sich die Menschen mit einem Wanderstock besser fühlen, dann sollen sie mit einem Wanderstock gehen. Aber was sagt das über uns aus? Ist es nicht (auch) ein Zeichen dafür, dass wir Alter nicht eingestehen wollen, dass Alter vertuscht, kaschiert und eben im Zweifel durch einen sportlichen Wanderstab übertüncht werden muss? Schade nur, dass es gegen das wahre Altern dann eben doch nicht hilft.

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Belana Hermine

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Kuriositäten des Alltags

Obwohl ich lachen musste, muss ich doch zugeben, dass ich, wenn ich wandernd unterwegs bin, tatsächlich (fast) jede Gelegenheit, einen Bügel aufzuhängen (mit nassen Klamotten zum Trocknen), nutze 😦

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Belana Hermine

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Fliegen zum Abgewöhnen

Sodele Ihr Lieben. Ich bin wieder zurück und so hat mich auch die elektronische Welt wieder 😉

Zwar ist es ungewöhnlich, eine Reisebeschreibung mit dem Ende zu beginnen, da dieses aber einen überdeutlichen Eindruck hinterließ und ich mir noch nicht schlüssig bin, in welcher Art ich überhaupt über diese Reise berichten möchte, fange ich doch einfach mal mit dem Ende an.

Es sollte von Kathmandu über Istanbul nach Frankfurt gehen. Da der Luftraum über Kashmir wegen des Ende Februar wieder aufgeflammten Konflikts noch immer gesperrt war, standen 1.100 Umweg-km zwischen Kathmandu und Istanbul mit entsprechender Verspätung auf dem Hin- und Rückflug der Maschine an. Es war also im Vorfeld klar, dass der Anschluss nicht klappen würde. Entsprechend vorbereitet mit Wechselwäsche, Zahnputzzeug etc. machte ich mich also auf die Rückreise. Aber egal, wie schlimm man es sich ausrechnet, es scheint allemal schlimmer zu gehen 😦

Beim Einchecken in Kathmandu meinte man, dass ich meinen Anschlussflug nicht bekommen würde, man mich aber gleich umbuchen würde, was aber erst in 30 min ginge. Ich solle warten. Man würde mir Bescheid sagen. Ja, wie denn, wo denn, wenn alle anderen Passagiere hinter mir zum Einchecken nachdrückten. Und es ging ja nicht nur mir so. Das Chaos begann zwar ganz klein, wurde aber schnell recht katastrophal. Nach einer Stunde hatte ich immer noch keinen Bescheid. Also drängelte ich wieder rein in die Schlange – verständlicherweise sehr zum Unmut der dort Wartenden. Nun bekam ich aber meine Bordkarten. In Istanbul sollte ich ein Hotel für die Nacht bekommen. Hörte sich ja nichtmal schlecht an.

Natürlich kam der Flieger mit einer Stunde Verspätung. Allerdings schafften die Damen und Herren des Flughafens es, daraus zweieinhalb Stunden zu machen. Entsprechend kamen wir mit 3,5 Stunden Verspätung in Istanbul an. Unterwegs wurde die Kabine für den gesamten Flug in den Nachmodus versetzt, obwohl wir tagsüber bei herrlichem Sonnenschein flogen. Ich hatte zwar die Leselampe an und las, war aber am Ende doch ganz schön beschugge.

In Istanbul flitzte ich ganz schnell zum Hotelschalter. Die Bordkarte wurde mir abgenommen. Man würde mich aufrufen. Das dauerte so etwas 15 min. Dann bekam ich auch in der Tat die Bordkarte zurück. Wir wurden zu einem Shuttle geführt, das uns in reichlich 30-minütiger Fahrt zum Flughafenhotel des inzwischen alten Istanbuler Flughafens fuhr. Da man dort offensichtlich nicht darauf eingestellt ist, dass etliche Leute gleichzeitig eintreffen und ein Zimmer wollen, dauerte das Einchecken…

Man bekam einen Kupon für ein Abendessen. Aber auch dort war man auf mehrere, gleichzeitig essen wollende Menschen nicht eingestellte. Es dauerte 40 min. Alles in allem bezog ich um 23:00 das Zimmer. Da mein Flug um 8:00 gehen sollte, wurde ich um 3:00 wieder abgeholt. Wieso sollte ich mindestens 4 Stunden vor Abflug des Flugzeugs auf dem Flughafen sein? Ohnehin blieben ja nur noch reichlich 3 Stunden Schlaf.

Aber was soll man tun? Brav war ich 3:00 zum Abholen bereit. Kurz nach 3:30 war ich wieder auf dem Flughafen, nur um dort feststellen zu müssen, dass mein Flug bereits jetzt mit einer Stunde Verspätung angekündigt war. Was sollte ich nun noch fast mitten in der Nacht reichlich 5 Stunden auf diesem Flughafen anfangen? Immerhin bekam ich nach dem dritten (!) Anlauf noch einen Gutschein für ein Essen. Als abgewrackter, übernächtigter Touri ist man natürlich für die Business Lounge nicht akzeptabel 😦

Mit ziemlich genau eingehaltener Verspätung startete dann der zweite Teil meines Fluges und kam entsprechen planmäßig verspätet in Frankfurt an. Also nichts wie ab zum Gepäckband und dann schnellstens auf den nächsten Wegabschnitt nach Hause.

Gepäck? Fehlanzeige. Und das ist es bis heute (Mittwoch), dabei bin ich schon am Sonntagnachmittag zu Hause angekommen. Nun sitze ich mal ausnahmsweise nicht auf gepackten Koffern, sondern eher auf heißen Kohlen und hoffe inbrünstig, dass das Gepäck noch seinen Weg zu mir finden möge. Immerhin waren da die vielen kleinen Mitbringsel und Andenken drin. Die kann keine Schadenersatzzahlung ersetzen. Immerhin gab es heute Nacht eine Ankündigung, dass es heute geliefert werden soll.

Tja, also wirklich ein Flug zu Abgewöhnen – aber wie soll man sonst solche langen Distanzen überwinden?

Egal woher, wohin und wie Ihr reist – ich wünsche Euch allzeit gutes und sicheres Ankommen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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