Bassermann: Optische Illusionen

Mach mit! Optische Illusionen – Zeichnen, ausmalen, basteln, rätseln

  • Texte von Laura Baker
  • Bassermann Verlag, 23. November 2020
  • Broschiert, 80 Seiten
  • 6,00 € (D)
  • ISBN 978-3-809-44325-4

Inhalt

Eine knappe Einleitung stellt das Buch kurz vor. Dann folgen optische Illusionen unterteilt in 4 grundlegende „Mechanismen“, wie diese Illusionen funktionieren. In der Regel ist auf der linken Seite eine optische Illusion gezeigt und mit einem kurzen Text die Wirkungsweise erläutert. Auf der entsprechenden rechten Seite gibt es Anregungen zum Mit- und/oder Nachmachen. Für die Rätsel gibt es am Ende des Buches eine Auflösung.

Subjektive Eindrücke

Optische Illusionen faszinieren mich immer. Und so habe ich es auch mit diesem Buch wieder sehr genossen, mich in diese zauberhafte Welt zu begeben.

Das Buch richtet sich an Kinder ab 6 Jahren. Entsprechend leicht verständlich sind die Texte und Mitmachanleitungen geschrieben. Für manche Arbeitsschritte wird auf die Mithilfe von Eltern verwiesen.

Es gibt durchaus für eine breite Palette von Illusionen ein Mit- oder Nachmachanleitung. Allerdings bin ich ja noch immer auf der Suche nach Anleitungen für Illusionen, wie sie in der linken oberen Ecke auf dem Cover gezeigt werden. Diese gibt es aber auch in diesem Buch nicht. Aber die vielen anderen Anregungen entschädigen dann wieder.

Fazit

Viele Anregungen zum Nach- und Mitmachen, einfach erklärt und leicht nachzuarbeiten.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Fassnacht: Die Mächtigen

Die Mächtigen

  • Lucas Fassnacht
  • Blanvalet Verlag, 28. September 2020
  • Gebundene Ausgabe, 672 Seiten (eBook gelesen)
  • 20,00 € (D)
  • ISBN 978-3-764-50723-7

Inhalt

Das Zahlungssystem Europas soll softwaretechnisch abgewickelt werden. Aber wer entwickelt die Software mit welchen unbekannten Funktionen? Und wer kann und/oder wird davon profitieren und will sich die fette Beute nicht entgehen lassen? Unter Einsatz aller Mittel sollen Pfründe gesichert werden – ohne Rücksicht auf Moral, Anstand oder gar Menschenleben.

Subjektive Eindrücke

Ein Schlachten sondergleichen. Immer wieder dachte ich, dass es mit den Toten doch endlich mal vorbei sein müsste. Interessant, wer am Ende in welcher Verfassung übrigbleibt.

Es ist eine rasante Story, die auch Raum lässt für die Entwicklung einiger Charaktere, obwohl auch viele sterben, bevor ihre eigentliche Entwicklung begonnen hat.

Immer wieder gibt es auch interessante Details über Machenschaften, technische Umsetzungen und mögliche Auswirkungen technischer Lösungen.

Fazit

Wer’s blutrünstig mag, wird hier sehr auf seine Kosten kommen.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Krause: Kennen wir uns?

Der starke Sozialstaat – weniger ist mehr

  • Timon Krause
  • Campus Verlag, 19. August 2020
  • Broschiert, 239 Seiten (eBook gelesen)
  • 18,95 € (D)
  • ISBN 978-3-593-51263-1

Inhalt

Nach einem Vorwort ist der Inhalt in 23 kurze Kapitel gegliedert. Die vorderen Kapitel befassen sich überwiegend mit der Grundlegung der Methode, der Methode selbst und einer Anleitung zum Auswendiglernen der in der Methode verwendeten Statements. In den hinteren Kapiteln geht es um Anwendungen, Abwandlungen, aber auch um ethische Fragen des Einsatzes dieser Methode. Am Ende finden sich 5 Seiten Literaturhinweise, die den jeweiligen Kapiteln zugeordnet sind.

Subjektive Eindrücke

Der Untertitel hatte es mir angetan, auch wenn das Cover-Bild ein wenig verwirrend wirkte.

Was ich aus dem Buch mitgenommen habe ist, wie man mit verhältnismäßig allgemeinen Statements, die auf den überwiegenden Teil der Menschen zutreffen, dem/der Gegenüber das Gefühl geben kann, ihn/sie zu verstehen. Ja, das sind auch die Mittel, die Hellseher, Wahrsager etc. anwenden.

Gut ist, dass Herr Krause das auch ganz klar benennt. Und er verweist auch darauf, dass man diese Mittel durchaus in unterschiedlicher Weise einsetzen kann. Natürlich plädiert er für die positiven Formen z. B. in einen ersten Kontakt zu kommen, eine grundlegende Basis für Vertrauen zu schaffen etc. Er verwendet diese Mittel in seinen Shows im Wesentlichen zur Unterhaltung der Menschen.

Man sollte sich also nicht vom Anfang des Buches, in dem es auch um Mentalisten, Wahrsager, Horoskope geht, abschrecken lassen. Was ganz rational und auch wissenschaftlich untermauert dahintersteckt, wird Schritt für Schritt herausgearbeitet.

Herr Krause lässt auch einige seiner Kollegen (ja, nur Männer) zu Wort kommen. Das ist interessant, weil sie doch jeweils weitere Perspektiven auf das Thema eröffnen. Allerdings wäre für mich nicht nötig gewesen eine Anleitung zu geben, wie man sich die Statements, die gut funktionieren, merken kann. So hätte das Buch etwas kompakter ausfallen können.

Fazit

Mit offenem Geist lässt sich aus diesem Buch einiges für den eigenen Umgang mit Menschen mitnehmen.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Vermaak: Papier-Schneeflocken

Papier-Schneeflocken – Falten, Ausschneiden, Fertig!

  • Annemarie Vermaak
  • Frechverlag, 13. August 2020
  • Taschenbuch, 80 Seiten
  • 10,00 € (D), 10,30 € (A)
  • ISBN 978-3-772-44383-1
  • zum Reinschauen

Inhalt

Das Buch startet mit einer Vorstellung des benötigten Materials, einer grundsätzlichen Anleitung zum Vorgehen und speziellen Hinweisen, wie das Papier gefaltet werden sollte. Danach folgen 50 verschiedene Motive, die man in jeweils 2 Größen (15 cm * 15 cm sowie aus einem A4-Papier hervorgegangene Quadrate) nacharbeiten kann. Sie sind in 4 verschiedene Schwierigkeitsstufen eingeteilt.

Subjektive Eindrücke

Ich hatte mich total auf das Buch gefreut, weil mich schon die Sterne auf dem Cover sehr angesprochen hatten. Papier hatte ich von meinen Origami-Faltereien noch vorrätig und konnte natürlich direkt anfangen.

Prinzipiell klappt alles ganz gut. Je öfter das Papier zu falten ist, desto kniffliger wird es natürlich. Und man sollte definitiv eine kleine, spitze, sehr scharfe Schere haben.

Es gibt durchaus auch andere Motive außer Schneeflocken, vor allem Blüten und Blättermotive, die man aber auch gut als winterlichen Schmuck verwenden kann.

Fazit

Mir hat das falten und schneiden sehr viel Spaß gemacht und ich werde mir das Buch immer mal wieder vornehmen.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Rubach: Die Ökobilanz auf dem Teller

Die Ökobilanz auf dem Teller – Wie wir mit unserem Essen das Klima schützen können

  • Dr. Malte Rubach
  • Hirzel, S., Verlag. 9. Oktober 2020
  • Taschenbuch, 248 Seiten
  • 18,00 € (D)
  • ISBN 978-3-777-62876-9

Inhalt

Vorwort und Einleitung sind dem eigentlichen Text vorangestellt.

Danach ist das Buch in 3 Teile gegliedert. Teil 1 „Wie wir lebten“ gibt allgemeine Informationen über das Essen, den Bezug zur Natur, welche Folgen unser Leben überhaupt hat etc. In Teil 2 „Wie wir leben“ werden Wasser- und Landverbrauch, CO2-Ausstoß sowie einige Inhaltsstoffe verschiedener Lebensmittelgruppen nacheinander diskutiert und gegen Ende dieses Teils zusammengeführt, Teil 3 „Wie wir leben werden“ skizziert einige Entwicklungen in der Lebensmittelindustrie und diskutiert, inwieweit sie sich eignen, essenstechnisch das Klima zu retten. Eine zusammenfassende Kernbotschaft beendet das Buch.

Am Ende des Buches sind 20 Seiten Literaturhinweise zu finden.

Subjektive Eindrücke

Mit dem Gedanken im Kopf, endlich mal zu erfahren, wie ich abschätzen kann, welche wie hergestellten Lebensmittel ich sinnvollerweise essen soll, um das Klima nicht übermäßig zu belasten, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Was habe ich gefunden?

Die Kernbotschaften sind für mich persönlich in ihrer Allgemeinheit nicht hilfreich, denn sie sagen nicht mehr und nicht weniger als das, was ganz allgemein in der Diskussion herumgeistert.

Interessant war aber die Aufschlüsselung der verschiedenen Umweltbelastungen von Lebensmitteln in Wasserverbrauch, Landnutzung und CO2-Ausstoß. Sehr wichtig ist auch der Hinweis darauf, dass in verschiedenen Regionen der Welt unterschiedliche Umweltschäden bei vergleichbaren Lebensmitteln entstehen. Auch die Zusammenführung all dessen mit einer Gegenüberstellung der Inhaltsstoffe und auch dem Verweis, wie groß der Anteil dieses Lebensmittels eigentlich an unserem Essen ist, war für mich eine neue Perspektive.

Auch wenn ich nicht direkt Handlungsempfehlungen für mich ableiten konnte, so ist mir doch die Vielschichtigkeit des Themas noch einmal sehr deutlich geworden.

Fazit

Die Zusammenführung verschiedener Perspektiven kann ganz neue Erkenntnisse hervorbringen.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Zeiler: Unfuck the economy

Unfuck the economy – Eine neue Wirtschaft und ein besseres Leben für alle

  • Waldemar Zeiler mit Katharina Höftmann Ciobotaru
  • Goldmann Verlag, 12. Oktober 2020
  • Broschiert, 224 Seiten
  • 15,00 € (D), 15,50 € (A)
  • ISBN 978-3-442-31595-6

Inhalt

Das Buch startet mit 4 Kapiteln, die man als Einführung werten könnte. Da gibt es ein Vorwort, eine Art „richtige“ Einleitung, eine Begründung für das Buch und ein paar Worte zu Wirtschaft und Geschichte.

Danach werden in 5 Kapiteln Teilbereiche der Gesellschaft unter die Lupe genommen und dargestellt, wo es dort krank. Es geht dabei um Ungleichheit, Klima, Politik, Arbeit und Corona.

Den Abschluss bildet ein Kapitel „(Happy) End“, das 14 verschiedenen Menschengruppen Handlungshinweise bzw. Denkanregungen gibt.

Quellenhinweise stehen in den Fußnoten. Am Ende des Buches finden sich zwei Seiten mit weiterführenden Literaturhinweisen.

Subjektive Eindrücke

Ein unkonventionelles Buch, was sich auf unterschiedliche Weise ausdrückt. Da ist die zum Teil laxe Sprache, was aber nicht störend ist. Da ist das zum Teil rasante Tempo, das für Sachbücher eher ein wenig ungewöhnlich ist. Hier hätte ich mir hin und wieder etwas mehr Tiefgang gewünscht. Es scheint, als wollten die Autoren zu viel in das eine Buch drücken. Dadurch blieben einige Bereiche an der Oberfläche und/oder recht einseitig. Das finde ich schade. Hier müssen mir dann die Literaturhinweise am Ende bzw. die Referenzen in den Fußzeilen weiterhelfen. Vielleicht wäre tatsächlich weniger aber tiefgründiger und vielschichtiger besser gewesen?

Insgesamt erreicht das Buch durch seine Unkonventionalität aber eben auch einen anderen, frischen Blick auf die Dinge. Und das regt zum eigenen Nachdenken an. Hier liegt für mich das eigentliche Verdienst dieses Buches.

Fazit

Neue Sichtweisen, unkonventionell aufbereitet.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Croos-Müller: Ich schaf(f) das!

Ich schaf(f) das! – Leichte Körperübungen für mehr Lebenspower

  • Dr. med. Claudia Croos-Müller
  • Kösel-Verlag, 5. Oktober 2020
  • Karten, 112 Seiten
  • 15,00 € (D), 15,60 € (A)
  • ISBN 978-3-466-34762-9

Inhalt

Es handelt sich hier um eine Box mit 50 Übungskarten, einem Anleitungsheft in Form einer ausfaltbaren Ziehharmonika und zwei Begleitkarten. Damit man die Karten bei den Übungen nicht in der Hand halten muss, aber trotzdem draufschauen kann, liegt auch ein Aufsteller in der Box – gute Idee.

Die Begleitkarten stellen das periphere und das zentrale Nervensystem überblicksmäßig dar.

Auf den Übungskarten der Vorderseite „zeigt“ das Schaf, wie die Übung geht.  Auf der Rückseite steht im oberen Teil eine kurze Anleitung und im unteren wird kurz erklärt, wie die Übung wirkt.

Die Anleitung ist 6 Karten lang. Es wird kurz der Hintergrund erläutert, vor dem die Übungen entwickelt wurden. Zwei Kartenseiten geben Hinweise zu einem sinnvollen Einsatz der Übungen. Auf zwei Seiten sind die Übungen danach geordnet, was mit ihnen erreicht werden kann, z. B. Gute Laune, Energie, Lebenslust etc.

Subjektive Eindrücke

Wie es der Untertitel verrät, geht es hier nicht um körperliche Kraft, Kondition oder ähnliches, sondern darum, durch kleine Bewegungen zu mehr innerer Stabilität zu kommen.

Der Deckel der Bos zeigt meiner Meinung nach die Atmosphäre der Karten sehr schön. Alle Karten sind passend dazu gestaltet.

Ich habe mich nahezu direkt in die Karten verliebt. Ich habe gleich ein paar Übungen ausprobiert und kann mir gut vorstellen, sie auch in online-Veranstaltungen als Pausenauflockerung einzusetzen.

Fazit

Liebevoll, durchdacht, leicht auszuführen. Ideen zum Einsatz kann man sicherlich viele entwickeln.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Schwan: Ohnekind

Ohnekind – Männlich, Kinderwunsch, steril – Was es heißt, zeugungsunfähig zu sein

  • Benedikt Schwan
  • Heyne Verlag, 24. August 2020
  • Gebundene Ausgabe, 256 Seiten (eBook gelesen)
  • 20,00 € (D)
  • ISBN 978-3-453-20723-3

Inhalt

Benedikt Schwan erfährt, dass er zeugungsunfähig ist. Dieses Buch ist für ihn ein Mittel, um mit dieser Erkenntnis/Nachricht umzugehen, sich damit auseinanderzusetzen. Er nimmt uns mit auf diesen steinigen Weg. Dabei schaut er auch nach links und rechts. Das heißt, er befasst sich mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, mit Auswirkungen nachlassender Zeugungsfähigkeit allgemein, mit technischen Möglichkeiten, der Reproduktion doch noch auf die Sprünge zu helfen. Und natürlich lässt er uns auch hin und wieder einen kleinen Blick in seine Gefühlswelt werfen: Was bedeutet es für einen Mann, keine eigenen Kinder haben zu können, und wie geht er damit um.

Subjektive Eindrücke

Ja, man kann die Erschütterung nachempfinden, die Herr Schwan hinsichtlich seiner „Diagnose“ empfunden haben muss. Entsprechend begleitet man ihn durch das Buch mit der Hoffnung, dass es doch noch einen Ausweg geben möge.

Neben rein sachlichen/wissenschaftlichen Auseinandersetzungen präsentiert uns Herr Schwan auch ein paar eigene Einschätzungen und Meinungen zu Fragen von Kinderfreundlichkeit, Mindestreproduktionsrate einer Gesellschaft, frühzeitiger Feststellung von Zeugungsfähigkeit etc. Wenn man auch nicht allen Argumentationen unwidersprochen folgen muss, so scheinen sie aus Sicht des Autors durchaus logisch und nachvollziehbar. Und es kann ja auch nicht schaden, von einem Buch zum Nachdenken angeregt zu werden.

Fazit

Ein Buch, das nachdenklich macht darüber, was Kinder für uns bedeuten und wie wir mit unseren eigenen Kinderwünschen umgehen könnten/sollten.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Riffkin: Grünes Öl

Grünes Öl

  • Ben Riffko
  • Heyne Verlag, 12. Oktober 2020
  • Broschiert, 560 Seiten (eBook gelesen)
  • 14,99 € (D)
  • ISBN 978-3-453-44004-3

Inhalt

Ein belgisches Startup, das aus Algen Treibstoff gewinnen kann, braucht Geld, um das Verfahren in großem Stil produktionsreif zu machen. Dass sie damit die geopolitische Lage verändern können, ist zwar nicht ihnen, aber vielen Anderen bewusst. Und so geraten sie zwischen weltpolitische Fronten und direkt und indirekt an mafiöse Personen, die auch vor Terror und dem Einsatz schrecklichster Waffen nicht zurückschrecken. Wer wird diesen tödlichen Kampf gewinnen?

Subjektive Eindrücke

Ein rasanter Thriller, in dem es um Terror und Waffenhandel und die Skrupellosigkeit der entsprechenden Akteure geht. Die Story ist interessant und durchaus glaubwürdig, wobei man hofft, dass die an einigen Stellen beschrieben Brutalität doch bitte nicht glaubwürdig sein solle. Die Charaktere handeln durchaus im Rahmen ihrer Anlage, entwickeln sich aber kaum. Szenerien sind detailliert beschrieben. Bei mir kam aber meist kaum Atmosphäre an.

Bei meiner Entscheidung für das Buch hatte ich mich am Cover-Text orientiert, der sehr auf das algen-nutzende StartUp fokussierte. Ich hatte erwartet, mehr um das Ringen der beiden Unternehmer um ihre Idee, deren Umsetzung und Einführung zu erfahren. Darum geht es aber eher nur am Rande. Die eigentliche Story dreht sich um den geplanten Terrorakt.

Immer wieder blicken auch moralische Fragestellungen durch, zu denen Ben Riffko seine Einstellung in die Handlung packt. Das ist ja grundsätzlich sehr positiv einzuschätzen. Vielleicht wäre weniger aber für die Story aber besser gewesen.

Fazit

Eine rasante Story um Terror und Waffenhandel.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Bartlett: Hexenzauber

Hexenzauber – Der magische Lebensplaner für deine Wünsche & Ziele

  • Sarah Bartlett; aus dem Englischen von Mia Kessler
  • Bassermann Verlag, 19. Oktober 2020
  • Gebundene Ausgabe, 160 Seiten
  • 9,99 € (D/A)
  • ISBN 978-3-809-44313-1

Inhalt

Die Lebensthemen sind in 8 Kapitel eingeteilt. Zu jedem Kapitel gibt es nach einer knappen Einführung ein paar Zaubersprüche jeweils auf einer Doppelseite. Auf der linken Seite werden der Spruch und das dazugehörige Ritual beschrieben, auf der rechten Seite gibt es Platz, um z. B. den Zauberspruch aufzuschreiben, eine Skizze zu machen oder eine Bild einzukleben.

3 Seiten Register am Ende des Buches erleichtern das Auffinden von Begriffen und/oder benutztem Zauberzubehör.

Subjektive Eindrücke

Manchmal lasse ich mich ganz einfach gern von ein bisschen Magie verzaubern. Leider gab es hier nicht viel zum Verzaubern.

Sicherlich regen die Zaubersprüche und Rituale an, über bestimmte Themen des eigenen Lebens nachzudenken. Und auch die Abbildungen und Muster sind nett anzusehen. In diesem Sinne kann man sicherlich einiges aus dem Buch für sich mitnehmen.

Insgesamt fand ich das alles aber recht lieblos aufgemacht. Die Zaubersprüche und Rituale „bewegen“ sich nicht vom heimischen Schreibtisch fort. Es gibt ein paar wenige Grundschemata, nach denen sie ablaufen. Die Sprüche selbst reimen sich kaum und weisen nur selten einen animierenden Rhythmus auf. Insgesamt sind die Zaubersprüche und Rituale aus verschiedenen Religionen, Weltansichten, spirituellen Richtungen zusammengesammelt.

Das Wort „Planer“ sollte einen nicht verleiten an eine Art Kalender zu denken.

Fazit

Leider kann ich für dieses Buch keine Empfehlung aussprechen.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).