Dusy: Nihon Kitchen

Nihon Kitchen – Das Japan Kochbuch

  • Tanja Duy
  • Edition Michael Fischer / EMF Verlag, 9. Oktober 2018
  • Gebundene Ausgabe, 224 Seiten
  • 30,00 € (D), 30,90 € (A)
  • ISBN 978-3-960-93072-3

Inhalt

Ja, es handelt sich um ein Kochbuch – aber nicht nur. Es ist auch ein kulinarischer Reiseführer. Und es steckt voller Infos über Lebensmittel, vornehmlich japanische/asiatische, natürlich.

Nach einer allgemeinen Einführung in die Japanische Küche, das Japanische Kochen und die japanische Art, Essen zu genießen, sind die Rezepte, Infos und Erläuterungen in 8 Bereiche unterteilt: Sushi, Suppen, Gegrilltes, Snacks, Donburi, Tofu, Gemüse und Süßes. In jedem Bereich gibt es Infos zu den dazugehörenden Rezeptgruppen und natürlich diverse Rezepte. Die Rezepte erscheinen auf ein Doppelseite – links die Anleitung, die mit einer kurzen Beschreibung des Gerichts und seiner Besonderheiten beginnt, mit Zutaten und Vorgehensanleitung, rechts eine tolle Abbildung des fertigen Gerichts.

Am Ende des Buches finden sich 6 Seiten Glossar und 4 Seiten Register zum schnellen Auffinden der Rezepte.

Subjektive Eindrücke

Ein rundum gelungenes Buch. Es hat mich immer wieder an meine lange Wanderung in Japan erinnert, auf der ich viele der im Buch beschriebenen Gerichte genießen durfte.

Die Anleitungen sind gut verständlich und leicht nachkochbar. Die Rezepte decken eine breite Palette von Zutaten und Geschmacksrichtungen ab, sodass jede/r viel Passendes für sich finden wird.

Fazit

Garantierte Freude beim Kochen und Genießen.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Liu: Supernova

Supernova

  • Cixin Liu, aus dem Chinesischen von Karin Betz
  • Heyne Verlag, 13. Dezember 2021
  • Broschiert, 512 Seiten
  • 14,99 € (D), 15,50 € (A)
  • ISBN 978-3-453-32031-4

Inhalt

Eine Supernova bewirkt, dass innerhalb eines Jahres alle Menschen über 13 Jahren gestorben sein werden. In Windeseile versuchen die Erwachsenen die Kinder auf das Leben ohne sie vorzubereiten. Aber werden Kinder in der Lage sein, die Komplexität der Welt, die die Erwachsenen geschaffen haben, zu bewältigen? Wie werden sie ohne die Sicherheit der Erwachsenen auskommen und wie werden sie sich ihre eigene Welt gestalten, unbeeinflusst von den Vorstellungen der Erwachsenen?

Subjektive Eindrücke

Dieser Roman gilt offiziell als Cixin Liu’s Debütroman. Kennt man insbesondere seine Trilogie, kann man erkennen, welch weiten Weg Cixin Liu hinsichtlich seines literarischen Könnens zurückgelegt hat.

Der Roman konfrontiert mit viele unerwarteten und unorthodoxen Ideen, was ja für ScienceFiction durchaus wünschenswert ist. Vieles erschien mir aber beim Lesen als eher unglaubwürdig, unrealistisch und zum Teil unlogisch, regte mich aber dennoch zum Nachdenken an. Und ich ertappe mich auch jetzt noch immer mal wieder dabei, dass ich überlege, welche anderen Entwicklungen die Geschichte denn hätte nehmen können.

Eines würde ich dem Roman dann allerdings doch zur Last legen: hier wurde zum Teil sehr tief in die Stereotypen-Kisten gegriffen, ja, ggf. wurden diese sogar ausgebaut und unkaputtbarer gemacht. Wirklich schade.

Fazit

Eine Lesegenuss, der aber ein paar ungute Eindrücke nachwirken lässt.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Herzog: Algorytmica

Algorytmica

  • Marion Herzog
  • Heyne Verlag, 13. Dezember 2021
  • Taschenbuch, 432 Seiten
  • 16,00 € (D), 16,50 € (A)
  • ISBN 978-3-453-34251-7

Inhalt

Nach einer weltumfassenden Katastrophe, die die Lebensgrundlagen für die Menschen zerstört hat, leben die Menschen in einigen wenigen großen Bunkeranlagen unter der Erde. „Matrix“-ähnlich liegen sie in Tanks und verbringen ihre Zeit in virtuellen Realitäten. Nur einige wenige Menschen müssen sich mit der Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Systeme unter der Erde auseinandersetzen. Doch sowohl der Platz als auch die Energie werden knapp. Die Machthaber der Bunker ersinnen ein System, um dem Herr zu werden. Doch werden sie damit Erfolg haben?

Subjektive Eindrücke

Die Geschichte ist spannend geschrieben und entwickelt sich rasant. Die Umgebungen sind detailreich beschrieben, sodass man sich gut in die Szenerien hineinversetzen kann. Da es sich um eine eher kurze Zeitspanne handelt, haben die Charaktere wenig Gelegenheit, sich zu entwickeln, lassen aber durchaus Ansätze erkennen.

Dies ist der erste ScienceFiction-Roman von Frau Herzog. Bisher hat sie (unter anderem Namen) Krimis geschrieben. So ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass dieser Roman eher eine Art Krimi in der Zukunft ist. Die Auseinandersetzung mit wirklichen Zukunftsfragen oder gar philosophischen Fragestellungen findet nicht statt, sie stehen maximal unausgesprochen als Leinwand hinter der Geschichte. Nur kurz vor dem Ende des Romans poppt knapp eine Frage auf, die aber letztlich nicht diskutiert und schon gar nicht beantwortet wird.

Trotzdem kann das Buch begeistern. Zu Beginn kommt einem Vieles bekannt vor, aber ab ca. Seite 100 finden sich auch viele neue Elemente, die das Lesen interessant und spannend gleichermaßen machen.

Fazit

Ein Krimi um Macht und Gegenwehr, der in der Zukunft spielt.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Strugatzki: Stalker

Stalker

  • Arkadi und Boris Strugatzki, aus dem Russischen von David Drevs
  • Heyne Verlag, 13. Dezember 2021
  • Broschiert, 400 Seiten (eBook gelesen)
  • 12,99 € (D)
  • ISBN 978-3-453-32101-4

Inhalt

Im Vorbeiflug an der Erde haben Aliens an einigen wenigen Orten auf der Erde Rast gemacht und dort ihren Müll liegenlassen, der auf einen ersten Blick schädliche Wirkung auf die Menschen hat. Deshalb wurden die entsprechenden Gebiete zu verbotenen Zonen erklärt. Doch der Müll scheint auch vielversprechende Eigenschaften zu haben. Deshalb ziehen sogenannte Stalker unter Einsatz ihres Lebens in diese Zonen, um für die Menschheit nützliche Gegenstände herbeizuschaffen. Wird es auch gelingen, die „Goldene Kugel“, die die Erfüllung des sehnlichsten Wunsches verspricht, zu bergen?

Am Ende des Buches finden sich Tagebuchauszüge der Strugatzki-Brüder sowie ein Kommentar von Boris, eine Art frühes Drehbuch für den nach dieser Vorlage gedrehten Film sowie ein Nachwort, das eine literaturgeschichtlicher Einordnung der Geschichte versucht.

Subjektive Eindrücke

Die Geschichte ist spannend erzählt. Die Figuren sind farbenfreudig und entwickeln sich im Verlaufe ihrer Handlungen.

Immer wieder tauchen auch philosophische Fragestellungen auf, um deren Antworten die Charaktere der Geschichte ringen.

Fazit

Muss man als ScienceFiction-Fan einfach gelesen haben.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Fried, Simperl: Das 7-Tage-Selbstcoaching

Das 7-Tage-Selbstcoaching – für alle, die Lust auf Veränderung haben – Fragen, die fordern

  • Amelie Fried, Michael Simperl
  • Ariston, 30. August 2021
  • Taschenbuch, 208 Seiten
  • 18,00 € (D), 18,50 € (A)
  • ISBN 978-3-424-20245-8

Inhalt

Nach einer kurzen Grundlegung von Anspruch des Buches und gedachter Umgehensweise damit ist der gesamte Stoff in 7 Kapitel für 7 Tage gegliedert. Dabei folgen diese 7 Tage einem „normalen“ Coachingprozess. Dabei gibt es Wissenswertes zu den jeweils anstehenden Schritten, Hinweise, wie diese Schritte am besten auszuführen sind, und Arbeitsblätter im Text wie auch zusammenfassende Seiten am Ende des Buches. Die Autor/innen sparen nicht mit Zuspruch zum Durchhalten und regen auch zum Feiern beim Erreichen bestimmter Meilensteine an. Hin und wieder streuen die Autor/innen ihre eigenen Erfahrungen als Beispiele ein. Weitere Literaturempfehlungen oder Quellenangaben gibt es nicht.

Subjektive Eindrücke

Das Buch ist inspirierend aufgebaut. Die vorformatierten „Leerstellen“ im Buch regen an, sich wirklich direkt an die Arbeit zu machen. Sollte man von vornherein wissen, dass man mehrere Fragestellungen bearbeiten will, müsste man sich entweder das Buch noch einmal kaufen oder sich die entsprechenden Seiten vorher entsprechend kopieren. Einige Ideen, die man in einem Coaching-Lauf zusammenträgt, sind aber sicherlich auch bei anderen Fragestellungen gültig.

Anhand der Texte und der Fragen wird man angeregt, über sich und die eigene Fragestellung nachzudenken. Vielleicht hätte ein durchgehendes Fallbeispiel geholfen, einen direkteren Draht zu den Fragen zu entwickelt. Aber man kann ja auch immer wieder zu einer Frage zurückkehren, wenn einem bei späterem Nachdenken noch etwas dazu einfällt.

Ich halte das Buch grundlegend geeignet, um einen eigenen Coaching-Prozess zur Erreichung individueller Ziele durchzuführen und/oder sich in Konfliktsituationen über die eigene Position klarer zu werden.

Fazit

Das Buch inspiriert, die Ausdauer muss man selbst mitbringen.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Fleer: Zeichnen beginnt im Kopf

Zeichnen beginnt im Kopf – Die ultimative Zeichenschule

  • Lina Fleer
  • Edition Michael Fischer / EMF Verlag, 14. Oktober 2021
  • Taschenbuch, 128 Seiten
  • 15,00 € (D), 15,50 € (A)
  • ISBN 978-3-745-90729-2

Inhalt

In dem Buch geht es weniger um das „praktische Zeichnen“ als vielmehr darum, was in unserem Kopf passiert und wie dies verhindern kann, dass wir unsere Ideen in gute Zeichnungen umsetzen können. Entsprechend geht die Einleitung im Wesentlichen darauf ein, wie Künstler denken. Danach ist das Buch in 3 Teile gegliedert. Im Teil Wahrnehmung zeigt Frau Fleer, wie wir automatisch versuchen, die Welt, wie wir sie wahrnehmen, aufs Papier zu bringen. Da wir die Welt aber nicht wahrnehmen wie sie ist, geraten auch unsere Zeichnungen nicht realitätsnah. Im Teil Gedächtnis werden Grundstrukturen und häufig gebrauchte Mustervorlagen, insbesondere zum menschlichen Körper und zur Perspektive, „eingeübt“, um diese abrufbereit zu haben, wenn man Zeichnungen mit Menschen anfertigen möchte. Im Teil Gespür geht es dann darum, die Kreativität am Zeichen zu erlernen – eben ein Gespür dafür zu entwickeln, wie gute Zeichnungen aufgebaut sind, und zu erkennen, wo die eigene Zeichnung noch Verbesserungspotenzial hat.

Subjektive Eindrücke

Mir hat diese andere Herangehensweise an das Zeichnen-Lernen gut gefallen. Das Buch enthält eigentlich alles, was man braucht, wenn man die grundlegenden Techniken des Zeichnens beherrscht, aber die Bilder doch nicht zufriedenstellend ausfallen. Die Grundtechniken werden natürlich trotzdem in diesem Buch vermitteln, man braucht also nicht zwangsläufig weitere Zeichenbücher.

Auch die Aufmachung des Buches hat mir gut gefallen. Die 3 Teile sind mit drei verschiedenen Farben hinterlegt, sodass man gut auf die jeweils dazugehörenden Seiten zugreifen kann. Die Texte sind gut verstehbar geschrieben. Sie sind ausführlicher als in vielen anderen Zeichenbüchern, da sie sich eben nicht nur mit dem was/wie befassen, sondern eben auch auf das warum eingehen.

Der Stil der Autorin ist gut auf dem Cover erkennbar. Entsprechend sind auch die Zeichnungen im Buch eher coloriert. Es gibt wenige „komplette“ Bilder oder Zeichnungen, was aber eher dazu anregt, seine eigenen Entwürfe und Vorstellungen umzusetzen.

Fazit

Ein Zugang zum Zeichnen über das reine Was/Wie hinaus.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Frenkel, Kang: Inside Facebook

Inside Facebook – Die hässliche Wahrheit

  • Sheera Frenkel, Cecilia Kang; aus dem Englischen von Henning Dedekind, Marlene Fleißig, Frank Lachmann, Hans-Peter Remmler
  • S. FISCHER, 2. Auflage, 13. Juli2021
  • Gebundene Ausgabe, 384 Seiten
  • 24,00 € (D), 24,70 € (A)
  • ISBN 978-3-100-00066-8

Inhalt

Nach Vorbemerkungen der Autorinnen und einem Prolog sind die Informationen, die dieses Buch vermittelt, in 14 Kapitel eingeteilt. Es folgt ein Epilog. 16 Seiten Anmerkungen mit weiterführenden Lesehinweisen sowie ein 7-seitiges Register zur besseren Orientierung im Buch finden sich am Ende.

Subjektive Eindrücke

Die beiden Autorinnen haben sehr akribisch recherchiert, was sie durch die Anmerkungen belegen. So ist ein breiter, fundierter Überblick über die Firma und die internen Machenschaften entstanden.

Teilweise fällt es schwer, die Informationsstücke aus den prosaischen Erzählungen herauszufiltern. Vielleicht wären hier Straffung und eine Orientierung am Wesentlichen hilfreich für das Erfassen des Wichtigen gewesen.

Grundsätzlich war es für mich aber dennoch spannend, all diese Details in ihrer Fülle zusammengetragen zu finden. Und dafür gebührt den Autorinnen große Anerkennung.

Fazit

Viele Details rund um Facebook in erzählender Form.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

George: Du kannst etwas verändern!

Du kannst etwas verändern! – Wie erfolgreicher, gewaltfreier Protest funktioniert

  • Amika George, aus dem Englischen von Bettina Spangler
  • Goldmann Verlag, 15. November 2021
  • Taschenbuch, 368 Seiten
  • 13,00 € (D), 13,40 € (A)
  • ISBN 978-3-442-17932-9

Inhalt

Amika George, eine sehr junge, sehr erfolgreiche Aktivistin, erzählt in diesem Buch anhand vieler Erzählungen ihrer Erfahrungen und mit Interviews mit anderen Aktivist/innen, wie sie in ihrer Kampagne vorgegangen ist. Nach einer Einleitung, in der sie beschreibt, wie sie auf die Notwendigkeit dieser Veränderung gekommen ist, teilt sie ihre Geschichten in 5 Kapitel ein. Nach einer Schlussbemerkung stellt sie den zeitlichen Ablauf ihrer Kampagne dar und gibt zwei Seiten Hinweise für weiterführende Literatur.

Subjektive Eindrücke

Eine beeindruckende, junge Frau, die eine beeindruckende Veränderung angestoßen hat.

In diesem Buch beschreibt sie ihre Erfahrungen, wie es ihr ergangen ist, wie sie mit Erfolgen, Widerständen und Niederlagen umgegangen ist. Das ist alles höchst interessant und durch die vielen Interview-Ausschnitte mit anderen Aktivist/innen abwechslungsreich zu lesen.

Mit Sicherheit kann man viele Anregungen für die eigenen Veränderungsbemühungen aus diesem Buch für sich mitnehmen. Als ein Ratgeberbuch würde mir jedoch eine etwas strukturierte Aufarbeitung des gesamten Materials fehlen, wenigstens ein paar Zusammenfassungen oder auch Checklisten.

Fazit

Interessant zu lesen, strukturieren muss jede/r selbst.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Fischermann, Huhuteni: Der Sohn des Schamanen

Der Sohn des Schamanen – Die letzten Zauberer am Amazonas kämpfen um das magische Erbe ihrer Welt

  • Thomas Fischermann, Duliferi Huhuteni
  • Heyne Verlag, 13. September 2021
  • Gebundene Ausgabe, 304 Seiten
  • 22,00 € (D), 22,70 € (A)
  • ISBN 978-3-453-21823-9

Inhalt

Thomas Fischermann reiste lange und oft in die Amazonasregion und hat dort Dzuliferi Huhuteni interviewt und in seinem Alltag begleitet. Aus den Geschichten, die Dzuliferi Huhuteni erzählt hat, hat Thomas Fischermann dieses Buch geschrieben.

Entsprechend besteht ein großer Teil des Buches aus diesen Geschichten. Sie geben Einblick in das überlieferte Wissen, über Sagen und Geschichten, aber auch alltägliche Fragen und Probleme der Menschen in der Amazonasregion.

Am Ende des Buches gibt Herr Fischermann einen Überblick über wesentliche wissenschaftliche Interpretationen und stellt das Leben von indigenen Schamanen dem gegenüber, was die westliche Welt punktuell übernimmt und wie das zu Verzerrungen und missbräuchlicher Verwendung führt.

Subjektive Eindrücke

Die Geschichten und Erzählungen von Dzuliferi Huhuteni sind unterhaltsam zu lesen und berühren diverse Aspekte des Lebens der Menschen der Amazonasregion. Es wird schnell klar, dass Schamanen mehr als Heiler und/oder Zauberer sind. In diesem Sinne ist das Buch eine gute Bereicherung und Erweiterung zu vielen anderen Büchern über Schamanen, die sich eher auf wenige Einzelaspekte konzentrieren.

Auch die wissenschaftliche Einordnung der Geschichten und von Dzuliferi Huhiteni ist interessant und hilft, die Tragweite des zuvor Gelesen besser erkennen zu können.

Fazit

Höchst interessant, aber auch besorgniserregend, weil unklar ist, inwieweit die etablierten Lebensweisen der Amazonasregion fortgeführt werden können.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).

Steinkühler: Die Mädchenbibel

Die Mädchenbibel

  • Martina Steinkühler
  • Gütersloher Verlagshaus, 27. September 2021
  • Gebundene Ausgabe, 320 Seiten (eBook gelesen)
  • 24,00 € (D)
  • ISBN 978-3-579-06215-0

Inhalt

Nach einer Einleitung werden 14 überwiegend alttestamentarische – zum Ende mit Ergänzungen aus den Evangelien ergänzt – aus der Sicht der beteiligten Frauen bzw. Mädchen erzählt. Die Ursprungsquellen der Texte sind jeweils in Klammern bei den Kapiteltiteln angegeben. Am Ende des Buches sind 3 Seiten Anmerkungen, überwiegend Quellenangaben, zu finden.

Subjektive Eindrücke

Ich bin wenig bewandert in den biblischen Geschichten und fand die Aussicht, die Frauenseite der Geschichten kennenzulernen, sehr lukrativ. Diesbezüglich bin ich wirklich nicht enttäuscht worden. Die Texte sind gut zu lesen, sprechen auch die Gefühlsebene an, ja, sind teilweise auch spannend. Auch die visuelle Aufmachung macht und erhält die Lust aufs/am Lesen.

Schade, dass ich mich für die elektronische Fassung entschieden hatte. Die Bilder sind wirklich sehr anregend. Ich hätte sie gern auf „richtigem Papier“ gesehen.

Allerdings muss ich zugestehen, dass ich nicht immer den Überblick der Zusammenhänge der Geschichten behalten konnte. Das mag daran liegen, dass ich mich in den biblischen Geschichten nicht so gut auskenne. Ich vermute aber, dass das für viele Mädchen ebenso zutrifft.

Fazit

Schön aufgemacht, aber sehr anspruchsvoll für Mädchen.

PS: Ich freue mich über Eure „like“s. Beachtet aber bitte, dass Daten gespeichert werden. Genaueres dazu findet Ihr in der Datenschutzerklärung (hier).