Märchen-Haiku-Rätsel

Haiku

Goldene Kugel.
Mutiger Frosch mischt sich ein.
Entscheidung für wen?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Prima Klima? oder Prima Klima!

Was mache ich mit alten Dingen?

Das Thema „Loslassen“ macht ja inzwischen ziemlich die Runde. Ja, nicht an Dingen, Menschen, Gedanken festzukleben, kann uns seelisch/psychisch entlasten. Und das kann durchaus ein freundlicheres (zwischenmenschliches) Klima erzeugen. Deswegen möchte ich das nicht weg- oder auch nur kleindiskutieren. In diesem Beitrag möchte ich mich aber eher der Frage widmen, was ich denn mit den Dingen mache, die ich nicht mehr behalten möchte.

Warum sollen die Dinge weg?

Da wäre vielleicht erstmal zu fragen, warum ich mich von diesen Dingen trennen möchte.

Kaputt!

Etwas funktioniert nicht mehr und lässt sich nicht bzw. unter den heutigen Umständen nicht mit vertretbare, Aufwand reparieren. Die einfache Lösung scheint das Wegwerfen in den entsprechenden Müllcontainer sein (Glas, Papier, Bio, Batterien, Elektroschrott). Für größere Dinge, die aus Teilen aufgebaut sind, böte sich auch die Möglichkeit an, sie zu zerlegen und die Einzelteile weiterzuverwenden, wenn sie noch funktionieren, oder diese dann den entsprechenden Containern oder Wertstoffsammelstellen zukommen zu lassen. Gedacht hatte ich da gerade an Elektrogeräte und Autos. Aber da gibt es sicher noch viel mehr.

Veraltet? Energiesparendere Technik vorhanden?

Wer vielleicht vor 10 oder 15 Jahren z. B. einen Kühlschrank gekauft hat, fragt sich vielleicht, ob ein neuer Kühlschrank, der eine bessere Energieeffizienzklasse hat, nicht angebracht wäre. Hier sollte man nicht vorschnell den Angaben auf dem Werbeplakat trauen bzw. folgen. Die Energieeffizienzklasse sagt nur etwas über den Verbrauch im Betrieb des Geräts aus. Die aufgewendete Energie und das eingesetzte Material für die Herstellung des Geräts sind darin nicht enthalten. Vielleicht also nochmal versuchen, eine ausbalanciertere Rechnung aufzustellen. Gleiches gilt natürlich für Waschmaschinen, Fernseher – und ja, auch für das so hochgeliebte Auto.

Mag ich nicht mehr?!

Ich glaube, dies ist so (aus meiner Sicht) der schwierigste Bereich, wenn es darum geht, dass man sich klimafreundlich verhalten will. Nehmen wir einen Pulli, der laut allgemeiner Einschätzung nicht mehr topaktuell ist und man sich deswegen damit nicht mehr „in die Öffentlichkeit trauen“ kann. Und klaro, deswegen mag man dieses Stück auch nicht. Was tut man dann? Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Ich kann nur kurz darstellen, wie ich versuche, damit umzugehen. Einerseits versuche ich ohnehin, eher wenig Klamotten zu kaufen. Dann sehe ich zu, dass ich sie möglichst oft „in der Öffentlichkeit“ trage, solange sie von dieser noch als angemessen akzeptiert wird. Dann ziehe ich diese Sachen an, wenn ich im Homeoffice bin (diese Möglichkeit steht nicht allen offen, ich weiß) oder eben an Wochenenden und freien bzw. Urlaubstagen. Meist schaffe ich es, dass ich die Sachen erst dann entsorgen muss, wenn sie wirklich hin sind. Je nach Material sehe ich zu, dass ich daraus dann die Teile, die noch „gut“ sind, als Putzlappen zuschneide und dann nicht extra neu hergestellte Putzlappen kaufen muss.

Naja, kostet alles ein bisschen Nachdenken.

Wie geht Ihr denn mit Dingen um, die Ihr nicht mehr bei Euch haben wollt?

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Katastrophengesellschaft?

Heute beziehe ich mich mal wieder auf ein Erlebnis mit dem hiesigen ÖPNV.

Auf einer etwa 20 minütigen Fahrt wurde sage und schreibe dreimal durchgesagt, dass man gut aufpassen sollte, weil Taschendiebe unterwegs wären. Naja, etwas ausführlicher war es schon, aber das will ich Euch dann lieber ersparen.

Eigentlich ist mir bis jetzt noch nie etwas passiert. Einmal bin ich im Büro eines Kooperationspartners beklaut worden. Aber das ist wohl nicht vergleichbar. Ich bestreite nicht, dass es Taschendiebe gibt. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit und sinnvollem Einpacken in Taschen kann man sich doch ganz gut schützen, oder?

Und obwohl ich also eigentlich recht entspannt damit umgehe, muss ich zugeben, dass diese fast schon permanente Beschallung mit der Warnung, doch eine Wirkung auf mich hatte. Als ich aussteigen musste, hatte ich fast das Gefühl, als würde gleich eine Horde Taschendiebe über mich herfallen. Ist das denn normal?

Machen wir unsere Panik selbst?

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Belana Hermine

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Mein Winter mit dem ÖPNV #6

Der Winter nähert sich seinem Ende. Zeit also, mal auf die Zahlen zu schauen, die ich im vergangenen halben Jahr so zusammengesammelt habe. Sie besitzen natürlich keinerlei Beweiskraft, da es doch zu viele „außergewöhnliche“ Ereignisse gab, aber interessant finde ich sie dann doch.

Nachdem die großen Baumaßnahmen über die Herbstferien abgeschlossen waren, hatten sich die Schwierigkeiten der Fahrt von und zur Arbeit einigermaßen gelegt. Insbesondere die Umstellung des Taktes der Anschlussbahn von 20 auf 10 min in den Spitzenbelastungszeiten entlastet für mich die Notwendigkeit, mit einer ganz speziellen Bahn zu fahren. Die Anschlüsse sind nun stressfreier. Ich hoffe, dass dies beibehalten wird.

Kritisch blieben allerdings die Fahrten an den Abenden von Japanisch nach Hause. 10-mal gab es Probleme im Sinne ausgefallener Bahnen, 9-mal ging alles glatt mit mehr oder weniger Verspätungen. Das erscheint mir nicht sonderlich lukrativ. Ein wenig graust mir deshalb vor dem nächsten halben Jahr, obwohl es für mich im Sommer weniger unangenehm ist, am späten Abend noch draußen zu sein.

Insgesamt haben sich in dem halben Jahr fast 600 min Verspätungen (nur gemessen an der geplanten Ankunftszeit am Ziel) angesammelt. Da ich nicht jeden Tag fahre und auch ein paarmal mit dem Auto fahren musste wegen des Fußes ist diese Zahl wirklich nicht repräsentativ. Allerdings sind auch das schon 10 Stunden. Da wird ja immer mal wieder argumentiert, dass diese Umrechnung nicht fair ist, weil man diese 10 Stunden ja ohnehin nicht am Stück bekommen hätte, aber man empfindet diese Zeit doch eher als verlorene Zeit. Solange ich dann in einer Bahn sitze und z. B. lese, ist das für mich nicht ganz soo tragisch. Aber es gibt auch genügend viel Zeit, die ich im Ungewissen auf Bahnsteigen wartend verbringen musste. Und diese empfinde ich dann doch als totgeschlagen.

Interessant ist vielleicht noch eine weitere Zahl: Ich habe aufgeschrieben, um wie viele Minuten die erste Bahn zu spät losgefahren ist und ich somit draußen im Wetter warten musste – wie gesagt, nur die erste Bahn. Beim Umsteigen habe ich diese Zeiten nicht erfasst (bzw. hier nicht eingerechnet). Immerhin sind 200 min zusammengekommen. Na, wenn man die dem nassen, kalten Wind ausgesetzt ist, kann man sich ganz schön was wegholen – oder man härtet gut ab 😉

Verschweigen möchte ich auch nicht, dass die Bahnen hin und wieder auch ein oder zwei Minütchen früher als geplant ankommen. 38 solcher Minuten haben sich über die Zeit angesammelt. Im Grunde gilt für deren „Bewertung“ aber das Gleiche wie für die Verspätungsminuten, obwohl sie natürlich immer etwas positiver belegt sind 🙂

Hat sich die Aufschreibung gelohnt?

Insgesamt finde ich sowas schon immer ganz interessant. Die Empfindung, dass die Heimfahrten an den Abenden nach Japanisch eine Katastrophe sind, hat sich im Grunde bestätigt. Es ist also nicht nur der Ärger, der da für negative Erinnerungen sorgt. Allerdings werde ich wohl aufhören, diese Zahlen aufzuschreiben. Es ist ganz schön aufwendig und ich musste immer daran denken, alle Abfahrt- und Ankunftszeiten aufzuschreiben. Das war hin und wieder auch ein bisschen stressig. Vielleicht lasse ich mir ein vereinfachtes System einfallen. Mal sehen. Sollte ich mal wieder etwas Interessantes (klaro, aus meiner Sicht) herausfinden, dann teile ich das gern wieder mit Euch.

Wie sehen Eure allgemeinen Erfahrungen mit dem ÖPNV aus? Funktioniert es angemessen? Wird es besser/schlechter? Überlegt Ihr hin und wieder aufs Auto/Fahrrad umzusteigen oder vielleicht auch vom Auto/Fahrrad auf den ÖPNV? Ist das saisonabhängig? Fahrt Ihr im Moment wegen Grippe und Corona vermehrt mit individuellen Verkehrsmitteln?

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Belana Hermine

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Katastrophengesellschaft?

Wie haltet Ihr es so mit Vorräten?

Also, ich meine so zu ganz normalen Zeiten. Ich habe immer gern so die diversen Dinge zugreifbar. Das ist sicherlich noch eine Angewohnheit aus vergangenen Zeiten. Andererseits habe ich hin und wieder mal Lust auf ein bestimmtes Gericht und dann finde ich es toll, wenn ich nicht erst losrennen und die Zutaten besorgen muss. Das wäre der absolute Lust-Killer. Wenn ich dann mal was verbraucht habe, kaufe ich einfach nach.

Regelmäßige Auffüllung gescheitert

So gedacht auch gestern. Da standen eine Tüte Reis, etwas Hefe (wir backen unser Brot seit langem selbst) und eine Packung Eier auf der Einkaufsliste. Nix Dramatisches, nix Außergewöhnliches (für hiesige Verhältnisse)? Falsch gedacht.

Als ich gerade die letzte Packung Eier aus dem Regal nehmen wollte, grätschte mir eine Frau von der Seite dazwischen und riss ebendiese Packung an sich. Nein, da war nichts Triumphierendes in ihrem Blick oder ihrer Bewegung. Da waren nur Panik, Entsetzen und Überlebensangst.

Bei Reis und Hefe ging es nicht ganz so dramatisch zu. Da gähnten mich nur leere Regale an, wie sie es selbst zu DDR-Zeiten nur äußerst selten taten.

Eine Drogerie-Kette hatte gerade eine Lieferung XXL-Packungen (oder waren es 3 X) Toilettenpapier hingestellt. Ein Pärchen kaufte sage und schreibe 50 Rollen. Ist es der reine Zufall, dass ich sowas bisher noch nie gesehen hatte?

Mein inneres Kämpfen

Ich versuche, ruhig zu bleiben. Ich versuche, Infos nur von offiziellen Stellen wahrzunehmen. Allerdings würde ich auf die widersprüchlichen Infoschreiben meines Arbeitsgebers gern verzichten. Aber diesen Abtransporten von Vorräten, diesen leeren Supermarktregalen kann ich mich nicht wirklich verschließen. Ob ich es will oder nicht – die aufkommende Panik ist doch schwer in den Griff zu bekommen.

Und dann frage ich mich…

Bin ich zu naiv, um zu verstehen, was hier abläuft? Bin ich leichtsinnig – vielleicht sogar verantwortungslos? Stürze ich meine Familie ins Verderben? Und hinterher stehe ich da und bereue bis an mein Lebensende?

Aber auch…

Was wird aus den ganzen Vorräten, wenn – was auch immer – vorbei ist? Da wird z. B. Knäckebrot als Element der Katastrophenvorsorge empfohlen. Nee, essen wir nie. Also ist es – Empfehlung hin oder her – nicht in unseren Vorräten zu finden.

Beruhigung

Ja, ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich immer (also auch ohne Katastrophenwarnung) ein paar Vorräte im Haus habe. Vermutlich ist das jetzt auch der Grund, warum sich so viele Menschen einen Vorrat anlegen. Es beruhigt.

Und ja, vielleicht sollten wir alle ein wenig ruhiger werden. Stress, Panik, Sorge und Angst, das Rennen nach irgendwelchen Dingen schwächen unser Immunsystem und machen uns für Krankheiten jeder Art noch anfälliger.

Ich wünsche uns tiefen Herzens, dass wir auf mitmenschliche Art und Weise und so gesund wie möglich durch diese Zeit kommen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Katastrophengesellschaft?

Wie schlimm ist das Corona-Virus?

Auch dies ist ein Thema, bei dem ich überhaupt keine Anhaltspunkte habe, um für mich eine Bewertung vorzunehmen. Da gibt es Katastrophenmeldungen von zig-Tausend Toten. Da gibt es Meldungen, die von einer kleinen Sterblichkeitsrate sprechen.

Da sieht man Bilder aus China, auf denen Hilfspersonal komplett in Schutzanzüge gehüllt ist. Da wird in einer kurzen Zeit ein Krankenhaus für 1000 Personen hochgezogen. Wenn man das sieht, muss man dann nicht zu dem Schluss kommen, dass es ganz schlimm ist?

Aber:

Wie bei jeder Statistik muss man wohl auch bei der Sterblichkeitsberechnung hinter die Kulissen schauen. Wenn man die offiziell Erkrankten mit den Gestorbenen ins Verhältnis setzt, ist diese Zahl natürlich viel höher als wenn man ALLE an diesem Virus Erkrankten mit den Gestorbenen ins Verhältnis setzt. Und bei Corona gibt es wohl viele leichte Infektionen, mit denen man eben nicht zum Arzt geben? Also, was ist nun richtig? — Ganz unabhängig davon, dass jede/r an einer vermeidbaren Krankheit Gestorbene eine/r zu viel ist.

Und die Aktionen der Chinesen?

Nach der SARS-Epidemie wurde China von internationalen Beraterteam besucht, die erklärten, welche Maßnahmen in Vorbereitung auf solche Epidemien zu ergreifen wären und wie ein Szenario aussehen würde, um mit einer solchen Epidemie umzugehen. Und wer ein wenig die grundlegenden Vorgehensweisen der Chinesen kennt, weiß vielleicht, dass Chinesen dazu tendieren, Dinge, die man ihnen sagt, buchstabengetreu umzusetzen. Und das scheinen sie nun getan zu haben. Heißt das, das Corono genauso gefährlich ist wie SARS?

Wie ist das in Deutschland?

Im Zusammenhang mit dem Bau des riesigen Krankenhauses innerhalb weniger Tage habe ich mich natürlich gefragt, ob das wohl auch in Deutschland möglich wäre. Vermutlich würde das Ganze schon an all den Verfahren scheitern, die vor dem Beginn eines solchen Baus durchlaufen werden müssen. Dies könnte man ggf. bei Ausrufung des Notstands außer Kraft setzen. Aber es würde vermutlich wohl auch erstmal dauern, ehe der Notstand ausgerufen würde.

Wie gefährdet oder geschützt sind wir also wirklich für den Fall, dass eine schwerwiegende Epidemie ausbricht?

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Prima Klima? oder Prima Klima!

„Kollaps“ von Jared Diamond

Vor vielen Jahren habe ich dieses Buch gelesen und muss seit einer Weile immer öfter daran denken.

Diamond schildert, wie sich – in der Regel abgeschlossen lebende – Gesellschaften entwickeln und zugrunde gehen. Das Festhalten an Wertvorstellungen und Gewohnheiten führte meist dazu, dass Ressourcen erschöpft wurden, die sich nicht erneuern konnten. Da es sich um abgeschlossene Gesellschaften (z. B. auf den Osterinseln) handelte, konnte auch ein Austausch von Waren nicht mehr helfen.

In vielen Fällen beschreibt Diamond, dass diejenigen, die auf die Zustände aufmerksam machten und für Änderungen plädierten, diffamiert, angefeindet, ja sogar verfolgt und ermordet wurden.

Was hat das nun mit uns zu tun und mit dieser Beitragsreihe?

Ich meine, wir dürfen nicht dem Irrglauben unterliegen, dass wir ja eine offene Gesellschaft sind und uns der Handel und der gegenseitige Austausch schon aus der Misere helfen werden. Inzwischen ist auf der Erde alles so weit vernetzt und gegenseitig voneinander abhängig, dass wir mehr oder weniger EIN System sind – die abgeschlossene Erde, auch wenn wir durchaus permanent Energie von außen in Form von Sonnenenergie bekommen.

Immer mal wieder hat es Experimente gegeben, Gruppen von Menschen in abgeschlossenen Habitaten leben zu lassen, um Vorbereitungen für bemannte Weltraumflüge zu machen. Auch das hat nicht funktioniert, obwohl alles durchdacht und minutiös überwacht wurde.

Bis jetzt hatte es die Erde geschafft, in einem mehr oder weniger ausbalancierten System, sich selbst zu erhalten. Wir stören dieses System über die Maßen. Werden wir es schaffen, wieder zu einem relativ stabilen, für alle Lebewesen/Geschöpfe angemessenen Gleichgewicht zu finden?

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Märchen-Haiku-Rätsel

Da das letzte „nicht ganz richtige Elfchen“ (hier) Anlass zur Vermutung einer Verbindung mit einem Märchen gab, habe ich das zum Anlass genommen zu versuchen, auch andere Märchen bzw. Märchenanfänge in Kurzform zu bringen. Hier ein Versuch als Haiku. Eine Auflösung erübrigt sich sicherlich 😉

Haiku

Blumen im Wald.
Geselliger Begleiter.
Was will er von mir?

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Katastrophengesellschaft?

Gibt es öfter und schlimmere Katastrophen? Gehen wir anderes damit um? Nimmt man alles mit zunehmendem Alter stärker wahr? Ein paar Beobachtungen zum…

Orkan Sabine

Schon vor dem Wochenende warnte die Wetter-App vor Sturm. Und immer öfter wurden Warnungen vernehmbar. Bis Sonntagvormittag war noch nicht wirklich etwas von Sturm zu spüren. Wir waren sogar noch ein Runde im Wald spazieren. Zwar waren dabei umstürzende Bäume durchaus ein Thema, aber eigentlich versuche ich immer, nicht so panisch auf alles zu reagieren.

Dann aber der umgestürzte Baum sozusagen vor unserer Nase. Dabei war der Sturm noch gar nicht so schlimm. Und dann die vielen Infos von Nachbarn – Schulen und Kitas sind am Montag geschlossen etc. Eine Kollegin fragte, ob ich am Montag zu dem Termin käme, wo ich doch mit dem ÖPNV unterwegs wäre. Sie wolle nicht kommen, obwohl sie es „nur“ ein Stückchen zu Fuß hätte. In Norddeutschland fuhren keine Fernverkehrszüge mehr – so las ich es bei der Deutschen Bahn. Gegen Abend meldete sich ein Kollege, dass es schon Stromausfälle gäbe und er einen weiteren Montagstermin absagen wollte.

Tja, wie schlimm ist es nun wirklich? Wo ist die sinnvolle Balance zwischen Vorsicht und Panik?

Wir haben also alle Termin verschoben und blieben in unseren HomeOffices – schön, dass/wenn man das so regeln kann.

Mein Eindruck

Es gibt mehr Vorbeugungsmaßnahmen, von denen man dank Internet & Co. auch mitbekommt. Aber irgendwie führen die bei mir auch dazu, dass sich eine gewisse panische Stimme meldet und sich auch nicht wirklich mehr ausschalten lässt.

Schadensbeseitigung

Hinsichtlich des umgestürzten Baumes war das – neben allen Schrecks – auch eine interessante Erfahrung. Niemand hier wusste, wie man jetzt vorgehen sollte. Sicherlich hätte man eine Notfallnummer anrufen können. Aber es war ja nun wirklich kein Notfall und man will so eine Nummer dann ja auch nicht für wirkliche Notfälle blockieren. Also haben wir der Eigentümergesellschaft des Grundstücks, auf dem der Baum stand, eine Mail gesendet und die hatten dann am Montagmorgen gleich einen Baumdienst geschickt. Und gegen Mittag waren außer Spänen und einem zerquetschten Zaun nichts mehr zu sehen.

Also in dieser Hinsicht denke ich schon, dass wir in Deutschland recht gut organisiert sind. Und das macht auch ein gutes Gefühl.

Habt Ihr diesbezüglich Erfahrungen gemacht?

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