Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Neben der Fitness-Challenge vom Sonntag war nicht viel mit Sport in dieser Woche. Es sind 19 Wander-km zusammengekommen. Vielleicht wäre es ja gesünder, die Aktivitäten etwas gleichmäßiger zu verteilen. Aber manchmal lässt es sich eben nicht wirklich gut einrichten.

Ausrüstung – Schreib- und Malutensilien

Sicher kann man auch ohne auskommen, aber ich brauche unbedingt etwas, um ein Tagebuch zu schreiben. Das kann man sicher auch elektronisch machen, aber dann braucht man dafür wieder das entsprechende Equipment, einschließlich Ladekabel etc. Das Handy ist mir dann ein bisschen klein, um längere Texte zu schreiben.

Also kommt auf jeden Fall ein kleines Mäppchen mit Stiften mit. Zwei Kugelschreiber müssen es schon sein, falls der eine mal den Geist aufgibt und kein Geschäft zwecks Ersatzbeschaffung in Sicht ist. Vorzugsweise ist es ein blauer und ein schwarzer, dann habe ich gleich zwei Farben, in denen ich zeichnen könnte. Zusätzlich kommen zwei Fallbleistifte (einer härter, einer weicher) mit, sodass die Palette an schwarz recht breit ist. Ein kleiner Radiergummi wird dabei sein, der Anspitzer ist in den Fallbleistiften integriert. Auf meiner ersten längeren Wanderung hatte ich Farben vermisst, sodass ich ab der zweiten Wanderung zwei Mehrfarbkugelschreiber mit jeweils unterschiedlichen Farbensätzen dabei hatte. Interessanterweise habe ich sie nie wirklich genutzt. Also bleiben sie dieses Mal zu Hause. Ggf. würde ich überlegen, einen dritten Kugelschreiber, dann in rot, mitzunehmen.

Zum Schreiben benutze ich immer kariertes Papier – keine Ahnung warum. Zum Malen gibt es ein paar weiße Blätter. Das sind jeweils nachfüllbare A5-Hefte mit einem Plastikumschlag. Solche Umschläge sind strapazierfähig und wenig wasseranfällig. Fürs karierte Papier kommt ein Nachfüllheft dazu, damit ich ungehindert schreiben kann. Das alles ist tagsüber im Rucksack verstaut. Für eilige Notizen unterwegs steckt ein kariertes A6-Büchelchen mit Gummischlaufe für den Stift in meinem Bauchbeutel. Das war auf der letzten Wanderung mehr als praktisch.

Summasummarum ist das vom Gewicht her möglicherweise so viel wie ein kleiner Laptop oder ein Tablet und doch fühle ich mich damit wohler und flexibler als wenn ich mehr Technik und Stromabhängigkeit mitnehmen würde. Aber da hat wohl jeder so seine eigenen Wünsche und Vorlieben.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Die über die Woche verteilten Gänge (z. B. Besorgungen etc.) ergaben 16,5 km. Am Sonntag habe ich mich dann trotz nicht so optimaler Wettervorhersage noch einmal auf die Doppeletappen-Strecke gewagt. Es fiel mir diesmal irgendwie schwerer als vor zwei Wochen und ich habe 3 min länger gebraucht *lach*. Na, ist wohl nicht jeder Tag wie der andere. Trotzdem denke ich, dass es gut für die Fitness war. Bin auch direkt einmal nass geworden. Auch daran sollte ich mich wohl langsam wieder gewöhnen. Die neue Hose ist toll (auch wenn man schräg angeschaut wird, wenn man mit so einer hellen Hose in „unseren Breiten“ wandert), sie war nach nicht mal 20 min wieder trocken. Toll. Alles in allem also eine zufriedenstellende Sportswoche 🙂

Ausrüstung – Wasser zum Mitnehmen

Wasser kann auf langen Strecken, auf denen es keine Versorgungsmöglichkeiten gibt, zu einem existentiellen Engpass werden, insbesondere, wenn es sehr heiß ist. Okay, man stirbt nicht gleich, aber sollte es vielleicht nicht erst bis zur Grenze ausreizen.

Also versuche ich immer, etwas Wasser bei mir zu haben. Aber wie viel ist sinnvoll? 1 Liter Wasser wiegt 1 Kilogramm und führt dazu, dass man noch mehr schwitzt und somit noch mehr Wasser braucht.

Meist habe ich zwei bis drei Halbliter-Plastikflaschen dabei. Je nach Wetter- und Versorgungslage fülle ich einige. Die stecken in den äußeren Seitentaschen den Rucksack, damit ich gut drankomme, ohne ständig den Rucksack absetzen zu müssen. Damit bin ich bisher ganz gut ausgekommen. Allerdings hatte ich 2011 auf dem Nordweg das Problem, dass es viel geregnet hat und somit ständig der Regenschutz über dem Rucksack war. Somit waren die Flaschen nicht mehr erreichbar.

Für das nächste Jahr hatte ich mir einen Wassersack zugelegt. Das war auch wirklich gut so. Es war streckenweise so heiß, dass ich zusätzlich zum Wassersack Wasserflaschen mitgenommen habe. Der Nachteil am Wassersack ist aber, dass man ihn beim Packen des Rucksack mehr oder weniger als erstes gefüllt einpacken muss. An ein Nachfüllen unterwegs ist nicht zu denken, es sei denn, man möchte vor aller Welt den Rucksackinhalt präsentieren. 2014 hatte ich den Wassersack noch einmal mitgenommen, da die via de la plata im Sommer doch arg heiß ist. Eine gute Entscheidung.

Auch auf Shikoku soll es im Sommer heiß sein, aber es soll wohl ganz viele Möglichkeiten geben, Wasser nachzufüllen. Also werde ich den Wassersack zu Hause lassen. Allerdings wird ja in Japan viel Tee getrunken. Und auch die Wasserspender liefern heißes Wasser (neben kaltem, versteht sich). Dafür habe ich mir nun zwei Flaschen zugelegt, die auch heißes Wasser vertragen, sodass ich dann wohl überwiegend Tee trinken werde. Darauf freue ich mich schon, denn nur immer blankes Wasser kann einem mit der Zeit ganz schön auf die Nerven gehen.

Die Flaschen hat mit MD von einer seiner Asien-Dienstreisen mitgebracht. Sie haben einen Teefilter, den man von der einen Seite der Flasche aus „bedienen“ kann – von der anderen Seite wird getrunken.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermien

Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Wenn man jeden Tag ein Stündchen draußen herumstapft, stehen am Ende der Woche auch reichlich 30 km zu Buche. Mein Großmutter hätte gesagt: „Kleinvieh macht auch Mist.“ Und so will ich mich mal damit begnügen und hoffen, dass auch wieder intensivere Wochen kommen, um für den Sommer gut gerüstet zu sein.

Ausrüstung – Bekleidung

Normalerweise mache ich mir um das, was ich beim Wandern anziehe, nicht viele Gedanken. Das, was ich habe, hat sich bewährt. Warum sollte man daran also etwas ändern?

Diesmal  ist es aber ein klein wenig anders, da ein Henro (ein Pilger auf Shikoku) traditionell weiß gekleidet geht. Weiß? In der „Wildnis“? Aber gut, wenn Andere das irgendwie hinkriegen, sollte ich das doch auch schaffen.

Ein weißes Hemd ist nicht das Problem. Damit bin ich die letzten Jahre auch gepilgert. Eine weiße Hose ist da schon eher schwierig. Was meint Ihr wohl, mit welchen Blicken man bedacht wird, wenn man im Outdoor-Laden nach einer weißen Wanderhose fragt? Zugegeben: Wenn man mich das vor einem halben Jahr gefragt hätte, hätte ich wahrscheinlich ebenso vernunftsanzweifelnd geschaut. Also habe ich mich lieber im Katalog umgesehen. Der redet zwar nicht mit einem, schmeißt einem aber auch keine blöden Blicke zu. Wirklich weiße Wanderhosen fand ich nur von einer „namenlosen“ Firma, bei der ich sie mir nicht in echt hätte ansehen können. Das fiel direkt aus. Ansonsten ist das Hellste, was man so bekommen kann, sandweiß. Die Hose ist total leicht und fühlt sich auf der Haut gut an. Und da hin und wieder doch eine Hose verschleißt, habe ich mich für diese sandweiße Hose entschieden. Wenn es ein bisschen wärmer ist, wird es eine Probewanderung damit geben. Aber ich bin sehr optimistisch. Äh, hinsichtlich der Trageeigenschaften. Hinsichtlich des Sauberkriegens fehlt mir der entsprechende Optimismus für den Moment noch.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Nur selten bewegt, aber wenn, dann umso heftiger 😉 Am Montag habe ich den Rückweg von einer Besorgun als Bewegungsmöglichkeit genutzt. Da ich mich mal wieder etwas verlaufen habe, waren es insgesamt 7 km. Der Sonntag war dann mein Bewegungstag. Ich wagte mich noch einmal an die Doppel-Etappen-Strecke, die ich eine Woche vorher schon ausprobiert hatte. Diesmal konnte ich mir die Geschwindigkeit besser einteilen, weil ich ja nun wusste, was da so auf mich zukommt. So ging es gleichmäßig zügig durch die Gegens. Am Ende war ich dann deutlich weniger unter Druck und hatte sogar noch Zeit für einen Kaffee, bis mein Zug zurück fuhr. Mein ActivityTracker scheint die Welt nicht mehr zu verstehen. Er meinte, ich wäre fast die ganze Strecke gejoggt. Oder weiß ich nicht mehr zwischen Joggen und Wandern zu unterscheiden?

Ausrüstung – Rucksack

Aus den Erfahrungen der bisherigen Wanderungen ist klar, dass der Rucksack wirklich passen und äußerst strapazierfähig sein muss. Gut wäre, wenn er dabei noch sehr leicht wäre.

Bisher hatte ich einen 45-l-Rucksack mit der Möglichkeit, ihn um 10 weitere Liter aufzustocken. Inklusive Regenschutz wiegt er 1600 g.

Dieses Mal werde ich aber weder Zelt noch Schlafsack noch Isomatte mitnehmen. So dachte ich also, dass dann auch der Rucksack etwas kleiner und damit leichter sein könnte. Und da der alte schon so etliches mitgemacht hat und dementsprechend aussieht, außerdem eine Schnalle kaputt ist und ich bisher trotz engagiertem Suchen keine Ausbesserungsmöglichkeit fand, dachte ich so, dass ja vielleicht ein neuer Rucksack in Betracht käme.

Also schaute ich mich nach einem 35-l-Rucksack um. Dabei kam ich dann aus dem Staunen und Wundern nicht heraus. Sie sind fast alle mindestens genauso schwer, viele sogar schwerer als mein jetziger Rucksack. Sie gelten nicht mehr als Tourenrucksäcke, sondern „nur noch“ als Tagesrucksäcke und haben entsprechend schlabberiger ausgestattete Hüftgurte. Da diese aber nicht nur dazu dienen, dass einem der Rucksack nicht wie wild um den Körper flattert, sondern in erster Linie die Last des Rucksacks auf die Hüfte übertragen sollen, müssen sie dementsprechend fest und kräftig sein.

Ich wundere mich darüber umso mehr, als dass es immer wieder heißt, dass man nicht mehr als 10-15% des eigenen Körpergewichts mit sich herumtragen soll. Vielleicht schaffe ich die 15% dieses Mal, wenn ich eben diese großen Teile nicht mitnehmen muss. Bisher lag die Last immer hoffnungslos darüber. Aber wieso gibt es dann dafür keine angemessenen Rucksäcke mehr?

Okay, okay, ich komme mal wieder runter von der Jammerei auf hohem Niveau. Dann geht eben der alte Rucksack, er wird dann nur nicht so vollgepackt. Ha, dann habe ich sogar auf dem Rückweg mehr Platz für Souvenirs und kleine Geschenke 🙂

Blieb nur noch die Frage nach der Schnalle. Also habe ich mir noch einmal ein Herz gefasst und mich ärger dahintergeklemmt. Aber für einen 6 Jahre alten Rucksack eine passende Schnalle zu finden, wo jedes Jahr neu designed wird??? Der letzte Versuch führte mich nun doch zum Hersteller. Und siehe da – man wollte gern ein Bild von dem kaputten Teil, was ich sehr sinnvoll fand, denn ich hätte ja schon gern eine passende Schnalle gehabt. Drei Tage später lag ein kleiner Briefumschlag mit einer Schnalle im Briefkasten. Ich war ganz aufgeregt und musste sofort prüfen, ob sie auch passt. Juchhuuu, sie passt :-). Keine Rechnung, keine Anzahlung, nichts – KOSTENLOS. Cool. Eine Sorge weniger ;-). Ich frage mich nur ernsthaft, wieso ich nicht früher auf diese Idee gekommen bin. Vielleicht war der Druck einfach noch nicht groß genug.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Shikoku – Zusammenfassung zweier Sportswochen

Die Osterwoche hatte ja einen zusätzlichen freien Tag und das macht ganz schön was aus. Am Freitag war ich auf meiner „Hausstrecke“ und am Sonntag habe ich mich noch einmal auf den Weg gemacht. Diesmal in die andere Richtung. Ich bin die erste Etappe des vom Stadtzentrum aus ausgeschilderten Jakobswegs gelaufen. Allerdings hatte ich eine ganz andere Entfernungsangabe im Kopf und habe deswegen mit knapp 20 km gerechnet. Das hatte mich dann sogar dazu verleitet, damit zu liebäugeln, ob ich nicht vielleicht die zweite Etappe dranhänge, um eine gewisse Steigerung der Länge gegenüber der „Hausstrecke“ zu haben. Dann dachte ich aber, dass zwei längere Touren so dicht hintereinander vielleicht noch nicht wirklich angebracht sind, und habe dieses Vorhaben abgehakt. War auch gut so, denn die Strecke war letztendlich 29 km lang. Reicht für einen Tag. Daneben gab es in der Woche noch ein paar kürzere Spaziergänge von insgesamt 16 km. Damit war das dann zwar wieder keine schnelle Woche, aber doch eine anständig lange.

Die Woche nach Ostern hatte zwar auch einen freien Tag mehr, aber da MD zwischen zwei Dienstreisen kurz zu Hause war, haben wir die Zeit nicht zum Wandern genutzt. Das habe ich dann gestern wettgemacht. Da habe ich die Tour vom letzten Sonntag wiederholt, habe aber für den ersten Teil die abgekürzte Strecke gefunden, sodass ich dann tatsächlich die zweite Etappe angehängt habe. Das waren dann insgesamt 43 km. So langsam scheine ich, etwas fitter zu werden.

Wenn ich hier von „langsam“ spreche, dann liege ich damit im Klintsch mit dem Activity Tracker, denn der ist der Meinung, dass ich viele meiner Wanderstunden gejoggt bin. Er muss da wohl irgendeine Geschwindigkeitsgrenze haben, die für ihn zwischen Gehen und Joggen unterscheidet. Na, umso besser. Also bin ich doch ganz viel gejoggt *lach*.

Ausrüstung – Wanderstöcke

Ich schaue schonmal meine Ausrüstung durch, ob ich sie so, wie sie ist, nehmen kann, oder ob vielleicht etwas ersetzt oder ergänzt werden muss.

Da geht es zum Beispiel um die Wanderstöcke. Auf Shikoku läuft man mit einem ähnlichen Wanderstab wie früher die Jakobspilger auch. Dieser symbolisiert Kobo Daishi und wird entsprechend gehegt und gepflegt. Am Ende eines Tages wird zumindest der Fuß des Stockes gründlich gereinigt. Dann stellt man ihn in einen separaten Ständer. Erst dann kümmert man sich um sich selbst. Wenn ich also auf Shikoku pilgere, dann sollte ich wohl auch mit einem solchen Stock gehen. Ich gehe ohnehin gern mit meinen beiden Wanderstöcken. Sie unterstützen kräftemäßig bergauf und helfen beim Balancieren bergab. Die zwei, die ich habe, sind auf die Hände zugeschnitten (also ein rechter und ein linker). Wenn ich nun aber einen Kobo-Daishi-Stock habe, welchen brauche ich dann als zweiten – den rechten oder den linken? Oder sollte ich schauen, dass ich mir einen Stock besorge, der nicht handbezogen ist? Interessanterweise stellte sich bei der Suche nach einem neuen Stock heraus, dass sie doch nicht handbezogen sind. Die Griffe sind völlig identisch. Das einzige, was bei einigen Stöcken ein wenig handbezogen sein könnte, sind die Schlaufen. Aber das ist bei meinen nicht das Problem. Die Stöckefrage ist also geklärt 🙂

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Um der zunehmenden Banalität der Einträge in der Rubrik „Zusammenfassung der Sportswoche“ etwas Inhalt  zur Seite zu stellen, werde ich ab sofort hier von den Vorbereitungen auf die Sommerwanderung berichten. Da sich die sportlichen Aktivitäten mehr und mehr darauf beziehen, fit für die anstehenden Touren zu werden, scheint mir das auch einigermaßen passend zu sein.

Als ich über meine Vorhaben für 2017 berichtete, ging es auch um das Ziel für die Sommerwanderung. Da sich die Reisepläne für den Frühherbst leider aus terminlichen Gründen nicht umsetzen ließen, ist nun „der Weg frei“ für die Pilgerung auf Shikoku. 88 Haupt- und 20 Nebentempel, die überwiegend auf Berg- und Hügelkuppen liegen,  sind zu besuchen. Dabei geht man ca. 1400 km. Dass die Tempel der Insel zu einer Pilgertradition geführt haben, ist dem buddhistischen Mönch Kōbō Daishi zuzuschreiben, der hier wirkte. Ihm zu ehren, ihm zu dienen, ihm zu danken und neue Wünsche zu äußern, begeben sich viele (vornehmlich) Japaner auf den Weg. Heutzutage kommen die meisten mit geführten Busreisen oder dem Auto. Nur relativ wenige gehen den ganzen Weg zu Fuß.

Die Flugtickets sind gebucht, ein Reiseführer ist bestellt, ein paar Bücher sind gelesen, die ersten Brocken Japanisch eigne ich mir gerade mühselig an. Bleibt noch die körperliche Vorbereitung. Und dazu gab es diese Woche wieder einmal meine Hausstrecke sowie 3 weitere kleine Runden, die zu 17 km geworden sind.

Auf meiner Hausstrecke habe ich erstmals Zehensocken probiert. Es hieß, sie würden Blasen vorbeugen. Kann ja nicht schaden, dachte ich. Das Gefühl der Socke zwischen den Zehen ist witzig und für den ersten Moment gewöhnungsbedürftig. Aber das geht ganz schnell. Am Ende des Tages hatte ich das Gefühl, dass es deutlich trockener zwischen den Zehen war als sonst.

In der Tat habe ich beim Einlaufen der neuen Wanderschuhe keine Blasen an den Zehen bekommen. Meine Vermutung ist, dass sie weniger aneinander reiben, weil die Socke dazwischen ist. So können sie sich auch nicht untereinander quetschen und so Blasen erzeugen. Allerdings hatte ich eine Blase an einer Stelle, an der ich wirklich noch nie, nie, nie nicht eine Blase hatte. Da kommt einem fast der Verdacht, dass die Zahl der Blasen festgesetzt ist. Und wenn es an der einen Stelle nicht klappt, dann suchen sie sich eben eine andere ;-). Ich probiere mal noch ein bisschen weiter.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Zusammenfassung der Sportswoche

Wandertechnisch geht es voran. Am Sonntag habe ich mich ein zweites Mal für dieses Jahr an meine „Hausstrecke“ gewagt. Diesmal bin ich sie bis zum Ende gegangen – in einer recht passablen Zeit. Am Ende zeigte die LocusApp 30 km und 1400 Höhenmeter. Das ist schon eine ganz zufriedenstellende Tagesetappe – halt ohne richtigen Rucksack, nur mit ein bisschen Tagesgepäck. Nun heißt es also auch wieder, etwas längere Strecken in Angriff zu nehmen. Die Tage werden ja auch wieder ein bisschen länger 😉

Schnelleres geht immer noch nicht – da hat Bellobellissimo noch immer ein scharfes Auge drauf 😦 Aber es gab noch drei kleinere „Wanderstrecken“ in dieser Woche, sodass die Gesamtwoche auch ein recht befriedigendes Resultat gibt.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine