Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Wenn man jeden Tag ein Stündchen draußen herumstapft, stehen am Ende der Woche auch reichlich 30 km zu Buche. Mein Großmutter hätte gesagt: „Kleinvieh macht auch Mist.“ Und so will ich mich mal damit begnügen und hoffen, dass auch wieder intensivere Wochen kommen, um für den Sommer gut gerüstet zu sein.

Ausrüstung – Bekleidung

Normalerweise mache ich mir um das, was ich beim Wandern anziehe, nicht viele Gedanken. Das, was ich habe, hat sich bewährt. Warum sollte man daran also etwas ändern?

Diesmal  ist es aber ein klein wenig anders, da ein Henro (ein Pilger auf Shikoku) traditionell weiß gekleidet geht. Weiß? In der „Wildnis“? Aber gut, wenn Andere das irgendwie hinkriegen, sollte ich das doch auch schaffen.

Ein weißes Hemd ist nicht das Problem. Damit bin ich die letzten Jahre auch gepilgert. Eine weiße Hose ist da schon eher schwierig. Was meint Ihr wohl, mit welchen Blicken man bedacht wird, wenn man im Outdoor-Laden nach einer weißen Wanderhose fragt? Zugegeben: Wenn man mich das vor einem halben Jahr gefragt hätte, hätte ich wahrscheinlich ebenso vernunftsanzweifelnd geschaut. Also habe ich mich lieber im Katalog umgesehen. Der redet zwar nicht mit einem, schmeißt einem aber auch keine blöden Blicke zu. Wirklich weiße Wanderhosen fand ich nur von einer „namenlosen“ Firma, bei der ich sie mir nicht in echt hätte ansehen können. Das fiel direkt aus. Ansonsten ist das Hellste, was man so bekommen kann, sandweiß. Die Hose ist total leicht und fühlt sich auf der Haut gut an. Und da hin und wieder doch eine Hose verschleißt, habe ich mich für diese sandweiße Hose entschieden. Wenn es ein bisschen wärmer ist, wird es eine Probewanderung damit geben. Aber ich bin sehr optimistisch. Äh, hinsichtlich der Trageeigenschaften. Hinsichtlich des Sauberkriegens fehlt mir der entsprechende Optimismus für den Moment noch.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Nur selten bewegt, aber wenn, dann umso heftiger 😉 Am Montag habe ich den Rückweg von einer Besorgun als Bewegungsmöglichkeit genutzt. Da ich mich mal wieder etwas verlaufen habe, waren es insgesamt 7 km. Der Sonntag war dann mein Bewegungstag. Ich wagte mich noch einmal an die Doppel-Etappen-Strecke, die ich eine Woche vorher schon ausprobiert hatte. Diesmal konnte ich mir die Geschwindigkeit besser einteilen, weil ich ja nun wusste, was da so auf mich zukommt. So ging es gleichmäßig zügig durch die Gegens. Am Ende war ich dann deutlich weniger unter Druck und hatte sogar noch Zeit für einen Kaffee, bis mein Zug zurück fuhr. Mein ActivityTracker scheint die Welt nicht mehr zu verstehen. Er meinte, ich wäre fast die ganze Strecke gejoggt. Oder weiß ich nicht mehr zwischen Joggen und Wandern zu unterscheiden?

Ausrüstung – Rucksack

Aus den Erfahrungen der bisherigen Wanderungen ist klar, dass der Rucksack wirklich passen und äußerst strapazierfähig sein muss. Gut wäre, wenn er dabei noch sehr leicht wäre.

Bisher hatte ich einen 45-l-Rucksack mit der Möglichkeit, ihn um 10 weitere Liter aufzustocken. Inklusive Regenschutz wiegt er 1600 g.

Dieses Mal werde ich aber weder Zelt noch Schlafsack noch Isomatte mitnehmen. So dachte ich also, dass dann auch der Rucksack etwas kleiner und damit leichter sein könnte. Und da der alte schon so etliches mitgemacht hat und dementsprechend aussieht, außerdem eine Schnalle kaputt ist und ich bisher trotz engagiertem Suchen keine Ausbesserungsmöglichkeit fand, dachte ich so, dass ja vielleicht ein neuer Rucksack in Betracht käme.

Also schaute ich mich nach einem 35-l-Rucksack um. Dabei kam ich dann aus dem Staunen und Wundern nicht heraus. Sie sind fast alle mindestens genauso schwer, viele sogar schwerer als mein jetziger Rucksack. Sie gelten nicht mehr als Tourenrucksäcke, sondern „nur noch“ als Tagesrucksäcke und haben entsprechend schlabberiger ausgestattete Hüftgurte. Da diese aber nicht nur dazu dienen, dass einem der Rucksack nicht wie wild um den Körper flattert, sondern in erster Linie die Last des Rucksacks auf die Hüfte übertragen sollen, müssen sie dementsprechend fest und kräftig sein.

Ich wundere mich darüber umso mehr, als dass es immer wieder heißt, dass man nicht mehr als 10-15% des eigenen Körpergewichts mit sich herumtragen soll. Vielleicht schaffe ich die 15% dieses Mal, wenn ich eben diese großen Teile nicht mitnehmen muss. Bisher lag die Last immer hoffnungslos darüber. Aber wieso gibt es dann dafür keine angemessenen Rucksäcke mehr?

Okay, okay, ich komme mal wieder runter von der Jammerei auf hohem Niveau. Dann geht eben der alte Rucksack, er wird dann nur nicht so vollgepackt. Ha, dann habe ich sogar auf dem Rückweg mehr Platz für Souvenirs und kleine Geschenke 🙂

Blieb nur noch die Frage nach der Schnalle. Also habe ich mir noch einmal ein Herz gefasst und mich ärger dahintergeklemmt. Aber für einen 6 Jahre alten Rucksack eine passende Schnalle zu finden, wo jedes Jahr neu designed wird??? Der letzte Versuch führte mich nun doch zum Hersteller. Und siehe da – man wollte gern ein Bild von dem kaputten Teil, was ich sehr sinnvoll fand, denn ich hätte ja schon gern eine passende Schnalle gehabt. Drei Tage später lag ein kleiner Briefumschlag mit einer Schnalle im Briefkasten. Ich war ganz aufgeregt und musste sofort prüfen, ob sie auch passt. Juchhuuu, sie passt :-). Keine Rechnung, keine Anzahlung, nichts – KOSTENLOS. Cool. Eine Sorge weniger ;-). Ich frage mich nur ernsthaft, wieso ich nicht früher auf diese Idee gekommen bin. Vielleicht war der Druck einfach noch nicht groß genug.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Shikoku – Zusammenfassung zweier Sportswochen

Die Osterwoche hatte ja einen zusätzlichen freien Tag und das macht ganz schön was aus. Am Freitag war ich auf meiner „Hausstrecke“ und am Sonntag habe ich mich noch einmal auf den Weg gemacht. Diesmal in die andere Richtung. Ich bin die erste Etappe des vom Stadtzentrum aus ausgeschilderten Jakobswegs gelaufen. Allerdings hatte ich eine ganz andere Entfernungsangabe im Kopf und habe deswegen mit knapp 20 km gerechnet. Das hatte mich dann sogar dazu verleitet, damit zu liebäugeln, ob ich nicht vielleicht die zweite Etappe dranhänge, um eine gewisse Steigerung der Länge gegenüber der „Hausstrecke“ zu haben. Dann dachte ich aber, dass zwei längere Touren so dicht hintereinander vielleicht noch nicht wirklich angebracht sind, und habe dieses Vorhaben abgehakt. War auch gut so, denn die Strecke war letztendlich 29 km lang. Reicht für einen Tag. Daneben gab es in der Woche noch ein paar kürzere Spaziergänge von insgesamt 16 km. Damit war das dann zwar wieder keine schnelle Woche, aber doch eine anständig lange.

Die Woche nach Ostern hatte zwar auch einen freien Tag mehr, aber da MD zwischen zwei Dienstreisen kurz zu Hause war, haben wir die Zeit nicht zum Wandern genutzt. Das habe ich dann gestern wettgemacht. Da habe ich die Tour vom letzten Sonntag wiederholt, habe aber für den ersten Teil die abgekürzte Strecke gefunden, sodass ich dann tatsächlich die zweite Etappe angehängt habe. Das waren dann insgesamt 43 km. So langsam scheine ich, etwas fitter zu werden.

Wenn ich hier von „langsam“ spreche, dann liege ich damit im Klintsch mit dem Activity Tracker, denn der ist der Meinung, dass ich viele meiner Wanderstunden gejoggt bin. Er muss da wohl irgendeine Geschwindigkeitsgrenze haben, die für ihn zwischen Gehen und Joggen unterscheidet. Na, umso besser. Also bin ich doch ganz viel gejoggt *lach*.

Ausrüstung – Wanderstöcke

Ich schaue schonmal meine Ausrüstung durch, ob ich sie so, wie sie ist, nehmen kann, oder ob vielleicht etwas ersetzt oder ergänzt werden muss.

Da geht es zum Beispiel um die Wanderstöcke. Auf Shikoku läuft man mit einem ähnlichen Wanderstab wie früher die Jakobspilger auch. Dieser symbolisiert Kobo Daishi und wird entsprechend gehegt und gepflegt. Am Ende eines Tages wird zumindest der Fuß des Stockes gründlich gereinigt. Dann stellt man ihn in einen separaten Ständer. Erst dann kümmert man sich um sich selbst. Wenn ich also auf Shikoku pilgere, dann sollte ich wohl auch mit einem solchen Stock gehen. Ich gehe ohnehin gern mit meinen beiden Wanderstöcken. Sie unterstützen kräftemäßig bergauf und helfen beim Balancieren bergab. Die zwei, die ich habe, sind auf die Hände zugeschnitten (also ein rechter und ein linker). Wenn ich nun aber einen Kobo-Daishi-Stock habe, welchen brauche ich dann als zweiten – den rechten oder den linken? Oder sollte ich schauen, dass ich mir einen Stock besorge, der nicht handbezogen ist? Interessanterweise stellte sich bei der Suche nach einem neuen Stock heraus, dass sie doch nicht handbezogen sind. Die Griffe sind völlig identisch. Das einzige, was bei einigen Stöcken ein wenig handbezogen sein könnte, sind die Schlaufen. Aber das ist bei meinen nicht das Problem. Die Stöckefrage ist also geklärt 🙂

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Um der zunehmenden Banalität der Einträge in der Rubrik „Zusammenfassung der Sportswoche“ etwas Inhalt  zur Seite zu stellen, werde ich ab sofort hier von den Vorbereitungen auf die Sommerwanderung berichten. Da sich die sportlichen Aktivitäten mehr und mehr darauf beziehen, fit für die anstehenden Touren zu werden, scheint mir das auch einigermaßen passend zu sein.

Als ich über meine Vorhaben für 2017 berichtete, ging es auch um das Ziel für die Sommerwanderung. Da sich die Reisepläne für den Frühherbst leider aus terminlichen Gründen nicht umsetzen ließen, ist nun „der Weg frei“ für die Pilgerung auf Shikoku. 88 Haupt- und 20 Nebentempel, die überwiegend auf Berg- und Hügelkuppen liegen,  sind zu besuchen. Dabei geht man ca. 1400 km. Dass die Tempel der Insel zu einer Pilgertradition geführt haben, ist dem buddhistischen Mönch Kōbō Daishi zuzuschreiben, der hier wirkte. Ihm zu ehren, ihm zu dienen, ihm zu danken und neue Wünsche zu äußern, begeben sich viele (vornehmlich) Japaner auf den Weg. Heutzutage kommen die meisten mit geführten Busreisen oder dem Auto. Nur relativ wenige gehen den ganzen Weg zu Fuß.

Die Flugtickets sind gebucht, ein Reiseführer ist bestellt, ein paar Bücher sind gelesen, die ersten Brocken Japanisch eigne ich mir gerade mühselig an. Bleibt noch die körperliche Vorbereitung. Und dazu gab es diese Woche wieder einmal meine Hausstrecke sowie 3 weitere kleine Runden, die zu 17 km geworden sind.

Auf meiner Hausstrecke habe ich erstmals Zehensocken probiert. Es hieß, sie würden Blasen vorbeugen. Kann ja nicht schaden, dachte ich. Das Gefühl der Socke zwischen den Zehen ist witzig und für den ersten Moment gewöhnungsbedürftig. Aber das geht ganz schnell. Am Ende des Tages hatte ich das Gefühl, dass es deutlich trockener zwischen den Zehen war als sonst.

In der Tat habe ich beim Einlaufen der neuen Wanderschuhe keine Blasen an den Zehen bekommen. Meine Vermutung ist, dass sie weniger aneinander reiben, weil die Socke dazwischen ist. So können sie sich auch nicht untereinander quetschen und so Blasen erzeugen. Allerdings hatte ich eine Blase an einer Stelle, an der ich wirklich noch nie, nie, nie nicht eine Blase hatte. Da kommt einem fast der Verdacht, dass die Zahl der Blasen festgesetzt ist. Und wenn es an der einen Stelle nicht klappt, dann suchen sie sich eben eine andere ;-). Ich probiere mal noch ein bisschen weiter.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Zusammenfassung der Sportswoche

Und wieder ein ruhige Woche – zumindest was die „beabsichtigten“ Wander-km angeht: 22,5. Dafür war die Woche ansonsten recht lebhaft. Ich hatte viele Termine, zwischen denen ich mich aktiv hin- und herbewegen musste, sodass ich im Schnitt auf 10.000 Schritte pro Tag gekommen bin. Außerdem war am Freitag etwas ruhiger zu treten angesagt, weil ich eine Impfung bekommen hatte. Also sollte ich wohl nicht zu enttäuscht von dieser Woche sein.

Über Bellobellissimo will ich mal lieber nicht zu viel sagen. Man soll ja keine schlafenden Hunde wecken. Aber ein bisschen optimistisch bin ich nun doch endlich wieder.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

Zusammenfassung der Sportswoche

Wandertechnisch geht es voran. Am Sonntag habe ich mich ein zweites Mal für dieses Jahr an meine „Hausstrecke“ gewagt. Diesmal bin ich sie bis zum Ende gegangen – in einer recht passablen Zeit. Am Ende zeigte die LocusApp 30 km und 1400 Höhenmeter. Das ist schon eine ganz zufriedenstellende Tagesetappe – halt ohne richtigen Rucksack, nur mit ein bisschen Tagesgepäck. Nun heißt es also auch wieder, etwas längere Strecken in Angriff zu nehmen. Die Tage werden ja auch wieder ein bisschen länger 😉

Schnelleres geht immer noch nicht – da hat Bellobellissimo noch immer ein scharfes Auge drauf 😦 Aber es gab noch drei kleinere „Wanderstrecken“ in dieser Woche, sodass die Gesamtwoche auch ein recht befriedigendes Resultat gibt.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Zusammenfassung der Sportwoche

Tja, was soll ich sagen. Bellobellissimo lässt mich einfach nicht frei. Am Freitag gab es ein paar unerfreuliche Arztbegegnungen, Befunde kommen nicht an, verschriebene Medikamente sind nicht lieferbar. etc. Also wird es wohl noch für eine Weile bei langsamen Wander-km bleiben. In dieser Woche haben sich 22 davon angesammelt. Ich hoffe nur, dass ich damit eine ausreichende Vorbereitung auf meine Sommerwanderung hinbekommen.

Und ansonsten werde ich wohl mal überlegen müssen, diese Rubrik für eine Weile einzustellen. Ist ja schon beim Schreiben langweilig, immer nur zu sagen, dass es wieder langsam war. Wie ist es dann erst beim Lesen? Ich gehe mal in medias res.

Habt Ihr vielleicht irgendwelche Wünsche?

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

Zusammenfassung der Sportswoche

Noch immer bin ich nur langsam unterwegs – diese Woche allerdings wegen der schönen Sonntagswanderung sogar 44 km. Mehr gibt es dann nicht als Zusammenfassung zu sagen. Dafür soll es dann heute eine Abrechnung des Winterhalbjahres geben.

Abrechnung des Winterhalbjahres

Mein Sports-Winterhalbjahr definiere ich immer so von etwa Mitte September bis etwa Mitte März – jeweils bis zu einem Sonntag. Dementsprechend endete gestern das Winterhalbjahr. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, dass das Ziel war, durchschnittlich 30 km in der Woche zu joggen. Das habe ich nicht geschafft. Der hauptsächliche Grund ist, dass ich die letzten Wochen wegen dieses blöden Hustens nicht gejoggt, sondern nur gewandert bin. Es sind nur 23,2 Jogging-km pro Woche geworden. Naja, ganz deprimierend ist das ja nicht. Aber zufrieden bin ich auch nicht. Wenn man allerdings die durchschnittlichen Wander-km hinzuzieht (13,7 km), dann sieht das Ganze doch etwas erfreulich aus – 36,9 km, was ja schon deutlich über den anvisierten 30 km liegt. Nur eben nicht so ganz die gewollte Geschwindigkeit. Tja, und da man ja eh nur der Statistik trauen kann, die man selbst gefälscht hat, habe ich mir mal diese kleine Abweichung bei der Berechnung der Gesamt-km erlaubt 😉

Ausblick auf das Sommerhalbjahr

Da der Husten ja nicht ewig anhalten kann, bin ich sicher, dass ich in absehbarer Zeit auch wieder Joggen kann. Trotzdem liegt der Trainingsschwerpunkt vorerst deutlich auf den Wander-km, damit ich fit bin für die Sommer-Wanderung. Deshalb ist es ein wenig schwierig, hier konkrete Zahlen anzugeben. Wenn ich die Strecken-km der Sommer-Wanderung mit einrechne, dürften es pro Woche durchschnittlich reichlich 30 Wander-km werden. Sollte ich mir auch Joggen-km vornehmen? Besser ist es wohl. Da ich aber mehr wandern gehen werde, werde ich die Joggen-km mal auf 10 km pro Woche festsetzen. Wenn’s mehr würde, würde mich das sehr freuen.

Ach ja, das Treppentraining darf ich ja nicht vergessen. Die für den Sommer geplante Wanderstrecke soll viele Treppenstufen haben. Aber dazu muss ich erstmal eine geeignete Treppe finden. Werde mich mal auf den Weg machen 😉

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Zusammenfassung der Sportswoche

Hoffentlich lobe ich den Tag nicht wieder vor dem Abend, aber ich habe das Gefühl, dass sich Mr. Bazillus nun langsam auf dem Rückzug befindet. Ob er ein Sonnenmuffel ist? Allerdings hatte er sich in der Zwischenzeit ein ganzes Rudel Kläffer angeschafft. Das war vielleicht ein Bellen hier. Doch nach und nach verstummt einer nach dem anderen. Ich hoffe, dass die letzten auch bald den Absprung schaffen. Wenn sich Mr. Bazillus dann noch dazu entschließen könnte, den Beschuss mit Schleimgranaten einzustellen, wäre das bombastisch.

Tja, und deswegen gab es in dieser Woche wieder nur langsame km – 32 Wander-km. Als Tagesetappe bei einer Pilgerwanderung ja nicht schlecht, aber auf eine ganze Woche bezogen… Na, immerhin besser als nix. Zumindest ein Kardiologe wäre mit mir als Patient recht zufrieden.

Wie viel Aktivität ist denn gut und richtig und wie misst man sie?

Unser Fitness-Trainer-Sohn ist ja immer um die Gesundheit und damit den Aktivitätslevel seiner Mutter besorgt. Und so steht er auf dem Standpunkt, dass es pro Tag 10.000 Schritte sein sollten. Nach dauerhaftem, lautstarkem Protest meinerseits, senkte er die absolute Minimumschwelle für mich auf 5.000 Schritte. 5.000 ist im „normalen“ Alltag durchaus drin. Wenn ich nicht im HomeOffice bin, sondern in der Firma, sind so 8.000 am Tag durchaus möglich. Aber natürlich nehme ich meinen Sohn schon ernst und versuche also doch, die 10.000 Schritte hinzukriegen.

Allerdings gibt es da einen Gegenspieler: den Activity Tracker. Keine Ahnung, was für ihn ein Schritt ist. Also, auch wenn es ziemlich irre ist, aber manchmal nehme ich mir mein Buch und schreite wie die mittelständischen Damen in Jane Austins Büchern durch die Wohnung *lol*. Aber da kann ich schreiten und schreiten und schreiten. Das stört diesen Tracker überhaupt nicht. Da ist Treppensteigen schon effektiver – zumindest aus Sicht des Trackers. Muss ich also zusehen, dass ich beim Lesen auch noch kräftig mit den Armen schlenkere? Und wie kriege ich dann den Text mit den Augen fixiert? Oder soll ich mit dem Buch vor Augen Treppen steigen? Da bin ich vermutlich schneller wieder unten als mir und meinen Knochen gut tut. Probleme über Probleme *rofl* *ha ha ha*. Es geht hoffentlich bald wieder auf die Rennstrecke :-).

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine