Rom – 8. Tag (27.12.)

Sieben Tage Sonnenschein. Da darf man wohl nicht meckern, wenn es dann doch mal regnet. Die Straßenhändler hatten prompt reagiert und boten nun statt Selfie-Stick, Power-Bank und Co. Regenschirme, Capes etc. an.

Zuerst führte uns unser Weg zum Monumento a Vittorio. In der Sonne sah es immer richtig weiß aus.

 

Von hier gingen wir zum Teatro di Marcello. Es hat ziemliche Ähnlichkeit mit dem Colosseum, ist aber nicht ganz so groß.

 

 

Inzwischen hatte es kräftig geregnet und erste Pfützen bildeten sich: lago di Marcello 😉

 

Weiter zogen wir auf eine kleine Tiber-Insel und warfen einen Blick in die Basilika san Bartolomeo. Dort hatten sie eine wunderschöne Krippe aufgebaut.

 

Der Tiber zeigte auch Spuren des starken Regens, der seit gestern Abend nahezu pausenlos herniederrauscht(e).

 

Nun beschlossen wir, indoor weiterzumachen. Dafür hatten wir uns das Goethe-Haus ausgeguckt. Leider ist es bis Anfang Januar 2018 wegen Renovierung geschlossen. Also spazierten wir noch etwas kreuz und quer durch Rom, ehe wir uns zu einem Päuschen ins Zimmer zurückzogen, um am Abend bei einem letzten italienischen Essen diesen eindrucksvollen Urlaub ausklingen zu lassen.

Die Bäume des Tages kommen von der kleinen Tiber-Insel. Das Wetter passte heute so garnicht zu diesem mederranen Flair 😉

 

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Rom – 7. Tag (26.12.)

Die Liste unserer Wünsche, was wir uns hier gern ansehen bzw. was wir gern machen möchten, wird immer kürzer 🙂

Wo/Wann immer sich die Möglichkeit ergibt, einen (Kirch-)Turm zu besteigen, dann muss ich das auch tun. Hier ist es definitiv der Petersdom, der erstiegen werden wollte.

Zu Fuß waren es 522 Stufen. Für 2 Euro Aufpreis konnte man reichlich 200 davon per Lift absolvieren. Aber warum soll ich für weniger Vergnügen mehr bezahlen? 😉 Also, auf und ab geht’s.

 

 

Von oben gab es schöne Blicke über Rom (hier auf den Petersplatz).

 

Wieder unten, mussten wir nachsehen, ob denn nun das Jesuskind in der Krippe lag. Das hatten wir gestern in dem ganzen Trubel vollkommen vergessen. Und ja, es lag tatsächlich in der Krippe. Wie lange das wohl nun dort stehen wird?

 

Heute war es überall furchtbar voll. Aber davon wollten wir uns nicht abhalten lassen. Ein wichtiger Punkt war noch offen: die Engelsburg.

 

Man konnte durch viele Gänge der Burg gehen und von verschiedenen Ebenen aus wieder schöne Blicke auf Rom, den Geheimweg zwischen Petersdom und Engelsburg und auch auf den Petersdom werfen.

 

 

Auch das Wahrzeichen der Engelsburg, den Erzengel Michael, konnte man ganz aus der Nähe betrachten.

 

Am Nachmittag/Abend bummelten wir noch etwas durch die Stadt. Aber überall wimmelte es von Menschen. Ob das wohl noch wegen Weihnachten war?

Inzwischen war es dunkel geworden und uns hatte es noch einmal zum Trevi-Brunnen verschlagen. Beleuchtet im Dunkeln strahlte er eine ganz besondere Atmosphäre aus. Wundervoll 🙂

 

Da wir heute so viel/oft Rom von oben gesehen haben, gibt es auch den Baum/die Bäume des Tages von oben.

 

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Rom – 6. Tag (25.12.)

Vermutlich ist allgemein bekannt, dass der Papst am 25.12. eine Weihnachtsansprache hält und den Weihnachtssegen spendet. Per Internet fanden wir heraus, dass das Ganze um 12:00 losgehen sollte. Und so sind wir völlig naiv und ahnungslos nach dem Frühstück losgezogen. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde, und wurden von den Ereignissen nahezu überrollt.

Der Petersplatz war weiträumig abgesperrt. An der äußeren Absperrung gab es eine erste Sicherheitskontrolle. Ich musste meinen Rucksack aufmachen. Also fing ich mit dem ersten von 4 Fächern an. Darin gab es ein Chaos von unterwegs-Snacks, Notizbuch, Powerbank etc. Etwas irritiert und unschlüssig winkte der Herr mich durch. Aber war im Grunde auch egal, da es später noch einen „richtigen“ Security-Check gab.

Etwa 10:15 waren wir auf dem Platz. An der vorderen Absperrung, um einen Bereich von Stühlen herum, standen schon viele Menschen. Wer weiß, seit wann schon. Plötzlich stürmten diese Menschen auf die Stühle los. Irgendwelche Sperren waren geöffnet worden. Ob man es glaubt oder nicht, aber so bekamen wir Mittelplätze in der 15. Reihe. Und ich dachte, dieser Sitzbereich wäre für Würdenträger, Mönche und Nonnen reserviert. Wahnsinn.

Um 11:30 begann die Zeremonie mit dem Einmarsch der Schweitzer Garde sowie weiterer Sicherheits-/Verteidigungs-/Armeetruppen. Sie nahmen auf den Treppen vor dem Petersdom Aufstellung.

Dann war es endlich Zeit für den Past, seine Rede und den Segen.

Nach knapp 20 min war er wieder weg und die Truppen zogen ab. Wir waren noch lange ganz überwältigt von dem, was wir da gerade erleben durften.

Nun mischten wir uns unter den allgemeinen Weihnachtstrubel. Der Weihnachtsmarkt war auch heute sehr belebt. Auch der Piazza del popolo sprudelte von Leben. Ein Seifenblasenmacher erfreute nicht nur die Kleinen.

Oberhalb dieses Platzes liegt die Villa Borghese und ihr Park, in dem sich auch jede Menge Menschen vergnügten.

Zurück wollten wir die U-Bahn nehmen und hatten uns durch ein Gewirr unterirdischer Gänge zu schlängeln.

Nach Einbruch der Dunkelheit schafften wir es heute noch einmal zu der Stelle mit dem schönen Blick auf den Petersdom – diesmal mit Beleuchtung.

Baum des Tages soll heute eine Baumgruppe auf dem Weg zur Villa Borghese sein.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Rom – 5. Tag (24.12.)

Was für ein interessanter und wundervoll gelungener Tag. Dabei war das durchaus nicht so abzusehen, weil am 24.12. alles verkürzt oder gar nicht offen haben sollte.

Aber die Vatikanischen Museen boten an diesem Sonntag freien Eintritt mit Einlass bis gegen Mittag an. Wir wussten zwar nicht, was uns erwarten würde, weil ja schon bei nicht-Eintritts-freien Tagen angeblich nur ein Skip-the-line-Ticket helfen sollte. Aber wir wollten auf jeden Fall mal nachsehen. Um 9:00 begann der Einlass. 9:17 kamen wir an. Da ging die Schlange schon an zwei Seitenmauern des Vatikans entlang. Interessanterweise bewegte sich die Schlange permanent vorwärts. Außer Security-Check stand ja nichts an. Nach nur 17 min waren wir drin. Unglaublich. Alles völlig entspannt. Wir nahmen alle Abkürzungen zur Sixtinischen Kapelle und konnten uns dort in einem zwar gut gefüllten, aber nicht überfüllten Raum in aller Ruhe umschauen und alles auf uns wirken lassen. Wirklich völlig entspannt. Danach machten wir uns auf den Weg, ein paar Stellen zu erkunden, die wir noch nicht gesehen hatten. Auch für die paar außen-Quadratmeter konnten wir uns heute ausreichend Zeit nehmen.

Nach einem kleinen Snack machten wir uns wieder draußen auf den Weg, um noch ein paar Dinge zu besichtigen, die wir noch nicht gesehen hatten.

Dazu gehörte der Circus Maximus.

Im Wahrheitsmund haben wir unsere Wahrheitsliebe getestet.

Heute standen auch etliche Kirchen auf dem Programm, die überwiegend reich verziert sind.

Interessant am heutigen Tag war zu beobachten, wie es hier am 24.12. abgeht. Der Weihnachtsmarkt wurde erst zu heute so richtig aufgebaut und begann erst gegen späten Nachmittag, sich zu füllen. Meine Vermutung – und es ist in der Tat nicht mehr als das – ist, dass man sich gemeinsam draußen vergnügt, bis man um Mitternacht in die Messe geht. Viele Kirchen bieten einen Gottesdienst um 23:00 oder 24:00 an.

Auf dem Weihnachtsmarkt gab es ein Puppentheater…

In vielen Kirchen, aber auch auf öffentlichen Plätzen sind Krippen aufgebaut. Und das Jesuskind liegt noch nicht drin. Ob es wohl morgen drinliegt?

Der Baum/Die Baumgruppe des Tages kommt heute noch einmal aus dem Vatikan.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

Rom – 4. Tag (23.12.)

Heute waren wir wieder viel zu Fuß unterwegs.

Gestartet sind wir mit einem Marsch zum Pantheon. Das ist wirklich ein beeindruckendes Gebäude. Da ist man schon beim äußeren Anblick sprachlos. Und dann geht man rein – und muss zusehen, dass man irgendwann den Mund wieder zuklappt und wieder Luft holt 😉

In der Kuppel ganz oben ist ein Loch. Zur Sommersonnenwende scheint dort wohl die Sonne herein und strahlt auf den Eingang. Wann immer es geht, stelle ich mich in einer Kirche genau unter den höchsten Punkt des Kirchendaches – hier also unter dieses Loch. das war wirklich ein ganz besonderes Gefühl. Auch dieser runde Raum verbreitete eine ganz besondere Atmosphäre. Einfach toll.

Nächster Punkt unseres Stadtgangs war die spanische Treppe. Klar, dass es einmal hoch und einmal wieder runter ging 🙂 Ober habe ich einen kurzen Blick in die Kirche Santa Trinità dei Monti geworfen. Allerdings wollte man dort keine „nur Touristen“. Schade. Sie sah von innen sehr schön aus.

Weiter ging es an den Tiber. Dort gibt es auf einer Brücke eine Stelle, von der aus man einen tollen Blick auf den Petersdom hat. Wir hatten schon ein paar Zeichnungen von diesem Blick gesehen. Also mussten wir doch schauen, ob wir die Stelle nicht auch finden. Wenn sich Gebäude oder Brücken im Wasser spiegeln, ist das immer sehr beeindruckend. Natürlich haben wir die Stelle gefunden – klar, immer da, wo viele Menschen sind, gibt es etwas Schönes zu sehen.

Dann waren wir aber etwas pflastermüde und haben etwas gemacht, was wir auch in jeder Stadt machen, die so etwas hat: Wir sind Straßenbahn gefahren ***freu***.

Diesen farbenfrohes Busch haben wir am Tiber gefunden. Er soll heute mein Baum des Tages sein.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

Rom – 3. Tag (22.12.)

Heute sind wir in der Zeit ganz, ganz weit zurück gereist.

Unser erster Besuch galt dem Kolosseum – dem größten Amphitheater und dem größten geschlossenen Gebäude der Antike. So von außen wirkte es irgendwie gar nicht so groß. Aber wenn man drinnen stand, war man plötzlich doch ein ziemlich kleiner Wicht. Die eigentliche Arenafläche ist nicht geschlossen, sodass man in den Katakombenbereich schauen kann. Das ust natürlich interessant, aber vermutlich hätte es meiner Vorstellung vom eigentlichen Theater-/Spieleflair geholfen, wenn sie geschlossen (oder deutlich weiter geschlossen) gewesen wäre. Der Audioguide war recht hilfreich, hat aber auch viel Gruseliges über die Gladiatorenkämpfe berichtet.

Direkt neben dem Kolosseum liegt der Palatin. Er ist einer der sieben Hügel Roms und der älteste bewohnte Teil der Stadt. Es gibt dort jede Menge Ruinen der damaligen Gebäude zu sehen, so auch das Forum Romanum. Es war der Mittelpunkt des damaligen Lebens in Rom.

Hier ein Blick auf den Palatin über den Circus Maximus hinweg. Den Circus selbst haben wir uns aber für später aufgehoben.

Heute gibt es auch mal wieder einen Baum des Tages.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

Rom – 2. Tag (21.12.)

Wenn wir in großen Städten sind – naja, ganz oft kommt das nicht vor, aber wenn, dann – fahren wir auf jeden Fall mit so einem Hop-On-Hop-Off-Bus. Das ist ganz toll. Erst eine volle Runde, um zu schauen, zu genießen und den Vortrag in aller Ruhe zu hören. Dann geht es zum ersten Punkt, den wir uns anschauen wollen. Hier gilt das Ticket sogar drei Tage, sodass wir noch zwei Tage durch Rom hoppen können.

Das Wetter war heute total toll. Vollkommen blauer Himmel. Das bedeutete aber auch, dass es etwas (sehr) kühl war. Trotzdem muss ich in so einem Bus natürlich ganz oben in der ersten Reihe sitzen… Dafür haben wir sogar den ersten Bus fahren lassen und 15 min auf den nächsten gewartet, weil im die erste Reihe oben schon besetzt war. Der Kartenverkäufer konnte das gar nicht nachvollziehen. Es war wirklich toll, aber eben auch bibberig kalt. Aber wenn Hop-On-Hop-Off, dann nur so 😉

So schöne Aussichten konnten wir unterwegs genießen.

Den Rest des Tage haben wir in den Vatikanischen Museen verbracht, zu denen auch die Sixtinische Kapelle gehört. Also, wenn im Sommer Hochsaison ist, will ich wirklich nicht hier sein. Menschen über Menschen – schon jetzt in der Nebensaison. Für die Vatikanischen Museen konnte man einen Aufpreis bezahlen, um an der Warteschlange vorbeizukommen. Was passiert aber, wenn das jeder macht? Zumindest macht es jede geführte Tour. Also gab es in der Tat eine Schlange für diejenigen, die an der Warteschlange vorbei dürfen. Voll irre. Innen war es dann hin und wieder richtig verstopft, insbesondere wenn die geführten Touren irgendwo stehenblieben, um etwas zu erklären. Zum Teil war es wirklich wie im Lenin-Mausoleum zu besten Sowjetzeiten 😉 Glücklicherweise galt das nicht für die Sixtinische Kapelle. Dort waren viele Menschen, das ja. Aber man konnte doch ein wenig herumlaufen und sich alles in Ruhe ansehen. Leider war es nicht wirklich ruhig dort. An das Redeverbot hielt sich kaum einer. Auch an das Fotografierverbot hielten sich nicht alle. Diese wurden dann von den Redeverbotverweigerern ermahnt 😉

Wunderschöne Mosaiken.

MDs Lieblingsgemälde.

Ein weitbekanntes Motiv. Allerdings war ich überrascht, dass es sooo klein ist.

Eine Doppeltreppe schlängelt sich nach unten, dem Ausgang entgegen. Nur eine der beiden Treppen war in Benutzung.

So haben wir eine ziemlich lange Zeit in den Vatikanischen Museen verbracht. Danach malte die Sonne schöne Farben in die „Skyline“ von Rom.

Viel mehr haben wir dann heute nicht auf die Reihe bekommen. Ein leckeres italienisches Essen und schon war der Tag wieder zu Ende.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

Rom – 1. Tag (20.12.)

Nun sind MD und ich also das erste Mal im Leben in Rom.

Dieser Leonardo-Express brachte uns vom Flughafen ins Zentrum von Rom. Kurz vor Abfahrt wurden alle, die nur jemanden begleitet hatten und nicht mitfahren wollten, gebeten, den Zug nun schnell zu verlassen. Unterwegs wurden wir darauf hingewiesen, dass der Kontrolleur eine öffentliche Person ist und ihr Folge zu leisten ist. Ansonsten könnte man wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt verhaftet werden.

MD wollte gleich zum Vatikan. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Trevi-Brunnen vorbei.

Auch einen Blick auf die Engelsburg von einer der Brücken über den Tiber konnten wir erhaschen.

Und dann waren wir endlich auf dem Petersplatz. Dort ist eine riesige Weihnachtsszene aufgebaut und daneben steht ein gewaltiger Weihnachtsbaum.

Natürlich haben wir uns dann im Petersdom umgeschaut. Umwerfend. Überall Marmor – der Boden, die Wände, die Decke…

Hinten ist das „Fenster“ mit der fliegenden Taube. Leider konnte man das nicht richtig fotografieren.

MD wollte unbedingt mal einen ganzen Staat umrunden. Nachdem wir eine Postkarte an unsere Freundin bei der Vatikanpost abgegeben hatten, machten wir uns also auf den Weg rund um den Vatikanstaat. Währenddessen wurde es echt dunkel, sodass wir noch ein paar schöne Lichter-Ansichten bekamen.

Uns so endet unser erster Tag in Rom und wir freuen uns auf morgen 🙂

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

Urlaubsentscheidung endlich gefallen

Kultur und päpstlicher Segen zu Weihnachten

Endlich haben wir entschieden, wohin es über Weihnachten gehen soll – und auch gleich alles organisiert. Nun gibt es kein Zurück mehr 😉

Es kommt ja nicht allzu häufig vor, dass wir zur gleichen Zeit ein paar Tage am Stück frei haben. Umso dringender ist es dann für mich, diese Tage auch gemeinsam zu verbringen. Die freien Tage über Weihnachten kündigten sich schon lange an, sodass wir ebenso lange am Überlegen waren, wo es eigentlich hingehen soll.

Spanien – irgendwas in Spanien

Barcelona wollten wir beide gern sehen. 2015 waren wir mal ganz in der Nähe, haben einen Besuch der Stadt aber nicht einrichten können. Vielleicht auch einen Abstecher nach Granada? MD wollte mir unbedingt die Alhambra zeigen. Sevilla fand ich auch toll. Dort beginnt die via de la plata. Und Santiago hätte ich MD auch gern mal gezeigt. Ich war inzwischen so oft dort und habe MD so viel darüber erzählt. Da würde ich mich einfach freuen, wenn er alles auch mal selbst sehen und erleben könnte.

Portugal

MD zog es alternativ auch nach Lissabon. In Portugal war ich auch noch nie.

Aber wie sollte man das alles miteinander verbinden, ohne zu viele Tage nur in Bussen und Zügen zu verbringen? Etwas zweifeln ließ uns die politische Lage in Barcelona. Bei Kurztripps bin ich deutlich weniger risikofreudig als bei meinen Wanderungen. Für die Alhambra in Granada muss man Tickets deutlich im Voraus bestellen. Und so kam eins zum anderen und wir blieben am Grübeln.

Und nun?

Wenn man feststeckt, hilft es manchmal, eine ganz neue Idee in den Raum zu werfen. Und so sagte ich vor ein paar Tagen: „Rom! Ich war noch nie in Rom.“
MDs Antwort: „Ich auch nicht.“
Ende der Diskussion. Ende der Grübelei. Die Entscheidung war gefallen. So einfach kann das sein 😉

Über Weihnachten werden wir uns also dem kulturellen (und kulinarischen? und amourösen?) Flair Roms hingeben und natürlich am 25.12. schauen, ob es auf dem Petersplatz vor der Vatikanbasilika noch zwei Stehplätze für uns beide gibt. Ach, ich freue mich sehr auf diese Reise/Zeit.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

Gegen Trübsal: Sommer-Pläne schmieden…

…und ihre Verwirklichung vorbereiten

Einer meiner ganz großen Sommerpläne ist ja, auf Shikoku pilgern zu gehen. Ob es schon im nächsten Sommer klappt, wird sich zeigen. Das hält mich aber nicht davon ab, mich schonmal in die Vorbereitungen zu stürzen.

88 pilgern auf japanisch

Da ich ja immer wissen möchte, wie es dort so ist und wie es Anderen dort so ergangen ist, habe ich letztens diesen Film gesehen. Man bekommt einen kleinen Einblick in die Landschaft und die Historie des Pilgerns auf Shikoku. Die Tempel werden in einem Schnelldurchlauf mit jeweils einem (im wahrsten Sinne des Wortes) Augenblick bedacht – zu kurz, um überhaupt etwas erkennen zu können. Normalerweise schaffe ich es, in Filmen ein Anliegen zu erkennen. Bei diesem habe ich das nicht geschafft. Am Ende haben wir (MD und ich) uns etwas ratlos angesehen. Trotzdem bin ich natürlich dankbar über die kurzen Einblicken, die er mir gebracht hat. MD hat dann irgendwo eine Dokumentation gefunden. Die hat uns dann doch wieder ziemlich versöhnt :-).

Japanisch lernen

Tja, das ist wohl der schwierigste Teil der Vorbereitung. Fast alle Kurse erwarten, dass man spätestens nach 4 oder 5 Lektionen, was meist so etwa 2 Wochen sind, die japanischen Schriftzeichen beherrscht. Das sind zweimal 46. Und danach kommen nach die Bildzeichen dazu. Aber ich habe jetzt eine kleine App gefunden, mit der man Schriftzeichen in dreierlei Richtungen (schreiben, zu einer Silbe das Schriftzeichen finden, lesen) lernen kann. Ich glaube, ich kann schon ein paar wenige, auch wenn es sehr, sehr mühsam ist. Die ersten gelernten Zeichen geben mir aber die Hoffnung, dass ich in kleinen Schritten vorwärts komme und irgendwann doch ein paar Sätze in japanisch von mir geben kann :-).

Weitere Vorbereitungsaktionen werden folgen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine