Lovelock: Novozän

Novozän – Das kommende Zeitalter der Hyperintelligenz

  • James Lovelock und Bryan Appleyard, aus dem Englischen von Annabel Zettel
  • C.H.Beck, 27. Januar 2020
  • Gebundene Ausgabe, 160 Seiten (eBook gelesen)
  • 18,00 € (D)
  • ISBN 978-3-406-74568-3

Inhalt

Das Buch ist in drei Teile geteilt. Es startet mit der Auseinandersetzung, ob bzw. warum wir allein im Weltall sind, warum wir überhaupt da sind und was Denken und Wissen bedeuten. Der zweite Teil befasst sich mit viele Etappen der menschlichen Geschichte, überwiegend aber mit dem Zeitalter der Jetztzeit. Dabei geht es viel um den Zustand der Erde und was grundsätzlich das Ziel sein muss, um die Erde bewohnbar zu halten (–> Kühlung der Erde). Der dritte Teil dreht sich dann darum, was nach dem Jetztzeit-Zeitalter kommen wird und eigentlich schon jetzt angelegt wird bzw. ist: Das Novozän. Grundthese hier: Hyperintelligenzen werden sich zwangsläufig entwickeln. Da sie aber ebenso Interesse am Erhalt der Erde als bewohnbarer Ort haben und dies nicht ohne uns bewerkstelligen können, wird es zu einer friedlichen Kooperation zwischen Menschen und Hyperintelligenzen kommen.

Am Ende des Buches gibt es ein kurzes Kapitel „Zum Geleit“ und Dankesworte des Autors. Literaturhinweise gibt es keine.

Subjektive Eindrücke

Ein eindrucksvolles Buch eines mehr als eindrucksvollen Menschen. Schon allein deswegen ist es absolut lesenswert.

Auch wenn mich einige Aussagen etwas irritiert haben und ich mich an etlichen Stellen klarere Herleitungen der Gedanken gewünscht hätte, habe ich doch viel Stoff zum Nachdenken bekommen.

Ich bewundere den Optimismus, mit dem James Lovelock seine Zukunftsthesen vertritt. Allerdings finde ich nicht allzu viele Anhaltspunkte, um diesen komplett zu teilen.

Fazit

Lesenswertes Gegenstück zu vielen literarischen Dystopien.

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Hirn: Shenzhen

Shenzhen – Die Weltwirtschaft von morgen

  • Wolfgang Hirn
  • Campus Verlag, 11. März 2020
  • Gebundene Ausgabe, 286 Seiten (eBook gelesen)
  • 25,00 € (D)
  • ISBN 978-3-593-51192-4

Inhalt

Shenzhen war mal ein Fischerdorf und ist nun das Hochtechnologie-Zentrum Chinas. Es vergleicht sich mit dem Silicon Valley.

Wolfgang Hirn zeigt, wie es dazu kam, dass Shenzhen eine solche Entwicklung nehmen konnte, wer bzw. welche Städte dafür die Vorbilder waren und welche strategischen Entscheidungen die Regierung Chinas getroffen hatte.

Es werden unterschiedliche Facetten der wirtschaftlichen Entwicklung Shenzhens aufgezeigt: welche Produkte, die Gründerszene, die künstliche Intelligenz, Elektromobilität, Universitäten und Forschung, Architektur und Kunst.

Da nicht nur Shenzhen entwickelt werden soll, sondern sich die ganze Region mit und/oder wegen Shenzhen verändert und entwickelt, werden Hongkong und weitere Städte und Gegenden der Umgebung dahingehend beleuchtet, in welchem Verhältnis sie zu Shenzhen stehen und welche Entwicklung sie nehmen könnten, sollten bzw. müssten.

Am Ende des Buches widmet sich Wolfgang Hirn der Frage, ob Shenzhen Modell ist bzw. sein kann und wenn ja, für wen.

Den Abschluss des Buches bilden Literaturhinweise in Form von Büchern, Zeitschriftenaufsätzen und Hinweisen auf regelmäßig erscheinende Publikationen. Das Personen- und Unternehmensverzeichnis ist deutlich länger als die Literaturliste.

Subjektive Eindrücke

Eine beeindruckende Stadt, eine beeindruckende Region, eine beeindruckende Entwicklung und ein beeindruckendes Buch.

Ich habe viel Interessantes über die wirtschaftliche Entwicklung von Shenzhen und der Greater Bay Area erfahren. Wenn man ausreichend Platz hat, strikte strategische Vorgaben macht und das nötige Geld zur rechten Zeit in ausreichender Höhe zur Verfügung stellt, kann man enorme Wirtschaftskraft entwickeln. Das klingt alles toll und überzeugt durchaus vom wirtschaftlichen Standpunkt.

Mich hätte aber auch interessiert, wie es den Menschen geht, die dort mal lebten, und denen, die jetzt dort leben und wie man diese Wirtschaftskraft auf China übertragen möchte. Es gibt mal einen kleinen Hinweis darauf, dass es zu wenige Schulen gibt und dass in der Nähe von Produktionsstätten Schlafcontainer stehen, weil viele der Arbeiter am Wochenende zu ihren Familien fahren. Weitere Hinweise sind nicht zu finden.

Am Ende des Buches finden sich zwar Literaturhinweise, diese sind aber mit den Aussagen im Buch nicht verknüpft. Damit fällt es schwer, den Belegen für die gemachten Aussagen nachzugehen. Ich finde sie durchaus plausibel, möchte aber hin und wieder auch weiterlesen.

Es geht um Shenzhen und die Greater Bay Area. Ob das die Weltwirtschaft von morgen ist, wie es der Untertitel reklamiert, wird im Buch allerdings maximal im abschließenden Kapitel, wenn es darum geht, ob und für wen Shenzhen Modell wäre, thematisiert.

Fazit

Die Greater Bay Area hat eine beachtliche Entwicklung genommen, die bei Weitem noch nicht zu Ende ist. Das Buch zeigt viele Aspekte der wirtschaftlichen Entwicklung auf und ist interessant zu lesen.

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Kriener: Leckerland ist abgebrannt

Leckerland ist abgebrannt – Ernährungslügen und der rasante Wanderl der Esskultur

  • Manfred Kriner
  • Hirzel, S., Verlag. 16. März 2020
  • Taschenbuch, 238 Seiten (eBook gelesen)
  • 18,00 € (D)
  • ISBN 978-3-777-62815-8

Inhalt

Nach einer Einleitung, die einen ganz allgemeinen Blick auf die geänderte und sich weiterhin ändernde Esskultur wirft und auch einen Hinweis darauf gibt, warum im Titel von „Lecker“-Land gesprochen wird, nimmt sich Herr Kriener in jeweils einem Kapitel die verschiedenen Nahrungsmittel bzw. Ernährungsweisen vor. Da geht es um Veganes, um „Tier alt“ und „Tier neu“, um Bio, um wilde Fische oder Aquakulturen, um Zucker und um Superfood. Auch den Wein lässt Herr Kriener nicht aus.

Die Kapitel umfassen jeweils einen kurzen geschichtlichen Abriss und gehen dann auf den aktuellen Stand der Erzeugung, des Vertriebs und des Verzehrs der entsprechenden Nahrungsmittel ein. Auch kontroverse Diskussionen werden vorgestellt. Zwar scheint in der Diskussion durch, wie Herr Kriener zu den Punkten steht, doch das geschieht nie aufdringlich, vorschreibend oder gar mit erhobenem Zeigefinger.

Das Buch schließt ab mit einem Interview mit Herrn Benedikt Härlin über Bevölkerungswachstum, Hunger und brennende Regenwälder. Es folgt ein Epilog, in dem Herr Kriener Empfehlungen gibt, wie man sich grundsätzlich hinsichtlich seiner Ernährung positionieren könnte.

Auf 10 Seiten Anmerkungen findet man viele Hinweise zum weiteren Lesen. 6 Seiten Register helfen bei der Orientierung im Buch.

Subjektive Eindrücke

In lockerer, leichter Art führt uns Herr Kriener durch die vielen Tiefen und Untiefen der Nahrungsmittelindustrie. Was steckt dahinter, wenn wir meinen, besonders gesund, besonders klimafreundlichen, besonders tiergerecht zu essen? Da kann es einem schonmal den Magen umdrehen. Wichtig aber: Es dreht einem vermutlich auch den einen oder anderen Gedanken um, damit man besser sieht, was man sich, der Umwelt und den Pflanzen und Tieren so antut.

Eigentlich bleibt keine Speise, keine Ernährungsweise ohne Haar in der Suppe. Am besten kommt noch der Wein davon, aber auch er kriegt wegen teilweise starken Pestizideinsatzes sein Fett weg. Kein Wunder also, wenn gejammert wird: „Man kann ja nichts mehr essen!“. Solange das Jammern zum Handeln führt, sei’s drum. Das Buch kann dazu nochmal weitere Anstöße geben.

Fazit

Wie können wir zukünftig essen? Wie können wir zukünftig gesund und nachhaltig essen?

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Frechverlag: 100 Zeichentechniken

100 Zeichentechniken – Ungewöhnliche Übungen für Ihren eigenen Zeichenstil

  • ohne Autor
  • Frechverlag, 16. Januar 2020
  • Gebundene Ausgabe, 160 Seiten
  • 14,99 € (D), 15,50 € (A)
  • ISBN 978-3-772-48346-2
  • zum Reinschauen

Inhalt

Die Einführung in das Buch geschieht über ein Vorwort und eine Einleitung. Es folgen Hinweise zum Material und den zeichnerischen Grundlagen. Aber dann geht es gleich an die Arbeit.

100 Zeichenübungen werden vorgestellt. Sie sind in 4 große Kapitel eingeteilt: Kreativ zeichnen, Grundlagen des Zeichnens, Richtige Darstellung und Komposition. In jedem Kapitel gibt es Grundlegendes, das dann durch entsprechende Übungen ausprobiert und vertieft werden kann. Dabei wird nicht nur die Technik des Zeichnens an sich einstudiert, sondern auch Wert auf das Finden des eigenen Stils gelegt. Insbesondere hierfür gibt es etliche Anleitungen für das Führen eines Zeichen-Tagebuchs sowie, auf welche Art und Weise man mit einem solchen Tagebuch den eigenen Stil herausfinden und entwickeln kann.

Zu allen Übungen werden die zugrundeliegenden Techniken erläutert und auch das Ziel der Übung angegeben.

Subjektive Eindrücke

Mich hat besonders die Fülle und die gute Nachvollziehbarkeit der Übungen imponiert. Es geht weniger darum, bestimmte Motive (nach) zu zeichnen, sondern eher, Fähigkeiten zu entwickeln, die einen in die Lage versetzen, die Motive, die man gern umsetzen möchte, auf eine ganz eigene Art und Weise zum Leben zu erwecken.

Die Idee des Zeichentagebuchs hat mich besonders angesprochen. Eine Empfehlung war, einmal eine ganze Woche lang jeden Tag die gleiche Verteilung von ein paar Punkten (so um die 5-10) auf einem Blatt Papier auszugestalten. Da kann man dann schon gewisse Grundtendenzen bei sich bemerken, aber eben auch, wie sich eine konkrete Stimmung auf die Zeichnung auswirkt.

Sehr gefallen haben mir auch die Studien zum „Stapeln von Kisten“.

   

 

Ich hatte sehr viel Freude an dem Buch und werde noch lange Zeit mit den Übungen arbeiten können.

Fazit

100 Übungen, um mit Freude und Spaß zum eigenen Zeichenstil zu finden – sehr empfehlenswert.

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Kazim: Auf sie mit Gebrüll

Auf sie mit Gebrüll – Wie man Pöblern und Populisten Paroli bietet

  • Hasnain Kazim
  • Penguin Verlag, 10. Februar 2020
  • Broschiert, 208 Seiten
  • 13,00 € (D), 13,40 € (A)
  • ISBN 978-3-328-10493-3

Inhalt

Den Einstieg in das Buch bildet die Frage: „Warum wir (mehr) streiten müssen“. Er zeigt das Anliegen von Herrn Kazim auf und zeigt auch schon ein wenig den Schreib- und Argumentationsstil des Autors.

In 4 Kapiteln beleuchtet Herr Kazim dann 4 wesentliche Aspekte des Streitens: Regeln als Grundlage, Argumente für einen Austausch, Spaß am Streiten und wann streiten nicht mehr hilfreich ist. Dabei geht es nicht um theoretische Grundlage des Streitens und Diskutierens, sondern ganz konkret darum, wie sich die Streitkultur mit „Pöblern und Populisten“ entwickelt hat.

Ein wichtiger Punkt ist Herr Kazim aufzuzeigen, was er unter inakzeptablem Streiten versteht und warum wir uns dagegen verwahren müssen. Er setzt sich dabei auch mit der immer wieder eingeklagten Meinungsfreiheit auseinander. Aber Hass, Beleidigung, Gewalt- und Morddrohung sind keine Meinungen, sondern verstoßen gegen die Würde des Menschen. Indem wir solche Aussagen zulassen, machen wir sie mehr und mehr salonfähig und überlassen das Feld der Diskussion mehr und mehr diesen Menschen. Eine wichtige Aussage Kazims in diesem Zusammenhang ist auch, dass es keine Toleranz gegen Intoleranz geben kann.

Immer wieder zeigt Herr Kazim an eigenen Beispielen, wie ein Streiten mit bzw. Reagieren auf inakzeptable Aussagen gelingen kann.

In einem abschließenden Kapitel fasst Herr Kazim die wichtigsten Punkte zusammen und beantwortet die Frage: „Wofür wir streiten müssen“.

Subjektive Eindrücke

Ein ganz phantastisches Buch. Es hält absolut, was es vom Titel und dem Covertext her verspricht, und bietet darüber hinaus (aus meiner Sicht) noch Vieles mehr.

Das Buch enthält ein paar sehr wichtige Aussagen, die ich oben schon erwähnt habe. Diese stehen nicht einfach so im Text, sondern werden argumentativ hergeleitet und belegt.

Mir haben die Beispiele von Herrn Kazim durchaus gefallen, auch wenn sie mir bisweilen etwas derb daher kamen. Aber ich gehöre wohl zu denen, die bisher immer sehr auf Harmonie aus waren. Nach dem Lesen des Buches bin ich mehr denn je der Überzeugung, dass es für bestimmte Dinge einfach keine Akzeptanz und auch keine Diskussion/Argumentation geben kann.

Insgesamt lässt sich das Buch gut lesen. Gerade durch die vielen – durchaus auch verschiedenen – Beispiele, wirkt alles sehr lebendig. Herr Kazim scheint kein Mann vieler Worte zu sein. Die Aussagen kommen kurz, prägnant und knackig – manchmal fast wie aus einem Maschinengewehr. Zum Ende hin war das für mich persönlich ein wenig anstrengend, aber das ist wohl ziemlich Geschmacksache.

Insgesamt bin ich absolut froh darüber, dieses Buch gelesen zu haben.

Fazit

Wer wirklich daran interessiert ist, dass wir wieder sinnvoll miteinander reden, streiten, diskutieren können, der findet hier unzählige Anregungen.

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de Fontana, Pelzmann: Führung und Macht

Führung und Macht

  • Olivia de Fontana, Sabine Pelzmann
  • Schäffer-Poeschel, 16. April 2020
  • Taschenbuch, 180 Seiten (eBook gelesen)
  • 29,95 € (D)
  • ISBN 978-3-791-04717-1

Inhalt

Das Buch beginnt mit einem Vorwort und einer Einleitung.

Danach werden 10 Märchen vorgestellt und hinsichtlich ihrer Inhalte und Aussagen zu bestimmten Aspekten von Führung und Macht erläutert. Dabei sind die Märchen drei großen Bereichen zugeordnet: Rollenklarheit, Macht und Abgrenzung, Werte, Talente und Belohnung sowie Loslassen, Wandel und Coaching.

Zu jedem Märchen gibt es eine kleine Einleitung. Dann wird das Märchen „erzählt“. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Märchen ist in Form eines Dialogs zwischen den beiden Autorinnen gestaltet. Es erfolgt also in dem Sinne keine rein theoretische Auseinandersetzung und auch keine Vermittlung reiner Theorien. Im Anschluss an die Erörterung des jeweiligen Märchens gibt es Anregungen für die Führungsarbeit. Diese sind unterteilt in individuelle Reflexionsaufgaben und Teamreflexionen. Das Arbeitsmaterial für alle Reflexionen kann im Internet heruntergeladen werden. Den Link und das Passwort findet man im Buch. Jedes Märchenkapitel endet mit einer kurzen Liste von Literatur zum entsprechenden Thema.

Ein abschließendes Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit mit den Märchen zusammen.

Am Ende des Buches findet sich 4 Seiten langes Stichwortverzeichnis, das die Orientierung im Buch unterstützt.

Subjektive Eindrücke

Die Idee, Märchen hinsichtlich ihrer Aussagen zu Macht und Führung zu beleuchten, hat mich sehr neugierig gemacht. Bisher kannte ich die psychologische Auslegung etlicher Märchen. Und da Macht und Führung auch viel mit Psychologie zu tun haben, konnte ich mir gut vorstellen, dass eine entsprechende Märcheninterpretation durchaus ergiebig sein kann. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Es hat mir viel Spaß gemacht, die Interpretationen zu lesen und dabei auch viel über allgemeine Grundsätze des Führens, von Macht und Verantwortung zu erfahren.

Grundsätzlich halte ich eine dialogische Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Märchen für eine gute Idee. Meist waren diese Dialoge auch sehr kurzweilig zu lesen. Hin und wieder hätte ich mir an vereinzelten Stellen eine stärker literarische Aufbereitung einiger weniger Dialogabschnitte gewünscht. Das tat aber dem Gesamteindruck des Buches keinen Abbruch.

Auch der Zugriff zum online-Material funktionierte problemlos. Ich halte dieses Material für geeignet, die entsprechenden individuellen wie Team-Reflexionen zu unterstützen.

Fazit

Fragen zu Führung und Macht stecken auch in Märchen und sind nach wie vor aktuell.

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Hart: MANGA erste Schritte

MANGA erste Schritte – Das Übungsheft – MIt Vorlagen für Figuren, Action und Emotionen zum Nachzeichnen

  • Christopher Hart
  • Edition Michael Fischer / EMF Verlag, 18. Juni 2019
  • Taschenbuch, 64 Seiten
  • 9,99 € (D), 10,30 € (A)
  • ISBN 978-3-960-93125-6

Vorbemerkung

Das Buch ist ein Begleitbuch für „Manga erste Schritte: Alles was der angehende Mangaka braucht, um mit dem Zeichnen loszulegen“ vom gleichen Verlag. Möglicherweise kann man mehr nutzen aus diesem Übungsbuch ziehen, wenn man beide Bücher gleichzeitig bearbeitet oder schon grundlegendes Wissen über das Zeichnen von Mangas hat.

Inhalt

Ein ganz kleines Vorwort geht dem eigentlichen Inhalt voraus. Hier werden auch zwei niedliche Tierchen vorgestellt, die durch das Buch begleiten: Akira, eine Schildkröte, und Yuma, ein Nagetier, das einem Streifenhörnchen ähnelt.

Danach ist das Buch in 4 Kapitel eingeteilt: Kopf, Anatomie, Figuren, Tiere. Neben kurzen Anleitungen, was das jeweils Charakteristische im Manga hinsichtlich des Themas ist, werden grundsätzliche Elemente in ihrem Aufbau gezeigt. Daneben ist Platz, um die entsprechenden Schritte nachzuvollziehen. Man kann natürlich auch durch das Überzeichnen der Vorlage erstmal ein Gefühl für die Gestalt und die Proportionen bekommen, ehe man sich an die ganz eigenständige Skizze wagt.

Subjektive Eindrücke

Die kurzen Texte sind gut verständlich. Die ausgewählten Motive decken ein breites Spektrum dessen, was man zum Zeichnen von Mangas braucht, ab. Die Flächen für die eigenen Versuche sind ausreichen groß. Allerdings hat man nur einen Versuch. Aber man kann ja auf eigenem Papier weiterüben.

Die „Begleitung“ durch Akira und Yuma hat mir gut gefallen. Die beiden sind einfach zu süß. Und deshalb musste ich neben den Übungen zum Mangazeichnen auch unbedingt einen Versuch mit Akira starten…

Fazit

Gut zum Einüben grundlegender Elemente von Mangazeichnungen mit motivierenden Illustrationen. Im dazugehörenden Zeichenbuch gibt es sicherlich ausführlichere Erläuterungen und Hinweise.

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