Ali: Worüber wir nicht sprechen sollen

Worüber wir nicht sprechen sollen – es jetzt aber trotzdem tun – Ein Manifest über den weiblichen Körper

  • Nimko Ali, aus dem Englischen von Kristin Lohmann
  • Goldmann Verlag, 30. August 2021
  • Broschiert, 304 Seiten (eBook gelesen)
  • 14,00 € (D)
  • ISBN 978-3-442-31604-5

Inhalt

In der Einleitung legt Frau Ali ihr Anliegen dar und schildert auch ihre eigene Betroffenheit. Danach ist das Buch in 4 Teile gegliedert: Periode, Orgasmus, Schwangerschaft, Menopause. Es kommen viele Frauen aus dem Umfeld von Frau Ali zu Wort und schildern ihre Erfahrungen zu den entsprechenden Bereichen. Diese Geschichten werden miteinander verknüpft und in einen gemeinsamen Kontext gesetzt.

Subjektive Eindrücke

Es ist ein wichtiges Buch, weil es versucht, über Dinge öffentlich zu sprechen, über die sonst eher hinter vorgehaltener Hand oder gar nicht gesprochen wird.

Es ist ein aufrüttelndes Buch, denn es zeigt viele Frauenschicksale, die aufgrund traditioneller Rituale entstehen und viel Leid verursachen, das absolut unnötig ist. In diesem Sinne mahnt das Buch, in dieser Richtung aktiv zu werden, um künftige Mädchen und Frauen vor solchen Schicksalen zu bewahren.

Allerdings hätte ich aufgrund des Untertitels – „Ein Manifest über den weiblichen Körper“ – erwartet, eine breiter angelegte Sammlung von Fallgeschichten zu lesen. In den allermeisten Beispielen kommen muslimische afrikanische Frauen zu Wort. Da auch das Thema „Wechseljahre“ nur wenig Raum im Vergleich zu den anderen 3 Themenschwerpunkten einnimmt, ist davon auszugehen, dass es hier tatsächlich ausschließlich um eine anekdotische Sammlung handelt. Sehr schade.

Fazit

Offenes Ansprechen von Dingen und Zuständen kann helfen, Leid zu verhindern.

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Woon: Mein Weg durch die Wälder

Mein Weg durch die Wälder – Was mich Pilze über das Leben lehrten

  • Long Litt Woon, aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein
  • btb Verlag, 12. Juli 2021
  • Taschenbuch, 336 Seiten
  • 12,00 € (D), 12,40 € (A)
  • ISBN 978-3-442-77101-1

Inhalt

Als Frau Woon beginnt, dieses Buch über Pilze zu schreiben, merkt sie, dass die Erinnerungen an ihren verstorbenen Ehemann immer wieder auftauchen, ja, dass ihre Entwicklung zur Pilzexpertin untrennbar mit der Verarbeitung der Trauer um ihren Ehemann verbunden ist. Und so beschließt sie, beide Entwicklungsstränge gleichermaßen in diesem Buch unterzubringen.

Wir erfahren also, wie es dazu kam, dass Frau Woon sich den Pilzen widmet, wie sie sich durch Vereinsarbeit einen großen Wissensschatz aufbaut und zur Pilzexpertin wird. Sie erzählt aber auch von den vielen Begegnungen, die sie mit Pilzen und Pilzfreunden hat, und stellt Pilze an sich aus verschiedenen Blickrichtungen vor. Dabei geht es um den Ruf, den Pilze in verschiedenen Ländern haben, um die Frage, warum Pilze in manchen Ländern als essbar, in anderen aber als giftig eingestuft sind, um psychedelische Wirkungen von Pilzen, um Pilzrezepte.

Am Ende des Buches finden sich 6 Seiten Pilzregister, 2 Seiten halluzinogener Pilzarten gemäß „Drogenliste“ der norwegischen KRIPOS und eine Seite mit weiterführender Literatur.

Subjektive Eindrücke

Es ist ein sehr einfühlsames Buch – einfühlsam gegenüber Menschen wie auch gegenüber Pilzen und der Natur.

Insbesondere am Anfang gelingt die Verknüpfung der beiden Stränge (Trauerverarbeitung und Pilzentdeckung) sehr gut und natürlich. Das wird aber etwa ab dem zweiten Drittel des Buches ein wenig schwieriger und wirkt dann manchmal etwas gekünstelt. Es war aber sicherlich auch eine große Herausforderung.

Beeindruckt hat mich die Breite an Informationen über Pilze, die man in diesem Buch finden kann, aber auch die Betrachtung, wie verschieden Pilze in unterschiedlichen Ländern gesehen werden. Das ist äußerst interessant.

Fazit

Einfühlsame Schilderungen von Menschlichem und von Natur und Pilzen.

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Carlin: Sternflüstern

Sternflüstern – Die Geschichte eines Neuanfangs

  • Paula Carlin
  • Diederichs, 30. August 2022
  • Gebundene Ausgabe, 288 Seiten (eBook gelesen)
  • 18,00 € (D)
  • ISBN 978-3-424-35116-3

Inhalt

Drei Frauen treffen zufälligerweise zusammen, stellen aber fest, dass sie eine Beziehung zu einem vor Kurzem gestorbenen Mann, einen Künstler, verbindet. Jede der Frauen verarbeitet den Verlust anders, aber immer im Zusammenhang mit Kunst bzw. Künstlerischem. Gemeinsam finden sie über ihre Trauer zusammen.

Subjektive Eindrücke

Ein sehr zart geschriebenes Buch mit emotionalem Tiefgang, ergreifenden Begegnungen und Beziehungen, die wachsen und an denen die Protagonistinnen wachsen. Beim Lesen wird man durch die vielen, wundervollen Details in die Handlung hineingezogen und kann sehr häufig mit den drei Frauen mitfühlen.

Fazit

Für Liebhaber/innen der leisen Töne unbedingt empfehlenswert.

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Manthey: Wa(h)re Gesundheit

Wa(h)re Gesundheit – Der Gesundheitskompass im Therapie-Dschungel

  • Krystian Manthey
  • Kamphausen Media GmbH, 20. August 2021
  • Gebundene Ausgabe, 360 Seiten (eBook gelesen)
  • 16,00 € (D)
  • ISBN 978-3-958-83543-6

Inhalt

Nach einem Vorwort ist das Buch aus meiner Sicht in 4 Teile gegliedert. In einem ersten Teil geht es eher um Fragen des Gesundheitssystems: wer zählt als krank, was ist Krankheit/Gesundheit, was sind Schmerzen. Der zweite Teil setzt sich damit auseinander, was die Hauptursachen für Krankheiten sind, und zeigt damit erneut, was es heißt, gesund zu leben. Im dritten Teil werden die häufigsten Zivilisationskrankheiten besprochen und in den Zusammenhang zu gesunder Lebensweise gesetzt. Der vierte Teil befasst sich dann damit, wie Krankheiten geheilt werden können, welche evolutionären Zusammenhänge es gibt und was wir selbst für eine Gesundung tun können.

Am Ende des Buches finden sich 34 Seiten Literaturverzeichnis und Hinweise zum Weiterlesen.

Subjektive Eindrücke

Das Interessante an dem Buch für mich war die Zusammenstellung der Bezüge von Gesundheit/Krankheit und evolutionären Grundlagen. Auch das Aufzeigen, wie eine gesunde Lebensweise helfen kann, die Zivilisationskrankheiten zu heilen, und dass wir selbst es sind, die durch ihr Verhalten Heilung ermöglichen, sind die wirklich wichtigen Aspekte dieses Buches, weshalb ich es zum Lesen besten Gewissens empfehlen kann.

An einigen Stellen erscheint es mir etwas oberflächlich. So werden manche Begriffe/Konzepte Menschen zugeschrieben, die sie auch in ihren Veröffentlichungen verwendet haben, aber nicht unbedingt deren Urheber sind.

Allerdings würde ich sagen, dass das Buch den Anspruch aus dem Klappentext: „Es liefert den Leser*innen das nötige Rüstzeug, um kritische Fragen zu stellen und selbst über die für sich richtige medizinische Behandlung zu entscheiden.“ nicht erfüllt/erfüllen kann. Ja, man kann nach dem Lesen des Buches sicherlich kritische Fragen stellen in dem Sinne, ob und warum eine schulmedizinische Behandlung nötig ist, aber alles darüber hinaus wäre wohl auch ein zu hoher Anspruch für dieses Buch gewesen.

Fazit

Eine gesunde Lebensweise kann viele schulmedizinische Behandlungen ersparen.

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Nitzsche: Perlen-Sweeties sooo kawaii

Perlen-Sweeties sooo kawaii – Japanische Perlenfiguren in neuer Technik

  • Nicole Nitzsche
  • Frechverlag, 12. August 2022
  • Taschenbuch, 32 Seiten
  • 9,00 € (D), 9,30 € (A)
  • ISBN 978-3-772-44595-8
  • zum Reinschauen

Inhalt

15 Perlentiere im japanischen Stil werden in diesem Heft vorgestellt. Dazu gibt es in den Umschlagseiten Grundlegendes zu den Fädeltechniken und ein paar Tipps, um mit Problemen umzugehen. Für alle Einzelteile der Tiere finden sich Fädelschemata in der Mitte des Buches. Die Anleitungen selbst zeigen, welches Material gebraucht wird (allerdings ohne Mengenangabe bei den Perlen) und in welcher Reihenfolge die Teile zu fädeln und aneinanderzureihen sind. Die Tiere sind mit einer von drei Schwierigkeitsstufen gekennzeichnet.

Subjektive Eindrücke

Natürlich musste ich gleich ausprobieren, ein solches Tier zu fädeln. Ich habe mich für den Pinguin in der untersten Schwierigkeitsstufe entschieden.

Als jemand, der noch nie in dieser Technik gefädelt hat, muss ich zugeben, dass ich mehrmals kurz vor dem Aufgeben stand. Mir haben wichtige Punkte in den Anleitungen gefehlt. Nachdem ich mir diese durch Ausprobieren angeeignet hatte, war das Ganze durchaus zu bewältigen. Vielleicht wären Hinweise auf Links im Internet, wo man die Grundprinzipien dieser Fädeltechniken erlernen kann, hilfreich gewesen. Ebenso hilfreich wären für mich in diesem Falle auch Hinweise für den Bezug der Perlen gewesen.

„…haben Sie ruck-zuck nachgearbeitet“ – dies kann ich nicht wirklich bestätigen. Bei mir ist es noch immer ein mehrere Abende füllendes Unterfangen, ein solches Tierchen zu fädeln.

„…diese Sweeties machen süchtig!“ – das kann ich im positivsten Sinne des Wortes voll unterschreiben. Wer alle Tierchen dieses Heftes gefädelt hat, ist sicherlich in der Lage, seine eigenen zu entwerfen. Ansonsten gibt es im Internet noch mehr solcher Anleitungen.

Fazit

Für Feinmotoriker. Hoher Lernaufwand für Neulinge. Bei Erfolg ist viel Spaß garantiert.

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Weiguny, Meck: Wirecard

Wirecard – Das Psychogramm eines Jahrhundertskandals

  • Bettine Weiguny, Georg Meck
  • Goldmann Verlag, 29. März 2021
  • Gebundene Ausgabe, 400 Seiten (eBook gelesen)
  • 20,00 € (D)
  • ISBN 978-3-442-31631-1

Inhalt

Nach einem Vorwort, in dem das Räuberpistolenhafte der Geschichte um Wirecard unterstrichen wird, werden die Entwicklungen von Wirecard sukzessive herausgearbeitet. Überwiegend wird sich dabei an den Menschen orientiert, die in den Fall Wirecard verwickelt waren – angefangen vom Geschäftsführer über Aufsichtsratsmitglieder, Hinter- und Mittelmänner und -frauen, Mitarbeitende, Prüforganisationen, Bedenken-Äußernde. Es wird auch hinterfragt, welche Art Persönlichkeit dazu führt, dass man sich so in seine Phantasien verrennt. Am Ende werden 10 Thesen aufgestellt, wie man zukünftig solche Debakel vermeiden könnte.

Subjektive Eindrücke

Die Geschichte ist an sich sicherlich bekannt. Also nicht viel Neues. Allerdings erfährt man beim Lesen viele Details. Und da manche der Beteiligten auch zu Wort kommen, erhält das Buch eine gewisse lebendige Komponente.

Wie bereits im Vorwort angedeutet, wird die Entwicklung von Wirecard als Art Räuberpistole verstanden und auch entsprechend erzählt. Hier möchte ich von meinem subjektiven Standpunkt aus sagen, dass ich diese Entscheidung nicht wirklich geeignet finde, um sachlich über einen solchen Skandal zu berichten. Es macht hin und wieder den Eindruck der Voreingenommenheit und der Sensationssuche. Das ist gar nicht nötig und deshalb finde ich es sehr schade.

Fazit

Viele Details um den Fall Wirecard, aufbereitet als Wirtschaftskrimi.

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Glaubrecht: Eskapaden der Evolution

Eskapaden der Evolution – Von Menschen, Schimpansen und anderen Kapriolen der Natur

  • Matthias Glaubrecht
  • Hirzel, S., Verlag, 19. Mai 2021
  • Broschiert, 200 Seiten (eBook gelesen)
  • 18,00 € (D)
  • ISBN 978-3-777-62909-4

Inhalt

Das Buch ist eine Sammlung von Essays über die evolutionäre Anpassung von Tieren, den Ablauf evolutionärer Anpassungsprozesse und die Geschwindigkeit solcher Anpassungsprozesse. Im Hintergrund stehen immer die Fragen, was das Artensterben verursacht und warum das so tragisch ist.

Die Essays lassen keine Tierart/Spezies aus. Dabei geht es durchaus nicht ausschließlich um Eskapaden (gemäß Titel), also Ungewöhnliches, in der Evolution, sondern eher um die grundlegenden Vorgänge, die durchaus auch mal Überraschendes hervorbringen können.

Der Epilog am Ende des Buches geht noch einmal auf 7 wichtige Aspekte der Evolution der Arten und ihr Aussterben ein und versucht Wege zu zeigen, wie wir dem zumindest ein Stückweit begegnen können.

Am Ende des Buches finden sich 16 Seiten Literaturhinweise zum Weiterlesen und ein 17-seitiges Register zur besseren Orientierung im Buch.

Subjektive Eindrücke

Die Evolution hat mich schon immer sehr fasziniert. Deshalb habe ich das Buch nahezu verschlungen. Es ist überwiegend gut lesbar geschrieben. Die vielen fachlich korrekten Artbezeichnungen lassen einen manchmal ein wenig stolpern.

Das Buch ist sehr breit angelegt und schlägt immer wieder den Bogen zu Fragen des Umwelt-/Klimaschutz.

„Nebenbei“ erfährt man auch sehr viel darüber, mit welchen Fähigkeiten und Eigenschaften die Evolution uns Menschen eigentlich ausgestattet hat. Auch das kann unter Umständen sehr erhellend sein.

Für mich war dieses Buch eine wahre kleine Perle.

Fazit

Wissenswertes über grundlegende evolutionäre Prozesse auf breiter Basis.

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Stephenson: Corvus

Corvus

  • Neal Stephenson, aus dem Englischen von Juliane Gräbener-Müller
  • Goldmann Verlag, 26. Juli 2021
  • Gebundene Ausgabe, 1152 Seiten (eBook gelesen)
  • 30,00 € (D)
  • ISBN 978-3-442-31542-0

Inhalt

Richard Forthrast hatte verfügt, dass sein Gehirn eingefroren werden soll, bis irgendwann eine Übertragung seines Bewusstseins in eine Maschine möglich sein würde. Ausgerechnet seine Nichte wird diese Übertragung vornehmen und die Entwicklung beobachten. Wir als Leser/innen dürfen dabei zuschauen, was passiert und auch, wie sich die Maschinenwelt mit den verschiedenen übertragenen Bewusstheiten entwickelt. Nicht alles ist vorhersehbar und einige Entwicklungen hat wohl so niemand gewollt.

Subjektive Eindrücke

Man kann das Buch durchaus als monumentales Werk bezeichnen – nicht nur wegen seines Umfangs. Aber das sind Neal Stephensons Bücher wohl alle. Auch in diesem zeigt er sich technikwissend und spart nicht mit entsprechenden Beschreibungen. Diese können hin und wieder auch sehr (zu?) ausführlich werden.

Insgesamt werden viele Fragestellungen eines Lebens in einer Maschine angerissen und im Laufe der Geschichte von verschiedenen Seiten beleuchtet, wobei es dem/der Leser/in überlassen bleibt, wie er/sie diese Fragen für sich letztlich beantworten möchte.

Fazit

Interessante, technikverliebte Story mit vielfältigen philosophischen Fragen über ewiges Leben in einer Maschine.

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Heim et al.: Stark trotz Stress

Strak trotz Stress

  • Vera Heim, Gabriele Lindemann, Anja Mumm, Julia Scharnhorst, Brigitte Zadrobilek
  • Haufe, 24. Mai 2021
  • Taschenbuch: 330 Seiten
  • 19,95 € (D)
  • ISBN 978-3-648-15538-7

Inhalt

Das Buch ist in 4 Teile gegliedert, die sich mit jeweils einer Richtung des Umgangs mit Stress befassen: Wie kann man regenerieren? Wie macht man am besten Pausen? Wie kann man gut entspannen? Wie kämpft man gegen Perfektionismus? Innerhalb der Kapitel sind die Themen in 4 bis 5 Kapitel gegliedert und bauen innerhalb eines Teiles etwas aufeinander auf. Jeder Buchteil für sich endet mit Literaturempfehlungen.

Am Ende des Buches finden sich 3 Seiten Stichwortverzeichnis.

Subjektive Eindrücke

Es handelt sich hier aus meiner Sicht um eine Kombination aus Fach- und Sachbuch. Es enthält viele eher theoretische Erläuterungen, aber auch Selbsttest, an die sich auch einige Handlungsanleitungen anschließen, die zum Teil aus dem Coachingumfeld der Autorinnen stammen.

Insgesamt enthält das Buch viele Erläuterungen über Stress, wie er entsteht, wie man ihn vermeiden kann und vermittelt so einen Einblick in die Komplexität des Themas.

Die Texte sind gut lesbar geschrieben. Jedoch gibt es zwischen den einzelnen Teilen, die die Autorinnen vermutlich unabhängig voneinander geschrieben haben, etliche Wiederholungen.

Fazit

Eine breit angelegte Sammlung von Wissen und Handlungsempfehlungen, um mit Stress besser umgehen zu lernen.

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Schellenberger: Tiny World

Tiny World – Zeichnen im Mini-Me-Format

  • Ute Schellenberger
  • Edition Michael Fischer / EMF Verlag, 20. April 2021
  • Taschenbuch, 96 Seiten
  • 15,00 € (D), 15,50 € (A)
  • ISBN 978-3-745-90417-8

Inhalt

In diesem Buch geht es um eine Art „Mischtechnik“. Figuren, Tiere, Gegenstände werden gezeichnet, ausgeschnitten und zum Hinstellen stabilisiert. Dann werden sie in eine beliebige Umgebung gebracht und dort als Gesamtbild fotografiert.

Zuerst werden die benötigten Zeichenmaterialien kurz zusammengestellt und erklärt. Es folgen Erläuterungen zum Herstellen der aufstellbaren Elemente und wie sie am besten auf die geplante Umgebung zugeschnitten werden können. Danach folgen 18 Projekte, die leicht nachzuarbeiten sind und in ihrer Vielfalt eine gute Breite der Anwendungsmöglichkeiten dieser Technik zeigen.

Subjektive Eindrücke

Die Anleitungen sind gut verständlich erklärt. Die begleitenden Bilder sind inspirierenden und regen zu eigener Gestaltung an.

Auch wenn das Thema Natur und Tiere in den Projekten überwiegt, so gibt es doch auch Beispiele aus dem Bereich Märchen wie auch Stadt und Verkehr. Es findet mit Sicherheit jede/r etwas für den eigenen Geschmack Passendes.

Fazit

Eine interessante Mischtechnik, die viele Umsetzungen ermöglicht und leicht nachvollziehbar vorgestellt wird.

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