Challenge #4 – km 38 bis 50

Das war der größere Teil der Nachtwanderung. Ich fühle mich in der Gruppe recht gut geborgen. Allerdings hat es den Nachteil, dass alle ihre Lichter anmachen und viel gequatscht wird (mit zunehmender Distanz allerdings weniger). Dadurch kommt nicht so das Gefühl der Verbundenheit mit der Natur auf, wie es bei meiner Nachtwanderung am 30.4. war. Ich fühle mich doch eher als Fremdkörper in der Natur, was wir wohl auch ein stückweit sind.
Wir sind hier zu Gast in der Glashütte. Der Weg zum Eingang zu unserem Esszelt war mit Teelichtern in einer Art Papierlaterne (für jedes Teelicht eine) gerahmt. Eine Frau spielte Gitarre und sang dazu. Alle Museumsteile sind extra wegen uns mitten in der Nacht geöffnet.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – km 28 bis 37

Kurz nach dem Abendessen wartet auf einer Anhöhe ein wunderschöner Sonnenuntergang und ein Glas Sekt (wahlweise Saft) auf uns. Allerdings stürzen sich auch ungezählte Flügeltierchen auf uns. Trotzdem ist die Stimmung einfach umwerfend.
Es wird dunkler und dunkler. Die Ranger erzählen uns, wann wir am besten welche Tiere sehen könnten und welche Sterne und Planeten wir heute sehen. Wahrscheinlich haben wir auch die IIS gesehen.
Nach einem längeren Marsch in ziemlicher Dunkelheit empfängt uns hier ein Schifferklavierduo mit Gesang und ein paar Lagerfeuerkörbe. Unglaublich. Einfach toll. Eine nette Überraschung löst die andere ab.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – km 24 bis 27

So wenige km in so viel Zeit bin ich wohl schon lange nicht mehr gegangen. Wir haben noch nicht die Hälfte. Oh, oh.
Wir sind nun im Nationalpark-Teil des Schwarzwaldes. Deswegen begleiten uns zwei Ranger. Sie haben einiges erklärt, aber für meinen Geschmack ein bisschen wenig. Aber es war trotzdem interessant.
Die ersten km dieses Stückes werden Lotharweg genannt. Es ist ein Stück Schwarzwald nach dem großen Sturm vom 26.12.1999 (Lothar) unverändert gelassen worden. Man kann gut sehen, wie förmlich aus den Trümmern des Sturmes Neues entsteht bzw. entstanden ist.
Danach sind wir den 1000m-Weg gegangen. Der ist nicht etwa 1000m lang, sondern verläuft relativ horizontal auf 1000m Höhe.
Inzwischen haben wir auch zu Abend gegessen. Es gab Spaghetti und drei verschiedene Sorten Sauce.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – km 18 bis 23

Zum Mittagessen gab es eine kleine Portion Nudelsuppe.
Mein Compagnon ist verschwunden. War wohl irgendwie ein Missverständnis. Ich wollte nur schauen gehen, was drinnen los ist. Als ich wieder raus kam, war er weg. Schade :-(.
Dieser Wegabschnitt war recht abwechslungsreich – hoch und runter, Waldweg und Fahrstraße, Matsch und trocken. Richtig schön.
Zwischen vielen grünen Gräsern wachsen Blumen in verschiedensten Farben, sodass es teilweise richtig schön bunt aussieht.
Ein Drittel haben wir nun. 7 Stunden sind wir unterwegs. Passt.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – km 9 bis 17

Ja, Schritt für Schritt geht es voran. Diesmal sind wir etwas vorangestürmt. Wir sind wohl beide nicht die wirklichen Langsamläufer. Die Landschaft ist toll. Viel Grün. Viel Farn. Auf diesem Stück gab es auch ein wenig Matsch, aber eher unerheblich. Der Himmel zieht sich zu, aber noch ist es trocken.
Gleich gibt es ein warmes Mittagessen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – km 1 bis 8

Wir sind pünktlich um 10:00 mit Banddurchschneiden und allem PiPaPo gestartet. Die Menge der Wanderer zieht sich wie ein buntes Band durch die Gegend. Die Umgebung ist toll. Nach den ersten 5 km waren wir an einem Wasserfall und hatten die ersten Höhenmeter gemeistert.
Nun, nach 8 km begrüßte uns ein nettes Buffet mit belegten Broten, Getränken, Äpfeln und Bananen. So können wir gut gestärkt in den nächsten Abschnitt starten.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – Anreise

Während ich die erste Runde Frühstück sich setzen lasse, bevor ich zur zweiten Runde starte, eine paar Worte zur Anreise.

Bis Karlsruhe ging es mit einem ICE, was ja normalerweise recht unspektakulär ist. Dann sollte es mit der S41 vom Bahnhofsvorplatz weiter gehen. Bei uns sind S-Bahnen mehr oder weniger normale Nahverkehrszüge, die halt etwas häufiger fahren und etwas häufiger anhalten. Aber sie fahren definitiv auf denselben Gleisen. Deswegen hatte mich „Bahnhofsvorplatz“ etwas verwirrt.

Aber es kam besser als gedacht. Eine S-Bahn ist hier eine Straßenbahn – naja, S-Bahn halt. Wie cool. Ich LIEBE Straßenbahnfahren. Und ich sollte nicht enttäuscht werden :-).

Gewundert habe ich mich darüber, wie bewohnt diese Gegend ist. Häuser,  immer wieder Häuser. Die zweite Hälfte führte überwiegend zwischen Bergen hindurch – mal schmaler, mal weiter. Hin und wieder ging es auch durch einen Tunnel. Es ist schon erstaunlich, was man alles so in einer schmalen Schlucht unterbekommt: ein Straßenbahngleis, einen Bergbach (hin und wieder angestaut), eine Kläranlage, einen Sportplatz, eine Schwimmbad und Häuser, Häuser, Häuser. Und alles sieht wirklich nett und anmutig aus. Ich fühlte mich gut in Empfang genommen.

Das Hotel macht erstmal einen kleinen,  knuddeligen Eindruck. Das Zimmer ist nett, hotelmäßig dunkel :-(, hat aber sogar einen winzigen Balkon, auf dem ich gestern noch den Abend ausklingen lassen habe.

Auf der Suche nach dem Startplatz hat es ziemlich geregnet, sodass ich direkt nasse Schuhe und Füße hatte. Aber nun ist alles wieder trocken.

Dann mal ran an die zweite Runde Frühstück von einem (überraschend) reichhaligen Buffet.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Fitness-Sommer Challenge #4

Seit einiger Zeit scheint mein Leben ein einziges Abenteuer zu sein. Selbst in der Firma. Da gab es gestern z. B. eine Vorführung, was passiert, wenn man einen brennenden Mülleimer einfach von oben mit einem Feuerlöscher versucht zu löschen. Wusch und alles fliegt einem um die Ohren.

Und nun bin ich schon wieder auf dem Weg zu einem Abenteuer. Vor etlicher Zeit hat milesmore (hier zu seinem Blog) eine Begleitung für eine 24-Stunden-Wanderung gesucht. Nach ein paar zufälligen Terminänderungen in der Firma wurde dieses Wochenende tatsächlich frei. Und nun startet also morgen um 10:00 eine 63 km lange Wanderung mit einem wildfremden Menschen. Ich bin total gespannt, wie es wird – aber es ist eine tolle vorfreudige Spannung :-).

Allerdings steht auch hier die Frage, ob es eher eine Vorbereitung zum Vision Quest ist oder eher eine Fitness-Challenge. Da die Wanderung über 24 Stunden geht, ist es ja eher eine Verbindung meiner Wanderungen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang wie auch der über die ganze Nacht. Allerdings gibt es ja eine konkrete Längen-/Streckenvorgabe, sodass dann doch eher der sportliche Aspekt im Vordergrund steht. Also werde ich morgen und übermorgen in unseren Pause von einer Fitness-Challenge berichten.

Wir sehen uns auf dem Weg.

Let’s go!

Belana Hermine

Fitness-Sommer Challenge #3

Was für ein toller Tag. Und das war ja gestern schon angekündigt. Zeit also, meine 3. Challenge in Angriff zu nehmen. Ich wollte meine „Hauswanderstrecke“ joggen.

Als ich sie das letzte Mal gewandert bin (siehe Challenge #1), hatte ich schonmal ein wenig geschaut, wie es wohl mit Joggen aussehen würde. Und eigentlich hat mir ein wenig gegruselt. Es geht schon ziemlich oft steil hoch und runter und gerade die Abstiege sind ziemlich geröllig und damit ein wenig gefährlich. Also hatte ich in der Apotheke ein wenig Notfall-Verbandszeug besorgt, natürlich in der Hoffnung, es nie zu brauchen. Gestern Abend hatte ich dann den Rucksack gepackt, sodass es heute direkt losgehen konnte.

Der Wecker klingelte um 6:00, kurz vor 7:00 war ich auf der Strecke. Es war hier noch recht kalt, sodass ich etwas verkrampft loslief. Das zog sich auch eine ganze Weile hin. Die ersten Anstiege gingen ganz gut. Aber dann ging aufwärts zu laufen gar nicht mehr. Als gäbe es keine Muskeln mehr für diese Art der Bewegung. Aufwärts zu wandern war kein Problem. Also wurden die weiteren Berge im Wander-Sturm-Schritt genommen. Abwärts war – bis auf den Untergrund – alles soweit okay. Ich spürte, welche Muskelgruppe hier gefragt waren und dass sie schon lange nicht mehr gefordert waren. Das gibt Muskelkater. Davor gruselt mir ja jetzt schon.

Auch wenn es meine „Hauswanderstrecke“ ist, die ich also schon öfter gewandert bin, habe ich mich dreimal verlaufen. Ist das denn die Möglichkeit?!?! Aber dank Navi habe ich jedes Mal wieder auf die Strecke gefunden.

Tja, somit waren es am Ende dann 31 km mit 1115 Hm. Das Ganze in knapp 4 Stunden ist jetzt mal nicht gerade rekordverdächtig, aber irgendwie habe ich mich doch gefreut, es geschafft zu haben :-). Von einer Flachland-Laufratte ist wohl ohne gezieltes Berge-Training nicht mehr zu erwarten 😉

Ich freue mich auf die nächste Challenge am Wochenende in reichlich einer Woche 🙂

Wir sehen und auf dem Weg.

Let’s go!

Belana Hermine