Wandern 2021 – 27. Tag

Die 18. Etappe des AAT endet auf einem Gipfel. Da wünscht man sich natürlich gute Sicht. Aber alle Wünsche kann man dann eben nicht erfüllen. Alles, was es zu sehen gab, war Nebel. Und dazu gab es für ca. eine Stunde mal mehr, mal weniger starken Fisselsregen.

Insgesamt waren es von Arriach zur Gerlitzen Alpe aber nur 14 km bei 1200 Hm bergauf und fast nichts bergab. Zuerst auf Asphalt, dann auf solchen Wegen. Immer schön sachte ansteigend.

Da sind die Flachlandrattenfüße aber abgeflitzt. Ich kam mit dem Rucksack gar nicht so schnell hinterher. Der Hintern fing auch zögerlich an, seinen Klammergriff am Grundeis zu lösen. Nur das Selbstvertrauen war ein bisschen brummelig und fragte etwas gelangweilt, was es nun wohl für es zu tun gäbe. Aber es darf ja auch mal eine Etappe ein wenig weniger herausfordernd sein.

Eigentlich sollte man hier hinter den Bäumen mehr als nur Wolken und Grau sehen.

Zumindest konnte man an diesen steinernen Tisch nahe genug ran, dass kein Nebel mit auf dem Bild ist 😉

Auch auf dem Gipfel liegt alles in tiefem Nebel. Allerdings muss ich ja zugeben, dass ich das gern mal zeichnen können möchte. Deswegen habe ich auch davon ganz viele Bilder geknipst.

Für morgen ist wieder besseres Wetter versprochen. Da wird dann hoffentlich auch etwas mehr als Grau und Wolken zu sehen sein.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Wandern 2021 – 26. Tag

Die Tour neigt sich dem Ende entgegen. Das war heute die 17. Etappe. Drei habe ich noch 🙂

Heute ging es von Bad Kleinkirchheim nach Arriach. Da ich gestern nicht ganz bis zum Etappenende gelaufen war, musste ich das nun heute zuerst laufen. Deshalb wurden es insgesamt 22 km. Dabei ging es so um die 1200 Hm rauf und etwa so viele wieder runter.

Es fing eher gemütlich an und auch das Wetter versuchte, sich wanderergeneigt zu zeigen.

Hier geht es an der Bob-Bahn entlang. Dieser ganze Ort ist ein einziges Touristenzentrum. Im Winter scheint es für meinen Geschmack echt ungemütlich zu werden 😉

Auf der ersten Hälfte der Strecke konnte ich immer wieder auf die Berge schauen, in denen ich die letzten Tage unterwegs war.

Das dort oben war mein erster Anlaufpunkt: die Bergstation der Kaiserburg-Bahn. Sie spuckte zur Zeit meiner Ankunft pulkweise Menschen aus und es wurde ein wenig voll da oben. Man sieht wohl auch, dass das Wetter erste Boten schickte.

Unweit der Station gab es dann den ersten Gipfel: Kaiserburg (2055 m).

Nach einer kurzen Kammwanderung tauchte der zweite Gipfel auf: Wöllaner Nock (2145 m).

Überraschenderweise folgte kurz darauf noch ein dritter Gipfel: Vorderer Wöllaner Nock (2090).

Da schwirrten ganz viele Stechtierchen durch die Gegend, sodass jeder versuchte, schnell diesen Ort zu verlassen. Nun ging es im Wesentlichen abwärts. Neben tollen Blicken auf die Julischen Alpen, die allerdings sehr im Dunst liegen,…

…ist die Hauptattraktion dieses Ortes der geografische Mittelpunkt Kärntens. Es gibt hier nichts, das nicht in irgendeiner Weise darauf hinweisen würde.

Es gibt hier aber noch eine weitere Attraktion: die sogenannte Kandelaber-Fichte. Sie ist rund 500 Jahre alt. Sie heißt so, weil ihre mehreren Stämme kerzenhalterartig gewachsen sind.

Ich habe es noch trockenen Fußes in die Unterkunft geschafft, aber jetzt rumpumpelt es. Der Regen wird wohl nach derzeitiger Wettervorhersage bis morgen Mittag anhalten. Schauen wir mal.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Wandern 2021 – 25. Tag

Heute ging es auf der 16. Etappe des AAT vom Falkerthaus nach Bad Kleinkirchheim. Da ich ca. 3 km vor dem offiziellen Etappenende eine Unterkunft habe, waren es heute nur 14 km, auf denen es ca. 800-900 Hm hoch ging (abwärts waren es deutlich über 1000 Hm).

Es fing alles ganz ruhig auf einem Weg am Bach entlang an.

Doch schnell wurde klar, dass das nicht so bleiben würde. Hier geht es wieder ungespitzt ohne klare Wegerkennung nach oben. Da man hier auf Sicht mit den Orientierungszeichen laufen muss, möchte ich hier nicht von Nebel überrascht werden. Der „Weg“ nannte sich übrigens Wasserweg und er machte diesem Namen mehr als alle Ehre 😉

Oben angekommen musste ich mich entscheiden, ob ich nach unten zum Falkertsee samt Ferienresort „Heidi“ und dann wieder aufwärts wollte oder doch lieber aufwärts zur Falkertspitze und dann wieder hinunter. Schwere Entscheidung. Ich mag Berge und ich mag Bergseen. Aber Ferienresorts brauche ich nun wirklich nicht. Also zur Falkertspitze (2308 m).

Auch wenn es bis dorthin stetig aufwärts ging, war es fast wie eine Kammwanderung. Und nachdem ich den ersten, gerölligen und sehr steilen Teil des Abwärtsweges hinter mir hatte, ging es ebenfalls wie bei einer Kammwanderung weiter. Wirklich toll. Man konnte die Falkertspitze und auch die Wege, die ich gegangen bin, noch lange sehen.

Und so schlenderte ich nahe zum nächsten Gipfel, dem Rödresnock (2310 m).

Weiter ging es auf Kammwegen mal aufwärts mal abwärts bis zum Schwarzkofel (1723 m). Da er aber deutlich niedriger als der letzte Giofel ist, musste es wohl überwiegend abwärts gegangen sein…

Von da an ging es eigentlich nur noch abwärts – anstrengend zum Teil, aber weder geröllig noch krabbelig. Und irgendwann war auch wieder Wald 🙂

In dieser Gegend soll man wohl hin und wieder das Glück haben, Speick-Pflanzen zu sehen. Da ich aber nicht wirklich weiß, wie sie aussehen, weiß ich auch nicht, ob ich welche gesehen habe. Alles Infragekommende habe ich mit der Kamera geknipst. Das werde ich dann zu Hause mal prüfen. Hier eine überdimensional große Skulptur, die mir aber auch nicht wirklich weiter hilft.

Morgen gibt es dann die letzte längere Etappe mit viel hoch und viel runter. Die 3 danach sind deutlich kürzer und gehen entweder hoch oder runter.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Wandern 2021 – 24. Tag

Die 15. Etappe des AAT vom Erlacherhaus zum Falkerthaus ging zwar nur über 15,2 km und ca. 1000 Hm, hatte es aber ganz schön in sich. Zitat aus der Tourenbeschreibung: „zum Teil auf Gipfel, durch Grate und ausgesetzte Stellen“ Naja, man hofft dann zwar immer, dass es nicht so schlimm wird, aber es war für mich schon ein wenig haarig.

Das ist die sogenannte Zunderwand. Sie wird einmal umlaufen. Soweit noch nix Schlimmes.

Aber auf der anderen Seite ging es mit dem Geröll los. Hier möchte ich nicht im Nebel gehen, denn man kann sich nur von Zeichen zu Zeichen auf Sicht orientieren, da es in dem Sinne keinen Weg gibt.

Und solche Kraxelei gab es dann auch scharf am Abhang. Da komme ich dann ernsthaft an meine Grenzen. Das ging so aufwärts bis zum Predigerstuhl (2170 m).

Und dann ein Stück abwärts, um „Anlauf“ für den Pfannrock zu nehmen. Um wirklich auf den Gipfel zu kommen, hätte ich eine Strecke von ca. 500 m hochkrabbeln müssen. Als meine Füße den Untergrund gesehen haben, meinten sie: „Ohne uns. Wenn Du da hoch willst, such Dir andere Füße.“ Na, da hatte ich wohl keine Chance 😉

Der weitere Weg führte an der „roten Burg“ vorbei. Vermutlich heißt das so wegen des roten Gesteins. Das fand ich sehr interessant.

Ab hier war die Landschaft auch wieder viel weicher und ruhiger.

Deswegen habe ich mich dann auch getraut, auf den Gipfel des Mallnock (2226 m) zu gehen. Auch hier stand ein wirklich schönes Gipfelkreuz.

Und so ging eine kurze, anstrengende und doch schöne Strecke zu Ende.

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Wandern 2021 – 23. Tag

Die relativ kurze 14. Etappe des AAT führte von Döbriach zum Erlacherhaus über 16 km und ca. 1100 Hm. Vor den nächsten zwei schwierigen Bergetappen ist es sicherlich nicht verkehrt, eine etwas leichtere Etappe zu haben.

Es ging oft an einem Fluss entlang.

Und meist waren es gut flachlandrattenfußläufige Wege.

Die Sonne bemüht sich, hat aber nicht immer eine Chance. Wenigstens bleibt es trocken. Mehr brauche ich ja gar nicht.

Ein letzter Blick zurück auf das Gebiet um dem Millstätter See.

Dann kommen schon die Berge in Sicht, die morgen und übermorgen zu durchkrabbeln sind.

Was die Aussichten angeht, freue ich mich schon sehr darauf. Andererseits wird es kein Spaziergang werden. Wenn für 14 km schon 7 h veranschlagt werden, ist da doch einiges zu erwarten.

Die Winzlinge sehe ich seit vorgestern immer wieder am Wegrand und auf den Wiesen. Sie sind total süß anzuschauen. Ob das wohl Speick ist? Allerdings passen sie doch nicht so ganz zu der Beschreibung, die das Buch gibt. Da werde ich wohl später mal nachforschen.

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Wandern 2021 – 22. Tag

Das war heute echt ein harter Tag. Weniger physisch als vielmehr mental. Diese 13. Etappe des AAT führte von der Millstätter Hütte nach Döbriach. Das waren dann bis zur Unterkunft in Döbriach 24,9 km mit ca. 500 Hm auf und mehr oder weniger allem von gestern wieder bergab.

Gleich nach dem Frühstück, als mein Körper gerade noch mit Verdauen befasst war, ging es gleich geröllig bergan.

Die Tour versprach schöne Ausblicke auf den Millstätter See und das Wetter versprach, das Seinige dazu beizutragen. Aber wie das mit Versprechen immer so ist… Es war düster und es fing an zu fisseln. Ziemlich unangenehm, aber dafür gab es wieder einen Regenbogen zu sehen.

Am ersten Gipfelkreuz (Kamplnock, 2101 m) zog ich erstmal die Jacke aus und die Regenhülle über den Rucksack. Echt kein gutes Wetter, um über die Berge zu krabbeln, insbesondere bei eher karger Wegbeschilderung.

Hier hätte man jetzt wohl den Millstätter See in seiner ganzen Länge/Breite sehen können.

Es zog weiter zu, das Fisseln wurde stärker und es wurde echt frisch.

Also habe ich beim nächsten Kreuz (Obermillstätter Almkreuz, 2091 m) die Regenjacke angezogen.

Auch am Granattor keine Aussicht – weder auf den See noch auf besseres Wetter. (Aber immerhin zwei Stempel.)

Auf dem Lammersdorfer Berg steht statt eines Gipfelkreuzes ein ansehliches Steinmännchen.

Ja, es ist auch durch etwas Nebel noch erkennbar. Und der wurde immer wieder beängstigend dicht.

Tja, da weiß man eigentlich, dass man bei Nebel nicht in den Bergen herumstromert. Aber was macht man denn, wenn er einen unerwartet überfällt? Erschwerend kam hinzu, dass der Track teilweise wieder nur gerade Striche zwischen markanten Punkten war und man sich auch diesbezüglich eher tastend bewegen musste. Das alles zusammen hat dann doch ganz schön aufs Gemüt geschlagen.

Doch dann fing es gegen Mittag an, ein wenig aufzuklaren. Erst konnte ich nur ein paar blaue Zipfel – Wolken und/oder See? – erhaschen, bis es dann doch noch einen wundervollen Blick auf den fast kompletten See gab.

Da bleibt einem vor lauter Verzückung doch einfach alles weg – die Spucke, der Atem, die Worte… Und nun stellt Euch mal vor, ich hätte die ganze Zeit solche tollen Ausblicke gehabt. Ich wäre heute doch gar nicht angekommen.

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Wandern 2021 – 21. Tag

Heute weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll bei all den vielen Eindrücken.

Die 12. Etappe des AAT führte von Seeboden zur Alexanderhütte. Ich musste dann aber noch ein Stückchen weiter zur Millstätter Hütte, weil dort meine Unterkunft ist. Ein paar Verlaufer waren dabei, sodass die Gesamtstrecke 24,1 km betrug. Es ging fast nur bergauf – ca. 1900 Hm – aber fast nicht bergab.

Morgens lag noch alles im Nebel.

Aber die Sonne kämpfte sich durch.

Es wurde ein wundervoller Tag.

Immer wieder schöne Blicke auf den See.

Immer wieder schöne Blicke auf die Bergzüge.

Und die Wege waren wirklich gut zu laufen für Flachlandrattenfüße – mit nur ganz wenigen Ausnahmen.

Heute gab es wieder einen steinernen Tisch. Er wird den Gestalten zugeschrieben, die im Millstätter See woh(t)en.

Insgesamt bin ich an 3 Gipfelkreuzen vorbeigekommen. Beim ersten gab es ein Gipfelbuch, in das ich mich aber nicht eingetragen habe, und einen Stempel 🙂

Tschiernock – 2082 m

Hochpalfennock – 2099 m

Und Tschierweger Nock – 2010 m

Zwischen diesen Gipfelkreuzen führte ein Kammweg, der hin und wieder etwas felsig war, aber absolut viel Spaß gemacht hat.

Beide Hütten waren überrannt mit Tagesausflüglern. Aber ich konnte dann in meiner Zielhütte gleich rein und den Trubel etwas hinter mir lassen. Und nun gehen die ersten Leute, weil sie wieder in ihre Quartiere müssen. Ich kann dann die Ruhe und die tolle Umgebung hier genießen. Morgen geht es dann wieder runter zum Millstätter See, aber ans andere Ende.

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Wandern 2021 – 20. Tag

Für den Schnellüberblick: es ging von Gmünd nach Seeboden über 17,6 km mit ca. 400 Hm. In Seeboden habe ich dann nochmal einen Spaziergang von 4,9 km mit ca. 100 Hm gemacht.

Und nun im Detail, angefangen nach dem gestrigen Regen in Gmünd. Da war nämlich noch ein kleines Zeitfenster besseres Wetter, um sich den historischen Ortskern anzuschauen.

Dazu gehören das Schloss,…

…, die Kirche…

…und die Burg,…

…, von deren Aussichtsturm man einen Überblick über den Ortskern hatte.

Meine erste Aktion heute Morgen galt dem Ersatz meiner Schuhe. Also, wenn es eines gibt, das ich aus all meinen bisherigen Wanderungen gelernt habe, dann das: Vertraut Euren Liebsten, Angetrauten oder Anvertrauten. Immer, wenn ich auf MD gehört habe, war ich gut beraten. Wenn nicht, gab es ein mindestens mittelschweres Desaster. Ich dachte ja, meine Schuhe würden nach dem Franziskusweg von 2019 nun noch diesen hier mitmachen. Taten sie aber nicht. Das Profil des rechten Schuhs ist so dünn, dass die Sohle beginnt, sich abzulösen. Glücklicherweise gab es in Gmünd einen Laden mit Wanderschuhen, der schon um 8:00 aufmachte. Man kann den Unterschied wohl gut erkennen.

Ich habe sie dann gleich auf der heutigen Tour angehabt. So sind sie für die morgige anstrengende Etappe hoffentlich ein wenig eingelaufen. Und da es heute unterwegs auch geregnet hat, habe ich sie gleich so richtig eingesaut.

Auch heute hat mich wieder weiche Landschaft begleitet,…

…, bis es immer weiter zuzog und irgendwann anfing zu regnen – mal kräftiger, mal weniger kräftig.

Und so war auch mein erster Blick auf dem Millstätter See ziemlich regenverhangen.

Später gab es nochmal ein Zeitfenster mit besserem Wetter, das ich genutzt habe, um mir die Südseite des Sees ein wenig anzuschauen. Auf der Nordseite beginnt ja die morgige Tour. Hier sieht der See schon freundlicher aus. Und wenn ich mich nicht sehr irre, werde ich morgen auf die Berge krabbeln, die man dort im Hintergrund sieht.

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Wandern 2021 – 19. Tag

Die heutige zehnte Etappe des AAT war kurz. Deswegen gibt es den Beitrag schon ungewöhnlich früh. Es ging vom Hühnersberg nach Gmünd über 15,1 km und ca. 300 Hm. Aber es gab doch so einiges Interessante zu sehen bzw. zu erleben.

Heute Morgen hieß es zuerst Abschied zu nehmen von einem Mitwanderer, mit dem wir seit der ersten AAT-Etappe immer wieder aufeinander getroffen aibd. Er ist hier in der Gegend zu Hause und macht ein bisschen Pause. Wir konnten uns ganz gut unterhalten, weshalb es schon schade ist. Aber schauen wir einfach, welche Begegnungen der Trail noch so bieten wird.

Das Highlight heute was wohl die Hängebrücke über die Drachenschlucht. Sie ist mit 175 m Spannweite Europas längste Hängebrücke. Hier ein Wegweiser, der die Öffnungszeiten unmissverständlich kommuniziert.

Der Beginn des Weges zur Drachenschlucht wird ganz zünftig von einem Drachen bewacht.

Man muss durch den Körper hindurch und wenn man am Kopf ist, faucht er ganz wütend.

Eigentlich hat die Brücke erstaunlich wenig gewackelt. Am besten ist es, wenn man in unregelmäßigen Schritten geht.

Und natürlich gab es wieder viel schöne Landschaft.

Und dann war ich auch schon in Gmünd.

Ich durfte direkt ins Zimmer, was toll ist. Nach dem Duschen und Wäschewaschen wollte ich mir den Ort ein wenig ansehen. Gut, dass ich mit der am weitesten weg gelegenen Location angefangen habe, der geteilten Kirche. Auf dem Foto ist links der Bereich für die Zuhörer/Zuschauer und rechts der Altar.

Dann fing es an zu gewittern und ich bin schnell umgekehrt. Trotzdem bin ich kurz vor der Unterkunft ganz schön nass geworden. Nun hoffe ich, dass es nochmal besser wird. Ein paar Dinge würde ich mir hier gern noch ansehen.

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Wandern 2021 – 18. Tag

Die neunte Etappe des AAT führte vom Danielsberg zum Hühnersberg. Das ging über 21,1 km und etwa 800 Hm.

Da ich ja nicht am Danielsberg geschlafen habe, brachte mich ein Shuttle zum Start der Etappe. Der Fahrer musste den Wagen auf halber Strecke wechseln. Außerdem musste er das Gepäck eines anderen Wanderers mitnehmen und an dessen Etappenende (nicht det Danielsberg) bringen. Alles ein bissel wüst, aber berührte mich ja eher nicht.

Es ging also den Danielsberg auf der anderen Seite hinab, sodass er heute von der Rückseite zu sehen war. Wieder der Gnubbel in der Mitte des Bildes. Wenn man genau schaut, kann man auf dem Gipfel die Kirche erkennen. Sie ist von der anderen Seite nicht zu sehen gewesen.

Das Mölltal liegt nun hinter mir. Nun bin ich im Drautal. Das hat auch viel Wasser 😉

Höhepunkt der Tour war wohl die Barbarossaschlucht mit vielen Wasserfällen,…

dem Teufelstor…

…und dem steinernen Tisch.

Danach gab es streckenweise sehr sanfte Wege und Landschaft, die regelrecht zum Träumen einluden.

In der Nacht hatte es ganz kräftig gewittert. Aber tagsüber war es sehr schön 🙂

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Belana Hermine

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