Übende Farbstifte #83

(„Illusion d’optique“, Hachette Livre (Marabout), 978-2-501-10058-8)

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Erfahrungen mit „bloggerportal“?

Liebe Lesemäuse und Bücherwürmer,

viele von Euch rezensieren Bücher u. a. auch vom „bloggerportal“. Wie sind eigentlich Eure Erfahrungen? Ich frage das, weil ich seit etwas einem halben Jahr etwas enttäuscht (?) bin.

Bis zum Sommer konnte man 10 Bücher angefragt bzw. zugesagt und noch nicht gelesen gehabt haben. So habe ich im Schnitt zwei Bücher pro Woche für das „bloggerportal“ rezensiert. Das war toll – mein Lesehunger so ziemlich im Griff 😉

Im Sommer kam dann die unerwartete Überraschung, dass man nur noch 5 Bücher angefragt bzw. zugesagt und noch nicht gelesen gehabt haben darf. Gleichzeitig verlängerte sich die Bearbeitungszeit von Anfragen von zum Teil bis auf 5-6 Wochen (wohlgemerkt bei schon erschienenen Büchern). So kommt es, dass ich manchmal nicht mal mehr ein Buch in der Woche rezensieren kann. Da es eben vorher ziemlich gut lief und mir gefallen hat, erlebe ich die Situation jetzt doch als Einschränkung.

Nun ist mir schon klar, dass ich keinen Anspruch auf diese Bücher habe. Und ich bin durchaus dankbar für jedes, das ich rezensieren darf. Aber eine Enttäuschung bleibt doch zurück – und auch ein wenig die Frage, ob es an den Rezensionen liegt, die ich schreibe, oder an sonst irgendetwas, das ich anstelle.

Deshalb die Frage an Euch, die Ihr auch Bücher vom „bloggerportal“ rezensiert: wie geht es Euch damit? Und habt Ihr auch noch andere Quelle, von denen Ihr Bücher zum Rezensieren bekommt – wenn ja, wo und wie macht Ihr das?

Natürlich gibt es auch Bibliotheken und den Buchhandel, wo man Bücher zum Lesen herbekommen kann. Aber eines, das mit einer Rezension für einen Verlag verbunden ist, hat doch noch eine besondere Note.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Oertli: Schamanisches Praxisbuch

„Schamanisches Praxisbuch – Das Tor zu Lebenskraft, Erfolg und Freiheit“
Jakob Oertli
Wilhelm Heyne Verlag, München 2011

Nach einer Vorstellung dessen, was Schamanismus ist, nimmt sich Oertli die einzelnen Aspekte vor, mit denen Schamanen arbeiten und erläutert, wie auch wir mit diesen Aspekten umgehen können. Einen großen Bereich nehmen natürlich die Reisen ein, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Fantasiereisen haben. Aber Oertli befasst sich auch mit den 4 Elementen, mit Pflanzen, mit dem Medizinrad, mit den Chakren etc. Alles erklärt er in leicht verständlicher Sprache und gibt Anleitung für den Einsatz zur Klärung eigener Fragestellungen. Dabei setzt er auch plastische Beispiele ein, um seine Aussagen zu unterstützen.

Wenn man sich bisher noch nicht viel mit Schamanismus befasst hat, kann man in diesem Buch einen guten Überblick über die Vielfalt der Mittel und Möglichkeiten des Schamanismus bekommen. Aber auch jemand, der selbst schon Reisen durchgeführt hat oder sich mit dem einen oder anderen Aspekt näher befasst hat, wird noch zusätzliche Informationen finden und anhand der aufgeführten Beispiele Anregungen für den weiteren Einsatz der jeweiligen Praktiken bekommen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Japanisch in Düsseldorf

Kann man Entzugserscheinung vom nicht-Lernen bekommen? Naja, vielleicht waren es nicht wirklich Entzugserscheinungen. Aber im Kurs haben einige TeilnehmerInnen immer wieder von den vielen leckeren japanischen Restaurants in Düsseldorf erzählt. Und da ja über die Weihnachtspause auch der Kurs pausiert, dachten wir, es ist vielleicht keine schlechte Idee, sich mal in Düsseldorf in den japanischen Läden umzusehen und sich in einem japanischen Restaurant zu stärken.

Gesagt/Gedacht, getan. Gestern machten wir uns also per ÖPNV auf den Weg nach Düsseldorf. Die Zuverlässigkeit des ÖPNV lag im Rahmen des Erträglichen, sodass wir recht gut gelaunt – trotz usseligem Wetters – ankamen.

Zuerst haben wir einige Supermärkte durchstöbert. Naja, es geht ja weniger ums Einkaufen als vielmehr darum zu schauen, was es da so alles gibt. Der Anteil fertiger und halbfertiger Produkte, der Anteil an Süßwaren (eher Bonbons oder eher Gebäck), der Anteil an Milchprodukten, die Farbpaletten der Verpackungen – ach, einfach alles – lässt ein wenig die Koch- und Esskultur spüren. Naja, ein paar Süßigkeiten haben wir dann doch gekauft 😉

Aber kann mir mal bitte jemand verraten, was eine Katze im Supermarkt zu suchen hat (das mittlere Kanji ist das für Katze)?

Dann ging es in zwei Buchläden und ein paar Läden mit sonstigen Kleinigkeiten. Bücher haben wir natürlich keine gekauft. Aber es gab auch viele Lehrbücher für Japanisch, die ganz nett aufgemacht waren. Und auch hier war alles sehr bunt. In einem Laden brannten Räucherstäbchen. Tja, und wenn man dann „Der kleine Prinz“, „Die unendliche Geschichte“ oder „Faust“ auf Japanisch dort liegen sieht…

In Düsseldorf gibt es ein Muji. Das ist ein japanisches Kaufhaus für insbesondere Haushaltswaren. Es gibt dort aber auch eine kleine Abteilung mit Schreibwaren. Naja, ein bisschen Papier und ein paar Stifte landeten dann doch in meinem Einkaufskorb.

Den Abschluss unseres Ausflugs bildete ein Besuch in einem Ramen-Restaurant (japanische Nudeln). Schon den ganzen Tag stand dort eine kleine Schlange. An einem anderen Nudel-Restaurant stand den ganzen Tag lang eine noch viel längere Schlange. Wahnsinn. Sowas hatte ich vorher noch nie gesehen (bis auf ganz alte, frühere Zeiten). Hier gab es dann einen eiskalten grünen Tee – ja, auch im Winter 😉 – und eine ganz, ganz leckere Ramensuppe 🙂

Mit Ruhm habe ich mich wohl nicht gerade bekleckert, aber neben „guten Tag“, „danke“, „auf Wiedersehen“ konnte ich immerhin meinen Tee auf Japanisch bestellen, was zu einem überraschten Lächeln führte 🙂

Auch auf der Rückfahrt hat uns der ÖPNV nicht ganz im Stich gelassen, sodass wir recht entspannt nach einem schönen Tag wieder zu Hause angekommen sind.

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Eilles-Matthiessen: Es muss nicht immer reden sein

Es muss nicht immer reden sein – So lösen Sie Konflikte am Arbeitsplatz – Mit Konfliktnavigator

  • Claudia Eilles-Matthiessen
  • Campus Verlag, 4. Oktober 2018
  • Gebundene Ausgabe, 261 Seiten
  • 29,95 € (D)
  • ISBN 978-3-593-50922-8

Inhalt

Es geht um Konflikte – das sagt ja schon der Titel.

Im ersten Teil gibt es nach einführenden Worten über Konflikte an sich und drei skizzenhaften Beispielen jede Menge Theorie der allgemeinen, der biologischen und der Persönlichkeitspsychologie über Wahrnehmung, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, das rationale und das emotionale System, Motive und Bedürfnisse, Emotionen sowie die innere Pluralität und wie diese prinzipiell funktionieren.

Im zweiten Teil stellt die Autorin den von ihr entwickelten Konfliktnavigator vor. Dabei stellt sie die einzelnen Schritte sowohl bezüglich ihrer theoretischen Grundlagen wie auch ihrer Anwendung für Konflikte dar. Wo es möglich ist, stellt sie Arbeitsmaterial zur Verfügung, das man von der Verlagswebseite zusätzlich downloaden kann. Hin und wieder kommt die Autorin hier zu den Beispielskizzen aus dem ersten Teil zurück.

Insbesondere am Ende weist die Autorin ausdrücklich darauf hin, dass es auch Konflikte gibt, die man nicht selbst lösen kann und dass man sich hierfür verschiedene Arten von Unterstützung (Coaching, Moderation, Mediation) holen kann.

Subjektive Eindrücke

Dieses Buch ist definitiv ein wichtiges und auch ein hilfreiches Buch – nicht nur für den Arbeitskontext.

Insbesondere das Material, das genau an den Stellen erscheint, wo es laut Modell anzuwenden ist, ist leicht verständlich und einfach zu benutzen. Dass es zum Download zur Verfügung steht, ist ein weiterer Pluspunkt für dieses Buch.

Prinzipiell bin ich eher ein strukturierter Typ, sodass mir das strukturierte Vorgehen im Buch entgegenkam. Allerdings war mir der Sinn der Struktur des Buches nicht von Anfang klar. Ein paar Hinweise am Anfang des Buches dazu, was mit der Struktur bezweckt wird, hätten mir hier geholfen. Gerade im Theorieteil habe ich mich doch des Öfteren gefragt, was das jetzt alles mit Konfliktlösung zu tun hat. Und mit der Theorie war es dann ja auch nicht vorbei. Im zweiten Teil streute die Autorin ebenfalls theoretische Abschnitte ein, die mir hier aber sehr passend erschienen.

Der zweite Teil ist gemäß des Ablaufs des Konfliktnavigators strukturiert. Allerdings sind die einzelnen Kapitel untergliedert und die Überschriftenebenen sind kaum zu unterscheiden. So ging ich dann trotz Navigator hin und wieder verloren und musste mich mit Hilfe des Modells, das im ersten Teil gezeigt war, wieder auf Kurs bringen.

Laut Titel soll es um Konflikte am Arbeitsplatz gehen. Nun bin ich ja nicht die Expertin, aber ich denke, diese Einschränkung braucht dieses Buch gar nicht. Für nichts, was ich in dem Buch gelesen habe, finde ich diese Einschränkung auf den Arbeitskontext gerechtfertigt. Warum nicht auch im privaten Umfeld erstmal in Ruhe nachdenken, worum es eigentlich in einem Konflikt geht, und ihn dann systematisch bearbeiten?

Fazit

Wer es satt hat, sich bei Konflikten – wo/welche auch immer – direkt die Köpfe heiß zu reden, sondern strukturiert die Bearbeitung eines Konflikts (teilweise natürlich auch MIT Reden) angehen möchte, der findet in diesem Buch viele theoretische Begründungen dafür, wie und warum es funktioniert, aber auch eine strukturierte Handlungsanleitung mit hilfreichem Arbeitsmaterial.

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