Übende Farbstifte #67

Kleine Farblehre: grau

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Pyrenäen – 7. Tag – Ochagavia – Izaba

Nach der Aussage der Frau gestern Morgen in der Herberge sollte dies eine ganz einfache, kinderleichte Etappe sein. Mit 21,6 km und 730 Hm war sie zumindest nicht zu lang/hoch. Aber sie hatte aus meiner Sicht zumindest beim Abstieg einige „unschöne“ Stellen. Das ist vielleicht Geschmackssache. Jedenfalls bin ich früher angekommen als gedacht und muss nun warten, bis die Unterkunft aufmacht.

Es war den ganzen Tag Regen angesagt. Deshalb bin ich direkt mit Regenschutz über dem Rucksack losgefangen. Die dunkelgrauen Wolken hingen auch permanent über mir, aber es blieb doch bis zum Nachmittag trocken. Es sah sogar sehr interessant aus, wie da die verschiedenen Schichten übereinander gestapelt waren.

Immer wieder versuchte die Sonne durchzulugen, verschwand dann aber auch bald wieder.

Mit diesen Erdbeeren

und diesen gelben Blüten

gab es neben dem Grau auch ein paar nette Farbtupfen.

Und als ich dann mal wieder aus einem Wust von Farn und Gräsern einen Blick auf die Umgebung werfen konnte, eröffnete sich dieses Panorama.

Sind das jetzt die „richtigen“ Pyrenäen? Ich glaube, auf den Berg mit dem Nebel geht es morgen hinauf.

Kurz vor dem Ort gab es wieder ein Sanctuary. Ein sehr besonderer Ort, sehr gepflegt, sehr ruhig.

Der Weg von dort zum Ort war wieder als Kreuzweg gestaltet, wobei die einzelnen Kreuze schlichter gehalten waren als gestern.

Heute gibt es wieder keine Zeichnung. Sie ist nix geworden, was an die Öffentlichkeit gehörte.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Häusermann, Becker: Russische Informationsmedizin

„Russische Informationsmedizin – Die neun Basis-Techniken und ihre praktische Anwendung“
Olga Häusermann, Klaus Jürgen Becker
Wilhelm Goldmann Verlag, München, 2. Auflage, 2014

Eigentlich geht es nur auf etwa 20% der Seiten des Buches genau um die im Titel erwähnten Basistechniken. Trotzdem fand ich auch die ersten 80% sehr aufschlussreich. Hier wird die Entwicklung der Wahrnehmung, des Wissens und der Forschung über einen langen Zeitraum hinweg nachgezeichnet. Dabei wird vor allem auf Entwicklungen in Russland eingegangen, die ich so noch nicht kannte und aus denen ich viel lernen konnte.

Die Basistechniken kommen ohne viel materielle Vorbereitung und rituelle Handlungen aus, was meiner eigenen Arbeitsweise sehr entgegenkommt. Diese Techniken systematisch vorgestellt zu bekommen, hilft, sich ein Bild über ihr Zusammenwirken zu verschaffen und die für den jeweiligen Zweck angemessene Vorgehensweise auszuwählen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Pyrenäen – 6. Tag – Hiriberri –> Ochagavia

Eine landschaftlich sehr schöne Etappe, die über 21,2 km und 800 Hm führte.

Einerseits gab es schroffe Felsen, an denen der Weg entlang führte.

Andrerseits war alles wieder ganz rundgeschliffen.

In der Ferne gab es immer wieder große Schafherden, aber am Weg entlag grasten überwiegend Pferde. Hier ist ein Fohlen besonders mutig und traut sich von seiner Mama weg.

Kurz vor dem Ende der Etappe befindet sich das Santuario de Muskilda. Es ist ein kleines Kirchengebäude und ein weiteres, in dem wohl Nonnen/Mönchen wohnen oder wohnten. Gesehen habe ich aber nur Touristen.

Von dort führt ein recht steiler Weg nach unten zum Ziel. Er wird begleitet von Stelen, die den Kreuzweg Jesu Christi verdeutlichen sollen. Sie sind allerdings lediglich nummeriert.

Im Ort selbst gibt es auch eine Kirche, die sogar offen war.

Und auch wenn es gestern noch einmal eine nette Abendessen-Runde mit den 4 Männern gab, bin ich doch dazu gekommen, am vorhandenen Tisch etwas zu zeichnen: ein Ornament, das von den Riesenpusteblumen der Gegend inspiriert ist.

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Belana Hermine

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Pyrenäen – 5. Tag – Sorogain –> Hiriberri

Es war zwar eine lange Strecke (28,1 km) mit recht vielen Höhenmetern (980), aber die letzten beiden Drittel waren überwiegend gut zu gehen. Da es am offiziellen Ende der letzten Etappe keine Unterkunft gab, wurde empfohlen, aus drei Etappen zwei zu machen, wie wohl viele es tun und ich es ja auch getan habe. Das Buch meint außerdem, dass man ja auch die ersten 10 km von heute noch an die gestrigen anderhalb Etappen hängen könnte. Ich war nie versucht, das zu tun und hätte diese 10 km gestern wohl auch nicht mehr geschafft. Also ist vorerst alles gut ausgegangen. Die folgenden Etappen werde ich wohl „genau nach Buch“ laufen. Das sind meist knapp unter, selten mal ein oder zwei km über 20 km. Allerdings kommen in ein paar Tagen so richtig Höhenmeter dazu.

Die Sonne meinte es heute überschwänglich gut und stand schon ziemlich früh am Morgen über den Bergen.

Die Pyrenäen präsentierten sich wieder sehr weich und hin und wieder sah es fast aus wie zu Hause.

Sie präsentierten aber auch die ganze Bandbreite des Lebens. Hier eine Art Fohlenkindergarten.

Immer wieder gab es lustig bunte, betörend duftende und geschäftig summende und brummelnde Wiesen.

Aber auch die Endlichkeit des Lebens wurde hier sehr eindrucksvoll deutlich. Überall lagen die Knochen dieses Tieres (ein Pferd?) herum. Innerlich taufte ich diese Wiese „Wiese der Knochen“.

In gewisser Weise war heute ein Brückentag. Ich glaube es waren 4, aber alle nicht sooo schön. Viele kleinere Flüsschen musste ich über die darin verstreut liegenden Steine überqueren.

Zwei Kirchen gab es zu sehen – eine in Burguete (Kreuzung mit dem camino frances, aber keine Menschen-/Pilgerseele zu sehen)

und eine in Orbara. Beide leider abgeschlossen.

Eine Zeichnung gibt es heute nicht. Es gab gemeinsames Abendessen in der Herberge. Und das dauerte entsprechend lange, was ich toll finde. Und außerdem gab es keinen Tisch, den ich hätte nutzen können.

Gestern in der Herberge waren wir 10 Leute. Vier Männer treffe ich heute hier in der Herberge wieder. Sie scheinen auch die Etappen gemäß Buch zu gehen. Na, ist doch ganz nett, abends immer ein bisschen angenehme Unterhaltung zu haben.

Ich fühle mich schon ein bisschen angekommen am Weg.

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Belana Hermine

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