Ist der Winter zurück?

Mir diesen Bildern und dem dazugehörigen Verkehrschaos begann der heutige Tag. Dabei sollte es doch Frühling werden!!!

Wir sehen uns auf dem Weg.

Let’s go!

Belana Hermine

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Aschermittwoch und Valentinstag

Zwei Anlässe, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten: Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit, das Aschekreuz soll uns an unsere eigene Vergänglichkeit erinnern; Valentinstag – wir feiern die Liebe.

Aber führt uns nicht die Fastenzeit hin zu Ostern, zur Auferstehung, zur Feier des Lebens und damit auch zur Feier der Liebe?

Die kommenden 9 Sonntage

Die 7 Sonntage bis zum Ostersonntag widme ich nun schon seit einigen Jahren jeweils einem (anderen) Thema. In diesem Jahr habe ich mich für Liebe, Partnerschaft und Sexualität entschieden.

Vor etlicher Zeit arbeitete ich in einer Bibel-App einen Leseplan zu Partnerschaft durch. Am Ende eines Tages gab es immer einen EHE-BOOSTER. Die Anregungen dieser Booster gefielen mir sehr. Ich möchte sie gern an den kommenden Sonntagen ein wenig aufbereitet mit Euch teilen.

Und was soll das Ganze mit Fasten zu tun haben?

Wenn wir fasten, versagen wir uns Dinge, (lasterhafte?) Genüsse, wir schränken uns ein. Irgendetwas sollte meiner Meinung nach an diese Stelle treten – warum nicht die Liebe? Und wer weiß, wer voll von Liebe ist, muss nach Abschluss der Fastenzeit vielleicht gar nicht zu den alten Gewohnheiten zurückkehren.

Erste Gedanken zur Liebe

Auch wenn ich nicht der christlichen Religion angehöre, so lasse ich mich gern von Texten der Bibel anregen und inspirieren. Und gerade über die Liebe gibt es in der Bibel viel zu lesen.

Die Erfüllung (aus „Das Hohe Lied Salomos“ (z. B. hier oder ein anderes hier))

Nur ihm, meinem Liebsten, gehör ich,
und mir gilt sein ganzes Verlangen!
Komm, laß uns hinausgehn, mein Liebster,
die Nacht zwischen Blumen verbringen!
Ganz früh stehn wir auf, gehn zum Weinberg
und sehn, ob die Weinstöcke treiben,
die Knospen der Reben sich öffnen
und auch die Granatbäume blühen.
Dort schenke ich dir meine Liebe!

Auch über die Liebe selbst schreibt die Bibel, z. B. im 13. Kapitel des 1. Korintherbriefs (z. B. hier).

Mehr braucht es wohl für alle Verliebten am heutigen Valentinstag nicht.

Und was ist mit denen, die auf der Suche nach dem richtigen Partner sind?

Müsst Ihr Euch immer wieder anhören, dass Euer Traumpartner erst noch gebacken werden muss? Wir wäre es also, wenn Ihr das Backrezept für Eure/n künftige/n Geliebte/n aufschreibt, es an die Kühlschranktür hängt und heute ganz fest in Gedanken mit ihm/ihr den Valentinstag begeht? Ihr werdet sehen, irgendwann lauft Ihr Euch über den Weg.

An alle gewesenen, derzeitigen und zukünftigen Verliebten:
Happy Valetine’s day!!!

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Rezension: Wenn die Wahrheit Kopf steht

Wenn die Wahrheit Kopf steht – Die Islamfeindlichkeit von AfD, Pegida & Co.

  • Christian Röther
  • Gütersloher Verlagshaus, 27. Februar 2017
  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • 17,99 € (D), 18,50 € (A)
  • ISBN 978-3-579-08654-5

Inhalt

Das Buch behandelt genau das, was es verspricht, und das in einer sehr eindringlichen Art und Weise.

Man wird mit verschiedenen Aspekten und Facetten des Themas vertraut gemacht und erhält einen (aus meiner Sicht) recht umfänglichen Eindruck vom Thema.

Es wird auch klar, wie es zu entsprechender Meinungsbildung kommt, und warum es so schwer ist, diese Meinungen zu ändern.

Der Rückgriff auf Aussagen von Vertretern der entsprechenden Gruppen sowie die Wiedergabe von Ausschnitten eigener Interviews des Autors beleben den Text und lassen ihn sehr berührend werden.

Subjektive Eindrücke

Auch wenn ich mich vor dem Lesen des Buches einigermaßen über das Thema informiert fühlte, so merkte ich beim Lesen doch sehr schnell, dass ich bisher nur an der Oberfläche gekratzt und die eigentliche Prägnanz des Themas noch nicht erfasst hatte. Und genau das ist der Punkt, der mir immer wieder ein Schaudern über den Rücken schickte.

Der Text macht auch sehr plastisch klar, wie der Meinungsbildungsprozess funktioniert. Es bleibt ein wenig das Gefühl zurück, dass es wohl nur wenige Möglichkeiten gibt, daran etwas zu ändern. Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation – wie es sich ja in vielen Problembereichen anbietet. Allerdings scheitert es oft am Willen der entsprechenden Leute, was im Buch anhand von Beispielen recht hart gezeigt wird.

Ein wenig hoffnungslos und deprimiert bleibe ich zurück, bin aber trotzdem froh, dass ich das Buch gelesen habe.

Was habe ich für mich aus dem Buch gelernt? Dass nur ein differenziertes Bild über den Islam und den Islamismus, eine differenzierte Betrachtungsweise der Menschen, die dem Islam angehören, uns hier einen Schritt weiterbringen werden.

Fazit

Ein sehr beeindruckendes Buch – sowohl hinsichtlich der Inhalte als auch der Betroffenheit, die es auslöst. Es sollte Pflichtliteratur werden und zu vielfältigen Diskussionen einregen.

Ich danke dem Verlag sehr herzlich für dieses aufschlussreiche und aufrüttelnde Rezensionsexemplar.

Auch Katzen sind Gewohnheitstiere

Das verlängerte Karnevalswochenende hatte ich genutzt, um eine Freundin in der alten Heimat zu besuchen. Dort schlafe ich dann immer auf einem Ausklappsofa – sehr bequem, tief und fest.

Seit meinem letzten Besuch hatte sich aber die Katze angewöhnt, auf dem zusammengeklappten Sofa auf einer roten Decke zu schlafen. Da war ich nun also ein Störfall. Und so schlich sich die Katze permanent um mich herum, nachdem ich mich hingelegt hatte. Da habe ich irgendwann kurzerhand die rote Decke genommen und sie neben mich gekrüschelt. Es dauert auch nicht lange, bis die Katze das gemerkt hatte. Erst schnüffelte sie an mir herum, wie um sicherzustellen, dass da nicht der Untergang droht. Und dann hat sie sich ganz schnell eingekuschelt und ist eingeschlafen.

Tja, glaubt man sowas, dass ich als Haustier-Phobiker ein paar Nächte mit einer Katze das Bett/Sofa teile? ***kicher***

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Eine Frage zum Sonntag

Es wundert sicherlich niemanden, wenn sich die heutige Frage um den Karneval dreht, womit wir ja schon bei der ersten Teilfrage sind: Wie nennt man die närrischen Tage bei Euch? Ich bin mit Fasching groß geworden. Als ich dann hier in der Kita unseres Sohnes fragte, welches Thema denn die Faschingsfeier hätte, wäre ich fast gelyncht worden 😉

Ähnlich verhält es sich in der hiesigen Region mit den „Schlachtrufen“ der Karnevalisten. Es gibt ganz klar gezogene Grenzen, die die „Alaaf“- von den „Helau“-Regionen trennen. Gibt es bei Euch auch solche „Schlachtrufe“?

Was umfasst in Eurer Region eigentlich alles den Karneval? Hier beginnt es ja schon am 11.11. (oder eher; je nach dem, wie der Tag liegt). Und dann haben wir jetzt um die Zeit Weiberfastnacht (Donnerstag), Rosenmontag, Fastnachtsdienstag und Aschermittwoch. Der Hauptzug geht am Rosenmontag, klar. Aber die kleinen Stadtteilzüge gehen an Samstagen und/oder Sonntage schon seit Wochen vorher. Geschmissen wird allerlei Zeug – vornehmlich natürlich Süßes, aber auch kleine Sträußchen, Schokoladentäfelchen und kleines Trinkbares.

Und wie sieht Eure ganz persönliche Karnevalsfeier aus? Nachdem wir ein paar Jahre mit Freunden voll kostümiert zu den Zügen gegangen sind und ich danach zwei Jahre mit unserem Sohn in einer Tanzgarde getanzt und mit dieser in den Zügen mitgelaufen bin, hat sich eigentlich mein Bedarf an Karneval deutlich dezimiert. Wenn ich zufällig auf einen Zug treffe, bleibe ich eine Weile stehen. Aber wenn es sich einrichten lässt, nutze ich diese Tage, um Freunde zu besuchen, die etwas weiter weg wohnen.

Also, liebe Närrinen und Narren, Jeckinnen und Jecken, wie sieht es bei Euch aus? „Jede Jeck is anners“ war mal ein Thema des Kölner Karnevals. Aber eines haben wir wohl alle gemeinsam: Wir lieben Spaß – und diesen wünsche ich Euch von Herzen an diesem karnevalistischen Faschingssonntag.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine