Zentangle #13

Ist wohl kein richtiges Zentangle, aber da es Elemente davon hat, habe ich es mal dieser Überschrift zugeordnet.


Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Advertisements

Eine Frage zum Sonntag

Trotz der nicht so sonntagsgerechten Frage 😉 gab es letzte Woche wieder eine gute Diskussion, sodass es direkt mit der nächsten Frage zum Sonntag weitergeht. Diesmal tatsächlich eine Frage zum Sonntag:

Wie sieht ein normaler Sonntag aus?

In der christlichen Tradition ist der Sonntag bekanntermaßen der Tag des Herrn, es wird nicht gearbeitet, sondern ihm gedacht. In vielen Berufen, insbesondere in denen, die mit Menschen zu tun haben, funktioniert das sowieso nicht. Für viele andere Menschen ist nur noch der sonntägliche Gang in die Kirche übrig geblieben. Viele Andere haben aber mit der Kirche gar nichts weiter zu tun.

Was macht man also normalerweise am Sonntag?

Solange unser Sohn noch zu Hause war/in die Schule ging, richteten sich unsere Wochenende natürlich an den Rhythmen der Schule aus. Sie gehörten familiären Aktivitäten. Inzwischen ist unser Sohn aus dem Haus. MD ist freiberuflich tätig. Mein Job ist wegen der ziemlich flexiblen Arbeitszeiten auch eher mit einem selbstständigen Job zu vergleichen. So verwischen die Unterschiede zwischen Wochentagen und Wochenendtagen zusehends. Einige Regelmäßigkeiten sind verschwunden. Familiäre (oder Paar-)Aktivitäten finden eher über die Woche verteilt und nicht so konzentriert auf das Wochenende statt. Es wird auch am Wochenende gearbeitet. Im Wesentlichen bin ich ganz zufrieden damit. Es wirft aber doch einige Fragen auf.

Wie viel Regelmäßigkeit braucht man am Wochenende oder ganz allgemein im Leben?

Ist der Sonntag der Familie vorbehalten oder wie viel Individuelles darf/muss sein?

Aus meiner Kindheit erinnere ich mich an die Sonntage bei meinen Großeltern. Da gab es auf jeden Fall ein tolleres Essen als in der Woche. Man nahm sich mehr Zeit zum Kochen. Und es gab natürlich den legendären Sonntags-Kaffee so „richtig“ mit Kaffee und Kuchen. Das Sonntagsfrühstück unterschied sich auch vom Frühstück an Wochentagen: Es gab Ei und Kakao.

Gibt es bei Euch auch besonderes Sonntagsessen? Gibt es ihn noch – den Sonntagsbraten? Und das sonntägliche Kaffeetrinken – wird es noch zelebriert?

Ich bin gespannt, wie bei Euch ein Sonntag aussieht, und wünsche Euch viel Spaß heute bei Euren sonntäglichen Aktivitäten.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Eine Frage zum Sonntag

Zuerst möchte ich allen herzlich danken, die sich am letzten Sonntag an der Diskussion beteiligt haben. Es kamen verschiedene Herangehensweisen und Facetten zum Ausdruck, sodass ich mal definiere, dass das Experiment geglückt ist und fortgesetzt werden kann 🙂 heute mit der Frage:

Schon am Montag auf den Freitag warten?

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein hat hin und wieder den Vorteil, dass man (ungewollt) Gesprächen Anderer folgen kann. Manchmal höre ich dann am Montagmorgen Aussagen wie: „Ach, wenn es doch schon bald Freitagnachmittag wäre.“ oder „Wie ich mich auf den Freitag freue.“ oder „Hoffentlich ist bald Freitag.“

Mich gruselt dann immer ein bisschen. Ist es nicht furchtbar, wenn man sich vor jedem Arbeitstag neu scheut, weil man meint, nur Langweiliges, Sinnleeres, zu Schweres/zu Stupides vor sich zu haben? Ein Drittel eines normalen Arbeitstages verbringen wir auf der Arbeit. Es ist doch furchtbar, wenn man sich tagtäglich neu dazu zwingen muss.

Natürlich hat jeder Job auch öde Anteile. Das ist wohl nur normal. Und es gibt immer ein paar Kollegen, mit denen man nicht so gut auskommt. Auch ist mal ein Tag toll, einen anderen will man vielleicht lieber aus dem Kalender streichen.

Deshalb die Frage(n):

Wie viel „Ätz“ im Job verträgt man, ohne „Schaden“ zu nehmen? Kann man selbst etwas an der Situation ändern, ohne gleich den Arbeitsplatz wechseln zu müssen? Ab wann ist es sinnvoll, den Arbeitsplatz zu wechseln? Wie kommt man am besten mit den „unguten Aspekten“, die es nunmal zwangsläufig in jedem Job gibt, zurecht?

Ich bin gespannt auf Eure Lösungswege und freue mich darauf, uns darüber auszutauschen.

Wünsche Euch allen einen sinnvollen und erfüllenden Sonntag.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Eine Frage zum Sonntag

Gut, dann starten wir also mal mit dem Experiment. Die heutige Frage ist:

Wie viel und welche Mutter-/Elternliebe brauchen/wollen erwachsene Kinder?

Zum Hintergrund der Frage: Unser Sohn ist nun schon ein paar Jahre aus dem Haus und hat eine Freundin. Die Beziehungen der beiden zu ihren Ursprungsfamilien unterscheiden sich deutlich. Da ich selbst nicht auf Erfahrungen mit Beziehungen zu Eltern als Erwachsene zurückgreifen kann, habe ich immer das Gefühl, etwas im trüben Teich zu fischen, wenn es darum geht, die Beziehung zu unserem Sohn zu gestalten. Licht in den dunklen Tümpel bringen natürlich Gespräche. Aber mich würde doch interessieren, wie das bei Anderen aussieht.

Also, Ihr Mütter und Väter von erwachsenen Kindern: Wie geht Ihr mit Euren Kindern um. Wie eng ist Eure Beziehung. Wie viel Freiraum braucht/verträgt sie? Wie viel Liebe und in welcher Art gebt Ihr?

Und Ihr erwachsenen Kinder: Wie viel Liebe und Beziehung erwartet/wünscht Ihr Euch von Euren Eltern? Wie/In welcher Form bekommt Ihr sie?

Ich bin gespannt, welche verschiedenen Wege und Möglichkeiten es gibt, und würde mich freuen, wenn wir uns darüber austauschen könnten.

Wünsche Euch allen einen liebevollen Sonntag.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine