Wenn sich der Fitness-Tracker-Anbieter an Google verkauft

Der Anbieter meines Fitness-Trackers geht wohl Pleite und will sich deswegen an Google verkaufen. Na primsten.

Ich kriegte ja schon bisher immer das große Zähneknirschen, wenn ich zum Überspielen der Daten vom Tracker auf das Handy die Standortdienste und Internetzugriff freischalten musste. Da sind definitiv nicht nur Fitness-Daten durch die Gegend geschickt worden. Und Fakt ist natürlich auch, dass alle bisherigen Daten mit dem Anbieter zusammen 1:1 in Googles Hände fallen.

Muss mir das gefallen? Muss es sicher nicht – und tut es auch nicht.

Ich werde entweder in Zukunft ohne Fitnesstracker leben oder auf einen anderen Anbieter umsteigen.

Sicherlich kann man gut ohne Fitnesstracker leben. Bevor ich einen hatte, ging es mir ja auch nicht schlechter als seit dem. Aber es ist doch nett, wenn man am Ende eines Tages sehen kann, was man so den Tag lang zusammengestrampelt hat. Wenn ich nicht im Homeoffice arbeite, komme ich manchmal ganz ohne zusätzliche Fitnesseinheit auf über 10.000 Schritte. Da freut sich das Herz – in mehrerlei Hinsicht. Also würde ich vermutlich doch Ausschau nach einem Ersatzgerät von einem anderen Hersteller schauen.

Aber was wird mit den ganzen Altdaten? Kann ich den derzeitigen Anbieter zum Löschen auffordern? Und wenn nicht? Die Schrittzählung war sowieso ziemlich ungenau. Ich brauche ca. 10 % mehr Schritte als MD, um dieselbe Strecke zurückzulegen, hatte aber manchmal, wenn wir zusammen unterwegs waren, sogar weniger Schritte als er auf der Anzeige. Also doch eigentlich eher Datenschrott, oder? Aber sowas wird nun genommen, um irgendein KI-Programm zu trainieren. Was wird dann wohl als KI-System rauskommen? „Garbage in – Garbage out“, sagen verantwortungsbewusste Datenanalytiker. Aber woher kann der Trackeranbieter nun wissen, welche Daten Garbage sind? Na, das hilft auch nicht, mein Zähneknirschen weniger lautstark werden zu lassen.

Für mich sind die Daten wohl aber so oder so verloren. Alle bisher gelaufen Schritte für umsonst ***schluchz***. Alle bisher gestiegen Etagen für umsonst ***schnauf***. Nee, Quatsch. Aber doch schaut man schon ein bisschen danach. Es wird auch keine Badges mehr geben. Nun muss ich mich also doch wieder selbst motivieren – so ein Pech aber auch. ***grins***

Nun, mal sehen, ob sich ein Ersatzgerät anbietet. Ansonsten back to the roots und wieder Fitness rein nach dem Gefühl.

Was macht Ihr, falls Ihr den gleichen Anbieter habt wie ich oder Euer Anbieter mal gemeinsame Sache mit Google machen sollte?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Schlaf, Menschlein, schlaf #3

Schlaf, Menschlein, schlaf

Schlaf, Menschlein, schlaf,
die Erde ist im Arsch.
Kauf noch mehr schnöden Plunder ein,
musst besser als Dein Nachbar sein.
Kauf, Menschlein, kauf.

Wacht auf, Verdammer dieser Erde.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Prima Klima? oder Prima Klima!

Helfen Demos/Streiks? oder Was/Wie helfen Demos/Streiks? und Muss ich da mitmachen?

Ich finde die Bewegung „Fridays for Future“ absolut faszinierend. Wie viele Menschen dort bewegt werden, sich für mehr Umweltschutz zu positionieren. Sie hat viel Medienecho errungen und somit mit Sicherheit mehr Bewusstheit für Umweltthemen gebracht. Sie ist die Willensbekundung einer Menge Menschen, die offensichtlich immer größer wird. Damit setzt sie natürlich Zeichen. Und jede/r Politiker/in, der/die auf sich hält, jede Partei, die auf sich hält, wird also mit Umweltversprechungen daherkommen (müssen). Ob sie wohl auch eingelöst werden? Nur dann wäre dieser Wirkungsweg wirklich hilfreich.

Was ist mit der Positionierung der Demo-/Streikteilnehmenden für den Umweltschutz? Reicht das Demonstrieren aus? Es ist sicherlich ein guter und sinnvoller Schritt. Aber wenn dem keine praktischen Taten folgen, dann wird dieser Wirkungsweg wohl eher nicht so viel bringen.

Ob man also an einer solchen Demo/einem solchen Streik teilnimmt, wird wohl sehr davon abhängen, wie man die Wirksamkeit solcher Aktionen einschätzt. Man sollte es wohl aber nicht allein dabei belassen, sondern auch schauen, inwieweit man bei sich und in seinem eigenen Umfeld das für den Umweltschutz tut, was man eben tun kann. Es wird wohl noch lange dauern, ehe Demos und Streiks ihre Wirkung bei der Politik entfalten und von dort wirksame Maßnahmen zu erwarten sind. Darauf sollten wir uns nicht verlassen. Darauf sollten wir nicht warten. Aber wir haben mehr Möglichkeiten als wir manchmal ahnen können/wollen.

Geht Ihr zu diesen Demonstrationen? Habt Ihr schonmal an einem Klima-Streik teilgenommen?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Schlaf, Menschlein, schlaf #2

Schlaf, Menschlein, schlaf

Schlaf, Menschlein, schlaf,
die Erde ist im Arsch.
Beiß kräftig in Dein Eisbein rein,
es war ja nur ein dummes Schwein.
Friss, Menschlein, friss.

Wacht auf, Verdammer dieser Erde.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Prima Klima? oder Prima Klima!

Worum geht’s?

Inzwischen haben sich bei mir so viele Ideen, aber auch Fragen zu diesem Thema angestaut, dass ich dachte, es könnte nicht verkehrt sein, diese hier zu be- und zu verarbeiten. Mit dem einen oder anderen Aspekte hat sich der/die Eine oder Andere sicher auch schon einmal befasst. Vielleicht kann es also auch zu einem Austausch kommen.

Freuen würde ich mich auch über Anregungen, denn ich habe noch keine abschließenden Patentantworten zu den vielen Fragen gefunden. Auch wundere ich mich über manche Prozesse, Entscheidungen, Handlungen, Zustände. Vielleicht gibt es auch hierfür Ansatzpunkte für mehr Verständnis.

Was soll werden?

Ich würde also gern jeden Mittwoch einen Aspekt oder eine Frage aufgreifen und versuchen zu beschreiben, wo er/sie herkommt und wie ich dazu stehe. Und dann wäre ich gespannt darauf, was Ihr dazu sagt.

Heute: Das Wortspiel Prima Klima

Wortspiele mag ich ja sowieso. Und dieses hier spielt aus meiner Sicht in zwei Richtungen. Einmal kann ja Klima durchaus Verschiedenes bedeuten. Es kann dabei um das umweltliche, im Sinne von natürliche Klima gehen, es kann aber auch um das Klima in unserer Gesellschaft gehen. Und das Wort prima wird häufig – und gerade in diesem Zusammenhang – ja auch mit einem etwas sarkastischen Unterton benutzt.

Nun, vielleicht schaffen wir es ja doch noch, vom eher „Prima Klima?“ zum „Prima Klima!“ zu kommen. Das wäre einer meiner großen Wünsche.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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