Franziskusweg – Der Countdown läuft

In einer Woche geht’s los

Jetzt fange ich wirklich an, ein wenig kribbelig zu werden. Die terminlichen Verpflichtungen auf Arbeit sind erfüllt. Das, was jetzt noch ansteht, kann im Zweifelsfalle auch nach dem Urlaub erledigt werden. Also ist jetzt alles ein wenig entspannter.

Tickets und Wanderführer sind ja schon lange besorgt. Pilgerpass und Freundeskarten sind gebastelt.

Die Packliste habe ich ausgedruckt. Ein Korb zum Sammeln der mitzunehmenden Sachen steht bereit. Hin und wieder habe ich schonmal das eine oder andere dort hineinfallen lassen. Die Ausrüstung ist ja vorhanden. Es ist auch nichts kaputt gegangen. Und neue Anforderungen stellt diese Wanderung nicht. Also alles im grünen Bereich.

Vermutlich werde ich wieder einen Anfall kriegen, wenn ich sehe, dass der ganze Korb irgendwie in den Rucksack passen muss. Da das aber immer so ist und es im Endeffekt doch immer wieder gepasst hat, werde ich mich also von diesem Anfall nicht aus der Bahn werfen lassen.

Ich hätte gern noch so einen Aufnäher oder so ein Aufbügelteil mit dem Zeichen vom Franziskusweg. Für den Jakobsweg hatte ich mir mal eins aus Santiago mitgebracht. Aber der Franziskusweg ist nicht so bekannt und „belaufen“. Da scheint es sowas nicht zu geben. Jedenfalls ist meine Suche bisher ergebnislos geblieben. Also habe ich entschieden, selbst eins zu basteln. Auf dem PC habe ich ein elektronisches Bild von einem solchen tau erstellt. Damit und mit einem Stoffrest bin ich in eine Shirt-Druckerei gegangen. Die haben mir das tau dreimal aufgedruckt – naja, für den Fall, dass ein oder zwei Versuche danebengehen.

Dann habe ich ein tau ausgeschnitten, etwas dünne Vlieseline untergebügelt und die Ränder gezackelt, damit sich der Stoff nicht in seine Einzelfäden auflöst. Viola. Nun muss es nur noch auf den Rucksack gebügelt werden. Das mache ich aber in der Woche. Dass es sooo schief aussieht, liegt daran, dass ich es ein wenig gekrüschelt in der Hand halte. Aber ich wollte Euch eine Größenvorstellung geben.

Das Ganze noch auf den Rucksck gebügelt – und fertig. Sieht hier etwas groß aus, aber es ist ja auch nur ein Rucksackausschnitt.

Ich habe auch ein Holz-tau zum Umhängen. Das hatten wir auf unserer Rom-Weihnachtsreise 2017 „vorsorglich“ im Petersdom gekauft. Das passt ja auch ganz gut.

Soweit ein kleiner Einblick in mein beginnendes Reisefieber 🙂

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Franziskusweg – Vor-Abenteuer

Die DB enttäuscht einen nie

Wie heißt es doch so schön: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Ja, und wenn er die Reise mit der DB antritt, dann kann er schon vorher war erleben 😉

Den Franziskusweg kann man in Florenz beginnen. Wie nach Rom so führen auch nach Florenz viele Wege. Man könnte mit dem Flieger nach Mailand, Rom, Bologna oder Pisa fliegen und von dort mit einem Regionalzug nach Florenz fahren. Muss man aber nicht. Normalerweise liebe ich eigentlich die Anreise mit einem Zug. Das entschleunigt mich schon auf der ersten Etappe. Also habe ich mich nach einer Zugverbindung umgesehen.

Hey, die sah auch gar nicht so schlecht aus. Umsteigen in Basel und in Mailand. Sicherheitshalber die Umsteigezeit heraufgesetzt – ist ja schließlich die DB. Der Preis war – zugegeben – etwas höher als mit dem Flieger, aber durchaus in annehmbaren Grenzen. Dann also nix wie gebucht. Geburtsdatum, weil internationale Tarife altersabhängig sind. Genaue Anschrift mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Hm, wieso eigentlich? Mehrere Tarifoptionen zum Auswählen. Mit oder ohne Sitzplatz? Welche Art Sitzplatz? Nach diesem Eingabemarathon hoffte ich dann, endlich die Tickets buchen zu können. Tja, dachte ich so…

„Technischer Fehler“. Egal, wann, wie oft, von welchem Rechner aus, mit welchem Browser auch immer ich es versuchte: „technischer Fehler“. Kostenpflichtig konnte man übers Fest- oder Mobilnetz anrufen. Okay, dann doch lieber direkt zum Fahrkartenschalter im Bahnhof.

„Ich hätte gern ein Tickert nach Florenz“. „Oh, das ist internationaler Verkehr. Da übergebe ich Sie mal an meine Kollegin. Ich hatte da noch keine Schulung.“ Naja, zumindest war zu der Zeit nix los und ich kam gleich dran.

„Ja, das muss man einzeln buchen. Das geht nicht in einem Rutsch.“ Hätte das das blöde Teil nicht sagen können statt „technischer Fehler“?

Ein Trommelfeuer von Tastatureingaben folgte, obwohl ich alle Angaben zu den Zügen etc. mitgenommen hatte. Bis Mailand kam die gute Dame. Für das Stück nach Florenz bekam sie nicht den Preis, den mir das Internet gezeigt hatte. Okay, also habe ich schonmal die Tickets bis Mailand mitgenommen. Zu Hause habe ich dann noch über die Italienische Bahn das Ticket von Mailand nach Florenz gebucht.

Nicht, dass Ihr denkt, dass das Abenteuer damit abgeschlossen wäre. Sollte der erste Zug mehr als eine Stunde Verspätung haben, dann ist das Ticket ab Basel hinfällig wegen Zugbindung. Ob dann die Schweizer Bahn so kulant ist und mir ohne Aufpreis ein Ticket für den nächsten Zug gibt? Naja, und irgendwann wollte ich dann ja auch mal in Florenz ankommen. Da habe ich jetzt vorsorglich ein Hostel gebucht mit einer 24h-Rezeption.

Sollte ich das nächste Mal doch lieber den Flieger nehmen? Das ist doch aber irre, oder?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Franziskusweg – Bitte um Rat in einer kleinen Sache

Ich hole mal wieder ein bisschen weiter aus, sonst erscheint die Idee wohl zu irrsinnig.

Da ich mich immer ein bisschen schwer damit tue, einfach so auf Leute zuzugehen, sie anzuquatschen und mit ihnen in Kontakt zu kommen, versuche ich immer, mich irgendwie dazu zu drängen. In einem Jahr hatte ich deshalb ein Notizbuch dabei und habe am Abend immer mindestens eine Person gefragt, ob sie etwas eintragen würde. Das klappte ganz gut und ist nun außerdem ein schönes Erinnerungsstück.

In Japan gab es Namenszettel, die vorgedruckt waren. Man musste sie nur ausfüllen. Einerseits steckte man sie in den Tempeln in die Wunschboxen, andererseits gab man sie an Mitpilger oder an Menschen, die einen unterstützt hatten, oder eben als „Gegenleistung“ für ossetai, die Geschenke, die Pilger von den Bewohnern bekommen.

Ein anderes Mal hatte ich jemanden beobachtet, der eine Set Wunsch-/Meditationskarten dabei hatte. Er ließ dann die Leute jeweils eine Karte ziehen.

Also, irgendsowas in der Art hätte ich gern wieder für den Weg in diesem Sommer. Notizbuch hatte ich ja schonmal, die japanischen Namensschilder sind hier unpassend, die gezogenen Karten fühlen sich im Moment für mich etwas unpersönlich an. Und da dann in meinen Gehirn irgendwas auf Hochtouren läuft, wenn ich erstmal eine Idee aufgeschnappt habe, purzelte dann plötzlich die Vorstellung einer Visitenkarte heraus. Die könnte ich recht individuell gestalten. Hintendrauf könnte ich einen Gruß und/oder Wunsch schreiben, wenn mir danach ist, und sie nehmen auch nicht so viel Platz weg. Außerdem sollten sie ja gegen Ende des Weges immer weniger werden 😉

Gedacht, getan. Auch wenn ich nicht gerade eine begnadete Designerin bin – eigentlich bin ich eine ganz furchtbare – habe ich mal versucht, meine Vorstellungen umzusetzen. Herausgekommen sind diese beiden Varianten.

Welche gefällt Euch denn besser? Die obere, die etwas voller ist, oder die untere, die etwas mehr Luft lässt? Oder wäre es eine Option, beide mitzunehmen und mal diese und mal jene weiterzugeben? Ich bin gespannt, was Ihr meint.

Und wenn Ihr überhaupt Verbesserungsvorschläge habt, dann bin ich natürlich ganz Ohr (oder eben Auge).

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Franziskusweg – kleine Vorschau

Am Dienstag hatte ich per Mail Bruder Georg Greimel vom Kapuzinerkloster St. Magdalena angeschrieben. Laut Aussage der beiden Autoren des aktuellen Wanderführers zum Franziskusweg vom Rother-Verlag hatte er einen Pilgerausweis für den Franziskusweg entworfen, den man von ihm erhalten konnte. Nun ging ich nicht davon aus, dass ein Geistlicher permanent vor dem Computer hockt und darauf wartet, dass da jemand den Pilgerausweis haben will. Also hatte ich mich vorsorglich in Geduld gehüllt. Aber das war gar nicht nötig. Denn schon heute – also nach 3 Tagen – lag der Ausweis in meinem Briefkasten 🙂

Begleitet wurde er von einem wirklich persönlichen Anschreiben, das auch Bezug auf meinen Mailtext nahm – also kein Serienbrief, der per Knopfdruck für jede/n erzeugt wird. Das fand ich wirklich absolut faszinierend. Einen ersten Stempel hat der Ausweis auch schon 🙂

Da flammte doch gleich die Vorfreude auf und eine (hoffentlich) angemessene Spende ist schon dorthin unterwegs.

Am Dienstag hatte ich auch nach einer Fahrtmöglichkeit nach Florenz gesucht. Da gibt es drei verschiedene Varianten: a) Flugzeug nach Mailand und dann mit dem Regionalzug, b) Flugzeug nach Rom und dann mit dem Regionalzug oder c) alles mit dem Zug. Für die letzte Variante gab es sogar eine durchaus akzeptable Verbindung zu einem annehmbaren Preis. Doch just in dem Moment, wo ich buchen wollte, rief ein Kollege an und teilte mir mit, dass er für längere Zeit krank wäre und einiges an Arbeit zu übernehmen wäre. Das haben wir nun inzwischen klären können. Also werde ich wohl am Wochenende nun auch mein Ticket buchen.

Eins nach dem Anderen und somit die Fackel der Vorfreude nun immer schön am Leuchten halten 🙂

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Sommerreise-Rätsel

Die Auflösung (zum Ursprungsbeitrag)

Eigentlich war es ja gar nicht wirklich als Rätsel gemeint. Aber ich fand das in Versspielerins Kommentar dann doch nett, dass sie den Beitrag so bezeichnet hatte 🙂 Allen, die sich an der Lösung beteiligt haben, herzlichen Dank.

Via de la plata oder Franziskusweg?

Sorry, Ihr zwei Lieben (Versspielerin und Susanne), aber ich werde wohl tatsächlich den Franziskusweg gehen. Aber Euren Hinweis, dass es auf der via de la plata vielleicht ruhiger und Ruhe ja mein eigentlich Ziel wäre, habe ich sehr ernst genommen. Vielen Dank dafür. Allerdings vermute ich, dass ich auf der via de la plata – einfach wegen des leichten Geländes – wohl vornehmlich mit Flitzen beschäftigt wäre und mir vermutlich nicht wirklich Zeit zum Ausruhen nehmen würde.

Und natürlich liegt PachT ziemlich richtig, wenn er meint, dass diese Entscheidung eine „schlüssige Folge aus der Vergangenheit“ wäre, was sicher auch OIKOS-Publishing meint, wenn er mich einen „Unruhegeist“ nennt, worüber ich ganz breit am Schmunzeln war 🙂

Ganz lieben Dank auch an Miesvandenbergh für die wortreiche Versicherung, dass in der Gegend dort viele nette Menschen leben und ich bestimmt Schlafplätze finden werde. Diesbezüglich heißt es dann also: „Augen zu und durch“ – zumindest wenn ich geruhsam in einer Unterkunft auf den Polstern liege ***kicher, kicher***

Und nun?

So. Die Entscheidung steht also. Nun geht es an die detaillierteren Vorbereitungen. Gegen Ende Juli soll es dann losgehen. Bis dahin ist also noch etwas Zeit, ein Zug(?)-Ticket nach Florenz zu buchen und schonmal nach Unterkünften Ausschau zu halten. Die Ausrüstung ist da und muss weder ersetzt noch ergänzt werden. Eine Sorge weniger 😉

Ich freue mich auf den Weg 🙂 Und wenn der/die Eine oder Andere lesend dabei sein möchte, dann fühlt Euch herzlich eingeladen, mich zu begleiten.

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Wohin im Sommer?

Der/Die eine oder andere wird jetzt sagen: „Ja, was denn? Die war doch schon unterwegs.“ Ja, völlig richtig. Und es war auch wunderschön. Aber es war eben für meine Füße auch ein wenig kurz. Und da es eine Gruppenreise war, konnte ich nicht die Ruhe für mich finden, die ich normalerweise brauche, um wieder für ein Jahr arbeitsfähig zu sein. Also habe ich mir (doch) Gedanken gemacht, wie mein Wandersommer aussehen kann.

Prinzipiell blieben zwei Optionen übrig.

Via de la Plata

Die Via de la Plata kenne ich schon. Ich bin sie 2014 gelaufen. Es geht über ca. 1000 km von Sevilla nach Santiago de Compostella, überwiegend flach, so gut wie keine Höhenmeter. Total toll. Im Sommer ist da wirklich wenig los, weil es eben recht heiß ist und viele das Wandern in kühleren Regionen vorziehen. Das bedeutet auch, dass man sehr sicher eine Unterkunft findet. Ja, manchmal war es sogar so, dass ich den Damenwaschraum für mich allein hatte 😉 Da ich den Weg schon gelaufen bin, wüsste ich, was auf mich zukommt, sodass ich wirklich ziemlich losgelöst und ungehindert wandern/pilgern könnte. Spanisch verstehe ich ein bisschen und kann mich in den „alltäglichen Situationen“ (essen, trinken, schlafen der Weg) verständlich machen, was mir schon sehr wichtig ist. Aber: Ich kenne diesen Weg eben schon.

Franziskusweg

Kein Jakobsweg 😉 Nein, man pilgert nicht zu Reliquien, sondern man folgt den Fußspuren des heiligen Franziskus. Der Weg führt über reichlich 800 km von Florenz nach Rom mit an die 1000 Höhenmeter fast jeden Tag. Mehr weiß ich von dem Weg nicht. Und das, was ich weiß, habe ich nur gelesen. Das hält für mich die Unsicherheit bereit, dass ich nicht weiß, wie die Unterkunftssituation aussieht. Schließlich wäre ich dort in der Ferienzeit. Aber die Landschaft soll total schön sein. Und mal was Neues kennenzulernen, kann ja auch nicht von Nachteil sein. Allerdings kann ich gar kein Italienisch, was den für mich gefühlten Unsicherheitsfaktor erhöht 😦

Und nun?

Tja, wenn Entscheiden nur nicht so schwer wäre. Aber okay, es ist keine schwerwiegende Lebensentscheidung – das ist ja schonmal klar. Und trotzdem. Lieber bekannt und sicher und sich längenmäßig auspowern oder lieber neu und z. T. unwägbar und sich höhenmäßig auspowern? Stempel gäbe es auf beiden Wegen ***kicher, kicher***

Ja klar, ich habe mich schon entschieden. Aber was meint Ihr denn, WIE ich entschieden habe?

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Fremdgehen auf den (!) Franziskusweg?

Bei meinen Genießerrunden in Buchläden, schaue ich auch immer bei den Wanderführern vorbei, um festzustellen, ob es auch ja alle Pilgerführer gibt ;-). Beim letzten Mal ist mir etwas Neues ins Auge gefallen: der Franziskusweg.

Der Franziskusweg geht von Florenz nach Rom und wandelt wohl in den Spuren von Franz von Assisi. Unsere Stadtbibliothek hatte passend eine DVD, die einige Impressionen des Weges zeigte. Eine wunderschöne Landschaft. Viele, noch belebte Klöster, die auch Pilger beherbergen – zum Teil wirklich mit dem Allernötigsten ausgestattet, dafür mit Menschlichkeit und Geselligkeit überfüllt. Das macht echt Lust, diesen Weg zu gehen.

Auf den Jakobswegen gibt es unter den Pilgern immer mal wieder eine Diskussion, ob Pilgern auf dem Jakobsweg das Gleiche ist wie eine Langstreckenwanderung wie beispielsweise eine Alpenüberquerung und eines Pyrenäen-Traverse. Viele meinen, dass die Pilger dem Jakobsweg einen bestimmten Flair geben. Dem würde ich zustimmen. Die Treffen an den Abenden sind schon etwas Besonderes. Und es zeigt sich schnell, wer auf dem Jakobsweg pilgert und wer ihn sportlich bezwingen will. Beides gleichermaßen toll. Aber es ist eher selten, dass man sich mischt. Die Gesprächsstoffe sind doch zu verschieden. Und so würde man möglicherweise bei der Alpenüberquerung eben auch kaum Pilger treffen (eher Sportler) und somit auch keine Pilgergespräche führen – sicherlich natürlich andere, da kommt es dann eben immer drauf an, was man gerade will und erwartet.

Aber auf dem Franziskusweg wären ja auch viele Pilger unterwegs, sodass man ein „Fremdgehen“ durchaus mal in Erwägung ziehen könnte. Es soll im Sommer recht heiß sein. Aber vielleicht bin ich das jetzt durch den Andalusischen Sommer 2014 etwas gewohnt? Schauen wir, was die Zukunft bringt. Vorerst gibt es noch ein paar Jakobsweg-Pläne.

Wir sehen und auf dem Weg.

Let’s go!

Belana Hermine