Prima Klima? oder Prima Klima!

Wärme-/Kälteempfinden

Ich habe das Gefühl, dass das Wärme- bzw. Kälteempfinden auch von der Außentemperatur abhängt. Im Winter sind wir eher kühl und suchen Wärme. Im Sommer sind wir eher warm und suchen Kühle. Natürlich sollte man es im Winter mit den wenig-heizen-Versuchen nicht übertreiben und eine wirkliche Unterkühlung des Körpers vermeiden. Hier hilft oftmals ein wenig Bewegung oder eine Tasse Heißes und wärmende Kleidung im Zweibellook. Oder auch mal miteinander kuscheln. Zum Sommer wird es später einen separaten Beitrag geben. Heute also…

Wie kalt halten wir es im Winter in Wohn- und Arbeitsräume aus?

Nein, ich möchte hier nicht die schändlichen, brutalen Experimente der Nazis wiederholen, die geprüft haben, wie lange man es wohl in wie kaltem Wasser aushält, bis man stirbt. Hier soll es deutlich menschlicher und sehr viel wärmer zugehen.

Ausgangspunkt der Überlegungen ist, dass ein großer Teil unseres Energieverbrauchs durch das Heizen zustande kommt. Wir wollen es warm in unseren Wohnräumen haben. Und auch diejenigen, die in Büroräumen arbeiten, in Klassenzimmern sitzen etc. haben es oft kuschelig warm. Körperlich Arbeitende sitzen/stehen da eher in der Kälte. An den Supermarktkassen zieht es immer von den großzügigen Türen herein. In einer Autowerkstatt ist es mit Sicherheit auch nicht gerade gemütlich warm. Und auch die vielen Menschen, die im Freien arbeiten, haben es eben immer so warm, wie es die Natur gerade zur Verfügung stellt.

Hier soll es jetzt also vorerst nur um Wohn-, Büro- und Lernräume gehen. Und ich berichte da einfach mal von einem Experiment, das wir in diesem Winter angefangen haben.

Müssen es 22 Grad sein? – Unser Experiment

Eigentlich bin ich eine Frostbeule und habe es immer gern gut warm. Mit meinem Wärmebedarf lag ich schon immer über dem von MD. Also hieß das im Winter Hoch-Saison für dicke Pullover, dicke Socken, Kuscheldecke fürs Sofa. Die Temperatur hatten wir so auf 22 Grad geregelt.

Ich als Frostbeuel habe dann mal angeregt, es doch einfach mal mit 20 Grad zu probieren. Gesagt getan. Man kann Entscheidungen im Zweifel ja auch immer wieder revidieren.

Die ersten Wochen waren wirklich hart. Mir war immer irgendwie frostig. Es war nicht wirklich zum Unwohlsein, aber zum Wohlfühlen war es auch nicht unbedingt. So nach und nach wurde es aber besser. Der Körper und die Empfindung gewöhnen sich scheinbar daran. Inzwischen fühlt es sich für mich nicht mehr kalt an. Natürlich sind der dicke Pullover, die dicken Socken und die Kuscheldecke geblieben. Und auch MD zieht inzwischen dicke Socken an, die ich ihm extra zu Weihnachten gestrickt hatte. Aber dass uns unwohl wäre, das können wir inzwischen nicht mehr sagen. Nur manchmal, wenn ich zu lange am Schreibtisch sitze, dann kriecht doch mal die Kälte in die Fingerspitzen. Dann gehe ich in die Küche und gieße mir eine Tasse heißen Tee/Kaffee ein. Dann werden die Hände ganz schnell an der Tasse warm. Ein paar Schritte durch die Wohnung regen zudem den Kreislauf an und sollen ja sowieso für den Körper ganz gesund sein.

Insgesamt sehen wir im Moment keine Notwendigkeit, die Heizung höher zu drehen. Nun bin ich gespannt, ob es sich wirklich auf den Verbrauch auswirken wird. Allerdings ist das wohl schlecht einzuschätzen, da ja auch die allgemeine Wetterlage einen Einfluss auf den Heizverbrauch hat. Und bisher war es in dieser Region noch nicht wirklich richtig winterlich kalt.

Ob ich wohl im nächsten Winter noch ein Grad weniger vorschlage?

Im Schlafzimmer liegt die Temperatur deutlich unter 20 Grad. MD bibbert ein bisschen, wenn er ins Bett geht. Aber menschliche Wärme ist schließlich unschlagbar 😉 Aber ob ich den Vorstoß zu einer weiteren Temperatursenkung im Wohnzimmer wagen soll, weiß ich im Moment noch nicht so recht.

Bei welcher Zimmertemperatur fühlt Ihr Euch wohl? Habt Ihr im Schlafzimmer eine andere Temperatur als im Wohnzimmer?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Prima Klima? oder Prima Klima!

Wie kann man die Hoffnung behalten?

Mir ist es wichtig, die Hoffnung auf / den Glauben an das Gute im Menschen nicht zu verlieren, und in diesem Sinne auch darauf zu hoffen, dass wir unseren Umgang mit der Natur so gestalten können, dass wir zu einem harmonischen Gleichgewicht finden werden. Doch manchmal fällt mir das ungeheuer schwer.

Da habe ich gerade ein Buch darüber gelesen, wie das Erdöl-/-gasgeschäft wieder angeheizt wird. Außerdem habe ich ein Buch über die aktuelle und mögliche künftige Entwicklung Chinas gelesen. (Die Rezensionen folgen demnächst.) Außerdem wird man täglich von allerlei Hiobsbotschaften überflutet. Manchmal überkommt mich der Impuls, die Flinte ins Korn zu werfen, den Kopf in den Sand zu stecken und nur noch zu hoffen, dass es nicht zu schlimm kommt.

Aber wem nutzt das? Eigentlich doch nur denjenigen, die weiterhin Raubbau an allem, an Mensch und Natur betreiben. Da gibt es dieses Sprichwort (?) „wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren“. Aber auch dies vermochte diesmal nicht, mich in bessere Stimmung zu bringen.

Dann ist ein Buch angekommen, das auch schon Ulrike von Leselebenzeichen rezensiert hatte (hier) – „Wer sich verändert, verändert die Welt“. Und auch obwohl ich schon in ihrer Rezension die Geschichte des kleinen Kolibris gelesen hatte, berührte sie mich nun zum jetzigen Zeitpunkt um vieles mehr. Ja, wir können alle etwas tun. Wir sind soo viele. Wenn jeder sich ein kleines bisschen bewegt, wäre das eine wahnwitzig riesige Bewegung.

Und da mich diese Geschichte des Kolibris, obwohl ich sie kannte, obwohl ich so schon gelesen und mehrfach gehört hatte, wieder so beeindruckte, möchte ich sie noch einmal hier wiederholen. Und ich werde versuchen, auch weiterhin hier mit Worten und im Alltag mit Taten, das zu tun, was ich zu tun vermag. Und wenn mich mal wieder der Mut verlässt, hoffe ich, dass ich mich an den Kolibri erinnern werde.

Zitat aus dem Buch – Seite 11:

Eines Tages, so erzählt eine indianische Legende, brach ein riesiger Waldbrand aus. Bestürzt und ohnmächtig sahen die Tiere dem Wüten des Feuers zu. Allein der kleine Kolibri machte sich zu schaffen und flog immer wieder, um ein paar Tropfen Wasser zu holen, die er aus seinem Schnabel auf die Flammen fallen ließ. Nachdem das Gürteltier seinem unsinnigen Treiben einige Zeit zugesehen hatte, rief es ihm zornig zu: „He, Kolibri! Bist du eigentlich noch ganz bei Trost? Mit deinen paar Tropfen Wasser wirst du dieses Feuer niemals löschen!“ Daraufhin blickte ihm der Kolibri geradewegs in die Augen und sagte: „Kann sein. Aber ich tue, was ich tun kann.“

Last uns zu einem riesigen Kolibri-Schwarm werden. Dann können wir auch den derzeitigen Brand abwenden.

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Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Neujahrs-(?)-Gedanken

Ein altes Jahr ist zu Ende. Ein neues Jahr beginnt. In einem Jahr ist dieses neue Jahr das alte Jahr und ein anderes neues Jahr beginnt. Ist das der Lauf des Lebens?

Wer hat festgelegt, wann ein altes Jahr endet und ein neues beginnt? Warum hat er/sie gerade den 31.12. gewählt? Warum ist der 31.12. gerade am 31.12.? Vielleicht fällt demnächst einem neuen Weltenbeherrscher ein neuer Kalender ein. Wann endet dann das alte Jahr und beginnt das neue?

Aber da gibt es Wechsel, die deutliche fixere Punkte markieren – der Sonnenlauf. Tag-und-Nachgleiche im Frühjahr und um Herbst ; Sommer- und Wintersonnenwende. Mit diesen Zeitpunkten kann ich mich deutlich stärker identifizieren. Ich „sehe“ sie, ich „spüre“ sie. Das zunehmende und abnehmende Licht hat deutliche Auswirkungen auf mich.

Warum also nicht die Wintersonnenwende nutzen, um von Abgeschlossenem Abschied zu nehmen, es mit dem Licht gehen zu lassen. Und genauso kann man schauen, was sich entwickeln will, was mit dem neu erscheinenden Licht ans Licht der Welt gelangen will. Dinge gehen und kommen lassen, anschauen, annehmen, wahrnehmen, loslassen.

Da muss nicht immer alles bewertet werden. Das war im vergangenen Jahr schlecht. Das darf ich nicht mehr machen. Das muss im neuen Jahr anders werden. Dieses und jenes muss ich erreichen. Dieses und jenes fehlt mir zu meinem Glück. Und während wir ganz vertieft in diese Jagd nach Glück sind, zieht es einfach ganz unbemerkt an uns vorbei.

Natürlich habe auch ich überlegt, wie das vergangene Jahr war, was ich davon beibehalten, was ich lieber loswerden möchte. Und auch ich habe natürlich Wünsche und Vorstellungen. Aber muss ich enttäuscht sein, wenn ich davon etwas nicht erreicht habe? Vielleicht war es nach einem Jahr gar nicht mehr relevant? Vielleicht habe ich stattdessen etwas erlebt, was mich deutlich mehr geprägt hat, als das, was ich eigentlich wollte?

Ich wünsche mir flexiblere Ziele und mehr Anerkennung für das, was man erlebt hat, auch wenn man es nicht so geplant hatte.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Schlaf, Menschlein, schlaf #9

Schlaf, Menschlein, schlaf

Schlaf, Menschlein, schlaf,
die Erde ist im Arsch.
Raff‘ doch noch ein neues Stück,
das hilft Dir zu mehr Lebensglück.
Ramsch, Menschlein, ramsch.

Wacht auf, Verdammer dieser Erde.

zu #8

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Belana Hermine

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Prima Klima? oder Prima Klima!

Wie sauber muss es um uns herum sein?

Frühjahrsputz. 1001 Putzmittel in den Regalen. Wegwerftücher und -lappen. Hinweise, wann ein Fußbodenwischlappen ausgetauscht gehört…

Wer legt eigentlich fest, wie oft und auf welche Weise wir saubermachen müssen? Machen wir das wirklich nur, damit wir uns wohlfühlen?

Da höre ich doch immer mal wieder das Wort „Schwiegermutteralarm“, was bedeutet, dass saubergemacht werden muss, weil die Schwiegerleute sich zu Besuch angekündigt haben. Wenn es doch ohne angekündigte Schwiegereltern gemütlich und zum Wohlfühlen war, warum muss dann plötzlich saubergemacht werden? Weil man sich vor Anderen nicht blamieren oder als die Drecksau gelten möchte? Also noch einmal die Frage: Wer legt eigentlich fest, wie oft und auf welche Weise wir saubermachen müssen?

Vor Jahren hörte ich mal einen Bericht. Es ging um eine Art Ausbildung für verwaiste Mädchen damit sie lernen, ihren Haushalt zu führen. Dort wurde vermittelt, dass in jeden Mülleimer eine Plastiktüte gehört. Und ja, auch im Büro gab es über Jahre hinweg Plastiktüten in den Mülleimern. Inzwischen werden sie (wenigstens) im Papierkorb weggelassen. Nicht, dass früher immer alles besser war, aber „DAMALS“ haben wir eine Zeitung unten in den Mülleimer gelegt. War sie versifft, wurde sie mit ausgewechselt. Ansonsten blieb sie – naja, eben bis sie versifft war.

Ich denke, gerade unsere Anforderungen an Sauberkeit sind sehr vom sozialen Umfeld bestimmt und anerzogen. Wie oft wir die Bettwäsche wechseln. Wir oft wir die Handtücher wechseln. Wie lange wir Putzlappen verwenden. Wie scharf die Reinigungsmittel sein müssen. Wie oft gewischt, gefegt oder Staub gesaugt werden muss. Wir lernen das von zu Hause auf und behalten es dann bei. Wir kennen es so und also ist es für uns richtig. Halten wir doch aber einmal inne und spüren unserem wirklichen Bedarf an Reinlichkeit nach. Was davon ist wirklich UNSER Anteil und wie viel ist gedachte/antizipierte Anforderung von außen?

Vielleicht kann man auch mal ein kleines Experiment machen: Wie lange hält man es aus, nicht zu saugen, zu fegen und/oder zu wischen? Wie viele Tage hält man es in einem nicht frisch bezogenen Bett aus? Und wenn man das Gefühl hat, es geht nicht mehr – ist es das eigene Gefühl oder doch eher die Angst, dass es ein/e Außenstehende/r mitbekommen könnte?

Natürlich stehe auch ich unter dem Druck, was denn die Anderen wohl sagen mögen. Und so bin ich immer wieder beruhigt, wenn ich Freunde und/oder Bekannte von Wollmäusen erzählen höre. Naja, sie bilden sich doch eh nur in den Ecken, die keiner benutzt. Dann kann sich dort auch keiner den Drecktod holen 😉 Aber wenn sie anfangen, sich im Zimmer zu verteilen, na, dann ist vielleicht doch mal der Griff zum Besen angesagt.

Nur zur Klarstellung: Es gibt Menschen, die besondere Hygiene und Sauberkeit aufgrund bestimmter Krankheiten brauchen. Ja, hier sollte alles nur denkbar Mögliche getan werden, dass diese Menschen nicht zusätzlich durch Staub oder einen Anflug von Keimen belastet werden. Völlig klar.

Aber ansonsten: Relaxen wir mal ein bisschen und genießen die Zeit, die frei wird, wenn wir nicht jedem Staubfusselchen nachjagen.

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Prima Klima? oder Prima Klima!

Wieviel (künstliches) Licht brauchen wir eigentlich?

Der kürzeste Tag, die längste Nacht sind vorbei. Nun wird es langsam wieder heller werden. Aber bekommen wir das eigentlich noch bewusst mit oder übertünchen wir das alles mit unserem künstlichen Licht?

Wenn ich mich derzeit so umschaue, dann sehe ich so viele Lichterketten – innen wie außen – so viel zusätzliches Licht. Viele finden das schön. Und es ist wohl in den vergangenen Jahren auch zu einem Hype geworden.

Aber was ist mit dem Strom, den das Ganze verbraucht?

Nun kann man argumentieren, dass man ja grünen Strom bestellt hat und damit umweltneutral ist. Ja, das mag für den Einzelfall stimmen. Aber insgesamt betrachtet wird das bisschen grüner Strom, den wir herstellen, für sowas verwendet und nicht, um Strom aus anderen Quellen zu ersetzen. Solange noch nicht aller produzierter Strom grün ist, hinkt diese Aussage ein bisschen.

Was ist notwendig?

Sicherlich hat jede/r ein ganz individuelles Bedürfnis nach Licht und Helligkeit. Aber ich denke, man kann hin und wieder mal schauen, ob man das wirklich alles so braucht.

Weihnachtsbeleuchtung kann zumindest in der Nacht ausgeschaltet werden.

Straßenbeleuchtung ist aus Sicherheitsgründen durchaus angebracht. Vielleicht würden es aber weniger Laternen, später ein- und früher ausgeschaltet auch tun?

Das Treppenhauslicht kann man, wenn man dort angekommen ist, wohin man wollte, ausschalten (entsprechende Schaltsysteme gibt es). Man kann auch versuchen, wenn man es nicht eilig und möglichst eine Hand zum Festhalten frei hat, auch mal im Dämmerlicht gehen. Das schärft die Wahrnehmung und Koordination.

Gardinen sind definitiv eine schöne Deko, dämpfen aber das Licht, das von außen hereinfallen möchte. Also ruhig mal aufziehen, statt Licht einzuschalten. In einen unbeleuchteten Raum kann man nur unter ganz bestimmten Umständen hineinschauen. Einfach mal austesten.

Zum Lesen braucht man vielleicht keinen hell erleuchteten Saal – vielleicht reicht eine auf das Buch ausgerichtete Lichtquelle vollkommen aus.

Ideen…

…gibt es sicherlich viele. Einfach mal hin und wieder mit frischem Geist, offenen Augen und neugierigem Herzen durchs Leben gehen…

Gewohnheiten sind gut, weil sie uns das Leben erleichtern. Aber manche Gewohnheit lässt sich bestimmt durch eine andere, umweltverträglichere ersetzen. Wichtig: neue Gewohnheiten brauchen Zeit, um sich zu etablieren – so 3-4 Wochen bestimmt. Und doch: Jeder einzelne Schritt hilft.

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Wie ist das mit Traditionen und Ritualen?

Gerade um Weihnachten herum ranken sich ja viele Traditionen und Rituale. Wir haben uns an sie gewöhnt. Sie vermitteln uns Zugehörigkeit, Schutz und Geborgenheit. Also wollen wir sie nicht missen. Und jedes einzelne Ritual mag auch nicht gaanz so tragisch sein. Aber wir sind sooo viele. Und da kommt dann doch eine Menge zusammen.

Wie viele Bäume werden wohl abgeholzt, damit wir sie uns für ein paar Tage ins Zimmer stellen können? Man könnte einen Baum im Vorgarten oder auf der Straße, in der man lebt, nett schmücken – jedes Jahr wieder.

Wie viele Tiere werden wohl (zusätzlich?) geschlachtet, damit wir was Leckeres essen können. Dabei gibt es so viele leckere Gerichte ohne Fleisch – und auch viele leckere vegane Gerichte. Den Blätterteig kann man gut mit Gemüse füllen statt mit Würstchen oder einer Fleischmischung.

Wie viele Geschenke sind aus der Not heraus geboren, aus Tradition etwas zu schenken, und werden dann umgetauscht, weiterverschenkt, weggeschmissen…? Ein paar nette Worte, ein Lächeln, eine innige Umarmung können manchmal weit mehr Verbundenheit ausdrücken als ein Verlegenheitsgeschenk.

Mit Lärm und Krach gegen böse Geister?

Das alljährliche Silvesterfeuerwerk ist auch so eine Tradition, auf die wir nicht verzichten wollen, die aber sowas von die Luft verpestet.

Aber Lärm und Krach kann man doch auch andres erzeugen. Einfach ein paar Blechdosen, die man übers Jahr leergefuttert hat, zusammenbinden und beim Mitternachtsspaziergang hinter sich herziehen. Dann tut man auch gleich was für seine Gesundheit. Man kann auch angemessen große Steine in die Dosen füllen, dann klappert und rumpelt es noch mehr. Auch mit Klingeln, Hupen, Schlag- und Blasinstrumenten etc. lässt sich beliebig viel Lärm produzieren, der alle bösen Geister verschrecken würde. Bei mir würde es auf jeden Fall wirken 😉

Aber die Knaller sind doch schon produziert…

Jeder nicht geknallte Knaller ist ein Segen für die Umwelt. Jeder nicht gekaufte Knaller führt dazu, dass im nächsten Jahr weniger produziert wird. Es liegt wieder ganz in unserer Hand. Lassen wir also unseren Worten und Reden Taten folgen. Jeder kleine Beitrag zählt.

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