Denken

Denken

vordenken
selbstdenken
nachdenken

Was ist so schwer daran?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Haiku

Haiku

kamille duftet
heißer tee im magen – wärmt,
heilt – nicht die seele

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Haiku

Haiku

kirschwein schnuppert süß
beim gang durch den wald im kopf
frei oder nebel

Anlass für dieses Haiku war, dass seit geraumer Zeit die Kirschen der Bäume im Wald runtergefallen sind, auf der Erde vor sich hin verrotten und dabei einen gewissen spritigen, kirschigen Geruch verbreiten.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Folgt mir!

Folgt mir!

Ich, First!
Ich weiß, was gut für mich ist.

Ich, First!
Folgt mir.

Ich, First!
Was für mich gut ist, ist auch gut für Euch.

Ich, First!
Folgt mir.

Lemminge

(Hinsichtlich der Lemminge beziehe ich mich hiermit eher auf die Legende als auf die wissenschaftlich erarbeiteten Tatsachen.)

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Prima Klima? oder Prima Klima!

Dieser Beitrag ist dem Projekt „Natur und Erde schützen – ein Gewinn“ von PPawlo (hier) gewidmet.

Erinnerung an den Kolibri-Schwarm

Hallo, Ihr lieben Kolibri-Mitschwärmer, die Ihr Euch einsetzt für besseres Klima in der Natur aber auch zwischen uns Menschen 🙂

Endlich habe ich etwas gefunden, um den Kolibri auch bildlich umzusetzen. Natürlich reichen meine eigenen zeichnerischen Fähigkeiten nicht aus. Aber es gibt ja so viele wundervolle Malbücher. Und hier ist also ein Kolibri. Leider ist er hier sehr allein – neben den beiden Schmetterlingen. Ich bin aber sicher, dass er bald zu einem großen Schwarm finden wird.

Glücklicherweise können Kolibris ja kein Covid-19 kriegen (oder etwa doch?), also gilt für sie das Kontaktverbot nicht.

(„Birds & Butterflies – colour by numbers“, Arcturus, 9-781-784-28649-1)

(Weitere Malereien aus diesem Buch gibt es dann wieder wie gewohnt unter der Rubrik „Übende Farbstifte“.)

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Innenansichten

Corona

reißt mir die kleider vom leib
zerrt mir die haut von den knochen
zerschmettert letzte stabilisierende reste

legt mein innerstes offen
wirft mich auf mich zurück
hält mir den spiegel vor

abgrundtiefe bedürftigkeit
unstillbare gier
überschäumende energie

Brutal

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Prima Klima? oder Prima Klima!

In Anbetracht der steigenden Temperaturen und des nahenden Sommers möchte ich in diesem Beitrag die Frage aufwerfen, wie viel Wärme wir eigentlich ertragen können und/oder wollen. Ein wenig schließt dieser Beitrag an den Beitrag an, in dem es um die Kälte im Winter ging (hier).

Wie warm darf es werden?

Es gibt natürlich ganz klar physiologische Grenzen hinsichtlich der Wärme. Wird es dauerhaft zu warm, ist unser Körper nicht mehr in der Lage die nötige mittlere Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Die fachlichen Einzelheiten dazu lasse ich mal weg.

Dementsprechend ist es durchaus wichtig, dass wir, wenn es draußen zu warm wird, einerseits unsere körperliche Aktivität anpassen und andererseits versuchen, unserem Körper Kühlung zukommen zu lassen.

Einfach Lösung – die Klimaanlage

Da kann man also ganz einfach die Klimaanlage aufdrehen und fertig ist. Aber wie kühl/kalt ist gut? Im Winter heizen wir auf 22, vielleicht sogar auf 24 Grad. Und wohin kühlen wir im Sommer?

Als ich auf Shikoku unterwegs war, war es permanent heiß und feucht. In jeder Unterkunft gab es eine Klimaanlage, die von den Herbergsleuten netterweise auch gleich eingestellt wurde. Gerade für den Nachmittag habe ich sie aber oft ausgeschaltet. Nun nachts, da war ich doch sehr dankbar darum, eine Klimaanlage zu haben. Wenn es zu warm war, konnte ich einfach nicht schlafen. Aber wieviel Kälte brauchte ich tatsächlich? Ich war lange genug unterwegs, um das mal auszuexperimentieren. Ich bin bei 24 Grad gelandet. Ab 25 Grad fiel das Schlafen schwerer, bei 24 Grad war es okay.

Klimaanlagen sind schon ziemliche Energiekiller. Und solange wir so viel nicht-grünen Strom verbrauchen, tragen sie dazu bei, dass wir sie in Zukunft immer mehr brauchen werden. Ein Teufelskreis.

Andere Lösungen?

Mit Ventilatoren habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht. Inzwischen gibt es auch recht leise Exemplare und welche, die sehr gezielt ihren Luftstrom richten, sodass auch da der Verlust verringert wird.

Kühle Getränke und Eis dürften eigentlich DAS Mittel der Wahl sein. Zu trinken braucht man sowieso. Hunger hat man eh keinen, braucht aber Kalorien. Man kann es auch mal mit kühlschrankkaltem Kaffee oder Tee versuchen. Klar, nicht jedermanns/fraus Sache, aber ein Test kann doch nicht schaden. Man kann einmal eine große Portion kochen, sie abkühlen lassen und dann im Kühlschrank runterkühlen.

Auch hierzu eine kleine praktische Erfahrung von Shikoku. Um die vielen Plastikfalschen zu sparen, habe ich meine Flaschen immer mit Leitungswasser aufgefüllt und das getrunken. Es war natürlich eher lauwarm. Als ich dann mal eine sehr kalte Flasche Tee geschenkt bekam, konnte ich so richtig merken, wie dieser halbe Liter Kälte den Körper herunterkühlte ich gleich ein wenig fitter war, um weiterzulaufen. Seit dem habe ich mir dann doch einmal am Tag eine kalte Flasche aus dem Automaten gegönnt.

Interessant fand ich auch folgende Lösung: Eines morgens steckte mir die Herbergsmutter eine Plastikflasche aus dem Eisfach zu. An der Flasche selbst konnte ich mich äußerlich kühlen und der Inhalt taute nach und nach auf, sodass ich bis etwa Mittag immer einen kalten Schluck zu trinken hatte. Wenn man eine Plastikflasche nicht bis zum Stehkragen vollfüllt, hält sie auch das Einfrieren und Auftauen aus.

Wie immer sind Einsparungen natürlich ein heikles Thema, aber mit ein bisschen Probieren sind durchaus Lösungen zu finden, die sparen und trotzdem das Wohlbefinden nicht einschränken.

Bleibt experimentierfreudig und neugierig.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Prima Klima? oder Prima Klima!

Dieser Beitrag ist dem Projektes „Natur und Erde schützen – ein Gewinn“ von Petra Pawlofsky gewidmet.

Bekommen wir gerade gezeigt, wie gut unser Klima sein könnte, wenn…?

Als wir letztens unsere Runde durch den Wald drehten, hörten wir einen riesigen Vogelschwarm tirilieren. Es hatte Ähnlichkeit mit einem starken Regenguss. Ja, es rauschte, aber statt des Tropfentrommelns waren es Vogelstimmen. Ich habe so etwas noch nie erlebt. Und unser Spaziergang dauerte dann entsprechend länger.

Neben diesen eher individuellen Eindrücken gibt es ja auch ganz offizielle Meldungen, die von einem saubereren Luftraum sprechen wegen des geringen Flugverkehrs und wohl auch des geringeren Autoverkehrs. Vermutlich wird für die Produktion von nicht systemkritischen Dingen weniger Strom und Material verwendet, sodass es auch hier zu einer kleinen Atempause für Mutter Erde kommt.

Wie wird es nach Corona weitergehen? Jede/r will in sein altes Leben zurück. Heißt das nicht auch, dass wir wieder in unsere alten Gewohnheiten zurückwollen? Damit würden wir aber auch zu der alten Verschmutzung zurückkehren.

Gibt es einen anderen Weg zurück? Lasst ihn uns gemeinsam finden.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Der Body-Mass-Index

Was ist der BMI?

Der BMI setzt die Körpermasse (zu gut Deutsch: das Gewicht) ins Verhältnis zur Körpergröße (genauer zum Quadrat der Körpergröße). Soviel kann man dazu im Internet finden. Leider finden sich nur wenige (bis keine?) Aussagen dazu, wie man auf diese Rechenvorschrift gekommen ist. Allerdings wird der BMI offensichtlich für Statistiken oft eingesetzt. So zeigt Wikipedia (hier), dass es scheinbar einen Trend zu extremeren Ausmaßen gibt – mehr Menschen mit „zu geringem“ und mehr Menschen mit „zu hohem“ BMI, aber weniger Menschen im „Normalbereich“.

Kritik

Es gibt aber auch einiges an Kritik. Der Hauptpunkt ist wohl, dass diese Maßzahl keine Rücksicht auf körperliche Dispositionen nimmt. Ich bin zwar kein Mediziner, aber ich habe den Eindruck, dass es durchaus zartere und kräftigere Menschen „von Hause“ aus gibt, also ohne dass sie zu viel oder zu wenig gegessen und somit zu viel oder z uwenig Fett angelagert hätten. Oder?

Altersabhängigkeit

Was mich allerdings gerade ziemlich an diesem BMI interessiert ist, dass es Tabellen für den BMI in Abhängigkeit vom Lebensalter gibt. So kann es einem dann passieren, dass man, wenn man als Jugendliche/r im „normalen“ Bereich war und man nicht zu- oder abnimmt, man sich als älterer Mensch plötzlich im „untergewichtigen“ Bereich wiederfindet. Nicht so prickelnd, oder? Allerdings kann es auch passieren, dass aus jemandem, der/die als Jugendliche/r eher im „oberen“ Bereich gelegen hat, im Alter plötzlich jemand mit „normalem“ Gewicht geworden ist. Ganz ohne Abnehmen, ganz ohne Sport. Cool, oder? Oder eher wenig Sinn?

Nutzt eigentlich jemand von Euch diese Maßzahl – und wenn ja, wofür?

Okay, ich gehe dann mal futtern, damit ich nicht irgendwann von irgendeiner KI als magersüchtig eingestuft werde nur, weil ich aus dem „normalen“ BMI herausgealtert bin.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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