Tagesgedanken

Also nun doch Bändchen

Vorgestern hatte ich ja kurz von den Überlegungen unserer Unternehmensleitung gesprochen, wie wohl unsere Klient/innen den 3G-Nachweis erbringen könnten. Man traut den Mitarbeiter/innen nun also doch nicht zu, diese Prüfung vorzunehmen – hinsichtlich des Arbeitsaufwandes finde ich das prinzipiell gut – sondern entschied sich für die Bändchenlösung.

T. fragte vorgestern diesbezüglich, ob ich nun All inclusive (AI) oder Halbpension (HP) hätte. Tja, das wird sich wohl zeigen. Da die Cafeteria bisher noch geschlossen war, wäre eher von Halbpension auszugehen. Andererseits könnte man auch argumentieren, dass alles, was ich in meinem Rucksack mitschleppe, inklusive also AI ist.

Interessant finde ich, dass die Rückgabe des Bändchens durch diejenigen, die nur getestet sind, an jedem Abend eigenständig (ergo freiwillig) erfolgt. Das wäre dann also so, dass ich, wenn ich nur HP habe, freiwillig auf das Mittagessen und die vielen Drinks an der Bar verzichte, die für die AI-Menschen da sind. Na, dann vertrauen wir mal auf die Ehrlichkeit unserer Klient/innen. Prösterchen.

Ob ich nun auch ein Bändchen bekommen kann/darf/muss, weiß ich noch immer nicht. Das werde ich dann wohl sehen. Klar ist aber, dass ich prüfen muss, ob alle ein Bändchen haben. Da bin ich aber froh, dass man mir so viel Fachexpertise schlussendlich zutraut.

Aber vielleicht hat man da dann doch in die Zukunft gedacht? Nach so viel AI (all inclusive) tickt möglicherweise das Hirn nicht mehr so recht. Aber immerhin kann ich mir mit einem HP (Hewlett Packard) Drucker eine Gebrauchsanweisung ausdrucken oder ich lasse mich von einer AI (artificial intelligence) unterstützen – je nach Bändchen eben.

Lachen ist definitiv erlaubt!

Habt ein lustiges Wochenende und verwählt Euch morgen nicht.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Tagesgedanken

Gedanken zum Buch „Mein Weg durch die Wälder“ (Rezension hier)

Es sind besonders zwei Aspekte, die mich aus diesem Buch nach wie vor beschäftigen.

Vereinsmeierei

Offensichtlich unterscheiden sich Vereine nur durch den Inhalt ihrer Tätigkeit, aber ansonsten kaum. Auch bei den Pilzfreunden gibt es Hierarchien. Neulinge müssen sich erst einen gewissen Stand erarbeiten, ehe sie akzeptiert werden. Was dieser Stand ist und z. T. auch welches konkrete Wissen bzw. welche Glaubensrichtung dazugehört, bestimmen die Altvorderen. Gerade bei Pilzen gibt es wohl regelrechte Glaubenskriege, die dann eben auch innerhalb des Vereins ausgefochten werden. Mit der Aussage über die Pilzvereine schöpfe ich jetzt natürlich nur aus diesem Buch, das möglicherweise etwas norwegisch geprägt ist. Ob das also auch haargenau so für deutsche Pilzvereine gilt, weiß ich nicht, würde aber von eigenen Vereinserfahrungen ausgehend vermuten, dass die Unterschiede nicht überragend groß sein dürften.

Psychedelische Pilze

Interessant fand ich, dass sich die Autorin einerseits gegen die Einnahme psychedelischer Pilze ausspricht, ihnen dann aber (gefühlt?) überproportional viel Platz einräumt. Das Argument, dass gute Information zum Thema wichtig ist, teile ich absolut. Vielleicht hätte es auch einen Hinweis darauf geben können, wie man vergleichbare Zustände auf weniger gefährliche, weil weniger unberechenbare Art und Weise zu erreichen, z. B. durch Trommeln, Tanzen und ja, auch Wandern.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Woon: Mein Weg durch die Wälder

Mein Weg durch die Wälder – Was mich Pilze über das Leben lehrten

  • Long Litt Woon, aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein
  • btb Verlag, 12. Juli 2021
  • Taschenbuch, 336 Seiten
  • 12,00 € (D), 12,40 € (A)
  • ISBN 978-3-442-77101-1

Inhalt

Als Frau Woon beginnt, dieses Buch über Pilze zu schreiben, merkt sie, dass die Erinnerungen an ihren verstorbenen Ehemann immer wieder auftauchen, ja, dass ihre Entwicklung zur Pilzexpertin untrennbar mit der Verarbeitung der Trauer um ihren Ehemann verbunden ist. Und so beschließt sie, beide Entwicklungsstränge gleichermaßen in diesem Buch unterzubringen.

Wir erfahren also, wie es dazu kam, dass Frau Woon sich den Pilzen widmet, wie sie sich durch Vereinsarbeit einen großen Wissensschatz aufbaut und zur Pilzexpertin wird. Sie erzählt aber auch von den vielen Begegnungen, die sie mit Pilzen und Pilzfreunden hat, und stellt Pilze an sich aus verschiedenen Blickrichtungen vor. Dabei geht es um den Ruf, den Pilze in verschiedenen Ländern haben, um die Frage, warum Pilze in manchen Ländern als essbar, in anderen aber als giftig eingestuft sind, um psychedelische Wirkungen von Pilzen, um Pilzrezepte.

Am Ende des Buches finden sich 6 Seiten Pilzregister, 2 Seiten halluzinogener Pilzarten gemäß „Drogenliste“ der norwegischen KRIPOS und eine Seite mit weiterführender Literatur.

Subjektive Eindrücke

Es ist ein sehr einfühlsames Buch – einfühlsam gegenüber Menschen wie auch gegenüber Pilzen und der Natur.

Insbesondere am Anfang gelingt die Verknüpfung der beiden Stränge (Trauerverarbeitung und Pilzentdeckung) sehr gut und natürlich. Das wird aber etwa ab dem zweiten Drittel des Buches ein wenig schwieriger und wirkt dann manchmal etwas gekünstelt. Es war aber sicherlich auch eine große Herausforderung.

Beeindruckt hat mich die Breite an Informationen über Pilze, die man in diesem Buch finden kann, aber auch die Betrachtung, wie verschieden Pilze in unterschiedlichen Ländern gesehen werden. Das ist äußerst interessant.

Fazit

Einfühlsame Schilderungen von Menschlichem und von Natur und Pilzen.

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Tagesgedanken

Wer kann 3G testen?

Auch bei uns wird nun langsam überlegt, inwieweit wir uns mit unseren Klient/innen wieder real treffen können. Noch immer gibt es Einschränkungen und Abstandsregeln, die das Ganze verkomplizieren. Aber auch die Vorgabe, auf 3G zu testen, macht es nicht einfacher.

Unsere Firmenleitung schlug zuerst Bändchen vor, die aber nicht anzeigen, welches der 3 G’s zutrifft. Sie wären immer für eine Woche gültig. Wer nur getestet ist, müsste sein/ihr Bändchen aber am Abend jedes Tages abgeben. Also muss dann am Abend nochmal jede/r überprüft werden, damit man weiß, wer das Bändchen abgeben und wer es behalten darf? Mein erster Gedanken war „All Inclusive“ – Prösterchen.

Irgendjemand kam dann wohl doch dahinter, dass das nicht ganz so praktikabel ist. Nun hieß es, dass jede/r seine/ihre Klient/innen selbst überprüfen muss. Das rief dann unsere „Interessensvertretung“ auf den Plan, die meinte, die „Kontrolle von Impfnachweisen oder Testzertifikaten muss durch entsprechend geschultes Fachpersonal auf der Basis von eindeutigen Regelungen vorgenommen werden“. Ähm, Moment mal. Wer hat denn Mitarbeiter/innen in Hotels, von Kulturveranstaltungen etc. geschult, damit sie das prüfen können? Was für eine Art von Schulung braucht man denn, um ein Impfzertifikat ablesen zu können? Also nicht, dass ich mich danach drängle, diese Prüfung zu machen. Aber ich würde da eher ganz andere Gründe anführen, aber nicht die mangelnde fachliche Kompetenz.

Und ich dachte, wir hätten die dicksten Corona-Stilblüten schon hinter uns.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Tagesgedanken

Noch ein bisschen weiter Japanisch lernen

Corona macht’s möglich – naja, zumindest bequemer. Das Japanisch Kulturinstitut wird auch im Winterhalbjahr die Kurse online durchführen. Also habe ich mich entschlossen, mich doch noch einmal für den nächsten Kurs einzuschreiben. Ein Kurs ist immer gut, weil man dadurch in einer gewissen Regelmäßigkeit daran erinnert wird, etwas zu tun. Nur mit der Sprachlern-App ist es eben doch ein bisschen wenig, um wirklich voranzukommen.

Aber vielleicht gibt es auch einen Punkt beim Sprachenlernen, aber dem es einfach nicht mehr wirklich vorangeht. Zumindest habe ich gerade so das Gefühl, dass es irgendwie stockt. Möglicherweise klemmt es einfach irgendwo, sodass alles Weitere blockiert ist. Möglicherweise muss ich das „nur“ auflösen und dann geht es wieder weiter.

Das hört sich jetzt vielleicht ein wenig pessimistisch an. Ich fühle mich aber eigentlich gar nicht so pessimistisch. Eigentlich habe ich sogar eine Ahnung, wo es klemmen könnte, kann mich nur nicht so recht aufraffen, das wirklich anzugehen, bzw. mir fehlt es an durchschlagenden Ideen, mich dazu zu motivieren.

  • Ich müsste definitiv mehr Vokabeln lernen.
  • Ich müsste definitiv mehr japanische Texte lesen, durchaus auch erstmal die der vereinfachten Sorte.
  • Ich müsste definitiv mehr gesprochenes Japanisch hören.

Möglichkeiten, Mittel und Wege dazu gibt es genug.

  • Ich habe eine Vokabel- und Kanji-Lern-App und inzwischen jede Menge Karteikarten.
  • Ich habe etliche Lesestücke heruntergeladen und lesebereit gemacht. Von meiner damaligen Wanderung habe ich noch einiges zu lesen. Auch Handarbeitsanleitungen und Rätsel auf Japanisch liegen elektronisch hier rum.
  • Ich habe eine App, die japanische Nachrichten, aufbereitet in vereinfachter Form sowohl zum Hören als auch zum Lesen anbietet.
  • Ich habe noch etliches an Grammatikübungen, die ich damals aus der Bibliothek des Instituts kopiert hatte.

An den Möglichkeiten scheitert es also nicht…

Dann schaue ich mal, ob der nächste Kurs den entscheidenden Anstoß gibt – oder ob ich vielleicht doch mal wieder nach Japan fahren muss? ***schmunzel***

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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36 Fragen – Frage 9

Was ist es, für das Du in Deinem bisherigen Leben am dankbarsten bist?

Hier die Kurzfassung

Ich denke, dass ich schon bis hierher ein sehr angefülltes, erfüllendes Leben hatte. Es gab Tiefschläge, aber auch tolle Dinge. Ich konnte so viel lernen und erleben.

Deshalb würde ich sagen, dass es dieses Konglomerat aus allem ist, wofür am dankbarsten bin.

Zur Langfassung (bzw. ein paar mehr Details) geht es hier (mit Passwort).

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Urlaubs-Nachweh(en)

Auf den Jakobspilgerwegen kann man stempeln. In den 88 Tempeln der Insel Shikoku kann man eine Kalligrafie bekommen. Auf dem Pilgerweg „Hoch und Heilig“ gab es am Ende einer Etappe ein Bändchen mit einem Segensspruch – auf jeder Etappe in einer anderen Farbe.

Nur der Alpe-Adria-Trail war diesbezüglich recht unspektakulär 😉

Über die App, in der man viele Infos und auch die Wegbeschreibung samt Track finden und Kommentare hinterlassen konnte, konnte man die sogenannte digitale Wandernadel bekommen. Am Ende jeder Etappe gibt es einen Info-Point, der die gelaufene und die kommende Etappe vorstellt (damit man den Trail in beide Richtungen gehen kann) sowie Infos zum aktuellen Etappenort gibt. Wenn man in der Nähe dieses Punktes die App und GPS anhatte, wurde einem eine Nadel gutgeschrieben. Man konnte sehen, wie ein Zählen hochgesetzt wurde. Schade, Badges oder Ähnliches zu sammeln wäre vielleicht etwas attraktiver gewesen.

Aber das alles sollte dann doch nicht „umsonst“ gewesen sein. Die Organisatoren des Trails hatten 4 Preise versprochen – nach 10 Nadeln, nach 20 Nadeln, nach 30 Nadeln oder nach allen Nadeln – jeweils in einer Saison. Diese Preise sollten am Ende der Wandersaison verschickt werden. Meine 20 Etappen haben mich an 21 Info-Points vorbeigeführt. Somit hatte ich 21 Nadeln gesammelt, wofür ich den entsprechenden Preis zugesagt bekam.

Aus meiner Sicht ist die Wandersaison zwar noch nicht beendet, aber da scheint es dann auch unterschiedliche Zeitrechnungen zu geben. Jedenfalls kam just gestern sehr überraschend ein Päckchen an.

Die Tasse ist sehr leicht und könnte durchaus zu meiner Wandertasse werden. Ich bin mir nur noch nicht schlüssig, wie strapazierfähig sie ist. Der Schlüsselanhänger dagegen ist recht schwer. Aber für den Alltag ist das weniger erheblich. Mal schauen, ob ich ihn wirklich einsetze oder ihn eben als nettes Erinnerungsstück an eine besondere Tour in besonderer Zeit aufhebe.

Ach, ich könnte doch gleich wieder meinen Rucksack packen und die Schuhe schnüren…

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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