Farb-Wort-Spielchen

Sonnengelbe Sonne
Strohgelbes Stroh
Goldgelbes Gold

Grasgrünes Gras

Haselnussbraune Haselnuss

Himmelblauer Himmel
Wasserblaues Wasser

Feuerrotes Feuer
Krebsroter Krebs
Kupferrotes Kupfer
Blutrotes Blut
Glutrote Glut

Schneeweißer Schnee

Nachtschwarze Nacht
Kohlrabenschwarzer Kohlrabe

Leichenblasse Leiche

Bitte ergänzt diese Liste gern über einen Kommentar. Ich bin gespannt auf Eure Ideen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Camino 2016 – 4. Fazit

Jetzt geht es weiter mit der Frage, was ich auf dem Weg gelernt habe.

Heute das 4. Fazit: Jeder Weg tut mir gut.

Vielleicht ist das jetzt nicht DIE Erkenntnis, aber für mich ist sie trotzdem wichtig. Schließlich ist es ein Hinweis darauf, was ich versuchen sollte, mir öfter zu ermöglichen. Im letzten Jahr war ich nicht wandernd unterwegs und habe das dann auch an einer Art überschüssigen Energie, einer inneren Unruhe und Angespanntheit gemerkt.

Die Frage ist natürlich, WAS mir daran gut tut.

Durch den überwiegend gleichen Rhythmus der Schritte und die zum Teil sehr gleiche Landschaft gerate ich hin und wieder in einer Art Trance, zumindest aber in eine Meditation. Dabei kann der Geist wirklich entspannen, ausruhen, zur Stille kommen. Das zieht sich bis in den Brustraum, bis zum Herz und macht es auf und empfänglich. Das wäre so der „spirituelle“ Anteil am gut-Tun.

Aber es tut auch körperlich gut. Beim Wandern verbrennt man natürlich etliche Kalorien – ganz nebenbei. Und auch wenn man mehr isst als gewöhnlich, hat man die Chance abzunehmen, was letztlich auch eine Art Reinigung des Körpers von innen ist. Die viele frische Luft (zumindest wenn man nicht gerade an den Straßen entlanggehen muss), durchflutet die Lungen und macht sie frei und weit. Die Muskeln werden stärker. Ich fühle mich erfrischt und voller neuem Tatendrang.

Wenn ich mir meine Wege so „ansehe“, dann würde ich sagen, dass diese Effekte zwar mit der Zeit immer wieder ein Stückchen nachlassen, aber nie ganz zurückgehen. Ich fange also jeden neuen Weg auf einem „höheren Niveau“ an. Im Moment bin ich noch ganz voll von diesem Guten des Weges.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Braun: Taguari

„Taguari – Das Leben findet seinen Weg“
Angelika Selina Braun
Smaragd Verlag, Dierdorf, 2. Auflage, 2016

Dieses Buch ist definitiv ein Anwärter zu „Belanas Liebstes Buch“🙂.

Don Jose Ariza (Taguari) ist ein kolumbianischer Schamane. Frau Braun war sieben Jahr in Kolumbien und traf dabei Taguari. Sie bekam von ihm den Auftrag, sein Leben in einem Buch zu veröffentlichen.

Das Buch erzählt (für meine Begriffe) sehr authentisch den Lebens- und Entwicklungsweg von Taguari. Es wird deutlich, dass es ein schwerer Weg ist, Schamane zu werden (und zu sein), der auch mit vielerlei Rückschlägen und Entbehrungen verbunden ist. Es wird aber auch klar (jedenfalls für mich), dass man Schamane zu sein nicht in einem zwei- oder dreiwöchigen Seminar lernen kann. Es ist eine Lebensart, mit der man aufgewachsen sein muss bzw. für die es sehr lange dauert, ehe man sie sich wirklich verinnerlicht hat.

Viele Aufgaben, vor denen Taguari in seiner Ausbildung stand, sind sehr detailliert beschrieben. Man kann den Sinn dahinter verstehen und basierend darauf, so man mag, es für sich umzusetzen.

Das Buch enthält viele Lebensweisheiten. Einigen davon war ich schon auf meinem diesjährigen Pilgerweg begegnet, sodass ich mich gefreut habe, hier eine Bestätigung und zum Teil eine Erklärung für einige meiner Erlebnisse/Empfindungen zu bekommen bzw. auch zu lesen, dass einige dieser Erlebnisse wichtige Entwicklungsstufen sind.

Leider endet das Buch mit einer wichtigen Prüfung, die Taguari zu bestehen hat. Es ist wohl ein Nachfolgeband geplant – dies allerdings schon für Juni 2016. Es bleibt zu hoffen, dass er doch bald fertig wird und ich weiterlesen kann🙂.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Zusammenfassung der Sportswoche

Die Zusammenfassung fällt ziemlich knapp aus. Am Montag war ich 5 km unterwegs. Da ich aber seit Sonntag gefastet habe, ist mir das nicht allzu gut bekommen. Deshalb habe ich es dann lieber für die restliche Fastenzeit gelassen. Am Samstag war ich dann wieder für 5 km unterwegs. Das hat sich richtig gut angefühlt. Also sollten es in dieser Sportswoche ein paar km mehr werden😉.

Hinsichtlich des Fitness-Studios bin ich nicht wirklich weitergekommen. Naja, ist ja auch kam zu erwarten, dass einem jemand die Infos vorbei trägt, wenn man sich nicht drum kümmert. Ich werde es jetzt wohl erstmal mit Trainingsvideos für die Core-Muskulatur versuchen. Mal schauen, wie lange ich das durchhalte. Ich habe auch noch ein Stretching-Trainingsvideo aus vorvergangenen Zeiten. Das hat mir immer gut getan und könnte ja mal reaktiviert werden.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Triketa

MD war dienstlich in Nordspanien, genauer in Asturien. Asturien hat eine z. T. noch sehr präsente keltische Vergangenheit. Man „stolpert“ immer wieder über keltische Symbole. Ich mag sie sehr gern. So hat er mir einen Triketa-Anhänger mitgebracht.

Dieses Symbol war ein Talisman für Fruchtbarkeit, Leben und Segen. Es repräsentierte den weiblichen Teil des Universums.

Die drei Ovale haben nach unterschiedlichen Interpretationen verschiedene Bedeutungen. Einerseits werden sie mit den 3 Energien der Natur assoziiert, also mit Erde, Luft und Wasser. Andererseits werden sie mit den drei Altersstufen einer Frau assoziiert, also mit der Jungfräulichkeit, der Mutterschaft und der Zeit als alten Frau. Nicht zuletzt werden sie mit den 3 Zuständen der Existenz assoziiert, also Leben, Tod und Reinkarnation. 

Welch Symbolik🙂.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine 

Nach dem Fasten

So langsam kehrt essenstechnisch wieder Normalität ein. Aber so ein paar Fastentage sind immer eine Art Reset, der Anlass, um mal wieder über die Essgewohnheiten nachzudenken und vielleicht ein wenig zu korrigieren, was sich über die Zeit so eingeschliffen hat. Mir zumindest tut das gut, denn meist starte ich mit viel Elan in eine neue Sache, aber so nach und nach, peu a peu lockert sich das Ganze etwas auf. Dann kommt so ein Korrekturpunkt, um alles wieder festzuzurren gerade recht.

Unser Sohn hat mir dann also auch gleich die App LifeSum (wieder) aufs Auge gedrückt. Man muss akribisch jedes gegessene Gramm eingeben, verteilt auf Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snack. Es gibt eine strenge Wasserkontrolle, die aber alle anderen Getränke außer Wasser nicht zählt. Alles in allem gesteht sie mir knapp 1700 kcal am Tag zu. Da werde ich ja schon hungrig, wenn ich die Zahl nur sehe.

Letztendlich bekommt man gesagt, ob die Zusammensetzung des Essens hinsichtlich Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett einem bestimmten Zielmuster entspricht. Habe ich vor zwei Jahren schon nie geschafft😦. Aber man kriegt ein ganz gutes Gefühl für die Zusammensetzung verschiedener Arten von Nahrung.

Ich werde es bestimmt (wieder) nicht lange aushalten, jeden Bissen abzuwiegen und einzutragen. Aber das ist ja vielleicht auch nicht wirklich Sinn und Zweck der Sache. Bisher hat es mit dem Futter ganz gut geklappt. Dann wird es jetzt mit einer Auffrischung des Gefühls auch ausreichend gut weitergehen. 

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine