Andre, Kabat-Zinn, Ricard, Rabhi: Wer sich verändert, verändert die Welt

Wer sich verändert, verändert die Welt – Für ein achtsameres Zusammenleben

  • Christophe André, Jon Krabat-Zinn, Matthieu Ricard, Pierre Rabhi; aus dem Französischen von Elisabeth Liebl
  • Kösel-Verlag, 23. Juli 2018
  • Gebundene Ausgabe, 224 Seiten
  • 20,00 € (D), 20,60 € (A)
  • ISBN 978-3-466-34736-0

Inhalt

In diesem Buch haben sich 4 Wissenschaftler zusammengetan, deren Hauptinteresse und -arbeitsgebiet mit dem menschlichen Wohlergehen zu tun hat.

Nach einem einführenden Kapitel stellen sie in einem jeweils eigenen Kapitel ihre Ansichten dazu, wie wir Menschen glücklicher, ausgeglichener und positiver wirksam für uns und unsere Umwelt werden können und mit unserer eigenen Wandlung auch Wandlungen in der Welt anstoßen. Ein weiteres Kapitel wurde von Ilios Kotsou und Caroline Lesire geschrieben, die auf der inneren Titelseite erwähnt werden. Das Schlusswort versucht noch einmal, Mut zum eigenen Handeln zu machen.

Der Anhang enthält kurze Beschreibungen von Projekten, die zum Teil lokal, zum Teil weltweit agieren und denen man sich anschließen kann. Es werden Ansprechpartner und Internetadressen genannt. Zum Teil wird man auf die eigene Suche im Internet verwiesen. Kurze Biografien der 4 Hauptautoren sowie eine gemeinsame Seite für Caroline Lesire und Ilios Kotsou schließen sich an. 5 Seiten Anmerkungen verweisen auf benutzte Quellen und weitere Lektüre.

Subjektive Eindrücke

Das ist definitiv ein Buch zum Mut-Machen.

Das Buch beginnt mit einer wirklich bewegenden Geschichte, aber auch innerhalb der Kapitel finden sich immer wieder sehr schöne Geschichten, die das manchmal sehr sachlich Erzählte noch einmal auf einer emotionalen Ebene ansprechen und damit zumindest mich noch einmal ganz anders und tiefer gehend erreichen.

Sicherlich wissen die meisten über Meditation Bescheid und wissen, wie es geht. Es gibt ja genügend Anleitungen dazu. Hier wird gar nicht so sehr auf das Meditieren als „Aktion“ eingegangen als vielmehr darauf, wie wir uns dadurch verändern und die Veränderungen in die Welt tragen können. Das hat mir noch einmal eine neue Sicht auf das Thema Meditation eröffnet.

Der Anhang, in dem Projekte beschrieben und Kontaktinfos gegeben werden, ist sehr inspirierend. Da gibt es nun kein Herausreden mehr. Man kann sofort mit der Umsetzung der Anregungen des Buches beginnen.

Neben der Geschichte von Kolibri ist mir folgender Satz von S. 143 besonders im Gedächtnis geblieben: „Wir vergessen häufig, dass es nicht die Zeit ist, die vorübergeht, sondern wir.“

Fazit

Lesen – ohne Wenn und Aber.

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Corona-Gedanken

Die Hefe-Trilogie – Teil 2: Krise

Ja, ich habe echt die Krise gekriegt. Keine Hefe, keine Hefe, keine Hefe.

Zufällig kam ich mal dazu, als gerade noch 5 Einzelpäckchen im Regal lagen. Der direkte Impuls zuzugrapschen und einzusacken kam so schnell, dass ich gar nichts dagegen unternehmen konnte und die 5 Päckchen schneller in der Hand hielt, als ich schauen konnte. Hinter mir hörte ich eine Verkäuferin, die gerade einem Pärchen das Regal mit der Hefe zeigte, sagen: „Oh, da war wohl eine andere Kundin schneller als Sie.“ Das war aber der Aufrüttler für mich. Ich reichte den beiden zwei der fünf Päckchen rüber. Sie schauten mich völlig entsetzt an. Da meinte ich, dass ich auch schon seit Tagen auf der Suche wäre und wüsste, wie es ihnen gerade geht.

Nun ja, aber es blieb auch weiterhin dabei. Keine Hefe, keine Hefe, keine Hefe. Inzwischen wurde es wirklich eng.

Letzten Freitag war ich dann gleich morgens im Laden, weil gesagt wurde, dass donnerstags Ware kommt, die dann für Freitag ausgepackt wird. Nein, leider keine Hefe dabei, keine frische und keine Trockenhefe. Ich war schon wieder völlig deprimiert.

An der Kasse dann – ich traute meinen Augen kaum – bekam ein Pärchen vor mir zwei Päckchen a 3 Tüten in die Hand gedrückt und bedanke sich überschwänglich bei der Kassiererin. Ich war platt, vollkommen platt.

Nun ja, es gibt sie also wieder. Nein, nicht die Hefe, sondern Bückware. Sorry, ich schwelge wieder in Erinnerungen. Bückware hieß damals alles, was unter/hinter dem Ladentisch versteckt war und durch Bücken für gute Bekannte und Freunde oder tauschkräftige andere Personen hervorgezaubert wurde. Ja, ich kann das verstehen und nachvollziehen. Aber ich war trotzdem ziemlich sauer. Ich würde auch gern weiterhin mein Brot backen…

Wie sich das Ganze nun auflöst, erfahrt im 3. Teil dieser Trilogie.

Bleib gesund und behaltet den Humor!

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Corona-Gedanken

Meine persönliche Heldengalerie

Heute: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und ihre Helfer/innen

Wenn man mal nur ganz allgemein an die Hausärzt/innen denkt, dann werden sie jetzt sicherlich deutlich mehr zu tun haben, als bisher. Ich kann mir gut vorstellen, dass man heutzutage schneller mit Halsweh zum Arzt geht, weil man vermutet Corona zu haben. Andererseits habe ich aber auch gehört, dass der Krankenstand ziemlich niedrig sein soll. Ob das aber heißt, dass die Menschen weniger zum Arzt gehen, ist für mich dabei unklar. Sie brauchen halt keinen Krankenschein, wenn sie sowieso im Home-Office sind.

Was mir aber im Moment Kopfzerbrechen bereitet ist, wie sich die Ärzt/innen und ihre Helfer/innen schützen können. Sie können ja nicht wissen, ob jemand, der da kommt, nun Corona hat oder nicht. Bei unserem Hausarzt gibt es einen deutlich umgestalteten Eingangsbereich. Man muss nun draußen (auf der Straße) warten, bis man hereingerufen wird. Und dann wird darauf geachtet, dass sich niemand zu nahe kommt.

Ich hatte eine der Helferinnen mal gefragt, wie sie so über die Grippewellen kommen. Einerseits natürlich durch Impfen. Entfällt im Moment. Und dann, meinte sie, würden sie krank, wenn die Welle abflaut. Bis dahin wären sie wohl so unter Druck, dass sie einfach nichr krank würden. Bei den anvisierten Zeiträumen für die Corona-Krise befürchte ich, dass das nicht so hinhauen wird.

Aber es geht ja nicht nur um die Hausärzt/innen. Auch andere Ärzt/innen praktizieren weiter – für unser aller Wohl.

Was ich mir besonders schwierig hinsichtlich des eigenen Schutzes der Ärzt/innen vorstellen, sind die Zahnärzt/innen. Sie hantieren sozusagen direkt in der Gefahrenzone. Und dann spritzt immer wieder das Spülwasser und andere Flüssigkeiten da rum. Das fühlt sich für mich einfach nicht gut an.

Heute gilt mein besonderer Dank den niedergelassenen Ärzt/innen und ihren Helfer/innen.

Bleib gesund!

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Susan: Upgrade Yourself

Upgrade Yourself – Souverän und selbstbewusst als Frau im Job

  • Anouk Ellen Susan
  • Haufe, 7. Februar 2020
  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • 24,95 € (D)
  • ISBN 978-3-648-13813-7

Inhalt

Anouk Ellen Susan hat den auf dem Coverbild gezeugten Kreis mit 7 Segmenten entwickelt. Diese 7 Segmente geht sie in diesem Buch durch, erläutert, was sie bedeuten, führt Beispiele ihres eigenen beruflichen Lebens und Wirkens an und stellt Hilfsmittel bereit, mit denen man den eigenen Stand hinsichtlich der Segmente erforschen und Schwachstellen und Entwicklungspotential aufdecken kann. Am Ende des Buches finden Interviews von 5 Frauen.

Hinweise auf weiterführende Literatur oder Quellen gibt es bis auf selten eingestreute Hinweise auf Zeitungsartikel keine. 4 Seiten Stichwortverzeichnis helfen zusätzlich zum sehr ausführlichen Inhaltsverzeichnis, sich im Buch zu orientieren und bestimmte Inhalte schnell wiederzufinden.

Subjektive Eindrücke

Aus meiner Sicht wendet sich das Buch explizit an Frauen im beruflichen Umfeld. Nahezu alle Beispiele kommen aus diesem Bereich. Es gibt kaum Bezüge zum privaten oder Familienleben. Nur ein kleiner Teil des Buches dreht sich darum, was man (also frau) wirklich aus dem Innersten heraus möchte. Interessanterweise sprechen die am Ende des Buches interviewten Frauen kaum von etwas Anderem als davon, dass sie ihre Innersten gefunden haben und danach erst die eigentliche Vermarktung wichtig war.

Dem Untertitel „…als Frau im Job“ wird das Buch durchaus gerecht.

Hauptaugenmerk liegt darauf, wie man sich im beruflichen Umfeld gut in Szene setzt. Das ist durchaus gut und interessant dargestellt. Die Hinweise und Beispiele sind passend gewählt. Man kann alles gut nachvollziehen. Die vorgestellten Arbeitsmittel anhand einer fiktiven Person durchgängig in ihrer Anwendung zu zeigen, ist eine gute Idee. So kann man wirklich ein in sich abgeschlossenes Bild von den Übungen bekommen.

Die Arbeitsblätter auch elektronisch zu bekommen, ist immer eine gute Sache für ein Buch. Allerdings lassen sich die Dateien nicht einfach so am Rechner ausfüllen (es sind eingescannte Bilder in Word-Dateien). Man muss sie ausdrucken und dann per Hand bearbeiten.

Fazit

Wer im beruflichen Umfeld etwas darstellen will und dazu Rat und Unterstützung braucht, der ist mit diesem Buch bestens beraten.

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