Challenge #4 – Bilderschau

Hier habe ich den Vorabend genossen. Der Balkon sieht winzig aus, was aber sehr gemütlich.

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Alle sind in erwartungsvoller Vorfreude. Gleich geht es los. Ein Band von 78 Teilnehmern wird sich gleich durch den Schwarzwald ziehen…

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… vorbei an einem Wasserfall,

 

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begleitet und geführt von diesen beiden Männern und abertausenden von Wegweisern

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durch wunderschöne Natur.

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Hier hat Sturm Lothar gewütet und Chaos aber auch bizarre Schönheit hinterlassen.

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Verpflegung, Verpflegung, Verpflegung.

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Hier leiten uns Lichter zur Verpflegungsstelle.

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Und auch die Natur hält jetzt und für später „Verpflegung“ bereit.

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Sonnenuntergang.

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Nachtmahl.

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Das Ziel schon vor Augen.

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Wir kommen dort an, wo wir gestartet sind. Es sieht alles genau so aus, wie am Tag zuvor. Nur die Stimmung ist eine komplett andere. Aber die lässt sich von einem Laien eh nicht mit dem Fotoapparat einfangen. Das Navi bekommt nach 69 km auch endlich eine Verschnaufpause.

Wir sehen und auf dem Weg.

Let’s go!

Belana Hermine

Challenge #4 – km 64 bis Finish und Abreise

Von unserer letzten Raststation aus ging es zu einem Turm. Wer wollte, konnte hochklettern. Fast alle wollten :-). Man hatte einen wundervollen Blick über die Umgebung von dort. Auch das Ziel war von dort schon zu sehen.
10:03 trafen wir auf dem Festplatz ein. Es war eine unheimlich tolle Stimmung dort. Wir sind alle auf die Bühne gegangen. Es wurde ein Lied gespielt,  in dessen Text „life is wonderful“ vorkam. Mit all dem Klatschen, dem Bedanken und der Freude, es geschafft zu haben, trieb es mir echt Tränen in die Augen.
Ich habe keinen km und keine min dieser Tour bereut. Und jeder Anreise- und Abreise-km hat sich mehr als gelohnt.
Nach allen möglichen Verabschiedungen bin ich zum Hotel zurück. Ich hatte dort meinen Koffer stehen und wollte mich dort etwas frisch machen. Auf dem Weg zum Hotel bin ich von einigen Leuten wegen der Wanderung angesprochen worden und sie haben sich gefreut, wenn ich ein wenig berichtet haben.
Nun sitze ich frisch gemacht mit einem Cappuccino beim Bäcker und warte darauf, dass meine Straßenbahn kommt.
Ein kleines Resümee mit ein paar Bildern werde ich im Laufe der Woche einstellen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – km 59 bis 63

Die Sonne ist auch wieder. Es wird wieder geredet in der Gruppe – vielleicht,  um die letzten Strapazen zu überstehen?
Irgendwo hatten wir wohl ein Wespennest aufgescheucht. Die Wespen haben sich an zwei der Teilnehmer gerecht. Einer hatte einen Azaron-Stift dabei und nach einer kurzen Verarztung waren wir schnell wieder unterwegs.
Jetzt sitzen wir in einem Ausflugslokal ganz in der Nähe unseres Ziels und lassen uns erstmal Erdbeeren und Bircher Müsli schmecken.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – km 38 bis 50

Das war der größere Teil der Nachtwanderung. Ich fühle mich in der Gruppe recht gut geborgen. Allerdings hat es den Nachteil, dass alle ihre Lichter anmachen und viel gequatscht wird (mit zunehmender Distanz allerdings weniger). Dadurch kommt nicht so das Gefühl der Verbundenheit mit der Natur auf, wie es bei meiner Nachtwanderung am 30.4. war. Ich fühle mich doch eher als Fremdkörper in der Natur, was wir wohl auch ein stückweit sind.
Wir sind hier zu Gast in der Glashütte. Der Weg zum Eingang zu unserem Esszelt war mit Teelichtern in einer Art Papierlaterne (für jedes Teelicht eine) gerahmt. Eine Frau spielte Gitarre und sang dazu. Alle Museumsteile sind extra wegen uns mitten in der Nacht geöffnet.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – km 28 bis 37

Kurz nach dem Abendessen wartet auf einer Anhöhe ein wunderschöner Sonnenuntergang und ein Glas Sekt (wahlweise Saft) auf uns. Allerdings stürzen sich auch ungezählte Flügeltierchen auf uns. Trotzdem ist die Stimmung einfach umwerfend.
Es wird dunkler und dunkler. Die Ranger erzählen uns, wann wir am besten welche Tiere sehen könnten und welche Sterne und Planeten wir heute sehen. Wahrscheinlich haben wir auch die IIS gesehen.
Nach einem längeren Marsch in ziemlicher Dunkelheit empfängt uns hier ein Schifferklavierduo mit Gesang und ein paar Lagerfeuerkörbe. Unglaublich. Einfach toll. Eine nette Überraschung löst die andere ab.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

Challenge #4 – km 24 bis 27

So wenige km in so viel Zeit bin ich wohl schon lange nicht mehr gegangen. Wir haben noch nicht die Hälfte. Oh, oh.
Wir sind nun im Nationalpark-Teil des Schwarzwaldes. Deswegen begleiten uns zwei Ranger. Sie haben einiges erklärt, aber für meinen Geschmack ein bisschen wenig. Aber es war trotzdem interessant.
Die ersten km dieses Stückes werden Lotharweg genannt. Es ist ein Stück Schwarzwald nach dem großen Sturm vom 26.12.1999 (Lothar) unverändert gelassen worden. Man kann gut sehen, wie förmlich aus den Trümmern des Sturmes Neues entsteht bzw. entstanden ist.
Danach sind wir den 1000m-Weg gegangen. Der ist nicht etwa 1000m lang, sondern verläuft relativ horizontal auf 1000m Höhe.
Inzwischen haben wir auch zu Abend gegessen. Es gab Spaghetti und drei verschiedene Sorten Sauce.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine