Barlage: Tierisch gut zeichnen

Tierisch gut zeichnen – von der Strichzeichnung bis zur kolorierten Szene

  • Lee Barlage
  • Edition Michael Fischer / EMF Verlag, 15. Oktober 2019
  • Gebundene Ausgabe, 128 Seiten
  • 17,99 € (D), 18,50 € (A)
  • ISBN 978-3-960-93441-7

Inhalt

Nach ein paar Ausführungen zum benötigten Material sowie kurzen Ausführungen zu den Grundlagen des Zeichnens folgt ein großer Teil mit Tiermotiven: Waschbär, Otter, Schwein, Leguan, Gecko, Fuchs, Luchs, Pinguin, Oktopus, Krokodil, Katze. Für jedes Tier gibt es Anleitungen zum Zeichnen dreier verschiedener Körperhaltungen bzw. Bewegungen sowie eine Anleitung zum Zeichnen des Tieres in einer natürlichen Umgebung. Die Anleitungen zeigen in einem ersten Schritt die Grundform des Tieres, zusammengesetzt aus einfachen geometrischen Formen, verbunden mit Bewegungslinien. Im zweiten Schritt erscheint das Tier in einer grundlegenden Kolorierung. Der dritte und letzte Schritt zeigt die vollständige Ausarbeitung des Bildes. Bei den „Landschaften“ gibt es einen zusätzlichen Schritt für die Kolorierung des Bildes. In einem knapp gehaltenen Text werden die Hauptarbeitsschritte kurz angerissen.

Subjektive Eindrücke

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Die Tiere auf dem Cover sehen so lustig und süß aus. Das wollte ich auch können.

Das Cover und auch die sonstige Aufmachung des Buches sind sehr anregend. Auf allen Seiten tummeln sich kleine Illustrationen der Art, wie sie auch auf dem Titelbild des Buches zu finden sind. Das lädt zum Mitmachen ein.

Die wenigen Texte sind verständlich geschrieben. Sie reichen aus, um das Wichtigste zu erfassen. Die meisten, die das Buch nutzen werden, kennen die grundlegenden Dinge wahrscheinlich sowieso.

Nun bin ich hinsichtlich des eigenständigen, freihändigen Zeichnens ein ziemlich blutiger Laie. Für mich hätten es ein paar Schritte mehr sein können, um zum Endergebnis zu kommen. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, es trotzdem zu probieren. Es hat gut funktioniert. Da ich aber wenig geübt bin, ist das Ergebnis nicht wirklich vorzeigbar und bleibt bis auf Weiteres in meiner privaten Sammelmappe. Diejenigen aber, die über mehr Erfahrung verfügen, können basierend auf den Anleitungen im Buch sicherlich wunderschöne Bilder zaubern.

Fazit

Knappe, aber gut nachvollziehbare Anleitungen zum, Zeichnen verschiedener Körperhaltungen von Tieren sowie ihrer Einbettung in die jeweils angestammte Umgebung.

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Hucke: Fair führen

Fair führen

  • Veronika Hucke
  • Campus Verlag, 9. Oktober 2019
  • Broschiert, 252 Seiten (eBook gelesen)
  • 24,95 € (D)
  • ISBN 978-3-593-51116-0

Inhalt

Nach einem Vorwort und der Erklärung, warum gerechte Führung wichtig ist (ohne zu erklären, was gerecht eigentlich bedeuten soll), gliedert Frau Hucke das Buch in fünf Teile zu jeweils drei Kapiteln: Tag für Tag, Im Team, Ein- und Aufsteigen, Remote, Digital und International sowie Frauen und Männer. Auch wenn die Überschriften der Teile überwiegend Unternehmensbezug haben und hin und wieder auch auf Führung verweisen, so geht es im Wesentlichen doch darum, wie wir unser grundlegendes Miteinander fair gestalten können und warum uns das – eben aufgrund von Vorurteilen, Stereotypen, Automatismen – so häufig einfach nicht gelingen mag. Ratschlagslisten am Ende jedes Kapitels versuchen, praktische Handlungsanleitung zu geben.

Im 16. Kapitel, das sich hinter dem Titel „Fair führen“ versteckt, fasst Frau Hucke die wesentlichen Aussagen zusammen und stellt dar, wie für sie eine gute Welt aussehen könnte.

Sechs Seiten Glossar, zwei Seiten Literaturhinweise und 23 Seiten Anmerkungen sind am Ende des Buches zu finden.

Subjektive Eindrücke

Was habe ich in diesem Buch gefunden? Ausführungen über Vorurteile, Diskriminierungen, vorgeprägte automatisierte Handlungen. Das Ganze durch wissenschaftliche Studien und Theorien, insbesondere der interpersonalen Psychologie und der Diversityforschung dargestellt und durch zahlreiche Beispiele aufgelockert. In diesem Sinne ist das Buch voll mit wertvollem Wissen und Hinweisen, wie man am besten mit seinen eigenen Vorurteilen und Automatismen umgehen kann, um möglichst wenig ungerecht mit den Mitmenschen umzugehen. Das finde ich absolut wichtig und hilfreich – gerade in unserer heutigen Zeit.

Habe ich Wichtiges über faire Führung gefunden? Diese Antwort fällt deutlich weniger positiv aus. Aus meiner Sicht geht es im Buch kaum um Führung, sondern eher um das allgemeine menschliche Miteinander. Dass da auch Führung dazugehören kann, erscheint da eher als Nebenaspekt. Die Beispiele stammen aus dem Unternehmensumfeld, beziehen sich aber auch hier überwiegend auf den Umgang innerhalb eines Teams. Sie sind dabei so versimplifiziert, dass sie selbst schon wieder stereotypisch wirken.

Jedes Kapitel ist gespickt mit diversen Ratschlägen, was man/frau nun tun muss, um nicht zu diskriminieren – meist zusammengefasst zu Bündeln. Hier ist noch der stärkste Bezug zu Führung zu sehen. Wenn ich mir aber vorstelle, wie massig viele Ratschläge es verteilt in diesem Buch gibt, so stellt sich mir die Frage, wie ich die alle auch nur erinnern, geschweige denn einhalten kann.

Es tut mir wirklich leid, eine solche negative Einschätzung zu geben. Wäre der Titel ein anderer gewesen und hätte er sich nicht so auf die Führung konzentriert, wäre diese Rezension sicher deutlich anders ausgefallen.

Fazit

Wenn man von Führung absehen kann, so findet man in dem Buch viel Wissenswertes und Nützliches über Stereotype, Diskriminierung und vorgeprägte automatisierte Handlungen.

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Ulrich: Alles wird anders

Alles wird anders – Das Zeitalter der Ökologie

  • Bernd Ulrich
  • KiWi-Paperback, 10. Oktober 2019
  • Broschiert, 224 Seiten
  • 16,00 € (D), 16,50 € (A)
  • ISBN 978-3-462-05365-4

Inhalt

Ein sehr optimistisch stimmender Titel. Ich musste einfach mehr darüber erfahren, was sich dahinter verbirgt.

Bernd Ulrich setzt sich in diesem Buch aus verschiedenen Perspektiven damit auseinander, was sich alles (radikal!) ändern muss, damit wir auch weiterhin diese Erde bewohnen können.

Dabei stellt er dar, wie weit unsere eigenen Handlungen reichen können und wo ein politisches Rahmenwerk erforderlich, um die nötigen Veränderungen anzustoßen.

Er lässt auch nicht aus darzustellen, mit welchen Mitteln und Tricks wir uns selbst – überwiegend aufgrund unserer natürlich Ausstattung, manchmal auch mehr oder weniger bewusst entschieden – immer wieder in die Tasche lügen, verdrängen, schönreden.

In diesem Sinne geht es in dem Buch eher um die gesellschaftlichen/sozialen Aspekte der Änderungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten und es stellt somit eine gute Ergänzung zu vielen anderen naturwissenschaftlich oder betriebswirtschaftlich ausgerichteten Büchern dar.

Subjektive Eindrücke

Ein buntes Sammelsurium interessanter Denkanregungen begegnete mir in diesem Buch. Ich habe nicht bereut, es gelesen zu haben.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Immer wieder eingestreute Beispiele beleben den Text.

Besonders hat sich mir eine Aussage eingeprägt (mit meinen Worten): Jede/r Einzelne kann (und soll) viel tun, aber er/sie allein wird nicht das Ruder herumreißen können. Dafür braucht es regelnder Rahmenwerke. Jetzt.

Aber auch die vielen Punkte, wie wir uns selbst betrügen und hinters Licht führen, waren sehr eindrucksvoll. Da war ganz viel dabei, bei dem ich mich auch immer wieder ertappe. In diesem Sinne ist es auch ein Buch, das zur Reflexion des eigenen Handelns anregt.

Fazit

Änderungen tun Not, aber warum fallen sie uns so schwer? Hier findet man etliche Antwortpuzzleteile.

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von Punktkariert: Dein geniales Bullet Journal Inspirationsbuch

Dein geniales Bullet Journal Inspirationsbuch – 100 kreative Gestaltungen für Listen, Tracker & Ziele – Auch zum Herunterladen & Ausdrucken

  • Lea & Theresa von Punktkariert
  • Frechverlag, 12. Dezember 2019
  • Gebundene Ausgabe, 128 Seiten
  • 14,99 € (D), 15,50 € (A)
  • ISBN 978-3-772-44937-6

Inhalt

Nach ein paar einleitenden Worten, die auch erklären, wie die beiden Autorinnen zum Bullet-Journaling gekommen sind, gibt es auf ca. 110 Seiten Beispiele über Beispiele. Diese sind in 3 Gruppen eingeteilt: Listen, Tracker und Zielverfolgung.

Die Vorlagen sind farbenfroh und enthalten Eintragungen der beiden Autorinnen, sodass man gleich einen Eindruck bekommen kann, wofür diese Vorlagen geeignet sein können.

Subjektive Eindrücke

Schon lange nehme ich gern punktkariertes Papier für meine Kritzeleien. Auch auf meinen Wanderungen ist punktkariertes Papier dabei, weil es so schön vielfältig ist. Auch von den Bullet-Journals hatte ich schon viel gehört und mir einiges angesehen. Nun reizte es mich, für mein Wandertagebuch ein paar Vorlagen selbst zu erstellen. Da kam ein Buch mit Anregungen gerade recht. Und in der Tat habe ich hier viele Ideen gefunden, die sich in der einen oder anderen Art auch in den Vorlagen für mein Wandertagebuch wiederfinden.

Die bunten Farben haben mich direkt zum Mit-, Nach- und Selbstmachen angeregt. Ich bin sehr froh, eine solche Sammlung von Ideen gefunden zu haben.

Hier ein Entwurf, wie ich mir vorstellen könnte, die am Tag angefallenen Schritte sowie die „beabsichtigt“ gelaufenen km gegenüberzustellen. Ob sich die beiden Balken je treffen werden? In einer einzusetzenden Version würde ich wohl die oberen und unteren Ränder etwas großzüger lassen.

Der Mechanismus zum Downloaden der Vorlagen klappt gut. Allerdings muss man sich registrieren – auch mit einer realen Adresse. Letzteres erscheint mir für einen rein elektronischen Akt nicht erforderlich.

Die heruntergeladene Datei enthält alle im Buch gezeigten Beispiele als schwarze Umrissskizzen. Im Buch sind die Vorlagen natürlich „ausgemalt“ und mit Inhalten der beiden Autorinnen ausgefüllt. Diese Farben und Inhalte sind in den herunterzuladenden Vorlagen weggelassen. So kann man sie direkt ausdrucken, ausmalen und ausfüllen. Mir hat diese Idee sehr gut gefallen, auch wenn ich für mich doch eher auf eigene Entwürfe zurückgreifen möchte. Aber dazu habe ich – wie schon gesagt – reichlich Anregung in diesem Buch gefunden.

Fazit

Auch wenn man selbst viele Ideen hat, kann diese Ideensammlung helfen, die eigene Kreativität zu befeuern. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht.

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Fry: Hello World

Hello World – Was Algorithmen können und wie sie unser Leben verändern

  • Hannah Fry, aus dem Englischen von Sigrid Schmid
  • C.H.Beck, 15. April 2019, 2. Auflage
  • Gebundene Ausgabe, 272 Seiten
  • 19,95 € (D)
  • ISBN 978-3-406-73219-5

Inhalt

Das Buch beginnt mit einer Erläuterung, was es mit dem „Hello World!“ auf sich hat und warum sich Frau Fry mit Algorithmen befasst. Eine folgende Einleitung führt dann in das Thema des Buches ein.

Der Hauptteil des Buches setzt sich aus 7 Kapiteln zusammen, die jeweils ein Gebiet betrachten, in dem Algorithmen eingesetzt werden: Macht, Daten, Justiz, Medizin, Autos, Kriminalität und Kunst. Dabei erläutert Frau Fry recht ausführlich, was es mit den einzelnen Gebieten auf sich hat, zum Teil auch, wie Abläufe in diesen Gebieten funktionieren. Dabei geht sie darauf ein, mit welchen Zielen Algorithmen in diesen Gebieten eingesetzt werden und ob sie die Versprechen halten können. Diese kritische Hinterfragung führt zwangsläufig zu Nachteilen, die Algorithmen durchaus aufweisen.

Mit einem Schlusswort und Danksagungen endet das Buch. Danach finden sich auf 19 Seiten Anmerkungen und genutzte Quellen und drei Seiten Register, um die Orientierung im Buch zu unterstützen.

Subjektive Eindrücke

Informatik-„Kenner“ wissen, dass Programmieranfänge an der selbst programmierten Ausschrift „Hello World!“ durch den Computer nicht vorbeikommen. So könnte der Schluss naheliegen, das es sich hier um ein Buch handelt, dass sich stärker mit dem Innenleben von Algorithmen befasst. Das ist aber nicht der Fall. Algorithmen erscheinen in diesem Buch eher als Art Blackbox. Es geht darum, welchen Zweck Algorithmen erfüllen (können), wie gut sie das tun und ob wir ihnen vertrauen können/sollen/müssen. Durchaus ein wichtiges Thema – da gibt es keine Einschränkung.

Frau Fry gibt viele wichtige Erklärungen dafür, wie wir uns zu Algorithmen stellen sollten. Die vielen Seiten Anmerkungen und Quellenangaben zeugen davon, dass der Inhalt ausführlich recherchiert wurde. Frau Fry flicht aber auch ihre subjektiven Einschätzungen ein, die teilweise unbegründet im Text erscheinen.

Das Buch liest sich leicht und flüssig. Viele praktische Beispiele lassen einen immer wieder einen Bezug zum eigenen Leben herstellen und fördern in gewisser Weise eine Art Betroffenheit, was angesichts der Brisanz des Themas sicher nicht ganz verkehrt ist.

Fazit

Wenn man sich mit einem Außenblick den Einsatzmöglichkeiten und -beschränkungen von Algorithmen nähern will, ist das Buch sicherlich eine gute Wahl.

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König: Geschichte der Wegwerfgesellschaft

Geschichte der Wegwerfgesellschaft – Die Kehrseite des Konsums

  • Wolfgang König
  • Franz Steiner Verlag, 9. Oktober 2019
  • Gebundene Ausgabe, 168 Seiten
  • 21,90 € (D)
  • ISBN 978-3-515-12500-0

Inhalt

Wir benutzen den Begriff Wegwerfgesellschaft oft ganz unbedarft und schon beinahe wie etwas Normales. Aber wir waren noch nicht immer eine Gemeinschaft von Wegwerfern. Wie ist es dazu gekommen, dass wir so vieles wegwerfen? Mit den gesellschaftlichen, den wirtschaftlichen und auch den ganz innermenschlichen Gründen für die rasante und scheinbar unaufhaltsame Entwicklung dieser Wegwerfgesellschaft befasst sich Herr König in diesem Buch.

In einer Einleitung geht er darauf ein, wie es zu dem Buch kam, woher er die Informationen bezogen hat und wie schwer es teilweise war, überhaupt an Informationen zu diesem Thema zu kommen.

Ein weiteres, ebenfalls eher allgemeines Kapitel befasst sich mit dem Müll an sich. Welche Arten von Müll gab und gibt es, wie haben sich die Müllmengen entwickelt und wie steht es ums Recycling.

Die folgenden 4 Kapitel sind bestimmten Produktgruppen und ihrer Entwicklung hinsichtlich des Mülls gewidmet: Hygiene, Lebensmittel, Kleidung, Möbel.

Es schließen sich noch einmal 3 Kapitel eher übergreifender Art an. In ihnen geht es um Perversitäten des Wegwerfens, um unterstützende und aufrecht erhaltende Strukturen des Wegwerfens und darum, ob es Alternativen zum Wegwerfen gibt.

Ein paar Worte als Ausblick gibt uns Herr König mit auf den Weg. Daran anschließend findet sich auf 17 die verwendete sowie weiterführende Literatur. Und ein Register hilft uns beim Auffinden von Schlagworten im Buch.

Subjektive Eindrücke

Ein aufklärendes, ein erschreckendes, ein erschütterndes und damit hoffentlich auch aufrüttelndes Buch.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich dieses Buch lesen konnte. Hier habe ich viele Informationen dazu gefunden, was uns zu Wegwerfern par excellence gemacht hat und was uns daran hindert, von dieser Angewohnheit wieder zu lassen. Es zeigt sich verstärkende Wechselwirkungen auf, die wir nur mit dem bewussten Entschluss dazu wieder durchbrechen können.

Es ist sehr interessant darüber zu lesen, wohin der zunehmende Wohlstand, die leistungsfähigere Technik und unser Drang nach Einfachheit und Bequemlichkeit uns gebracht haben. Ich habe aber auch den Eindruck gewonnen, dass das Wissen darum uns Mittel an die Hand gibt, über unser Handeln nachzudenken, nach Alternativen zu suchen und Änderungen einzuleiten. Hinweise hierzu gibt das Buch in Ansätzen ebenfalls.

Das Buch ist sehr eingänglich zu lesen. Auf Fachbegriffe wird weitgehend verzichtet, ohne in eine zu versimplifizierende Sprache zu gleiten.

Ich kann es aus tiefstem Herzen zum Lesen empfehlen.

Fazit

Ein wichtiges Buch, das viel Wissen vermittelt und Anregungen zur Änderung unseres Handelns bietet.

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Fröhlich: 1 Blatt Papier – 33 Faltideen

1 Blatt Papier – 33 Faltideen

  • Julia Fröhlich
  • Edition Michael Fischer / EMF Verlag, 1. Oktober 2019
  • Broschiert, 116 Seiten
  • 14,99 € (D), 15,50 € (A)
  • ISBN 978-3-960-93269-7

Inhalt

Das Buch beginnt mit einer Sammlung von gemusterten Papierbögen, die für die dann folgenden Anleitungen zum Falten bereits einige Markierungen enthalten. Man findet also für jede Faltanleitung passendes Papier und muss nicht erst Material kaufen oder suchen. Für einige Anleitungen gibt es auch mehrere Bögen, sodass man mehr als nur einmal dieses Element falten kann.

Nach einer Grundanleitung, die die verwendeten Begriffe und Symbole sowie die grundlegenden Faltungen erklärt, gibt es 31 Anleitungen zum Falten der verschiedensten Dinge: Tiere, Dekoelemente, Schachteln. Anleitungen aus dem klassischen Origami sind entsprechend gekennzeichnet.

Das Buch selbst ist in A4, die Anleitungen sind in A5 und nehmen eine A5-Seite oder eine A5-Doppelseite ein.

Subjektive Eindrücke

Ich finde es immer toll, wenn man gleich loslegen kann. Und wenn man dann doch mal ein Papier nicht für die angegebenen Anleitungen braucht, kann man sie sicher auch zu etwas Anderem verwenden. Ich habe natürlich erstmal ausprobiert, was das Buch so vorschlug.

Jedes Buch nutzt eigene Arten der Anleitung, auch beim Falten. So muss man sich jedes Mal an die entsprechende Art gewöhnen. Das geht mit diesem Buch aber recht schnell. Die allgemeine Anleitung gibt ein Grundverständnis. Die eigentlichen Anleitungen erklären die Handgriffe textuelle und zeigen – je nach Motiv – mit Hilfe von 4-6 Fotos die wesentlichen Arbeitsschritte. Außerdem gibt es ein größeres Foto des Ziels, sodass man sich auch daran orientieren kann. Für meinen Arbeitsstil würden mir allerdings schematische Skizzen auch gut helfen. Trotzdem konnte ich die Motive, die ich mir ausgesucht hatte, meist problemfrei nacharbeiten.

Die Papierbögen sind zwar durch gewisse Kennzeichnungen für die entsprechenden Motive vorbereitet, ich bin mir aber sicher, dass man auch anderes Papier mit ein paar wenigen Handgriffen entsprechend vorbereiten kann, insbesondere, wenn man das mitgelieferte Papier als Vorlage nimmt.

Fazit

Sich inspirieren lassen. Sofort loslegen. Spaß haben!

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