Fitness-Abrechnung Sommerhalbjahr 2019

Die meisten von Euch wissen es ja inzwischen, dass mein Sommerhalbjahr von Mitte März bis Mitte September geht. Einen wirklichen Grund gibt es nicht. Vielleicht ein wenig von Tag-und-Nacht-Gleiche bis Tag-und-Nach-Gleiche und das Ganze auf einen nahe gelegenen Sonntag terminiert 😉

Im Sommer bin ich immer ein wenig aktiver als im Winter. Das ist wohl nicht sonderlich verwunderlich. Im Sommer ist einfach das nettere Wetter, um vor die Tür zu gehen. Und außerdem liegt ja meine Wanderung auch immer im Sommer.

So kam es im Sommer zu durchschnittlich 70 Geh-/Wander-km pro Woche. So recht kann ich das fast nicht glauben. Aber ich habe die Berechnungen überprüft und muss es nun wohl so hinnehmen. Dafür habe ich nichts Anderes gemacht – kein Joggen, kein Krafttraining, kein gar nichts.

Wohl ein bisschen einseitig. Und gerade der Bauch könnte in der Tat ein paar Muskelfasern mehr oder etwas kräftigere Muskelfasern gebrauchen. Aber dazu kann ich mich dann doch nicht aufraffen.

Hin und wieder bin ich ein bisschen auf so einem Maschinchen gerudert. Das tut den verspannten Schreibtischtäter-Muskeln ganz gut. Ich glaube, das werde ich im Winter etwas intensivieren.

Pläne für den Winter? Na, vielleicht lieber nicht. Mit meinem Sommerplan lag ich sowas von daneben (15 km pro Woche). Aber vielleicht übernehme ich das einfach für den Winter, weil man sich da ja nicht so viel draußen herumtreibt, und setze ein paar Ruder-km dazu?

Wie auch immer: Mitte März gibt es dann die nächste Abrechnung.

Wie sieht Euer Fitness-Programm so aus?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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Abrechnung des Fitness-Winters 2018/2019

Wie viele von Euch inzwischen wissen, geht mein Fitness-Winter von Mitte September bis Mitte März und mein Fitness-Sommer entsprechend von Mitte März bis Mitte September. Also ist der Fitness-Winter 2018/2019 nun vorbei und eine kleine Abrechnung fällig. 20 km pro Woche waren geplant. Das lag einerseits an der abnehmenden Motivation zu laufen (im Sinne von rennen) und der wohl medizinisch empfohlenen Bewegung von drei- bis viermal die Woche etwa eine Stunde. Eine Stunde sind im Gehmodus 5 km, ergo 4*5 = 20 km.

Was ging?

In der Tat habe ich die 20 km gut geschafft. Es sind sogar etwa 30 km pro Woche geworden, da wir doch sehr bewusst darauf achten, möglichst jeden Tag 10000 Schritte zu gehen. Etwa 3000 dieser Schritte fallen ja beim „normalen Bewegen“ an – ein bisschen in Abhängigkeit davon, was am Tag so ansteht. Die restlichen 7000 sind dann so um die 5 km. Das passt dann schon mit dem Wochenschnitt zusammen. Allerdings ist es in der Tat bei fast ausschließlichen Gehen/Wandern geblieben. Naja, im Wesentlichen ist das schon okay für mich.

Neue Pläne?

Ja, ich würde dieses Pensum an Bewegung schon gern beibehalten. Jetzt wird es ja auch wieder schöner, sodass wohl auch ein paar längere Wanderungen möglich werden. Und es wird natürlich auch im Urlaub wieder gewandert, sodass es am Ende auf deutlich mehr als 30 km/Woche hinauslaufen sollte. Wie viel kann ich im Moment gar nicht einschätzen. Da lasse ich mich mal überraschen. Und vermutlich werde ich wohl auch weiterhin bei dieser eher langsamen Fortbewegungsart bleiben. Auch ein Fitnessstudio für ein wenig Muskeltraining ist nach wie vor nicht in erreichbarer Nähe in Sicht. Also werden die wohl auch in Zukunft ein wenig vor sich hinmuckern (müssen).

Aber solange der Fitness-Tracker einen guten Fitness-Wert anzeigt, ist doch alles in Ordnung – oder etwas nicht?

Nein, sorry. Solange ich mich wohl fühle, ist alles in Ordnung (obwohl ich mich natürlich freue, wenn er mir einen netten Wert anzeigt). Und das tue ich, insbesondere, wenn ich viele dieser km mit MD gemeinsam gehen und dabei in ganz weiblicher Manier schwätzen kann.

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Wanderschuhe

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf meine Wanderungen. In diesem Jahr werde ich erstmals mit einer Gruppe wandern. Aber das ist eine ganz andere Story, auf die ich später zurückkomme.

Heute sind mal wieder die Wanderschuhe dran. Und wer schon eine Weile diesem Blog folgt, weiß, dass das ein ganz spezielles Thema ist.

Im letzten Jahr hatte ich dann also den Anbieter gewechselt, nachdem die 3 Paar vorher nach spätestens 2 Wochen anfingen, das Innenfutter von der Sohle zu trennen und hochzukräuseln. Ein NoGo, wenn man keine Chance hat, neue Schuhe zu besorgen, aber noch ein paar Hundert km vor einem liegen. Nachdem beim letzten Mal der Hersteller meinte, dass das an schlechter Pflege läge, hatte er bei mir absolut und endgültig verspielt.

Mit den Schuhen vom anderen Hersteller kam ich im letzten Sommer gut zurecht. Einziges Problem waren die Einlegesohlen, die beinahe das Ende der Wanderung bedeutet hätten. Aber da kann man ja beim nächsten Mal vorsorgen.

Nun stand ich also vor der Frage, wie es in diesem Jahr um die Schuhe bestellt ist. Ich war ja im letzten Sommer nicht sooo weit gelaufen wie in manchem Jahr vorher und hatte entsprechend die Hoffnung, sie noch eine Weile tragen zu können. Im Laden riet man mir zu neuen Schuhen oder zu neuer Besohlung, allerdings Letzteres auch mit Einschränkungen. Also habe ich mir mal die gleichen Schuhe in neu angesehen und neben die „alten“ gelegt.

Ähm, nun ja, da gab es wohl kaum noch Entscheidungsbedarf. Es ist nicht nur das Profil fast vollkommen weg (das neue ist mindestens 6 mm tief!!!), sondern auch die anderen Schichten der Sohle sind dünner geworden. Wow, sowas hatte ich noch nie gesehen.

Und das Ende vom Lied? Nun habe ich also wieder Schuhe für die nächste Wanderung (die alten tun es noch für etliche Kurzwanderung zwischendurch) und kann sie bei nächster Gelegenheit einlaufen 🙂 Auf geht’s!!!

Wir sehen uns auf dem Weg.
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Belana Hermine

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Unterwegs – zu Fuß oder mit dem Rad?

Insbesondere die Wanderführer für die Jakobswege bemühen sich, immer auch ausreichend Hinweise für Radfahrer zu geben, wie sie diese Strecke bewältigen können. Ganz unabhängig von Wanderwegen gibt es natürlich auch Radfernwanderwege. Da stellt sich vielleicht doch hin und wieder mal die Frage, ob man sich nun mit dem Rad oder lieber zu Fuß fortbewegen sollte.

Um von A nach B zu kommen

Sicherlich fällt die Antwort unterschiedlich aus in Abhängigkeit davon, was man denn mit dem zurückgelegten Weg bezweckt. Geht es darum, im Alltag von A nach B zu kommen, dann wird man wohl eher eine schnelle Form der Fortbewegung wählen und sich also eher für das Rad entscheiden, wenn es die Länge und die Sicherheit des Weges, ggf. die Wetterverhältnisse und die Möglichkeiten für die Unterbringung des Rades und die eigene Entsiffung dies zulassen.

Im Urlaub

Anders entscheidet man vielleicht, wenn es im Urlaub darum geht, sich zu bewegen. Steht der sportliche Aspekt im Vordergrund, könnte die Entscheidung eher auf das Rad oder eine anspruchsvolle Fußstrecke fallen. Will man stärker die Natur genießen, dann wird man sich wohl eher für langsames Fahrradfahren oder einen Gang zu Fuß entscheiden.

Aber da ist noch etwas…

Als ich so auf meinen Jakobswegen unterwegs war und dabei auch etliche Fahrradfahrer gesehen habe, gingen mir natürlich verschiedenste Gedanken durch den Kopf. Und dann habe ich mal versucht, das, was ich beim Gehen spüre, mit dem zu vergleichen, was ich beim Fahrradfahren spüre. Das Ergebnis für mich war, dass ich beim Gehen deutlich direkter mit der Erde, mit dem Boden, mit der Natur verbunden bin als wenn ich mit dem Fahrrad fahre. Beim Gehen habe ich nur die Schuhsohle und die Socke zwischen mir und der Erde (ggf. geht man auch mal ein paar Schritte barfuß – Hartgesottene probieren das auch über längere Strecken), beim Fahrradfahren besteht diese Verbindung nur vermittelt über die Räder, die sich zudem permanent drehen (klar, sonst würde man ja nicht vorwärts kommen). Für mich war der direkte Eindruck beim Gehen deutlich intensiver und eigentlich das, was ich gern immer wieder erleben möchte.

Zum Schluss

Wenn jetzt jemand meint, dass dieser Beitrag ja doch recht subjektiv und tendenziös ist, dann wird er/sie damit sicher nicht ganz Unrecht haben. Einerseits waren meine ersten Erfahrungen mit der Überwindung längerer Strecken zu Erholungszwecken immer zu Fuß und andererseits mag ich Fahrradfahren nicht so wirklich. Da versucht man sich die Welt natürlich auch immer ein Stück schön zu reden. Also: wenn Ihr Fahrradfahren mögt, lasst Euch nicht aufhalten. Aber mal einen Gang zu Fuß probieren, kann ja auch nicht schaden 😉

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Renne gegen das Gerenne

Nach der Rückkehr von meiner Wanderung fiel es mir ja ein bisschen schwer, mich wieder einzufinden in den alltäglichen Stress. Da gab es den Tipp, doch joggen zu gehen, was bei mir den Satz aufblitzen ließ: Renne gegen das Gerenne. Darüber habe ich nun ein bisschen nachgedacht und musste feststellen, dass das manchmal hilft und manchmal nicht. Darum soll es heute gehen.

Wann hilft Rennen gegen Gerenne?

Da gibt es wohl zwei Aspekte, die in unterschiedlicher Weise eine Rolle spielen: die Art des Gerenne und wie stark das Gefühl ist, rennen zu müssen.

Art des Gerenne

Es kann sein, dass ich mich getrieben fühle, also das Gefühl habe, immer schneller zu machen und fast außer Atem zu kommen. Dann hilft Rennen/Joggen gar nicht, denn dann habe ich das Gefühl, dass ich durch das Rennen das Gerenne nur fortsetze. Dann gibt es aber auch Stress, bei dem ich das Gefühl habe, alle möglichen und unmöglichen Leute ziehen und zerren an mir. Dann könnte ich durch das Rennen/Joggen diesem Gerenne entkommen. Und dann gibt es noch den Stress, bei dem ich das Gefühl habe, mir wird einfach immer mehr aufgeladen und aufgedrückt. Dann könnte ich durch Rennen/Joggen diese Art des Gerenne abschütteln.

Muss ich rennen?

Das ist in der Tat ein wichtiger Punkt. Manchmal schaffe ich es ja tatsächlich, mich auch mit Freizeitaktivitäten unter Stress und Druck zu setzen, also Gerenne durch Rennen zu erzeugen. Das ist immer dann der Fall, wenn das Gefühl aufkommt, ich MUSS unbedingt noch rennen/joggen oder eben irgendeiner anderen Freizeitbeschäftigung nachgehen. Dann gibt es Zielsetzungen, die erfüllt werden müssen etc. – naja, eben wie im normalen Leben das Gerenne. Dann hilft Rennen gegen das Gerenne überhaupt nicht. Nur, wenn ich aus Lust an der Freude, weil ich mal wieder ein bisschen frische Luft schnappen möchte, wenn ich mich mal wieder spüren möchte, auf die Strecke gehe, dann hilft Rennen gegen das Gerenne.

Habt Ihr auch verschiedene Arten von Stress, denen Ihr auf unterschiedliche Art und Weise begegnen müsst? Und macht Ihr Euch auch manchmal Druck mit dem ganzen Fitness-Gedöns?

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Belana Hermine

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Fitness trainieren – drinnen oder draußen?

Mit Sicherheit kann man sowohl drinnen als auch draußen die Fitness ausreichend gut trainieren. Wo jede/r seine/ihre Vorlieben hat, kommt sicherlich ganz darauf an. Bei mir hat sich das mit der Zeit ganz schön gewandelt.

Der Anfang

Angefangen habe ich eigentlich in einem Fitness-Studio, da unser Sohn dort Trainer war. Meist war ich auf dem Laufband. Maschinentraining fand ich nicht so prickelnd. Das mit dem Laufband hatte diverse Vorteile. In den Trainingsprogrammen waren immer Läufe einer bestimmten Länge und/oder Geschwindigkeit gefordert. Das ließ sich für mich – dachte ich – am besten auf dem Laufband umsetzen. Das Laufband hatte für mich auch den Vorteil, dass es absolut wetterunabhängig war. Wann immer ich die Zeit einrichten konnte, konnte ich laufen, egal, wie sehr es draußen stürmte, schneite oder die Sonne brannte.

Effizienztripp

Zwischenzeitlich war ich auch mal derartig auf dem Effizienztripp, dass ich versuchte, während des Laufens auf dem Band, Studiendinge zu erledigen, z. B. die Vorlesungsvideos zu schauen oder meine Lernkarten zu pauken. Fehlanzeige. Das Laufen fraß offensichtlich so viel Energie, dass für den Kopf nichts mehr übrig blieb 😉 Heute würde ich sagen: „Gut so!“

Ab nach draußen

Vor dem Schritt, draußen zu laufen, scheute ich doch massiv zurück. Allerdings kann ich nicht wirklich sagen, warum eigentlich. Einmal getan, erwies er sich eher als Wohltat. Inzwischen laufe ich nur noch draußen – auch, weil ich derzeit kein Fitness-Studio-Abo habe.

Ja, es ist toll draußen. Frische Luft, oft auch ein bisschen (okay, manchmal zu viel) Wind um die Nase. Die Kulisse wechselt. Man wird nicht durch das Plärren irgendwelcher Fernseher im Fitness-Studio abgelenkt. Die Gedanken können deutlich freier fließen als auf dem Laufband. Und so dramatisch ist das mit dem Wetter auch nicht. Da ich mit meiner Arbeit verhältnismäßig frei in der Zeiteinteilung bin, kann ich ein wenig auf das Wetter eingehen und auch mal einen Regen abwarten oder ihm zuvorkommen (sollte die WetterApp aus Versehen mal die Wahrheit sagen).

Trainingsprogramm draußen umsetzen

Und wie ist das mit den Vorgaben der Trainingsprogramme? Als ich noch welche verfolgte, bin ich da einfach ein wenig flexibler geworden. Die Länge ist eh weniger das Problem, da man nach einer Weile Standard-Strecken bestimmter Länge kennt. Das mit der Geschwindigkeit ist ein wenig komplizierter. Die Laufuhren helfen zwar, sind aber recht schwankend in ihren Anzeigen, sodass es immer nur ein ungefährer Wert sein kann. Aber ich bin ja kein Profisportler und bereite mich im Moment auch auf keinen Lauf vor, sodass ich diesbezüglich wirklich ganz frei in meinen Vorhaben sein kann.

Und so möchte ich eigentlich nicht wieder auf das Laufband zurück. Nur wenn ich dienstlich auf Reisen bin, ist ein Laufband im Hotel (falls es das gibt) eine sicherere und bequemere Variante.

Fazit

Aber wie, wo, wann auch immer: Hauptsache wir bleiben in angenehmer, wohltuender Bewegung.

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Trekking und Bergwandern – Was ist das eigentlich?

Irgendwie ließ es mich ja nicht los, dass ich mich bei der Einschätzung der Sommertour so derartig vertan und aus den Wanderführern die „wirkliche“ Schwere der Strecke ganz offensichtlich nicht erkannt hatte. In den Wanderführer war immer von Bergwanderungen die Rede. Einer empfahl auch, im Vorfeld mal eine drei- bis viertägige Trekking-Tour zu machen, um festzustellen, ob das was für einen wäre. Nach meinen Langstreckenwanderungen der letzten Jahre dachte ich, dass ich das wüsste. Aber der Trekking-Aspekt war es auch gar nicht, der die Tour so schwer machte. Ich musste ein falsches Verständnis des Begriffs Bergwanderung/Bergwandern haben.

Also plünderte ich die Stadtbibliothek und schaute in folgende dünne Bücher:
„Bergwandern“ (Tim Castagne) und „Trekking“ (Michael Hennemann) vom Conrad Stein Verlag sowie „Bergwandern Trekking“ (Karl Schrag) von der BLV Verlagsgesellschaft.

Trekking

Der Begriff Trekking wird in der Tat recht unterschiedlich verwendet. Gemeinsam ist allen Bedeutungen der Langstreckencharakter mit selbst getragenem Rucksack. Einige verwenden den Begriff nur für Touren außerhalb der Alpen. Andere sehen Trekking-Touren nur außerhalb Europas. Auch über den Anteil an Infrastruktur bestehen unterschiedliche Ansichten. Für einige ist eine Tour von Hütte zu Hütte noch Trekking. Für Andere ist ausschließlich Zelten und eigener Provianttransport ausschlaggebend. Gut, das sind ja Punkte, die man aus den Wanderführern ersehen kann: wo gibt es bewirtschaftete Unterkünfte und wo nicht. Also, am Begriff Trekking kann es nicht wirklich gelegen haben.

Bergwandern

Hier kam ich der Sache dann schon näher. Ja, Bergwandern meint eigentlich das Wandern in den Bergen auf „ordentlichen“ Wegen. Aber hin und wieder kann doch auch ein ausgesetzter Weg dabei sein. Hier war wieder Begriffsklärung nötig. Das Internet verriet mir, dass es Wege wären, die schmal sind, bei denen es links und/oder rechts steil bergab geht, die mehr oder weniger steil sein können. Man würde sie wohl auch „exponiert“ nennen. Aha, da war es also. Sowas zählt also in der Tat noch mit zum Bergwandern. Auch mit teilweise fehlenden Wegen (wegloses Gelände) müsse gerechnet werden. Entsprechend gibt es in den Heften dann auch Hinweise, wie man dort gehen können soll. Darüber hinaus wird auch gezeigt, wie man über Schneefelder läuft.

Und nun das „Übelste“ (für mich): Es wird auch gezeigt, wie man sich mit Klettergeschirr an Halteseilen, Stufen etc. sichert. Also waren die Seile, die an meinem Weg waren, wirklich dazu da, dass man sich daran festklemmt. Aber in keinem der Wanderführer stand auch nur ein Wort darüber, dass man mit Klettergeschirr unterwegs sein müsste. Auch an den Hinweisschildern vor Ort war nichts zu finden. Und obwohl ich auch an solchen Stellen hin und wieder Leute traf, hatte doch niemand von ihnen die entsprechende Ausrüstung dabei.

Fazit

Ich weiß zwar nun, dass ich unter Bergwandern etwas viel Anstrengenderes verstehen muss, als ich das bisher getan habe. Aber ich habe immer noch keine Vorstellung davon, wie ich aus Wanderführern auf die wirkliche Schwierigkeit einer Strecke schließen kann. Ob ich wohl noch irgendwo/irgendwie fündig werde?

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Belana Hermine

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