Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Die über die Woche verteilten Gänge (z. B. Besorgungen etc.) ergaben 16,5 km. Am Sonntag habe ich mich dann trotz nicht so optimaler Wettervorhersage noch einmal auf die Doppeletappen-Strecke gewagt. Es fiel mir diesmal irgendwie schwerer als vor zwei Wochen und ich habe 3 min länger gebraucht *lach*. Na, ist wohl nicht jeder Tag wie der andere. Trotzdem denke ich, dass es gut für die Fitness war. Bin auch direkt einmal nass geworden. Auch daran sollte ich mich wohl langsam wieder gewöhnen. Die neue Hose ist toll (auch wenn man schräg angeschaut wird, wenn man mit so einer hellen Hose in „unseren Breiten“ wandert), sie war nach nicht mal 20 min wieder trocken. Toll. Alles in allem also eine zufriedenstellende Sportswoche 🙂

Ausrüstung – Wasser zum Mitnehmen

Wasser kann auf langen Strecken, auf denen es keine Versorgungsmöglichkeiten gibt, zu einem existentiellen Engpass werden, insbesondere, wenn es sehr heiß ist. Okay, man stirbt nicht gleich, aber sollte es vielleicht nicht erst bis zur Grenze ausreizen.

Also versuche ich immer, etwas Wasser bei mir zu haben. Aber wie viel ist sinnvoll? 1 Liter Wasser wiegt 1 Kilogramm und führt dazu, dass man noch mehr schwitzt und somit noch mehr Wasser braucht.

Meist habe ich zwei bis drei Halbliter-Plastikflaschen dabei. Je nach Wetter- und Versorgungslage fülle ich einige. Die stecken in den äußeren Seitentaschen den Rucksack, damit ich gut drankomme, ohne ständig den Rucksack absetzen zu müssen. Damit bin ich bisher ganz gut ausgekommen. Allerdings hatte ich 2011 auf dem Nordweg das Problem, dass es viel geregnet hat und somit ständig der Regenschutz über dem Rucksack war. Somit waren die Flaschen nicht mehr erreichbar.

Für das nächste Jahr hatte ich mir einen Wassersack zugelegt. Das war auch wirklich gut so. Es war streckenweise so heiß, dass ich zusätzlich zum Wassersack Wasserflaschen mitgenommen habe. Der Nachteil am Wassersack ist aber, dass man ihn beim Packen des Rucksack mehr oder weniger als erstes gefüllt einpacken muss. An ein Nachfüllen unterwegs ist nicht zu denken, es sei denn, man möchte vor aller Welt den Rucksackinhalt präsentieren. 2014 hatte ich den Wassersack noch einmal mitgenommen, da die via de la plata im Sommer doch arg heiß ist. Eine gute Entscheidung.

Auch auf Shikoku soll es im Sommer heiß sein, aber es soll wohl ganz viele Möglichkeiten geben, Wasser nachzufüllen. Also werde ich den Wassersack zu Hause lassen. Allerdings wird ja in Japan viel Tee getrunken. Und auch die Wasserspender liefern heißes Wasser (neben kaltem, versteht sich). Dafür habe ich mir nun zwei Flaschen zugelegt, die auch heißes Wasser vertragen, sodass ich dann wohl überwiegend Tee trinken werde. Darauf freue ich mich schon, denn nur immer blankes Wasser kann einem mit der Zeit ganz schön auf die Nerven gehen.

Die Flaschen hat mit MD von einer seiner Asien-Dienstreisen mitgebracht. Sie haben einen Teefilter, den man von der einen Seite der Flasche aus „bedienen“ kann – von der anderen Seite wird getrunken.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermien

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3 Gedanken zu “Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

    • Rechtzeitig zu trinken ist in der Tat manchmal eine kleine Kunst. Aber wenn’s heiß genug ist, hat man eh das ständige Bedürfnis zu trinken. Da stellt sich eher die Frage, wie man an ausreichend viel Wasser kommt. Aber in belebteren Gegenden ist das in der Regel kein Problem.
      Herzliche Grüße

      Gefällt 1 Person

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