Schlammwühlende Träume

In unserer stillen Meditation sollen wir u. a. versuchen, ungute Gedanken/Gefühle loszulassen. Das scheint dann aber auch noch nach der Meditation weiter zu arbeiten.

So gab es dann in der Nacht zum Freitag mal wieder einen Traum mit versifften, öffentlichen Sanitäranlagen. Vielleicht sollte ich mir das endlich mal merken, dass das ein Hinweis darauf ist, dass da mal wieder in tieferen Schichten gegraben wird.

Passend dazu gab es am Freitag auch einmal ein „echtes“ körperliches Loslassen. Naja, wenn sich der Geist befreit, warum dann nicht auch der Körper 😉

Und in dieser Nacht kam dann mal wieder ein gruseliger Traum.

Ich bin in die USA verreist und muss in einem Hotel übernachten. Wir sind mehrere in der Gruppe und haben auch tagsüber gemeinsam Veranstaltungen. Am Abend irre ich durch das Hotel auf der Suche nach meinem Zimmer. Immer wieder treffe ich dabei Männer, die mich verbal, aber auch körperlich anmachen. Die härteste Szene findet in der Lobby vor der Rezeption statt. Ich strample und trete und wehre mich. Ich rufe nach Hilfe, aber alle gehen einfach ihrem Tagewerk nach als wäre alles in allerbester Ordnung.

Als ich in mein Zimmer komme, habe ich große Angst und prüfe alles nach, verschließe die Tür mehrfach, verriegle die Fenster etc. Auf einmal liegt MD neben mir. Und da bin ich beruhigt. Doch ein paar Sekunden später steht ein Man in unserem Zimmer und meint, er hätte das Zimmer reserviert, und legt sich neben mich ins Bett. Ich springe auf. MD und ich wollen zur Rezeption, um das zu klären. Er geht los, ich hinterher. Aber ich verirre mich wieder. Ehe ich an der Rezeption bin, ist MD längst da. Er spricht ganz ruhig mit dem Angestellten dort. Ich bin so aufgebracht und wütend, dass ich einfach nur am Rumschreien und Rumtoben bin. In meiner Wut rede ich deutsch, obwohl mir auch im Traum sehr deutlich bewusst ist, dass die Leute nur englisch können.

Der Mann, der in unserem Zimmer stand, ist inzwischen auch da. Man bietet im 10% Rabatt an wegen der Unannehmlichkeiten. Uns möchte man einen Tisch im Hotelrestaurant reservieren (nur reservieren, nicht das Essen zahlen!), weil es normalerweise nicht möglich ist, kurzfristig dort etwas zu reservieren. Ich bin außer mir. Interessanterweise können die amerikanischen Angestellten plötzlich deutsch.

Wütend stapfe ich davon. Aber schon grapscht schon wieder jemand nach mir. Aber ich glaube, das ist MDs „reale“ Hand. Ich werde davon wach, brauche aber echt lange, ehe ich wieder einigermaßen runtergekommen bin und an Weiterschlafen zu denken ist.

Scheint eine lohnende Sache zu sein, das mal etwas näher anzuschauen, insbesondere, weil beide Motive (Verirren in Gebäuden und angemacht Werden) immer wieder mal auftauchen und mich fast jedes Mal so aufregen.

Wir sehen uns auf dem Weg.

Let’s go!

Belana Hermine

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4 Gedanken zu “Schlammwühlende Träume

  1. Da hat sich ein lustiger freudscher VERTIPPER in Deine TraumbeSCHREIbung eingeschmuggelt:
    „Ich bin so aufgebracht und wütend, dass ich einfach nur am Rumschreiben und Rumtoben bin.“
    Du meintest doch gewiß herumSCHREIEN und nicht schreiben?
    Deine aufmerksame Leserin 😉
    Ulrike

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