Taleb: Das Risiko und sein Preis

Das Risiko und sein Preis

  • Nassmin Nicholas Taleb, aus dem Englischen von Susanne Held
  • Penguin Verlag, 27. August 2018
  • Gebundene Ausgabe, 384 Seiten
  • 28,00 € (D), 26,80 € (A)
  • ISBN 978-3-328-60026-8

Inhalt

Der Inhalt des Buches dreht sich – knapp ausgedrückt – um die These, dass wir in einer besseren Welt leben würden, wenn jeder stärker verantwortlich wäre, für das, was er tut – im Positiven wie im Negativen.

Das Buch besteht aus 8 Büchern, die jeweils unterschiedliche viele Kapitel und zum Teil einen eigenen Anhang haben. Es wird durch einen kleinen Epilog abgeschlossen. Das Erste Buch ist ein Prolog in 3 Teilen und liefern nach Aussage des Autors einen Vorausblick auf das gesamte Buch. Die anderen Bücher befassen sich jeweils mit der These in Bezug auf einen Aspekte oder ein Anwendungs-/Auftretens-Gebiet. Der Autor erläutert seine These im jeweiligen Umfeld und führt viele interessante und kurzweilig zu lesende Beispiele an.

Subjektive Eindrücke

Das Thema an sich ist interessant aufbereitet und glaubwürdig dargelegt. An vielen Stellen konnte ich reinen Gewissens sagen: „Ja, genau so ist es.“ bzw. „Ja, genau so könnte es sein.“

Mich hat der Aufbau des Buches ganz einfach überfordert. Ein Prolog von 80 Seiten, der das Buch vorwegnimmt, aber doch auch wieder nicht konkret auf das Folgende bezogen ist, ist für meine Lesegewohnheiten nicht hilfreich.

Der deutsche Titel hatte mich etwas auf eine falsche Fährte gesetzt, was sich aber nach den ersten Seiten nach dem Prolog irgendwann aufklärte. Auch „Skin in the game“ half mir erst weiter, als ich nach den ersten 100 Seiten verstanden hatte, worum es eigentlich: man soll seine eigene Haut riskieren. So „zurückübersetzt“ ist der englische Titel gar nicht mal verkehrt.

Vom Inhalt her ist das Buch absolut empfehlenswert. Es öffnet doch das eine oder andere Auge – auch über die eigenen Handlungsmuster.

Was mir an dem Buch überhaupt nicht gefallen hat, war teilweise die Art des Autors, seine Werturteile abzugeben. Okay, ich oute mich hier also mal als Idiot, denn – so steht es fast wörtlich im Buch – wer das Buch und die stellenweise eingesetzte Ironie nicht versteht, ist ein Idiot. Auch werden ganze Berufsgruppen als Idioten beschimpft. Über Spezialistentum macht sich der Autor lustig. Für mich persönlich gehört so etwas nicht in ein Sachbuch, aber das mag nun die verquere Vorstellung einer Idiotin sein.

Fazit

Vom Thema her sehr zum Lesen zu empfehlen, wenn man sich von den teilweise abwertenden Beurteilungen des Autors nicht stören lässt.

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